Autor Thema: HM-MOD-RPI-PCB USB TTL für Proxmox LXC  (Gelesen 4833 mal)

Offline willib

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HM-MOD-RPI-PCB USB TTL für Proxmox LXC
« am: 12 Juni 2019, 21:44:30 »
Hallo,
leider muss ich zu diesem Thema noch einen Thread eröffnen.
Kann ich das UART Modul ohne das TRX1 Modul und ohne weitere Hardware an den USB TTL Wandler anlöten?
Im WIKI steht unter "Platine 2 -UART-Modul" dass ohne TRX1 Modul Stützkondensatoren benötigt werden.
Unter "Anbindung mit USB-Adapter" steht, dass das UART Modul an den TTL wanlder angelötet werden soll.
Was ich bislang an Bildern gesehen habe war immer mit TRX1 am TTL Wandler angelötet.
Ich würde gerne das ganze in ein Gehäuse packen und habe daher wenig Platz.
Wenn das sicher geht, würde ich das UART Modul wie auf dem Bild anlöten. TX und RX natürlich über kreuz.
« Letzte Änderung: 13 November 2019, 09:24:49 von willib »
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Offline PeMue

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Antw:HM-MOD-RPI-PCB USB TTL
« Antwort #1 am: 12 Juni 2019, 22:11:45 »
Hallo Willi,

Kann ich das UART Modul ohne das TRX1 Modul und ohne weitere Hardware an den USB TTL Wandler anlöten?
Im WIKI steht unter "Platine 2 -UART-Modul" dass ohne TRX1 Modul Stützkondensatoren benötigt werden.
ja müsste gehen. Stützkondensator wäre von Vorteil. Einfach probieren und falls erforderlich einen kleinen Elektrolytkondensator (bedrahtet) einlöten.

Gruß Peter
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Antw:HM-MOD-RPI-PCB USB TTL
« Antwort #2 am: 12 Juni 2019, 22:42:34 »
Ich denke die Stützkondensatoren wären nicht schlecht...
...aber ich habe es direkt an einen Billig-China-USB-Adapter (CP2102) gelötet...
...also ohne die Adapterplatine weil es sollte (und tut es auch) in ein "USB-Stick-Gehäuse" passen... :)

AUFPASSEN: nachmessen, ob da wirklich nur 3,3V rauskommen!!

Hatte das Funkmodul mal an einen dran, der zwar auf 3,3V "gejumpert" war...
...aber trotzdem 5V geliefert hat...
(hatte vergessen nachzumessen)

War doof ;)

Läuft bei mir (nachdem ich beim nächsten nachgemessen habe) seit gut 1/2 Jahr plus ohne Probleme an meinem Testsystem...

Ja hängt per USB an einem PI wo sonst nix dran ist ;)
Aber das ist der Ersatz für den Fall, dass mein aktueller HM-CFG-USB mal ausfällt und da wo der dran ist habe ich nur noch USB frei...

Gruß, Joachim
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Offline willib

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Antw:HM-MOD-RPI-PCB USB TTL
« Antwort #3 am: 13 Juni 2019, 13:09:48 »
Vielen Dank Euch.
Ich besorge mir mal sicherheitshalber einen 100nF Elko.
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Antw:HM-MOD-RPI-PCB USB TTL
« Antwort #4 am: 13 Juni 2019, 13:23:51 »
Vielen Dank Euch.
Ich besorge mir mal sicherheitshalber einen 100nF Elko.

Aber wohl eher 100 μF ;)

Gruß, Joachim
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Offline willib

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Antw:HM-MOD-RPI-PCB USB TTL
« Antwort #5 am: 26 September 2019, 22:17:48 »
So, habe heute erfolgreich zwei TTL Converter gekillt.
Habe einen 50 micro Farad Elko 50V genommen.
Bevor ich meine Lötkünste angewendet habe hat mein Windowsrechner beim An- und Abstecken ein Geräusch gemacht und der TTL Converter hat jeweils kurz geblinkt.
Nachdem ich wie auf dem Foto verbunden hatte war das vorbei. GND hat Verbindung mit der Schirmung durch einen kleinen Spritzer Lötzinn. Aber das kann es ja wohl nicht sein, oder?
Kann mir jemand sagen was ich Falsch gemacht habe? Ist es der Elko? Kann ich die Converter noch retten? Und noch wichtiger: Ist mein HM Modul jetzt auch hinüber?
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Antw:HM-MOD-RPI-PCB USB TTL
« Antwort #6 am: 26 September 2019, 22:52:34 »
Kann es sein, das der "Spritzer" nicht eher einen Schluss zwischen 3,3 Volt und GND produziert? Da der Spannnunsgregler im Chip sitzt wird der dadurch kurzgeschlossen. Ob der das aushält weiß ich nicht.
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« Antwort #7 am: 27 September 2019, 23:32:20 »
Also das Funkmodul sollte noch ganz sein. Vermutlich ist der Regler kurzschlussfest und nach "Sauberlöten" könnte es klappen.
Anbei mal ein Foto von meiner Variante ohne "Kabel". Die zwei Spannungspins und einer der Signalpins konnen direkt
verbunden werden, der andere mit spitzzangengebogenem Widerstandsbeinchen. Meine Lötkolbenempfehlung.

Edith:
Der Adapter und ein passendes Gehäuse mit LED- Leuchtgarantie. Mein anderer Stick steckt in einem Gehäuse vom defekten HM-USB-CFG.
Da sieht man die LEDs nur im Dunklen. ;o) Bei den Adaptern sind auch schöne klare Gehäuse dabei, aber damit wäre das Funkmodul nicht
eingehaust und man kann keine Antennenbuchse mit einbauen.
« Letzte Änderung: 27 September 2019, 23:51:40 von fiedel »
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Offline willib

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« Antwort #8 am: 29 September 2019, 14:52:57 »
Danke für eure Tipps. Denn Widerstand auf der hm Platine zwischen GND und 3,3 V habe ich gemessen. Da sind 250M Ohm also kein Kurzschluss. Ich verstehe nicht wieso die Adapter aussteigen. Montag kommen die hier https://www.amazon.de/gp/aw/d/B07NNSNBTY?ref=ppx_pt2_mob_b_prod_image dann werde ich die zweite HM Platine mit verlöten und auf den zusätzlichen Elko verzichten.  Dann kommt das ganze in ein großes Gehäuse und wird per USB Verlängerungskabel angeschlossen. Ich hoffe dann klappt es. Ich weiß bloß immer noch nicht was schief gelaufen ist.
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Online Otto123

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« Antwort #9 am: 29 September 2019, 16:04:41 »
Ich habe das mit dem RPI Modul glaub ich nie gemessen - aber ich weiß es vom ESP Modul. Die USB Adapter haben einen mini 5 Volt zu 3,3 Volt Regler an Board. Die sind in der Regel nicht dazu gedacht etwas wirklich zu "versorgen".

Ob das bei Dir ein Problem sein kann?
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« Antwort #10 am: 30 September 2019, 08:52:03 »
Danke Otto, das ist auch eine Möglichkeit. Ich werde mir noch die andere Adapter besorgen. Wobei es im Prinzip ja immer ein CP2102 ist.
Könnte es der Ladestrom meines Elko sein der zu hoch ist?
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« Antwort #11 am: 30 September 2019, 08:55:57 »
Könnte es der Ladestrom meines Elko sein der zu hoch ist?
Eher nein, der ist ja irgendwann geladen und dann müsste der Spannungsregler wieder den "normalen" Strom liefern können.

Gruß Peter
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« Antwort #12 am: 14 Oktober 2019, 16:20:23 »
Bevor ich nun den nächsten TTL Converter schrotte... Hat noch jemand einen Tipp für mich?
Kann ich den HM-MOD-RPI-PCB durch messen um sicherzugehen? was sind dann korrekte Werte?
Oder muss ich mir andere Converter kaufen weil meine den HM-MOD-RPI-PCB nicht versorgen können? RX und TX zu vertauschen sollte ja wohl nicht zum Ausfall führen.
Nochmal um das klarzustellen. Die beiden zuvor benutzten Converter sind jetzt defekt.
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« Antwort #13 am: 14 Oktober 2019, 21:01:19 »
Die von mir benutzen Adapter (Link oben) gehen recht gut. Habe schon die zweite Packung hier. Kann ich guten Gewissens empfehlen.
Ich würde jetzt zuerst das Funkmodul an 3,3 oder auch 3V (Knopfzelle) zur Sicherheit mit einem ca. 100 Ohm- Widerstand in Reihe anschließen und mit einem Multimeter die Stromaufnahme messen. Die sollte im Bereich nicht messbar bis wenige mA sein. Wenn das passt kann anschließend der Adapter nicht beschädigt werden. Jetzt würde ich das Modul mit etwas längeren sehr dünnen Litzen oder Drähten an den Adapter löten und sehen, ob das Modul in FHEM erkannt wird. Zuvor noch mal messen, ob die 3,3 V vom Adapter stehen. Wenn das geht, die FW updaten und die HM- Funktionalität testen.
Wenn alles geht, kann zusammengelötet werden. Ich habe dazu von Modul und Adapter die Stiftleisten abgelötet. Dann von der Stiftleiste des Moduls 2 Stifte abtrennen und für die Verbindung 3,3V und GND verwenden. RX und TX mit dünnen Adern oder Wiederstansbeinchen verbinden - fertig.  Übrigens kannst du den Elko auch weglassen und wenn du nicht darauf verzichten willst, ihn erst ganz zum Schluss nach nochmaligem Test auflöten.
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Offline willib

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« Antwort #14 am: 15 Oktober 2019, 11:30:20 »
Vielen dank für deine ausführliche Anleitung. SO werde ich es machen. Es freut mich besonders dass du erfolgreich dieselben Converter einsetzt.
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