Autor Thema: bericht: win server, vm's und die prioritäten in der aufgabenplanung  (Gelesen 583 mal)

Offline the ratman

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warscheinlich ist dies ein recht spezieller fall den ich hier habe, aber nachdem ich fast verzweifelt bin an der fehlersuche, will ichs den 0,5 anderen leuten, die das so machen auch vermitteln.

was hab ich?
ich hab einen win 10 nuc auf dem eine oracle vm für fhem (08/15 debian) läuft. nebenher rennen auch noch windows-tools, wie z.b. der jdownloader2.
da ich ein fauler mensch bin, starte ich sowohl die vm als auch den jd2 über die windows aufgabenplanung. soweit hat das auch sehr lange gefunzt. der jd2 wird nebenher noch von fhem überwacht und automatisch geupdatet, wenns ein solches update gibt.

das problem:
von heute auf morgen ist mir permanent die verbindung zu meinem hmlan2 abgekackt, im log waren permanent entsprechende warnings.

die fehlersuche:
hab natürlich auf probleme im internen netz getippt, vor allem, weil auch die fritzbox grade ein update bekommen hat. pustekuchen ... der fehler trat immer wieder sporadisch auf. einfach nicht nachvollziehbar. bis, ja bis ...

das problem:
ich weiß ja nicht, obs schon vorm win-update war, aber dann ists zumindest mit dem herbstupdate um 99% schlimmer geworden. was?
ich habe vor kurzem lernen dürfen: die aufgabenplanung startet automatisch ALLE programme mit priorität 7, also mit niederrangiger priorität. das geht so lange gut, bis ein update für den jd2 kommt, weil der startet sich dann selber per temp. angelegter exe neu. dann läuft er mit der üblichen priorität 5, also "normal".
ab dem zeitpunkt kriegt die vm fast keine resourcen mehr, wenn der jd2 irgendwas will und der will fast permanent was - z.b. auch einfach nur an fhem neue infos senden.
ums zu veranschaulichen:
ich hab einen beitrag eines "admins" gefunden, der per aufgabenplanung div. backups fährt und sich gewundert hat, warum das backup nach dem umstellen auf die aufgabenplanung anstelle 20 min, 2 tage gebraucht hat. da dachte ich, ich schau mir das selber mal an, auch wenn ich den bericht des admins für recht übertrieben gehalten hab. jetzt glaub ich, so falsch ist der gar nicht *g*.

die lösung:
da man in der aufgabenplanungs-gui fast alles einstellen kann, nur nicht die priorität, muß man sich die vm-start-aufgabe exportieren, das file mit einem editor öffnen, die dort zu findende prioritätseinstellung von 7 auf 5 (oder was immer man will) ändern, das file speichern und in der aufgabenplanung wieder importieren. das wars. am besten zum testen win neu anwerfen und im taskmanager die priorität anschauen.

seit der aktion - ca. 2 wochen - ist bei mir ruhe im log, was mein hmlan angeht ... ich hoffe somit das problem gelöst zu haben.
« Letzte Änderung: 16 November 2020, 10:32:12 von the ratman »
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Offline Otto123

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Antw:bericht: win server, vm's und die prioritäten in der aufgabenplanung
« Antwort #1 am: 24 November 2020, 13:10:50 »
Hi,

geht mit Powershell eventuell etwas einfacher:
$Taskname='Dein Task Name'
$currentTask = Get-ScheduledTask -TaskName $Taskname
Write-Output "Die Priorität ist derzeit $($currentTask.Settings.Priority)"
$currentTask.Settings.Priority=5
Set-ScheduledTask $Taskname -Settings $currentTask.Settings
Kontrolle
(Get-ScheduledTask -TaskName $Taskname).Settings.Priority
Gruß Otto
« Letzte Änderung: 24 November 2020, 13:12:48 von Otto123 »
Viele Grüße aus Leipzig
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