FHEM - Hardware > Network Attached Storage (NAS)

FHEM auf DS720+

<< < (3/3)

yersinia:

--- Zitat von: Lippie am 04 August 2021, 19:18:51 ---Jetzt steht allerdings der Umstieg auf DSM7.0 an. Bin gespannt ob das klappt und am Ende wieder alles läuft.
--- Ende Zitat ---
Das wäre für viele sicher interessant, wie deine Erfahrungen nach dem Upgrade auf DSM 7.0 sein werden -> [Synology] Update auf DSM 7.0 - Hinweise zu angeschlossenen USB Geräten

bmwfan:
Hallo,
muss den älteren Thread nochmal aufmachen, da ich mein FHEM in Docker auf eeenr DS720 nicht zum laufen bringe. Mangelnde Kenntnisse in Docker sind ausschlaggebend, die trotz Googeln nicht beseitigt werden konnten.

Was hat geklappt:
Docker auf der DS720 ist installiert.
fhem-Paket über "Registrierung" aus Github geholt und installiert. Startet auch fehlerfrei.
Komme mit Putty und Port 22 auf die DS.

Wo klemmt es:
Aus dem Offiziellen Thread:

--- Zitat ---Wie benutze ich das Image?
Das FHEM Installationsverzeichnis /opt/fhem wird (sicherlich nicht überraschend für die, die Docker kennen) als eigenes Volume definiert. Man kann also seine bestehende FHEM Installation beim starten des Containers über "-v /pfad:/opt/fhem" mit angeben. Wenn man das nicht tut, dann wird die FHEM Installation nach Zerstörung des Containers gelöscht. Ist das beim Start angegebene FHEM Verzeichnis leer, so wird FHEM dort aus dem Docker Image heraus installiert. Mit dieser Vorgehensweise kann man also seine Grundinstallation starten.
--- Ende Zitat ---
Auf der DS720 existiert nur ein Volumen. Es wurde kein weiteres Volumen angelegt.
Was ist mit "bestehender FHEM-Installation" gemeint? Die neu angelegte auf der DS oder die laufende auf dem Raspi?
Wo muss ich denn den Pfad für die bestehende FHEM-Installation eingeben? In einem Menü oder muss dazu die docker-compose.yml editiert und bearbeitet werden? Wenn ja, wo finde ich diese? Komme zwar mit Putty auf die DS, finde aber die Datei nicht.
Wie bekomme ich meine auf einem Raspi laufende FHEM Installation in die FHEM-Installation in Docker?


--- Zitat ---Den Pfad zu FHEM im Docker kann man mit einem Laufwerk auf dem Syno-NAS verbinden und nachdem ich die Zugriffsrechte über den DSM auch für meinen Nutzer freigegeben hatte, konnte ich sowohl vorhandene Dateien ansehen, als auch modifizieren und neue hochladen, womit meine FHEM-CFG ganz schnell im Docker lief.
--- Ende Zitat ---
Wie verbinde ich FHEM im Docker mit einem Laufwerk auf dem Syno-NAS? Muss ich einen Ordner auf dem NAS anlegen?
Welche Zugriffsrechte müssen gesetzt werden?

Ich hoffe, dass mir jemand einige Tipps geben kann, wie ich das zum laufen bringe.

Grüße Jürgen

Nachtrag: Hat sich erledigt. Läuft inzwischen

Wernieman:
Rein aus Interesse (und für andere, welche eventuell das gleiche Problem haben):
Woran lag es?

bmwfan:
Es lag an verschiedenen Punkten.
1: Ich habe den Container über die Docker-Applikation von Synology installiert. Alle Anleitungen die ich gefunden habe, installieren den Container aus der Kommandozeile heraus. Deswegen hatte ich Schwierigkeiten, die Pfade die ausserhalb des Containers benötigt und verwendet werden (hier: /opt/fhem) den Pfaden im Container zuzuordnen und in den Eingabemenüs von Synology einzugeben.
2: Ein weiteres Volumen zu meinem Standard-Volumen (Volumen1) wurde nicht angelegt sondern lediglich ein neues Verzeichnis "docker" im Volume1 erstellt. In diesem Verzeichnis werden dann für jeden Container eigene Unterverzeichnisse erstellt.
3: Eine docker-compose.yml habe ich bis heute nirgendwo gefunden. Sie muss vorhanden sein, jedoch kann ich sie nicht finden. Damit wollte ich meine Installation mit den Anleitungen aus den Foren vergleichen, um herauszufinden wo mein Fehler mit der Weiterleitung der Ports und den Verzeichnissen liegt.
4: fhem übertragen: Habe auf dem Raspi ein Backup erstellt und das dann auf der Synology in einem eigenen Verzeichnis entpackt. Dann die entpackten Dateien in den Container namens "fhem" kopiert. Lief dann auch sofort, allerdings musste an einigen Stellen in den Code eingegriffen werden da vormals lokale Komponenten jetzt auf entferneten Raspis angeschlossen waren.
5: Die von den externen Komponenten verwendeten Ports mußten herausgefunden werden. Bsp.: HMCCUverwendet für Sende- und Empfangsrichtung unterschiedliche Ports. Das habe ich dann in den Logdateien gesehen und diese Ports auch freigegeben.

War alles in allem eine deutlich aufwendigere Aktion als zuerst vermutet. Jetzt läuft es aber sehr stabil und auch äußerst performant im Vergleich zum Raspi 3B+.

Als nächstes will ich FTUI in einen eigenen Container umziehen. Mal sehen, wie das dann klappt.

Wernieman:
Danke für Deine Ausführliche Dokumentation.

Noch eine Anmerkung wegen 3:
Wenn Du Container per Software hochziehst, hast Du keine docker-compose.yml. Diese hast Du nur, wenn Du Docker-Container (gerne Mehrzahl) per docker-compose (das Kommandozeilenprogramm) startest. Die Docker-Application der Synology macht es aber, meines Wissens, anders.

Hinweis:
Viele Docker-Container-Software, wie z.B. Portainer, können docker-compose.yml importieren

Navigation

[0] Themen-Index

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln