Autor Thema: Incoming  (Gelesen 11971 mal)

Offline andies

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« Antwort #30 am: 10 Mai 2020, 09:00:00 »
sehr treffend:Genau! In den allermeisten Fällen wollen die Nutzer von ESP8266 eine "schnelle Nummer" ohne große Verbindlichkeiten und wundern sich dann irgendwann, wenn aus Spaß "Ernst" wird und man den Tiger bändigen muß.
Das ist auch legitim, aber so ziemlich das Gegenteil von dem, was RichardCZ hier zu Beginn als Zielvorgabe geschrieben hatte (ganz abgesehen davon, dass er ganz eigene Vorstellungen und Pläne hat, wie man den Tiger FHEM "domestizieren" sollte).
OT: Noch eine Anmerkung, die zum Einsteigerleitfaden passt. Ich bin ja auch einer, der eine schnelle Nummer wollte (ich kam von pilight) und habe erst im Laufe der Arbeit gemerkt, was so alles möglich ist. Ich glaube, für die meisten FHEM-Nutzer ist dieser Ansatz normal. Sie kommen mit einem konkreten Problem, bauen dann aus (mit der Hardware, die sie gerade beherrschen) und spüren danach, dass es so nicht weitergeht.  Ich vermute auch, dass die Programmierung in Perl hier so gestaltet ist. Ein Profi (in Perl oder in Hausautomatisierung) denkt natürlich anders - aber das sind vermutlich die wenigsten. Ich habe zB mit 433MHz angefangen und fand das toll, bis mir der fehlende Rückkanal auf die Nerven ging. Inzwischen habe ich nur noch eine verlorene 433MHz-Dose, die ich zu faul bin auszutauschen. Also das ist ein ganz menschliches Verhalten. Ich würde aber die Leute nur dann drauf hinweisen wollen, wenn sie explizit nachfragen. Sonst lohnen Diskussionen nicht, da bin ich Deiner Meinung, das steigert nur die Popcorn-Produktion.
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Offline RichardCZ

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« Antwort #31 am: 10 Mai 2020, 10:25:47 »
Ok, den 2. Arduino habe ich wohl übersehen, mir ist nur aufgefallen, dass keine der "typischen" MAX485-Boards zu sehen waren ;D .

Ich weiß jetzt nicht welches MAX485 typisch ist, dachte diese mit den grünen Klemmen sind die typischen - jedenfalls ist da ein MAX485 drauf. (siehe markiertes Bildchen nochmal)

Zitat
Das ist auch legitim, aber so ziemlich das Gegenteil von dem, was RichardCZ hier zu Beginn als Zielvorgabe geschrieben hatte (ganz abgesehen davon, dass er ganz eigene Vorstellungen und Pläne hat, wie man den Tiger FHEM "domestizieren" sollte).

Bei mir werden seit Jahresanfang ziemlich extensive Umbauarbeiten an einem Haus geplant, die - so das Schicksal will - vor Weihnachten abgeschlossen sein sollen.
Da ist das Verlegen von Kabeln noch das Mindeste. Für "schnelle Nummern" bin ich zu alt und werde auch nicht jünger. Daher will ich mir für die Rente so wenig
technische Schuld aufladen wie möglich.

...

Moeller hat hier ein paar interessante Zahlen zu verschiedenen Bussystemen (einschl. Übertragungskapazität/Länge) und gibt Empfehlungen zu Kabeln ab, bzw. schon mehr als nur Empfehlungen: "zwingend abgeschirmt", verdrillt, etc. Habe ein paar Experimente veranstaltet, allerdings sind die vorhandenen Kabellängen (auf Rolle) "nur" 100m, also kann ich keine Aussagen zu 1200m treffen, aber das Oszi sagt der Unterschied verdrillt, geschirmt (noch nicht geerdet) und unverdrillt ungeschirmt ist eklatant.

Wozu meine Elektrotechnik-Kenntnisse nicht ausreichen ist die Empfehlung "die Kabelabschirmung nur an EINEM Ende zu erden" zu erklären. Ich dachte je mehr desto gut, aber scheint nicht der Fall zu sein.

ftp://ftp.moeller.net/DOCUMENTATION/AWB_MANUALS/h1569d.pdf

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« Antwort #32 am: 10 Mai 2020, 10:52:07 »
Interessanter Link :) . Enthält u.a. zu dem RS485-Thema eine ziemlich gute Zusammenfassung von allen möglichen, was wir in dem "Spezial-Thread" zur Busauslegung ventiliert hatten. Interessant, dass (kurze) Stichleitungen nur bei CAN vorgesehen sind und es da eine Begrenzung auf 32 TN gibt - das war mir neu.
(Wobei das auch bei RS485 steht, und der MAX487 kann afaik 128 TN... Vielleicht will mal jemand erst 33 und dann 129 MySensors-Nodes mit CAN aufbauen? Dann wissen wir, ob bis zu 253+GW-Nodes damit möglich sind ;D ).

Das mit dem "einen Ende" dürfte damit zusammenhängen, dass die Potentiale auf beiden Seiten unterschiedlich sein können, also "Erde" nicht gleich "Erde" sein muß. Und bei der Schirmung geht es ja "nur" darum, von außen kommende Signale möglichst abzuleiten - dafür reicht eine gute Verbindung auf eine Seite allemal aus...

Was die Stromversorgung und elektrische Auslegung insgesamt angeht, habe ich auf der Niederspannungsseite alles auf einer "Schiene" mit Ausnahme des GW. Das ist nur mit den beiden CAN/RS485-Drähten mit dem Rest verbunden. Aktorik ist - soweit vorhanden - ansonsten selbstredend galvanisch getrennt.

(Und sorry, ich hatte nur das "letzte" Bild vor Augen, nicht mehr das "Auspacken"-Incoming...)
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« Antwort #33 am: 10 Mai 2020, 11:00:53 »
Das mit dem "einen Ende" dürfte damit zusammenhängen, dass die Potentiale auf beiden Seiten unterschiedlich sein können, also "Erde" nicht gleich "Erde" sein muß.
Meint Ihr vielleicht https://de.wikipedia.org/wiki/Erdschleife?
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Offline RichardCZ

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« Antwort #34 am: 10 Mai 2020, 17:24:09 »
So - heute habe ich nochmal zugelangt und eine Halde weiterer Komponenten bestellt.
U.a. 2 x den Black Pill von RobotDyne, D/A Wandler, Feuchtigkeits- und Regensensoren, RFID Leser/Schreiber samt Karten und Chips, Ethernet-Shield für Arduino Nano
Hallsensoren, Joysticks, Kapazitative sensoren (Touch), Display (Grafik, Blau/Gelb), I2C IO Expander, Neigesensor, Lichtsensor. etc. pp

Spielkind halt. ;-)


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« Antwort #35 am: 10 Mai 2020, 17:42:39 »
 ;D das klingt lustig...

Hast du den auch schon FHEM-Devices angelegt bzw. anlegen lassen? Irgendjemand (einer!) hat ja meine neuesten Ergüsse runtergeladen...

(Ansonsten: Was ist mit UV-Strahlung, Infrarot-Temperaturmessung, Hochtemperaturmessung mit MAX6675, BMEx80 und den unvermeidlichen DS18B20...? Ein paar Näherungssensoren, TCRT5000? Oder MPR121? Fragen über Fragen für Spielkinder, und China ist soooo groß und weit  :P ).
Bevor du bei speziellen Dingen anfängst zu coden: Manches habe ich zumindest in experimentellen Varianten hier rumliegen, z.B. auch für diese RFID-Dinger (allerdings abhängig vom Readertyp). Das ist teils nicht ganz easy, meine mich erinnern zu können, dass man da Strings in Char-Arrays wandeln mußte u.ä..
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Offline Wernieman

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« Antwort #36 am: 10 Mai 2020, 18:08:40 »
OT:
Schade das es nicht nette "Sets" mit Sensoren gibt ... ;o)
- Bitte um Input für Output
- When there is a Shell, there is a Way
- Wann war Dein letztes Backup?

Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html

Offline gloob

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« Antwort #37 am: 10 Mai 2020, 18:10:10 »
OT:
Schade das es nicht nette "Sets" mit Sensoren gibt ... ;o)

Wieviele Sensoren willst du denn in einem Set, reichen 45?

https://www.banggood.com/de/Geekcreit-45-In-1-Sensor-Module-Board-Starter-Kits-Upgrade-Version-Geekcreit-for-Arduino-products-that-work-with-official-Arduino-boards-p-1137050.html

Ähnliches gibt es natürlich auch bei eBay und Amazon aus Deutschland.
« Letzte Änderung: 10 Mai 2020, 18:11:42 von gloob »
Raspberry Pi 3 | miniCUL 433MHz | nanoCUL 868 MHz | nanoCUL 433 MHz | MySensors WLAN Gateway | LaCrosse WLAN Gateway | SignalESP 433 MHz | SignalESP 868 MHz | HM-MOD-UART WLAN Gateway | IR - 360 Grad WLAN Gateway

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« Antwort #38 am: 10 Mai 2020, 18:17:53 »
...das Problem bei den 45 dürfte nur sein, dass die Hälfte direkt in die Tonne gehört...

(Da fällt mir ein, dass ich noch so ein Wasserzählerprojekt mit einem gepulsten Laser fertigmachen wollte... ::) Habe auch so einen dusseligen mit den kleinstmöglichen roten Zeigerchen, bei dem diverse Varianten von Näherungssensoren und modifizierte TCRT500-Schaltungen nicht wollten  :( ).

(@RichardCZ: Falls es zu OT wird hier, darfst du das gerne äußern!)
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Offline Wernieman

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« Antwort #39 am: 10 Mai 2020, 18:35:05 »
Stimme Beta-User zu. z.B. die Wasser-Sensoren sind gleich .. Vergessbar.
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Offline frank

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« Antwort #40 am: 10 Mai 2020, 19:11:40 »
Zitat
Das mit dem "einen Ende" dürfte damit zusammenhängen, dass die Potentiale auf beiden Seiten unterschiedlich sein können, also "Erde" nicht gleich "Erde" sein muß. Und bei der Schirmung geht es ja "nur" darum, von außen kommende Signale möglichst abzuleiten - dafür reicht eine gute Verbindung auf eine Seite allemal aus...

erde sollte immer erde sein.  ;)
allerdings sind erdpotentiale an unterschiedlichen orten nicht identisch. erde gehört aber eher zum schutzkonzept einer anlage.
hier soll die versorgung ja "mitgeführt" werden. daher die abschirmung an der quelle der versorgung "anschliessen".

vielleicht mal nach EMV (elektro-magnetische verträglichkeit) googeln. ein gutes emv konzept sollte von anfang an mit in das funktionskonzept einfliessen.
zb messdatenleitungen separat verlegen.

abschirmung ist auch von "innen" nach "aussen" sinnvoll. oberstes gebot ist nämlich, störquellen zu eleminieren.

immer nach dem motto: leben und leben lassen.  ;)
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Offline Gisbert

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« Antwort #41 am: 10 Mai 2020, 22:02:17 »
... Habe auch so einen dusseligen (Wasserzähler) mit den kleinstmöglichen roten Zeigerchen, bei dem diverse Varianten von Näherungssensoren und modifizierte TCRT500-Schaltungen nicht wollten  :( )
Kurze Antwort: Ich hab auch einen Wasserzähler mit rotem Rad, mit immerhin etwas Metall drin, allerdings ging es nicht mit einem 8 mm induktiven Näherungssensor, aber mit einem 12 mm Sensor, der eine größere Distanz bzw. höhere Empfindlichkeit hat.

Viele​ Grüße​ Gisbert​
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Offline RichardCZ

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« Antwort #42 am: 10 Mai 2020, 22:30:03 »
(@RichardCZ: Falls es zu OT wird hier, darfst du das gerne äußern!)

Das ist für mich alles noch On-Topic.  ;)

Diese 37er/45er Sensorsets habe ich auch schon gesehen und wollte/werde vielleicht auch mal was bestellen - aber bis das im Juni angekommen wäre ... da wollte ich jetzt was haben.
Aber wenn sich die RobotDyne Black Pills bewähren, dann kaufe ich da mal einen Schwall von (also schon so 50+) unseren kleinen gelben Freunden.

Offline rob

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« Antwort #43 am: 11 Mai 2020, 08:45:23 »
...Moeller hat hier ein paar interessante Zahlen zu verschiedenen Bussystemen (einschl. Übertragungskapazität/Länge) und gibt Empfehlungen zu Kabeln ab...
Intressanter Link. Danke Dir. Die Frage nach dem Kabel quält mich schon eine Weile.
Dass die Impedanz 120Ohm sein müsste, hatte ich mir anhand der nötigen Abschlusswiderstände zusammengereimt (konkretes wie im Möller-PDF bisher nicht gefunden).
Nur, welches (normal kaufbare) Kabel bringt dies mit? Welchen Leitungsaufbau sollten man nehmen, einfach verdrillt, Sternvierer oder oder?

Ich dachte an billiges J-Y(ST)Y. Leider finde ich keine Datenblätter. Hatte was gelesen von 70 - 130Ohm Impedanz, je nach Anzahl Leiter. Aber an sich müsste es doch OK sein: zwei Adern vedrillt, geschirmt, man kann bei 2x2x0,6 GND und 12V/5V f. die Nodes mitführen (wg. zentralem Netzteil) und dünn genug, um neben vorhandenen Kabeln ins Leerrohr gezogen zu werden.

Allerdings ist solch Kabel oft verpöhnt (meist im Telekomunikationsbereich, weil dort Impedanz von 100Ohm und Sternvierer vonnöten; z.B. https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/Das-richtige-Kabel-zwischen-APL-und-TAE-Dose/ta-p/3499089 ).

Öfter habe ich auch gelesen, dass einige gleich CAT7 Verlegekabel nehmen - egal wofür - wäre mit etwas overkill. Manchmal wird Schirmung empfohlen, dann wieder nicht oder wenn, dann nur fliegend - also weder vorn noch hinten den Schirm angeschlossen  :o

Herrje, Fragen über Fragen. Was wäre best practice bzw. was wären gute Erfahrungswerte?

Vielen Dank und beste Grüße
rob
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Offline RichardCZ

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« Antwort #44 am: 11 Mai 2020, 09:18:47 »
Intressanter Link. Danke Dir. Die Frage nach dem Kabel quält mich schon eine Weile.
Dass die Impedanz 120Ohm sein müsste, hatte ich mir anhand der nötigen Abschlusswiderstände zusammengereimt (konkretes wie im Möller-PDF bisher nicht gefunden).
Nur, welches (normal kaufbare) Kabel bringt dies mit? Welchen Leitungsaufbau sollten man nehmen, einfach verdrillt, Sternvierer oder oder?

Ich dachte an billiges J-Y(ST)Y. Leider finde ich keine Datenblätter.
...
Öfter habe ich auch gelesen, dass einige gleich CAT7 Verlegekabel nehmen - egal wofür - wäre mit etwas overkill. Manchmal wird Schirmung empfohlen, dann wieder nicht oder wenn, dann nur fliegend - also weder vorn noch hinten den Schirm angeschlossen  :o

Herrje, Fragen über Fragen. Was wäre best practice bzw. was wären gute Erfahrungswerte?

Zu best practice hier was mich betrifft: Keine Ahnung - zumindest noch nicht.

Datenblätter zu Kabeln habe ich so auch nicht, aber ich vertraue da darauf wenn ein Hersteller sagt "Dat is jut für RS485".
Weil wenn nicht, können die dann jemanden vorbeischicken, der das wieder aus der Wand rupft. (Und gleich das Haus mitsaniert)  ;)

https://www.lappkabel.de/produkte/online-kataloge-shop.html?q=RS485

Hinsichtlich Cat(5|7) Kabeln habe ich eher gelesen, dass die ziemlich ungeeignet sind für RS485/CAN Verkabelung, alleine schon wegen
Topologie. Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt einfach die Cat-Verkabelung etwas dicker ausfallen zu lassen und dann zu verwenden.

Aber nö - ist wohl nicht so das Wahre.

Hinsichtlich Stromversorgung hatte ich auch eine Weile über ein "Power-over-RS485" sinniert. Naja, eigentlich 4 Adern, aber bei mir liegt eine Luxus-Situation im Haus vor, Unabhängiger "48V DC Stromkreis" (genauer ~50-55) und den werde ich mittels LM2576HV für dieses Nervensystem mitbenutzen. Der Strom ist auch nach einem EMP da.  Ok - wahrscheinlich nur der. :)

Und wenn man spezifisch nach CAN Kabeln sucht, dann ist der Preis mal eben beim Doppelten.

https://www.lappkabel.de/produkte/online-kataloge-shop/datenuebertragungssysteme/datenleitungen-niederfrequenz/kapazitaetsarm/unitronic-li2ycy-tp.html?q=CAN&Aderzahl[0]=2

Ich tendiere in diesem Fall eher zum Nichtsparen, aber alles hat seine Grenzen und mehr als 3€/m sollten es auch nicht werden, sonst kann ich ja gleich die Leitung aus Blue Pills aufbauen.
« Letzte Änderung: 11 Mai 2020, 09:22:31 von RichardCZ »