FHEM - Anwendungen > Heizungssteuerung/Raumklima

Änderung des Ansatzes wegen Vandalismus an Thermostaten

(1/2) > >>

mlo:
Moin,

seit einigen Jahren läuft in unserem Gemeindehaus eine mit FHEM auf dem RasPI gesteuerte Heizung tadellos. Die Raumbuchung über einen Kalender wird eingelesen und heizt die Räume vor, etc.

Hat ein wenig Hirnschmalz gefordert das zu bauen, läuft aber gut.

Der einzige echte Pferdefuß sind die HomeMatic Thermostate an den Heizkörpern.
An denen wird nämlich so oft rumgespielt (sind natürlich softwareseitig gesperrt) dass sie inzwischen echt unzuverlässig geworden sind.
Irgendwer versucht immer mal wieder die abzuschrauben, nimmt die Batterien raus, die Drehregler sind schon lang verschwunden, etc. Dinge, die halt passieren, wenn man sowas in einem (halb)öffentlichen Raum betreibt.

Jetzt bin ich vom Kirchenvorstand gefragt worden, was wir dagegen tun können.
Meine erste Idee war, die Heizungsthermostate ganz abzunehmen und stattdessen eine Regelung in den Zulauf zubauen.

Ideal wäre, wenn diese **keine** Batterien bräuchte und trotzdem per Funk vom RasPI aus gesteuert werden könnte.

Außer den Thermostaten haben wir noch drei Thermo/Hygrometer einen HomeMatic Wandthermostat und eigentlich einen HM Türsensor im Einsatz wobei letzterer schon länger nicht mehr funktioniert (auch Vandalismus).
Außerdem werden zwei Kippfenster zum Lüften mit HM-Rolladenaktoren gesteuert.

Was könnten wir einsetzen, um die Steuerung der Heizkörper in den Zulauf zu verlagern?
Wie gesagt: idealerweise Funk aber Stromversorgung per Netz.

tik-tak-tok:
Andere Idee: Schutzkasten mittels 3D Druck um die Geräte bauen?

mlo:
... auch eine Idee.
Allerdings wage ich zu prognostizieren, dass das nur temporär hilft.
Die Dinger müssten abnehmbar sein, damit man die Batterien austauschen kann und robust genug um wirksam zu verhindern, dass daran weiter rumgespielt wird.
Außerdem können sie das Abschrauben der Thermostate nicht wirksam verhindern. Es sei denn, man baut sie so komplex dass die Verschraubung mit abgedeckt ist. Dazu fehlt mir aber das Geschick im 3D-Design.
... es sei denn jemand hat sowas schon fertig und ich muss es nur noch drucken.

Die von mir skizzierte Lösung gefällt mir *noch* besser.
Bin aber für andere Ideen offen.

Im Moment steh' ich ein bisschen ratlos da, weil ich auch einfach nicht die freie Kapazität hab, mich da tagelang reinzuhängen.
Erstmal muss ich dem KV einen Vorschlag machen und abschätzen können, was das kostet.

Dabei habe ich auf euer geballtes Know-How gehofft.
... tue ich noch immer.

Gefunden hab ich inzwischen den Homematic IP Wired Fußbodenheizungsaktor.
Aber vielleicht gibt's ja was passendes, das ich nur noch nicht entdeckt hab.

danke für eure Hilfe

mlo:
Wäre es ein Möglichkeit, statt der Funkthermostate an den Heizkörpern reine Stellantriebe zu verbauen und die über ein zusatzmodul anzusteuern?

Die Produktbeschreibung sagt

--- Zitat ---Thermischer Stellantrieb zum bedarfsgerechten Öffnen und Schließen des Ventils am Heizkreisverteiler, Radiator und Konvektor
--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---Steuerung z. B. in Verbindung mit Homematic IP Fußbodenheizungsaktoren, direkt über einen Homematic IP Wandthermostat mit Schaltausgang oder konventionell über elektromechanische Wandthermostate
--- Ende Zitat ---

--- Zitat ---Betriebsspannung:230 V
--- Ende Zitat ---
Letzteres irritiert mich gerade ein bisschen ...

MadMax-FHEM:
Aber auch reine Stellantriebe können einfach abgeschraubt werden...

Daher ist die Idee ja (wenn ich das richtig verstanden hab) die Heizkörper über den "Zulauf" zu steuern und die Ventile ganz offen (ohne Thermostat) zu betreiben...

Die 230V der Fußbodensteuerung wären dann eben für 230V Stellmotoren...

Heißt ja nicht (kann aber), dass die Steuereinheit (Fussbodenheizthermostat Homematic IP) auch 230V als Versorgung hat/haben muss... ;)

Gruß, Joachim

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

Zur normalen Ansicht wechseln