Autor Thema: Erfahrungen mit Batteriespeichern  (Gelesen 260 mal)

Offline Hellspawn

  • New Member
  • *
  • Beiträge: 49
Erfahrungen mit Batteriespeichern
« am: 24 Mai 2019, 20:56:48 »
Hallo Community,

ich habe eine PV Anlage mit einem Sunny Tripower Wechselrichter STP 25000TL-30 286 und Speedwire Schnittstelle.
Das System ist auch schön in Fhem eingebunden ;)

Aktuell überlegen wir uns, wie wir unseren Eigenverbrauch auf dem Hof verbessern können unser Elektriker der die Anlage installiert hat empfiehlt einen Batteriespeicher diesen Typs:
http://www.hemba.eu
und da dann den Alea.10 mit 10kWh. Er hebt hervor das dies einer der wenigen mit Lithium-Eisen-Phosphat Batterien ist, die als eigensicher gelten.

Was für Batteriespeicher setzt Ihr denn ein?
Wie lange halten bei euch die Batterien?
Was passiert wenn eine von den Zellen ausfällt? Zieht das dann den ganzen Strang hinunter?

Der Speicher soll mit Installation und Sunny-Island knapp 14.000 € kosten... was sind da eure Erfahrungen?

vielen Dank

Gruß
Carsten

Offline ch.eick

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 160
Antw:Erfahrungen mit Batteriespeichern
« Antwort #1 am: 24 Mai 2019, 23:59:57 »
Hallo Carsten,
Ich denke diese Frage wäre eher etwas für ein PV Forum.
Mir wurde gerade ein Kostal Plenticore 10 mit einem em300 und einem BYD Speicher.

Gruß Christian
FHEM unter Solaris 11.3 nonglobal Zone zum Testen.
RPI2; CUNX; Eltako FSB61NP; 230V zentral verschaltet; SamsungTV H-Serie; DLNARenderer; TV.pl;  Sonos; Vallox; Luxtronik; 2x FB7490; Stromzähler mit DvLIR; wunderground; clever-tanken

Offline ujaudio

  • Sr. Member
  • ****
  • Beiträge: 806
Antw:Erfahrungen mit Batteriespeichern
« Antwort #2 am: 25 Mai 2019, 08:21:42 »
Guten Morgen,

ich habe einen SMA Tripower 6000-20, was für bzgl. der PV-Module auf meinem Dach die optimale Lösung war. Zu einem späteren Zeitpunkt habe ich dann einen Varta Engion nachgerüstet. Bezogen auf meine ganz persönlichen Randbedingungen eine durchaus brauchbare Lösung, ich komme auf einen Autarkiegrad von 80% und werde diesen ganz sicher noch steigern können, ich bin gerade dabei, beide Systeme in FHEM einzubinden.

Technisch gesehen ist es aber nicht optimal, denn die Energie wird zuerst vom SMA wechselgerichtet und dann vom Varta wieder gleichgerichtet, um den Akku zu laden - damit höhere Verlustleistung.

Meine Akkus sind seit 4 Jahren in Betrieb und ich kann noch keine Alterung feststellen - im Gegensatz zu den Akkus meines Pedelecs, die ebenfalls 4 Jahre alt sind.

Da der Speicher von der PV völlig unabhängig ist, kann ich sogar den Varta ausschalten und die PV weiter betreiben, es sinkt nur meine Eigenverbrauchsquote. Außerdem ist der Varta modular aufgebaut, so dass eine der 15 Zellen ausfallen kann, der Rest funktioniert unverändert weiter.

Unser Ehrgeiz (meine Frau zieht da richtig mit und motiviert mich sogar weiter!!!) ist, einen Autarkiegrad von >90% im Jahresdurchschnitt zu erreichen. Gefühlt (aber ohne konkretes Wissen!) können wir ca. 85% mit Hilfe von FHEM erreichen, den Rest nur durch weniger Verbrauch. Wenn im WInter mal Schnee auf den Solarmodulen liegt, hilft der Speicher leider nicht mehr viel.

Einen lieben Gruß
Jürgen
Einen lieben Gruß
Jürgen

 

decade-submarginal