FHEM - Hardware > Einplatinencomputer

Raspberry pi 3B friert ein

(1/3) > >>

TheRelativ:
Hallo zusammen,

ich habe aktuell das Problem, dass in unregelmäßigen abständen (aber nervig oft) der Raspberry komplett einfriert.
das einfrieren sieht wie folgt aus:
- HDMI Ausgabe unverändert (Console Login sichtbar, Eingabe cursor blinkt nicht mehr)
- kein Blitz Symbol rechts oben (was ein indiz für Unterspannung wäre)
- kein Ping mehr möglich
- Busy-LED leuchtet permanent
- TX/RX LED am Signalduino leuchtet permanent
- keine des Bauteile ist ungewöhnlich warm
Es hilft nur den Raspberry vom Strom zu trennen und wieder zu starten.

Das passiert alle 2-4 Tage zu unregelmäßigen Zeiten.

Was ich getestet habe:
- Einsatz eines aktiven USB HUBs
- Stromversorgung ursprünglich: 3fach USB Adapter mit 3x 2A
- anschließend geändert auf Original Raspberry Netzteil mit 2,5A
- anschließend geändert auf USB Netzteil mit 3A
(Alle das gleiche Ergebnis)
- 32 GB SDCard von SanDisk, aber nun geändert auf 64 GB Trekstor USB SSD-Stick (meldet sich als echte SSD Festplatte) -> keine Änderung des Verhaltens
- /var/log/message, fhem-log und dmesg schreiben keinerlei Meldungen zum einfrierzeitpunkt, alle Logs sind hart abgeschnitten und kurz vorher kein Indiz feststellbar

Umgebung:
- NRF24L01 Antenne via SPI ( https://www.mysensors.org/hardware/rpi-gw-pa-lna )
- NetAtmo Wetterstation direkt an USB (um eine USB Stromversorgung zu sparen)
- 4 Port USB Hub mit eigener Stromversorgung
-- Signalduino radino CC1101
-- Zigbee CC2531 USB Stick
-- CUL868 (für Homematic)

Gefühlt tritt das erst auf seitdem ich den CUL433 durch den Signalduino getauscht habe, glaube da aber nicht an einem generellen Problem da es hier ja einige einsetzen.
Ich bin mir gerade nicht sicher ab wann ich den USB HUB eingesetzt habe. Vor tausch auf Signalduino (also sprich mit CUL433) war ALLES direkt am Raspberry hatte bis dato keine Probleme.
der Signalduino ist aber dicker, d.h. es konnte dann nicht mehr alles dran passen, aber wie gesagt, bin mir nicht sicher ob ich es überhaupt probiert den Signalduino direkt am Raspberry zu betreiben.

Die Gedanken kamen mir als ich diesen Thread fand: https://forum.fhem.de/index.php/topic,40905.msg355218.html#msg355218

d.h. ich werde ausprobieren, den Signalduino+USB SSD an den Raspberry direkt zu betreiben und den Rest über den aktiven USB Hub.


dmesq übrigens sieht soweit sauber aus, keine Fehlermeldungen, beim booten werden alle USB Geräte sauber erkannt und es funktioniert auch alles einwandfrei und performant, bis zum freeze



Hat sonst noch jemand eine Idee?

Otto123:
Moin,


--- Zitat ---der Signalduino ist aber dicker,
--- Ende Zitat ---
ne kurze (oder beliebig lange) USB Verlängerung probiert?

Gruß Otto

TheRelativ:
werde ich heute Abend mal testen.
das doofe ist, ich merke erst nach einigen Tagen obs was gebracht hat....

TheRelativ:
sooo habe die config nun wie folgt:
- CUL868, SignalDuino und CC2531 direkt am Raspberry
- USB SSD Stick via aktiven USB Hub
(Wenn ich alles direkt an den Raspberry hänge kommt der Blitz und die Meldung undervoltage, mit der obigen Config nicht)

zu dem Eingangspost, die Signalduino Rote LED leuchtet übrigens immer auf sobald kein Connect zum Host mehr vorhanden ist
außerdem hab ich einen Thread gefunden mit der Anleitung für den Watchdog, damit ich kann ich zumindest die Auswirkungen reduzieren
der Neustart funktioniert in diesem eingefrorenen Zustand sogar noch

Hatte gestern Abend bzw. Nacht vergeblich versucht das Image von SSD Zurück auf MicroSD zu bringen, lande allerdings in einer Bootschleife (trotz m.E. korrekter Rückänderung der /etc/fstab und /boot/cmdline )

claudio-fhem:
Gerade wenn du öfter den Stecker ziehst, würde ich in /boot/cmdline.txt einfügen


--- Code: ---fsck.mode=force
--- Ende Code ---

und dazu


--- Code: ---sudo tune2fs -c 1 /dev/sdXY
--- Ende Code ---

für die / Partition.

https://www.linuxuprising.com/2019/05/how-to-force-fsck-filesystem.html

Das erzwingt bei jedem boot einen check des Filesystems. Hat bei mir schon ähnliche Probleme behoben. Ich hatte damals aber auch permanentes logging eingeschaltet (sudo mkdir /var/log/journal), dann kann man auch nach einem Reboot schauen, was VOR dem Reboot im Journal war (journalctl --boot= -2)...

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln