FHEM - Hardware > Network Attached Storage (NAS)

FHEM auf DS720+

<< < (2/3) > >>

FrankOverIP:
Hallo,

wenn ich mir mein eigenes System ansehe, würde ich FHEM ohne größere Not nicht in eine VM verlagern. Ich habe eine DS1019+ mit 8 GB und betreibe seit einigen Wochen RaspberryMatic in einer VM. Das geht prächtig (die Performance ist der Hammer), allerdings merkt man eine deutliche Laststeigerung auf dem System. Das NAS muss halt einen ganzen Server bereitstellen.

Auf der anderen Seite habe ich FHEM, ioBroker und noch ein paar andere Sachen auf dem gleichen System per Docker in Betrieb und die Systemlast durch diese Container ist doch spürbar geringer. Abgesehen davon kann man diese Container traumhaft einfach aktualisieren.

Wenn du also Zeit investierst, würde ich dir raten dich mit Docker auseinanderzusetzen. Das ist auch kein Hexenwerk und läuft auf der Synology ganz ausgezeichnet.

Nur meine Meinung  ::)

Viele Grüße
Frank

Lippie:
Hi,

Danke für Deinen Tipp. Den Docker bekommt man ja super einfach im Paketzentrum und die Suche nach FHEM im Docker spuckt eine super Auswahl an fertigen Abbildern aus.
An dieser Stelle schon mal Danke an all die Fleißigen für Eure Vorarbeit :)

Jetzt bin ich gespannt, ob ich mein Backup eingespielt bekomme und dann auch alle Schnittstellen funktionieren.

Gruß
Sebastian

Lippie:
Hallo,

habe mein FHEM auf meiner DS720+ heute in Betrieb genommen.
Nochmal Danke für den Tipp mit dem Docker.

Das geht dank der Vorarbeit anderer FHEM-User auf der Synology super einfach:
- docker installieren
- unter Registrierung das am besten erscheinende FHEM-Packet auswählen
- starten

ggü. der virtuellen Maschine habe ich das auch bereits mit 2GB RAM hinbekommen (auch, wenn inzwischen mehr drin sind).

Der Docker liefert auch gleich eine Konsole mit, mit deren Hilfe noch ein paar fehlende Perl-Pakete nachinstalliert werden konnten.

Den Pfad zu FHEM im Docker kann man mit einem Laufwerk auf dem Syno-NAS verbinden und nachdem ich die Zugriffsrechte über den DSM auch für meinen Nutzer freigegeben hatte, konnte ich sowohl vorhandene Dateien ansehen, als auch modifizieren und neue hochladen, womit meine FHEM-CFG ganz schnell im Docker lief.

Einzig der Zugriff auf USB-Schnittstellen war etwas kniffelig:
- Hier müssen die bereits bekannten Vorbereitungen auf der Syno-NAS gemacht werden, also Treiber initialisieren und Schreibrechte auf die Schnittstelle (/dev/ttyUSB0) vergeben.
- Darüber hinaus wird oft beschrieben, dass der Docker per Komandozeile gestartet wird und damit einfach das Verzeichnis für die USB-Schnittstelle gemountet werden kann. Leider geht das in der Grafikoberfläche nicht, man kann aber die Prioritätsebene auf hoch setzen, dann hat der Docker ebenfalls Zugriff (Noch nicht ganz meine Wunschlösung).
- Für eine am NAS angeschlossene USV geht nicht mehr der Verweis auf localhost:3493, sondern man muss explizit <Server-IP:3493> eingeben, wenn man diese mittels NUT einbinden möchte.
- Das Versenden von Mails habe ich von "nail" auf "Debian-Mail" https://wiki.fhem.de/wiki/E-Mail_senden#Raspberry_Pi umgestellt.
- Bei Verwendung der HMCCU braucht es noch folgende Einstellung: attr <myHMCCU> rpcserveraddr <local-Server-IP> und natürlich die erforderlichen Ports im Docker noch weiterleiten

Das ganze läuft inzwischen super flüssig, ohne größere Auffälligkeiten.

Beste Grüße
Sebastian


ext23:
Nabend, ich hab auch eine 720+ und all meine Webserver und alles auf docker umgezogen. Ob das nun einfacher ist als alles auf einen anständigen Server wie vorher wage ich mal zu bezweifeln aber gut, es läuft ja jetzt ;-)
Mit FHEM bin ich mir aber noch unschlüssig ob ich nochmal ein kleinen NUC oder sowas kaufe und es da rauf packe. Ich habe wegen meiner ganzen USB Geräte doch etwas bammel ob das zuverlässig looft. Man liest ja viel. Und wer weiss was beim nächsten DSM Upgrade dann wieder alles nicht geht. Wenn dann FHEM 2 Tage steht und ich basteln muss gibt es wieder Ärger mit der Regierung.

Lippie:
Hehe, hab jetzt seit Januar alles stabil am laufen. Viele Probleme mit dem alten NAS (DS215j) kamen aufgrund einer Überlastung der IO-Prozesse, was die USB-Schnittstellen regelmäßig hat abstürzen lassen. Mit der DS720+ ist da ausreichend Reserve. Jetzt steht allerdings der Umstieg auf DSM7.0 an. Bin gespannt ob das klappt und am Ende wieder alles läuft.

Navigation

[0] Themen-Index

[#] Nächste Seite

[*] Vorherige Sete

Zur normalen Ansicht wechseln