Autor Thema: Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten  (Gelesen 5690 mal)

Offline Marlon

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Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« am: 13 September 2020, 16:51:26 »
Hallo,
ich möchte einen FHEM-Server zur Auswertung eines WM-Bus Wasserzählers mit CUL auf einem Raspberry Pi installieren.
Ist dafür ein Pi 4 mit 2GB RAM oder ein Pi 3+ sinnvoller?
Im Wiki ist leider nur Unterstützung bis 3+ erwähnt (Stand 2018).
Funktioniert das problemlos auch auf einem Pi 4?
Erfahrung mit Raspi habe ich bisher nicht.
Danke für eure Tipps.

Offline isy

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #1 am: 13 September 2020, 18:34:23 »
Ich habe einen PI4 mit 1 GB.
OS Buster, läuft auf SSD (boot von SD)
Ein Weg wird erst zu einem Weg, wenn man ihn geht

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #2 am: 13 September 2020, 18:48:10 »
Naja ... 1G ist möglich, aber bei Neukauf nicht Sinvoll, würde dann doch in "mehr" investieren ;o)

Ansonsten ist egal, ob PI 2,3 oder 4. Natürlich ist "mehr RAM" und "mehr CPU" immer Sinnvoll. Der PI4 braucht aber auch mehr Strom (und bessere Kühlung) als der Pi 3.

Und da wir diese Diskussion häufiger hatten: Für Größere, Stabilere FHEM-Systeme sind dann x86 Systeme wie NUC, Zotac, etc. die bessere Alternative.

Da es aber diesbezüglich schon so viele Diskussionen gab, würde ich die Suchfunktion empfehlen.
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Offline Marlon

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #3 am: 13 September 2020, 21:03:02 »
Ok danke.
Aktuell läuft FHEM-Server mit CUL zum Testen unter Windows 10 auf meinem alten PC. Das ist aber nichts für den Dauerbetrieb.

Eigentlich wollte ich den FHEM-Server auf einer Fritz!Box 7390, 7490 oder 7590 installieren.
Weil dort überall die neuste Firmware drauf ist, scheint das Unterfangen aber nicht so einfach zu sein.

Auf meiner Synology DS213+ habe ich die serielle Schnittstelle für die CUL bisher leider nicht, wie im WIKI beschrieben, zum Laufen gebracht.

Ich habe nun den Raspberry Pi 4 mit 2 GB bestellt. Der braucht auf jeden Fall weniger als alle anderen Lösungen und man kann ihn leichter passend platzieren.

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #4 am: 14 September 2020, 08:00:35 »
Eine Fritte ist aktuell auch wegen der "Leistung" nicht mehr zu empfehlen. Pi ist wirklich das einfachste System (neben den genannten x86 Plattformen)
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Offline R1F800

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #5 am: 17 September 2020, 09:11:56 »
Ich kann von meinen beiden PIs nur sagen, dass die sehr stabil im 24/7 Betrieb seit 3 Jahren Ihren Dienst verrichten.
Es sind beides PI3+, die von Ihrer Leistung absolut ausreichend sind.
Wenn einem dann Leistung fehlt kann man ja auch das Lite Image des Raspbian nehmen und so den x Desktop sich schenken. Also gar keine Grafikoberfläche mit starten.

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #6 am: 17 September 2020, 09:18:53 »
man sollte Grundsätzlich bei einem Server eine Desktoplose Oberfläche nehmen.

Weniger Installiert
- Weniger Sicherheitslücken
- Weniger Updateprobleme
- ....
« Letzte Änderung: 17 September 2020, 14:13:41 von Wernieman »
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Offline MadMax-FHEM

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #7 am: 17 September 2020, 09:21:28 »
Wenn einem dann Leistung fehlt kann man ja auch das Lite Image des Raspbian nehmen und so den x Desktop sich schenken. Also gar keine Grafikoberfläche mit starten.

Sollte man bei fhem (bzw. einem "Server") eh tun!

EDIT: :) ;)

Und auch bei mir laufen einige PIs (für fhem inkl. Testsysteme: PI3+, 2x PI3, 1x PI2) seit mehr als 5 Jahren problemlos (seit ich auf SSD umgestiegen bin, davor hatte ich schon mal 2 "Crashs" mit vermutlich SD als Grund / bzw. ein System läuft noch auf SD, ebenso die testsysteme / habe aber noch weitere PI mit SSD: keine Probleme)...

Gruß, Joachim
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Offline R1F800

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #8 am: 17 September 2020, 14:11:46 »
man sollte Grundsätzlich bei keinem Server eine Desktoplose Oberfläche nehmen.

Weniger Installiert
- Weniger Sicherheitslücken
- Weniger Updateprobleme
- ....

verstehe ich nicht.
willst Du jetzt MIT oder OHNE Desktop ?

Die erste Zeile sagt mit die Liste sagt ohne ...

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #9 am: 17 September 2020, 14:14:19 »
Sorry .. bin scheinbar heute etwas durcheinander ...
"Kein Desktop nehmen"
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Offline Marlon

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #10 am: 18 September 2020, 12:26:22 »
Nachdem ich gestern meinen Raspi 4 erhalten hatte, installierte ich Debian Buster ohne Desktop, um möglichst nah am FHEM Wiki zu sein.
Da ich bisher nur einen CUL zur Auswertung eines WMBUS-Wasserzählers nutze, braucht der Raspi im Mittel etwa 3,0 W, was ca. 6 € Stromkosten pro Jahr entspricht.
Vermutlich hätte dafür auch ein Raspberry Zero W gereicht, aber die 2 GB-Version des Raspi 4 kostet ähnlich viel, wie ein Raspi 3+ und bezüglich USB 3.0, 1 GBit-LAN und Prozessor ist sie moderner.
Nun bin ich allerdings neugierig :) und würde gerne die Leistungsfähigkeit des Raspi 4 erfahren und mal einen Desktop ausprobieren.
Prinzipiell müsste es doch möglich sein, das was in "2020-08-20-raspios-buster-armhf-full.zip" mehr drin ist als in "2020-08-20-raspios-buster-armhf-lite.zip" nachzuinstallieren und bei Problemen des fhem-Servers wieder rückstandsfrei zu deinstallieren. Spricht etwas dagegen bzw. hat jemand damit schlechte Erfahrungen gemacht. Zumindest für die Installation eines Desktops gibt es im Netz ja Anleitungen.

Offline MadMax-FHEM

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #11 am: 18 September 2020, 12:38:27 »
Ja kann man sicher nachinstallieren, wenn man (einfach) rauskriegt was der Unterschied ist ;)

Und ja: eigentlich dann auch rückwärts wieder runter (rückstandsfrei musst du mal "definieren", also ganz ohne auch nur ein Fizelchen wird es nicht zurück gehen, außer mit purge [zum größten Teil])...

Allerdings würde ich ja zum "nur mal Ausprobieren" halt eine zweite SD nehmen (kostet ja "nix") und dann da mal Buster mit Desktop drauf spielen...
...wenn gewünscht halt auch fhem drauf usw. und dann damit mal "rumspielen"...

Allerdings hätte ich für "mit Desktop" besser mal die 4GB Variante genommen ;)

So habe ich zumindest meinen "Mini-Desktop-Rechner" laufen.
Nat. nur zum "mal schnell was nachschauen" etc. und nicht dauernd laufen und nat. OHNE fhem etc. ;)
Aber macht seinen "Job" ganz ordentlich... :)

Gruß, Joachim
« Letzte Änderung: 18 September 2020, 12:41:49 von MadMax-FHEM »
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Offline roedert

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #12 am: 28 September 2020, 22:49:47 »
"Schwachstelle" des Raspberry ist immer noch die SD-Karte. Diese wurde eigentlich nur zum "gelegentlichen" Schreiben konstruiert, nicht aber um darauf irgendwelche Betriebssysteme oder sogar Datenbanken (DbLog) laufen zu lassen. Schaut einfach mal über den Tellerrand, es gibt auch noch andere Einplatinencomputer, die eine Sata oder sogar bessere Schnittstelle für eine echte SSD bieten.

Und wenn es x86-basiert sein soll, muss es kein teurer NUC sein.
Auf amazon & co gibt es x86-basierte Minicomputer zwischen 100 und 150 Euro auf die sich wunderbar ein Linux installieren lässt - zwar meist nur mit eMMC, aber oft lässt sich auch eine mSATA oder NVMe SSD nachrüsten.
« Letzte Änderung: 28 September 2020, 22:56:25 von roedert »

Offline R1F800

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #13 am: 29 September 2020, 13:15:27 »
SD als Schwachstelle mag sein, hab ich bisher noch nie Probleme mit gehabt. Meine PIs loggen recht viel.

Und wenn Vergleiche auf Einplatinencomputer die direkt mit SSD arbeiten können wären alle anderen Rahmenbedingungen ebenfalls zu nennen. UND ein Link auf den Vergleich oder das Produkt welches gerade im Kopf schwebt...

Offline Marlon

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #14 am: 29 September 2020, 19:29:22 »
Ich hab ja mittlerweile den Raspberry 4 und mein FHEM-Server speichert bisher nur einmal pro Stunde die empfangenen und angereicherten Zählerdaten auf der microSD-Karte. Für diesen Einsatz scheint mir der Raspi das optimale System zu sein, da es nur 3 W benötigt. Es gibt leistungsfähigere Rechner, aber die brauchen auch mehr Energie. Deshalb habe ich z.B. nicht mein ohnehin vorhandenes DS213+ für FHEM genutzt, da es nur bei Bedarf per WOL aktiviert wird und nicht ständig läuft.
Aber selbst bei großem Speicherbedarf ist ein Raspberry 4 sehr gut geeignet für FHEM. Da er USB 3 Schnittstellen hat, kann man problemlos auch eine SSD über USB anschließen und ihn ohne SD-Karte betreiben. Gemäß https://www.heise.de/ratgeber/Raspberry-Pi-4-von-USB-SSD-booten-4856973.html kann man dann Datenraten von mehr als 300 MB/s erreichen.

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #15 am: 30 September 2020, 08:25:32 »
Bist Du Dir beim PI4 mit den 3W wirklich sicher?

Mein ZOTAC braucht übrigens, incl. zusätzlichem USB-Hub bei der letzten Messung auch "nur" 7W. Wenn man Ihn natürlich forderte, damals hatte ich z.B. noch Cross-Compiliert, brauchte er deutlich mehr. Aber die 7W wurden über mehrere Stunden geprüft.
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Offline Marlon

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #16 am: 30 September 2020, 10:42:25 »
Inzwischen braucht mein Raspberry 4 meist 3,1 W, allerdings steigt der Verbrauch ab und zu kurzfristig bis maximal 3,5 W, um dann gleich wieder bis 3,1 W zu fallen.
Anfangs hat er meist 2,8 W gebraucht.
Gemessen habe ich die Leistung einschließlich original Raspi-Netzteil mit ELV Energy Master Basic, der recht plausible Werte liefert.
Warum die Leistung inzwischen um 0,3 W gestiegen ist, weiß ich nicht.
Die Funktionalität ist nun zwar größer, aber prinzipiell wird nur einmal in der Stunde etwas vom CUL empfangen, aufbereitet, geloggt und an die HomeMatic CCU3 übertragen. Dies dürfte eigentlich keinen Einfluss auf die erforderliche Ruheleistung haben.

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #17 am: 30 September 2020, 12:16:31 »
Dann gucke doch mal mit top, ob etwas dauern auf dem Rechner läuft. FHEM z.B. braucht dauern "last"
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Offline Sailor

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #18 am: 30 September 2020, 12:19:59 »
Ein herzerfrischendes "Moin" vom achtern Diek vorgweg!

Ich habe in einem andern Forumsbereich bereits mal was herausgesucht was ich Euch nicht vorenthalten wollte:

Eine Fritte ist schon allein deshalb nicht zu empfehlen, weil nach einem Update der Fritte alles von vorne losgeht.
Von dem nachinstallieren von perl-Paketen wie es diverse Module erfordern wollen wir mal GAR NICHT reden.

Meine Empfehlung, investiere in einen Raspi mit Gehäuse und USV und alles ist in Butter:
https://de.elv.com/joy-it-strompi-3-gehaeuse-fuer-raspberry-pi-3-und-4?fs=1973733261&c=0
https://de.elv.com/raspberry-pi-4-model-b-8gb-ram?fs=2937584707
https://de.elv.com/raspberry-pi-4-usb-netzteil-typ-c-5-1v-3a-1-5-m-kabel-schwarz?fs=479399441
https://de.elv.com/joy-it-strompi-3-stromversorgung-und-usv-fuer-raspberry-pi?fs=2377136656
https://de.elv.com/joy-it-life-akku-pack-xl-fuer-strompi-3-3-2-v-2000-mah?fs=2377136656

Gruß
    Sailor
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Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #19 am: 30 September 2020, 14:01:33 »
Reicht beim PI4 nicht ein 4GByte-Model? Der Preisunterschied zwischen 4 und 8 ist sehr groß. Dagegen würde ich einen 2GByte aus Zukunftssicherheitsgründen nicht mehr kaufen, da ist der Preisunterschied zum 4 nicht so groß ....
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Offline Sailor

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #20 am: 30 September 2020, 14:05:36 »
Hi Werniemann

Reicht beim PI4 nicht ein 4GByte-Model? Der Preisunterschied zwischen 4 und 8 ist sehr groß. Dagegen würde ich einen 2GByte aus Zukunftssicherheitsgründen nicht mehr kaufen, da ist der Preisunterschied zum 4 nicht so groß ....

Ups verklickt. Hats natürlich Recht. 4GB reichen.
Wobei die 22,37€ Unterschied von 4GB zu 8GB gehen dann im Gesamtbudget auch unter...

Gruss
    Sailor
« Letzte Änderung: 30 September 2020, 14:07:47 von Sailor »
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Offline SCMP77

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #21 am: 09 Oktober 2020, 17:37:40 »
Hallo,

Ich hab ja mittlerweile den Raspberry 4 und mein FHEM-Server speichert bisher nur einmal pro Stunde die empfangenen und angereicherten Zählerdaten auf der microSD-Karte.

Das ist interessant, wie erreichst Du das? Habe ich da einen FHEM-Erweiterung/Attribut o.ä. bisher übersehen?

Oder machst Du das über den DBLog, der die Möglichkeiten besitzt Daten zu puffern?

Viele Grüße
   Stefan
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Offline Marlon

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #22 am: 10 Oktober 2020, 11:12:22 »
Mein Raspi 4 schreibt nur einmal je Stunde auf die Karte, weil der Wasserzähler, den ich damit auswerte, nur einmal je Stunde Daten sendet.
Da ist also nichts trickreiches dabei.
Eigentlich habe ich eine HomeMatic CCU3, welche alle relevanten Zähler-, Klima- und andere Daten mit Highcharts in sehr kurzen Zeitabständen loggt. Dort liegt die Datei allerdings zunächst im RAM und wird nur einmal am Tag auf SD-Karte geschrieben. Beim Stromausfall sind die Daten des Tages dann weg.
Wenn man einen Raspi mit USV hat, könnte man es aber prinzipiell genauso machen wie die CCU3.
Den Raspi 4 habe ich mir gekauft, da ich einen CUL übrig hatte und meine Wasserzählerdaten über W-MBus nicht vom Ort der CCU3 empfangen werden können.
Der Raspi empfängt maximal stündlich Zählerstandsdaten, ergänzt diese um den mittleren Durchfluss im letzten Intervall und den Tageswasserverbrauch und sendet die Daten an die CCU3, welche sie dann mit Highcharts loggt und zusätzlich in einer csv-Datei. Der Raspi loggt die Zählerdaten mit dem normalen FHEM-Logging und zusätzlich auch in eine csv-Datei.
So habe ich auf CCU3 und Raspi identische csv-Dateien als Schutz vor Datenverlust.
Da der Raspi nur einmal je Stunde etwas sinnvolles macht, zeigt top fast ständig nur 0,7% Prozessorlast.
Der Raspi 4 kostet mit Armor-Gehäuse und Netzteil etwa 56 € und braucht im Mittel 3,1 W.
Ein stärkerer Rechner wäre zumindest in meinem Anwendungsfall pure Verschwendung.
Trotzdem habe ich durch die USB 3.0 Anschlüsse prinzipiell die Möglichkeit, den Raspi 4 um eine SSD zu ergänzen und viel mehr damit zu machen, falls dies einmal notwendig sein sollte.

Offline SCMP77

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #23 am: 10 Oktober 2020, 11:36:50 »
Warum tut man das? Eine SD mit SLC Technologie schreibt man nicht mal ebenso kaputt. Über 100.000 Schreibzyklen pro Zelle wollen erst mal geschrieben sein.  :D
Aktuell nutze ich verschiedene high-endurance Karten, wobei das noch kein Garant für eine hohe Anzahl möglicher Schreibzyklen ist.
Da sehe ich bei der Lösung mit 1h verzögertem Schreiben eher die Gefahr, durch Stromausfall etc. die Daten zu verlieren.

SD mit SLC wo bekommt man die heute noch? Ja, für industrielle Anwendungen gibt's die noch, 8 GByte kosten so um die 90€. Da greift man doch besser gleich zur SSD (wenn man den Stromverbrauch nicht berücksichtigt).

Wenn man viele Module nutzt, dann schreiben die leider nicht im Block einzeln sondern schön zu ganz unterschiedlichen Zeiten. Und das ist die ungünstigste Art überhaupt SDs zu beschreiben.

Und Stromausfälle sind ein anderes Problem. Da hat man dann meist noch weitere Probleme, wenn man keine USV besitzt. Im ungünstigsten Fall muss man die SD-Karte des Raspberry wieder aus einem älteren Backup herstellen, gerade weil im ungünstigsten Moment auf die SD geschrieben wurde.

Und ehrlich gesagt, bei einer Lücke von 1h, die kann man doch leicht verkraften. Wir sind hier in D und da haben wir (noch) ein extrem sicheres Stromnetz.
Wenn man an dem System verändert (ich entwickle selber), dann hat meist deutlich länger Lücken.

Man sollte den Raspberry und die IT überhaupt nicht an einer Sicherung dranhängen, wo die Sicherung alle naselang rausfliegt. Ich habe daher auch eigens eine 230V-Leitung vom Verteilerkasten in den Keller gezogen, wo nur die IT dranhängt (Server, Raspberry etc.) mit entsprechenden Aufklebern auf den (noch) freien Steckdosen.

Mein Raspi 4 schreibt nur einmal je Stunde auf die Karte, weil der Wasserzähler, den ich damit auswerte, nur einmal je Stunde Daten sendet.
Da ist also nichts trickreiches dabei.
Eigentlich habe ich eine HomeMatic CCU3, welche alle relevanten Zähler-, Klima- und andere Daten mit Highcharts in sehr kurzen Zeitabständen loggt. Dort liegt die Datei allerdings zunächst im RAM und wird nur einmal am Tag auf SD-Karte geschrieben. Beim Stromausfall sind die Daten des Tages dann weg.

Danke für die Info. Ja, an die Zwischenlagerung im RAM-Disk (das meinst Du wohl) habe ich auch schon gedacht. Dann hat man zwar das Problem in die Vergangenheit zu schauen, man müsste die letzten Logs im RAM behalten bzw. beim Neustart die wieder in die RAM-Disk bringen. Ich habe mir das angesehen, so groß sind meinen Log-Dateien nun auch nicht, die, in die viel geschrieben wird, haben auch nur etwas über 1-2 MByte/Monat. Soweit in die Vergangenheit schaut man mit FHEM eh nicht. Für die Auswertung über einen längeren Zeitraum nutzt man dann doch etwas anderes (z.B. Excel o.ä.).

Viele Grüße
   Stefan
Raspberry Pi 3 Model B mit Rasbian, SolvisMax, AVM DECT 200, Sonoff mit Tasmota geflasht

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #24 am: 10 Oktober 2020, 12:58:35 »
Nur noch ein Grundsätzlicher Hinweis:
Wenn man es nicht unbedingt braucht, sollte man auf einen "Server" keinen Desktop installieren. Also lieber ein "Light Image". Macht einem deutlich das Leben einfacher (Security, Update etc.)

Wurde schon mehrfach im Forum diskutiert.

Ich persönlich würde, wenn unbedingt eine Anzeige benötigt, dafür einen 2. Pi nehmen.
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yalgoo

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #26 am: 31 Oktober 2020, 23:38:01 »
Ich nutze raspberry 3B (32€), SSD 128GB (20€, nutze jedoch nur 20GB, dass das Image nicht zu groß wird). Gehäuse für SSD 8€ (2.5 Zoll SATA SSD HDD mit USB3.0 Kabel).
Nachdem mir 2x sd-Karten im 24/7 Betrieb abgeraucht waren, bin ich um gestiegen. Wöchentliches Backup auf NAS.

Offline MadMax-FHEM

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #27 am: 31 Oktober 2020, 23:47:31 »
Warum nur 20GB nutzen, Image nicht zu groß?

Sichere doch einfach mit tar...
Da wird nur gesichert was auch belegt ist...
Und kann auf jedes Medium übertragen werden, das genug Platz hat...

Bzw. halte ich von Komplett-Images als Sicherung eh wenig.
Außer mal vor größeren Eingriffen...
...also schnell zurück wenn was schief geht...

Weil meistens mache ich ein Restore beim OS-Upgrade. Da setze ich lieber neu/frisch auf...
Dazu reicht fhem-Backup (was ja auch tar nutzt ;)  ) und meine Notizen...
Dauert meist keine halbe Stunde von 0 auf 100...

Gruß, Joachim
« Letzte Änderung: 31 Oktober 2020, 23:51:21 von MadMax-FHEM »
FHEM PI3B+ Buster: HM-CFG-USB, 40x HM, ZWave-USB, 13x ZWave, EnOcean-PI, 15x EnOcean, HUE/deCONZ, CO2, ESP-Multisensor, Shelly, alexa-fhem, ...
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yalgoo

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #28 am: 01 November 2020, 17:19:43 »
Ich setzte meine raspberries alle 12 Monate neu auf. 20GB sind für mich genug. Ich brauche einfach nicht mehr Speicher. Die Images schrumpfe ich mit pishrink.sh und tar.gz.
Jeder kann selbst entscheiden wie viel Speicher er benötigt.  ;). Ich habe auch eine zusätzliche SSD, sodass beim Wechsel nach einem Jahr, problems wieder auf eine funktionsfähige SSD zurückgreifen kann.
Das Raspberry Pi OS image schreibe (balenaEtcher) ich direkt auf die SSD. Die Größe der Partition stelle ich dann mit GParted und Linux ein.

Offline ToKa

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #29 am: 26 November 2020, 16:09:06 »
Hallo zusammen,

nutzt Ihr Euren PI 4 mit oder ohne Lüfter? Bei  den Gehäusen bzw. Lüfterlösungen, die ich bislang im Internet gesehen habe, befürchte ich, dass ich mein RazBerry ZWave Modul nicht mehr auf die GPIO Leiste stecken kann. Selbst wenn das ginge, sehe ich noch ein Problem mit den meistens in Metall ausgeführten Gehäusen hinsichtlich Dämpfung des ZWave Signals.

Wie sind denn Eure Erfahrungen?

Viele Grüße
Torsten
RaspberryPi3 mit RaZberry2
Fibaro: FGWPE/F-101 Switch & FIBARO System FGWPE/F Wall Plug Gen5, FGSD002 Smoke Sensor
GreenWave: PowerNode 1 port
EUROtronic: SPIRIT Wall Radiator Thermostat Valve Control
Zipato Bulb 2

Offline Adimarantis

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #30 am: 27 November 2020, 13:10:04 »
Ich verwende einen Raspberry PI 1 mit 8GB SD Karte - der steuert meine ganze Heizungsanlage mit 1Wire, Modbus, A/D Wandler, Relais-Platine etc. Es ist glaube ich keine einzige GPIO mehr frei. Das packt der lässig (CPU langweilt sich) und wird auch nicht heiß.
Sowas günstig über Ebay reicht also vollkommen (hab gleich welche in Reserve gekauft, falls doch mal einer ausfällt, aber der läuft jetzt schon 2 Jahre stabil).

Für Homematic habe ich einen 4GB Raspberry 4 im Einsatz. Da läuft aber auch noch pi-hole und Prozesse für meine Kameras (ffmpeg) drauf. Dem habe ich jetzt einen PWM geregelten Lüfter verpasst, da er doch gerne heiß wurde. Liegt aber hauptsächlich am ffmpeg Prozess der die CPU über 20% zieht.

Gruß,
Jörg
Raspberry 4 + HM-MOD-RPI-PCB (pivCCU) + RfxTrx433XL + 2xRaspberry 1
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Offline tentaclejoe

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #31 am: 08 August 2021, 08:45:31 »
Ich wollte für meine Frage keinen extra Thread auf machen da es sich um das gleiche Thema handelt.
Ich benutze momentan einen Rpi3 B+ mit 1GB RAM und ioBroker. An sich läuft es aber durch den knappen RAM muss ich mich bei ioBroker entscheiden welche Module ich benutzen will, da pro Modul eine nicht unerhebliche Menge an RAM gebraucht wird. Nun bin ich auf der Suche nach einer alternativen Smart Home Software mit der ich meine bestehende Hardware am besten ausnutzen kann.
Wie verhält es sich hier mir FHEM? Ist man durch die RAM Menge auch stark limitiert? Wie sehr steigt der RAM Verbrauch durch die Benutzung weiterer Module? Was sind euere Erfahrungen und was würdet ihr mir empfehlen?

Offline isy

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #32 am: 08 August 2021, 09:00:39 »
Dein Pi3 mit 1GB reicht, ich habe mit mehr als 20 aktiven Modulen (Fhem: "540 Entities", das sind die Geräte und die Regeln zur Automatisierung etc.) 200 MB belegt, der Rest ist Puffer.
Ein Weg wird erst zu einem Weg, wenn man ihn geht

Offline frober

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #33 am: 08 August 2021, 10:37:22 »
Fhem läuft auch auf einem Raspi 1b, mein Testsystem...

Kommt immer darauf an, was man tuen möchte. Sind zeitlich kritische Funktionen dabei, wir eh empfohlen ein zweites Fhem auf weiterer Hardware zu betreiben und die Prozesse entsprechend zu trennen.
Raspi 3b mit Raspbian Stretch und relativ aktuellem Fhem,  FS20, LGW, PCA301, MySensors mit RS485(CAN-Receiver), etc.,
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Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #34 am: 08 August 2021, 11:00:10 »
Was ich so nicht unterschreiben würde. Bei zeitkritischen Systemen sollte man sich eine bessere Hardware als Pi (Egal bei welcher Hausautomatisation) zulegen.

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Offline MadMax-FHEM

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #35 am: 08 August 2021, 11:10:55 »
Zeitkritisch und "Sicherheitskritisch" würde ich sogar (und mache ich auch [wo möglich/nötig]) auf den Aktor auslagern...

Schade, hier war früher auch zu sehen welche Plattform (oder?): https://fhem.de/stats/statistics.html

Evtl. mal die Signaturen von Usern ansehen...
...(sehr) viele (mich eingeschlossen) laufen auf einem PI2 oder PI3(+)...

Man sollte (sollte man aber eh, egal auf welcher Plattform / "dicke HW" verschleiert ja "Probleme"/"Unsauberkeiten"/"Performance-Frass" nur) eben schauen, dass man die Flut an Events die durch's System rauschen auf ein Minimum/gutes Maß zusammenstreicht...

Dann kann man schon so einiges mit einem PI machen :)

Und: viele "Anleitungen" sind eben für einen PI, mindestens aber für eine Linux Plattform...
(sieht man ja an den Statistiken "warum" ;)  )

Allerdings: es gibt auch "Konstellationen", die über Speicher klagen, meist "Speicherfrass"/Speicheranstieg (über die Zeit)...

Hatte ich auch mal, ist aber jetzt (bei MIR!) mit Umstieg auf Buster erledigt...

Hier mal einer der Threads zu diesem Thema: https://forum.fhem.de/index.php/topic,84372.msg766405.html#msg766405

Aber an sich ist die Anzahl geladener fhem Module/Instanzen/Devices eher kein Speicherproblem...

Gruß, Joachim
« Letzte Änderung: 08 August 2021, 11:12:38 von MadMax-FHEM »
FHEM PI3B+ Buster: HM-CFG-USB, 40x HM, ZWave-USB, 13x ZWave, EnOcean-PI, 15x EnOcean, HUE/deCONZ, CO2, ESP-Multisensor, Shelly, alexa-fhem, ...
FHEM PI2 Buster: HM-CFG-USB, 25x HM, ZWave-USB, 4x ZWave, EnOcean-PI, 3x EnOcean, Shelly, ha-bridge, ...
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Offline tentaclejoe

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #36 am: 08 August 2021, 12:00:02 »
Danke für die Aufklärung. Dann scheint sich FHEM in der Hinsicht deutlich von ioBroker zu unterscheiden denn dort schlägt ein zusätzliches Modul gerne mal mit mindestens 50MB zu Buche.
Hat man mehrere eigene JS Scripte am laufen sind die 1GB des Raspberry schnell voll.

Offline Wernieman

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #37 am: 08 August 2021, 12:04:57 »
Was erwartest Du von Java? Ist doch bekannt, d es Speicher schluckt ...
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Offline tentaclejoe

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #38 am: 08 August 2021, 14:07:15 »
ioBroker läuft nicht unter Java sondern Node.js, glaube du verwechselst das mit openHAB.

Offline frober

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #39 am: 08 August 2021, 15:35:14 »
Ich habe nichts empfohlen, falls das jemand missverstanden hat.

Zeitkritisch, bzw. eher Zeitsteuerungen laufen bei mir autark auf Mikrokontroller. Die werden nur überwacht, bzw. der Zeitablauf wird z.B. bei der Bewässerung von Fhem angestoßen.

Ich wollte nur erwähnen, dass es möglich ist, Fhem mit "kleiner" Konfiguration, auch auf schwacher HW zu betreiben.

Mein Hauptsystem läuft auf einem 3b.
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Offline Beta-User

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Antw:Welcher Raspberry Pi ist für FHEM am sinnvollsten
« Antwort #40 am: 09 August 2021, 07:11:05 »
Nun bin ich auf der Suche nach einer alternativen Smart Home Software mit der ich meine bestehende Hardware am besten ausnutzen kann.
Grundsätzlich glaube ich nicht, dass es zielführend ist, die Software wegen  der Hardware zu wechseln... Eine performantere neue Hardware kostet zwar erst mal etwas Geld (und das muss kein Pi sein, der an sich ja auch ein paar "Problemchen" mitbringt!), aber das ist eventuell die "günstigere" Variante, wenn man den Einarbeitungsaufwand (egal in welches System) mit berücksichtigt.

Grundsätzlich kommt FHEM mit relativ geringen Ressourcen aus, (aktuell belegt FHEM hier etwa 256MB auf einer x86-Maschine, und da ist Homematic-classic (CUL_HM), ZWave, ZigBee (HUE.*-Module) und MQTT (MQTT2-Module einschl. internem MQTT-Server!) am laufen...), und zusätzliche Geräte schlagen praktisch nicht wirklich zu Buche, aber man _kann_ auch FHEM so konfigurieren, dass es (meistens kurzzeitig) deutlich mehr Speicher braucht, indem man z.B. mehrfach "forks" erzeugt. Wenn die geforkten Prozesse dann längere Laufzeiten benötigen, fängt der Pi3 dann an zu swappen, und dann ist aus vielerlei Gründen schnell "aus mit lustig".

(Es ist so oder so zu empfehlen, ein Testsystem vorzuhalten, eine zweite Plattform kann daher auch aus diesem Grund nicht schaden!)

Deine Frage wäre evtl. in einem neuen Thread oder in https://forum.fhem.de/index.php/topic,81534.msg736218.html#msg736218 besser aufgehoben gewesen.

Ergo: Du darfst  FHEM gerne testen, es ist "schlank", und es ist auch anzunehmen, dass du das, was auf ioBroker läuft, in FHEM deutlich weniger Ressourcen verbrauchen wird! Aber Wunder darfst du ebensowenig erwarten wie eine stressfreie Einarbeitung!
Server: HP-T620@Debian 10, aktuelles FHEM + ConfigDB | CUL_HM (VCCU) | MQTT2: MiLight@ESP-GW, BT@OpenMQTTGw | MySensors: seriell, v.a. 2.3.1@RS485 | ZWave | ZigBee@deCONZ | SIGNALduino | MapleCUN | RHASSPY
svn:MySensors, Weekday-&RandomTimer, Twilight,  AttrTemplate {u.a. mqtt2, mysensors, zwave}

 

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