Autor Thema: raspi 4 sd-card größe und dumme ideen  (Gelesen 6096 mal)

Offline Frank_Huber

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #15 am: 04 Juli 2019, 15:29:02 »
Hmmm, ein upgrade Raspbian und ein Upgrade Debian in VM. Noch keine Erfahrungen mit frischen Rapbian Buster Systemen?

Wollte es ungern selbst probieren, so ganz ohne Erfahrung mit FHEM... ;-)
Test-Raspi mit Buster neu aufgesetzt und FHEM drauf: läuft. keine Probleme.

Offline claudio-fhem

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #16 am: 04 Juli 2019, 16:23:30 »
Hi und Danke für die Erfahrungen!

Hatte letzte Woche einen Raspi 2 (?) mit Buster aufgesetzt, war aber an TigerVNC gescheitert und hatte daher aufgehört (benutzte die Dinger immer headless, TightVNC ist nicht mehr mit anderen Clients kompatibel). Dann kann ich mal einen Versuch mit FHEM und Buster auf einer Kopie der Karte probieren....

Da DEBIAN Buster immer noch RC1 ist, dürfte Raspbian Buster wohl auch noch ein RC (eigentlich... ;-)) und nur der Markteinführung des Raspi 4 geschuldet sein. 

PS Hab's noch nicht mit Raspbian Buster probiert, aber in Debian muss man jetzt

su -
für eine root Konsole eingeben. Sonst findet kein "Verzeichniswechsel" statt und vieles scheint nicht zu funktionieren/installiert...
« Letzte Änderung: 04 Juli 2019, 16:34:21 von claudio-fhem »
Vielen Dank und Grüße!

claudio

Offline Wernieman

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #17 am: 04 Juli 2019, 16:30:43 »
Warum für ein headless System eigentlich VNC nutzen? Da (meine Meinung) auf solch ein System kein X11 gehört, reicht doch eigentlich ssh ....
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Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html
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Offline claudio-fhem

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #18 am: 04 Juli 2019, 16:36:48 »
Für manche Sachen nutze ich noch gerne einen Desktop. Z.B. um von einer angeschlossenen HDD auf einen Samba share etwas rüber zu kopieren oder ähnliches. Manche Sachen (NAS z.B.) setze ich auch nur noch mit ssh auf.

Geschmackssache und gehört hier eigentlich nicht her... ;-)
Vielen Dank und Grüße!

claudio

Offline the ratman

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #19 am: 04 Juli 2019, 17:07:49 »
was is mit rtp - das nehm ich linux-noob. spart alleine schon auf windoof-seite irgendwas komisches zu installieren, dass eh nie brauchbar rennt und rennt flott und flüssig sogar von de nach at, wenns sein muß.
und auf linux haut man sich einfach den xrdp drauf sudo apt-get install xrdp und ein reboot. ich glaube mich zu erinnern, dass man da den vnc-server noch killen muß beim raspi.

einzige nachteile:
1) am raspi muß der desktop beim hochfahren gewählt sein. is mir aber wurscht ... alle pinguine dürfen jetzt ihren unmut an mir auslassen *bg*
2) debian ist a bissi blöd im gegensatz zu z.b. ubuntu. da lernt man bei spezielleren gewünschten auflösungen die linux-einstellungen näher kennen und hassen. und debian ist nach wie vor auch zu blöd, um systemübergreifendes c&p zu können.

da fallt mir in verbindungn mit dem raspi 4b doch ein: ubuntu hat doch auch ne raspi-iso - hmm, überleg ...
« Letzte Änderung: 04 Juli 2019, 17:10:01 von the ratman »
→do↑p!dnʇs↓shit←

Offline claudio-fhem

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #20 am: 04 Juli 2019, 17:30:54 »
Die Veränderungen zwischen den alten und dem Raspi 4 in der Architektur sind so erheblich, ich kenne keine Distribution die da derzeit laufen dürfte außer Raspbian Buster. Wird wohl auch eine Zeit lang so bleiben, da ARM-support nicht unbedingt hoch oben auf der Liste steht bei den übrigen Distributionen.

Vielen Dank und Grüße!

claudio

Offline claudio-fhem

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« Antwort #21 am: 04 Juli 2019, 17:47:50 »
OK, buster light mit GUI, komplett upgedated. Nach dieser Anleitung

https://fhem.de/fhem.html#Installation

fhem-5.9.deb

heruntergeladen und mit

sudo dpkg -i fhem-5.9.deb
Installation versucht, gibt aber diverse dependency problems ("...not installed"). Soll man die ganzen fehlenden Pakete von Hand installieren?
Vielen Dank und Grüße!

claudio

Offline claudio-fhem

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« Antwort #22 am: 04 Juli 2019, 18:07:55 »
Von hier:

https://debian.fhem.de/

sudo apt-get -y install perl-base libdevice-serialport-perl libwww-perl libio-socket-ssl-perl libcgi-pm-perl libjson-perl sqlite3 libdbd-sqlite3-perl libtext-diff-perl libtimedate-perl libmail-imapclient-perl libgd-graph-perl libtext-csv-perl libxml-simple-perl liblist-moreutils-perl ttf-liberation libimage-librsvg-perl libgd-text-perl libsocket6-perl libio-socket-inet6-perl libmime-base64-perl libimage-info-perl libusb-1.0-0-dev libnet-server-perl
Gibt mir:

Reading package lists... Done
Building dependency tree       
Reading state information... Done
Note, selecting 'perl' instead of 'libmime-base64-perl'
Package ttf-liberation is not available, but is referred to by another package.
This may mean that the package is missing, has been obsoleted, or
is only available from another source

Vielen Dank und Grüße!

claudio

Online Otto123

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #23 am: 04 Juli 2019, 21:42:26 »
Mach einfach: The easy way ...
Viele Grüße aus Leipzig
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Offline Frank_Huber

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« Antwort #24 am: 04 Juli 2019, 21:50:23 »
Mach einfach: The easy way ...
Genau so isses!

Gesendet von meinem S60 mit Tapatalk


Offline Reinhart

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« Antwort #25 am: 07 Juli 2019, 10:24:53 »
Ich habe mir nun auch von ELV (AT) einen Rasperry PI 4 mit 2Gb Ram bestellt, die haben derzeit sehr gute Preise.

Derzeit habe ich den Rasppery 3 B+ im Einsatz und boote auch von der SSD. Eingerichtet habe ich das so wie hier beschrieben und die Daten mit Rsync auf die Partition kopiert. Sollte es mit der SSD Probleme geben, dann kann ich durch einstecken der SD Karte auch wieder von SD booten. Allerdings muss ich dann eine aktuelle Sicherung von Fhem zurück spielen, sofern kein Zugfriff auf die SSD mehr möglich wäre, das war aber noch nie so.
Einer der wesentlichen Nachteile war ja beim Raspi 3 die doch sehr langsame Anbindung der SSD auf USB. Das ist ja nun mit den USB 3 Schnittstellen auf dem Raspi 4 ganz anders und ich erwarte mir hier eine doch wesentliche Steigerung der Transferraten. Ich habe mir dazu eine SSD im Stickformat bestellt und bin schon gespannt wie die Steigerung dann tatsächlich ausfällt.


Hat hier schon jemand die Geschwindigkeit der USB Schnittstelle/SSD am Raspi 4 getestet?


LG
Reinhart
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Offline Wernieman

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« Antwort #26 am: 07 Juli 2019, 18:15:08 »
Ob das aber wirklich eine SSD oder "nur" ein USB-Stick ...

Ist für FHEM die Geschwindigkeit des Datenträgers wirklich relevant?
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Offline Reinhart

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« Antwort #27 am: 07 Juli 2019, 20:14:32 »
Ob das aber wirklich eine SSD oder "nur" ein USB-Stick ...

Ist für FHEM die Geschwindigkeit des Datenträgers wirklich relevant?

Ob das wirklich eine SSD ist werde ich in ein paar Wochen ja wissen und ob sie schneller als meine herkömmliche SSD an USB 2.0 ist werde ich dann mit dem Benchmark testen.

Wenn ich an die Unterschiede zwischen SD-Card und SSD denke, dann spielt die Geschwindigkeit der Datenübertragung schon eine merkliche Rolle, speziell bei Aufruf mehrerer Plots auf einer Seite oder wenn die Logs Aufgrund eines Fehlers wieder mal über ein 1Gb haben. Ich mag es, wenn alles flott läuft, auch beim Boot. Früher musste man bei Röhrengeräten warten bis die aufgeheizt waren (die Jugend kennt das nicht mehr) , heute musst du warten weil fast jedes Gerät erst booten muss, so richtig viel Zeit gewonnen haben wir da in der Technik nicht viel mein ich. Ich denke jetzt grad an meinen Multifunktionsdrucker, bis da was rauskommt wäre ein altes Röhrenradio schon hörbar.

Daher mein Ansatz, wenn es technisch machbar und leistbar ist dann lieber schneller als langsamer! Von der Haltbarkeit der SD-Karten halte ich nicht viel, habe schon einige hier liegen die sich nicht mehr formatieren lassen, das habe ich von SSDs noch nicht erlebt. Ich habe bis jetzt jede Weiterentwicklung der Raspberrys begrüßt, mit jedem Modellsprung wurde es deutlich besser.

LG
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Offline claudio-fhem

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Antw:raspi 4 sd-card größe und dumme ideen
« Antwort #28 am: 08 Juli 2019, 10:50:59 »
Sorry, war ein paar Tag unterwegs, ich werde die "easy way" Installation gleich probieren! Vielen Dank für den Tipp, nach dem zweiten Misserfolg habe ich schon an mir gezweifelt...

Thema Speeeed: Mich wundert es, was man so garnix von Odroid hier liesst. Habe mir für ein neueres NAS einen XU4 ausgesucht, 2x HDD über USB3 und 2 GB RAM, GBit Ethernet, das läuft gut unter Debian Stretch. Da sollte auch FHEM gut installierbar sein, im Prinzip.

____

PS: "Easy-way" Installation hat soweit geklappt. Leicht OT, aber...: Ich interessiere mich for das Buderus KM200 Modul

https://forum.fhem.de/index.php/topic,25540.msg923687.html

oder das BDKM

https://forum.fhem.de/index.php/topic,49379.msg937004.html

...dort ist aber keine Bewegung erkennbar, ist das Modul tot? Wegen "Updates" von Buderus?
« Letzte Änderung: 08 Juli 2019, 18:53:35 von claudio-fhem »
Vielen Dank und Grüße!

claudio

Offline Reinhart

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« Antwort #29 am: 19 Juli 2019, 20:47:00 »
ich habe nun einige Tage mit dem neuen Raspi 4 herumgetestet. Die Installation war gar nicht so einfach, da man ja nicht mehr weiß was man alles in den letzten Jahren wie installiert hat. zB: Xiaomi und dergleichen und man sucht schon etwas herum um alle Libs dann zum laufen zu bekommen. Meine Xymon Netzwerküberwachung konnte ich am Raspi 4 unter Buster noch nicht installieren.

Mein größtes Problem ist aber jetzt die Hitzeentwicklung beim Raspi 4. Hier muss ich nun etwas mit Kühlkörpern testen, denn einen Ventilator möchte ich vermeiden wenn es geht. Der Prozessor wird an die 65 Grad heiß und tacktet dann die Leistung herunter. So kann ich den für Dauerbetrieb nicht verwenden. Mich würde mal interessieren ob bei euch auch die CPU so heiß wird? 55 Grad finde ich ohne Kühlung ok, aber 10 Grad mehr geht sicher auf die Lebensdauer.

RPi
Date: 19.07.2019 19:53:56
CPU temperature: 63.3 °C
CPU frequency: 600 MHz
CPU model name: ARMv7 Processor rev 3 (v7l)
BogoMIPS: 270.00
System up time: 0 days, 08 hours, 04 minutes
FHEM up time: 0 days, 00 hours, 03 minutes
Load average: 0.47 0.31 0.18
RAM: Total: 1939.48 MB, Used: 203.44 MB, 10.49 %, Free: 1419.84 MB
swap: Total: 100.00 MB, Used: 0.00 MB, 0.00 %, Free: 100.00 MB

und hier im Verlgeich der Raspi 3
RPi
Date: 19.07.2019 19:55:34
CPU temperature: 55.8 °C
CPU frequency: 1400 MHz
CPU model name: ARMv6-compatible processor rev 7 (v6l)
BogoMIPS: 697.95
System up time: 3 days, 01 hours, 48 minutes
FHEM up time: 3 days, 01 hours, 47 minutes
Load average: 0.80 0.85 0.78
RAM: Total: 927.19 MB, Used: 299.48 MB, 32.30 %, Free: 321.30 MB
swap: Total: 300.00 MB, Used: 32.65 MB, 10.88 %, Free: 267.35 MB 


Ebenfalls habe ich einige Geschwindigkeitsmessungen mit SSD durchgeführt, die gemessenen Werte sind Megabyte und nicht Megabit.

pi@raspberrypi4:~ $ sudo dd if=/dev/sdb1 of=datei1 bs=1M count=512
98566144 bytes (99 MB, 94 MiB) copied, 3,00853 s, 32,8 MB/s  (15,6) FAT

pi@raspberrypi4:~ $ sudo dd if=/dev/sdb2 of=datei1 bs=1M count=512
536870912 bytes (537 MB, 512 MiB) copied, 28,1569 s, 19,1 MB/s (13,9) ext4
pi@raspberrypi4:~ $
SSD am USB 2 Anschluß, in Klammer die Werte vom Raspi 3

pi@raspberrypi4:~ $ sudo dd if=/dev/sdb1 of=datei1 bs=1M count=512
98566144 bytes (99 MB, 94 MiB) copied, 2,29067 s, 43,0 MB/s    FAT

pi@raspberrypi4:~ $ sudo dd if=/dev/sdb2 of=datei1 bs=1M count=512
536870912 bytes (537 MB, 512 MiB) copied, 23,3607 s, 23,0 MB/s  ext4
und hier die SSD am USB 3 Anschluß. Was bei beiden Messungen stark auffällt, ist der große Geschwindigkeitsunterschied zwischen FAT und ext4. Ach ja, Booten von SSD/USB ist derzeit beim Raspi 4 noch nicht möglich, daran wird noch gearbeitet und habe ich auch nicht getestet.

Wie man sieht schneller ist er, aber für den produktiven (Dauer) Einsatz passt er mir noch nicht.

LG
« Letzte Änderung: 19 Juli 2019, 20:48:48 von Reinhart »
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