Autor Thema: Leistungsmessung PZEM-004T, Sonoff POW Elite, Shelly EM  (Gelesen 1292 mal)

Offline Gisbert

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Hallo Papa Romeo,

wir hatten uns per PN wegen Strommessung und Leistungsmessung (das eigentliche Ziel) unterhalten.
Du meintest dass der PZEM-003 gut funktioniert:
Zitat
Für´s Auslesen an FHEM gibt´s auch da nen galvanisch getrennten Modbus Anschluss. Und im Netz dazu jede Menge Anleitungen wie man dem Ding auch nen
ESP verpassen kann. Ich würd die 10 Euro mal investieren und das Ding testen.
Ich bin auf deine ESP-Modifikation und Bilder gespannt.

Sonoff POW Elite (siehe hier) sieht aus meiner Sicht auch interessant aus, da es neben der Leistungsmessung auch WLAN (ESP32) enthält. Was hälst du davon? Ich denke man darf nicht an die angegebenen Leistunggrenzen rangehen.

Vom Shelly gibts den Shelly EM für eine einzelne Phase, ist aber vglw. teuer.

Viele Grüße Gisbert

Titeländerung, da es um den PZME-004T geht, der für Wechselspannung geeignet ist.
« Letzte Änderung: 19 Juli 2022, 19:04:10 von Gisbert »
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Offline Papa Romeo

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Antw:Leistungsmessung PZEM-003, Sonoff POW Elite, Shelly EM
« Antwort #1 am: 03 Juli 2022, 22:10:18 »
Hallo Gisbert,

wollte gerade Bilder machen, da ist mit eingefallen, dass ich das Ganze ja schon mal ab hier

https://forum.fhem.de/index.php/topic,107480.msg1203286.html#msg1203286

und folgende eingestellt habe.

Für Wechselspannung, also den PZEM-004, dürfte das genauso anwendbar sein.

Sonoff POW Elite (siehe hier) sieht aus meiner Sicht auch interessant aus, da es neben der Leistungsmessung auch WLAN (ESP32) enthält. Was hälst du davon? Ich denke man darf nicht an die angegebenen Leistunggrenzen rangehen.

Eine Stromkreis zu unterbrechen, sie es auch nur durch einen "kleinen" Messwiderstand birgt immer Gefahren. Ich würde, wenn möglich, immer ein Messverfahren wählen,
mit dem ich so wenig wie möglich in den zu "messenden Kreis" eingreifen muss.

LG
Papa Romeo
« Letzte Änderung: 03 Juli 2022, 22:23:13 von Papa Romeo »
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Offline Gisbert

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Antw:Leistungsmessung PZEM-003, Sonoff POW Elite, Shelly EM
« Antwort #2 am: 04 Juli 2022, 15:28:50 »
Hallo Papa Romeo,

dann fällt die Entscheidung leicht, es wird dann der PZEM-004T v.3.0, den man günstigerweise auch in Tasmota auslesen kann.

Es gibt aber ein Problemchen beim 5V-Eingang des Boards, da RX beim ESP8288 nicht 5V-kompatibel ist. Anscheinend gibt es 2 Lösungen:
https://tasmota.github.io/docs/PZEM-0XX/: hier werden 3.3V vom ESP eingespeist und das Board mit einem 1K-Widerstand modifiziert.
https://primalcortex.wordpress.com/2019/07/06/measuring-home-energy-consumption-with-the-pzem004t-and-esp8266/:
hier wird zwischen den ESP und dem Board ein I2C Level Converter eingesetzt.

Zu welcher Lösung würdest du greifen?

Viele​ Grüße​ Gisbert​
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Antw:Leistungsmessung PZEM-003, Sonoff POW Elite, Shelly EM
« Antwort #3 am: 04 Juli 2022, 22:14:26 »
Es gibt aber ein Problemchen beim 5V-Eingang des Boards, da RX beim ESP8288 nicht 5V-kompatibel ist. Anscheinend gibt es 2 Lösungen:

...ich würd´s erst mal mit der dritten Lösung versuchen und mal testen an VCC statt 5 Volt gleich die 3.3 Volt Versorgungsspannung des ESP´s anzulegen.
VCC speißt ausschließlich den Pullup / Arbeitswiderstand des jeweiligen Opto´s.

LG
Papa Romeo
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Antw:Leistungsmessung PZEM-003, Sonoff POW Elite, Shelly EM
« Antwort #4 am: 05 Juli 2022, 08:45:01 »
Hallo Papa Romeo,

ok, dann versuche ich es mit 3.3V und ohne den parallel eingelöteten 1K-Widerstand.

Ich berichte dann mal später, was draus geworden ist.

Viele​ Grüße​ Gisbert​
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Antw:Leistungsmessung PZEM-003, Sonoff POW Elite, Shelly EM
« Antwort #5 am: 16 Juli 2022, 15:04:48 »
Hallo Papa Romeo,

die PZEMT-04 Vers.3 sind heute eingetroffen.
Ein Kondensator bei einem Teil hat den Transport nicht so gut überlebt und ist von den Lötpads abgerissen; ich hab's wieder angelötet, siehr nicht sensationell aus, tut aber wieder seinen Dienst.
Ich hab 3.3V drauf gegeben - und es funktioniert ziemlich gut.
Als Test läuft im Moment eine Messung mit 25W-Glühbirne und als Software ESPEasy in der Version vom 16. Juni 2022. Das Device PZEM-004Tv30-Multiple [TESTING] wird als "TESTING" ausgewiesen, was immer das auch zu bedeuten hat, es tut auf jeden Fall seinen Dienst.
Man kann 4 von 6 Messwerten auswählen; ich hab Spannung [V], Strom [A], Leistung [W] und Energie [kWh] (wird missverständlich als Wh dargestellt, ist aber kW) ausgewählt. Die beiden anderen sind Frequenz und Power Factor cos(phi).
Nachdem ich noch RX mit TX getauscht hatte, hab ich auch eine Verbindung zum ESP8266 hinbekommen.
Ich kann so nach einer halben Stunde sagen, dass das Teil in Kombination mit ESPEasy ziemlich stabil läuft. Die Energieauswertung [kWh] muss ich mir noch gesondert anschauen, dafür hab ich zuviel probiert, dass ich sagen könnte, dass es 100% passt.

Welche Software benutzt du für deine Tests?
Was hat es mit der Kalibration und diesen adress ranges (siehe Datenblatt, angehängt) auf sich?

Angehängt ist ein Datenblatt zum PZEM-004T V.3.
Ich hab die Verdrahtung wie in Bild 4.2 gewählt, allerdings mit 3.3V statt 5V.
Der Ring (CT) hängt dabei an dem Neutralleiter. Muss das so sein, oder könnte er auch um den Leiter L liegen? Beim Shelly 3EM werden die Klammern um die 3 Phasen geklemmt.

Viele Grüße Gisbert
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Antw:Leistungsmessung PZEM-003, Sonoff POW Elite, Shelly EM
« Antwort #6 am: 17 Juli 2022, 21:52:56 »
Hallo Gisbert,

Welche Software benutzt du für deine Tests?

...hauptsächlich selbstgeschriebene Sketche ... da hab ich das was ich brauch

Was hat es mit der Kalibration und diesen adress ranges (siehe Datenblatt, angehängt) auf sich?

... benötigst du u.a. wenn deine Messwerte nicht annähernd mit den reelen Wert übereinstimmen

Der Ring (CT) hängt dabei an dem Neutralleiter. Muss das so sein, oder könnte er auch um den Leiter L liegen? Beim Shelly 3EM werden die Klammern um die 3 Phasen

.. bei 1-phasigem Betrieb ist es egal wo der CT sitzt, da der Strom durch L und N gleich ist. Worauf du achten musst, ist, dass du den CT nicht vor den Knotenpunkt setzt,
wo sich der Leiter zum PZEM und zur Last aufteilt. Sonst misst du den Strom für den PZEM mit. Gilt auch für den N-Knotenpunkt.
Bei 3-phasigem Betrieb funktioniert das mit den N-Leiter nicht, da die Ströme der 3 Phasen 120 Grad phasenverschoben sind und dadurch unsinnige bzw. auch negative Ströme entstehen können.

LG
Papa Romeo
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