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Shutdown im Container bei UPS-Betrieb

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FrankOverIP:
Hallo zusammen,

ich bin auf der Suche nach Umsetzungsmöglichkeiten für einen sauberen Shutdown von FHEM bei einem Stromausfall. Es geht um ein Synology NAS mit einer Reihe von Docker Containern - einer davon ist ein FHEM. Wenn es zu einem Problem in der Stromversorgung kommt, soll FHEM das mitbekommen und sich ich sauber beenden, bevor sich das NAS selbst herunterfährt.

Die UPS habe ich noch nicht gekauft - abhängig von den möglichen Lösungswegen wird diese entweder direkt per USB am NAS hängen, oder über eine eigene Netzwerkkarte verfügen.

Hat jemand bei einem solchen Szenario vielleicht aus eigener Erfahrung ein paar Stichworte, mit denen ich mich etwas gezielter einlesen kann? Im Augenblick denke ich an die Network UPS Tools als eigener Container und einen Client im FHEM-Container, der den Zustand der Stromversorgung aktiv überwacht.

Viele Grüße
Frank

Wernieman:
Also ...

Eigentlich ist der Anschluß egal, wenn Deine Steuermöglichkeit es mitbekommt. Du kannst auch von einem Container aus andere Container "runterfahren". Desgleichen sotlte die USV, wenn sie denn sauber sich abschaltet, alle Container sauber beenden.

Insofern: KeepItSimpel (KISS Prinzip).

Die Fragen ist also eher:
- Welche Möglichkeiten der Erkennung hast/brauchst Du?
- Willst Du gleich bei jedem "Netzpeak" abschalten, oder erst nach ?5? Minuten?
- Wie lange soll/muß die USV reichen
- Welche "Strommenge" fließt durch die USV?
- etc. ....

Diese Fragen (und noch mehr) mußte ich beantworten, als ich das letzte Mal (beruflich) eine USB gekauft hatte ...

Btw:
Die Batterien in der USV altern
- Monitoring der Batterie Quallität
- Austauschen der Batterie nach X Jahren (Gibt es die Einzeln?)

Btw:
- Die Wandler der Online USV sind nicht 100% Optimal, sondern nur c.a. 80%, d.h. 20% ist Verlust und wird direkt in Wärme umgewandelt .....

FrankOverIP:
Danke für die Antwort. Es geht mir aber in der Tat eher um die Umsetzung der Fragen, die du in deiner Antwort auch aufgeworfen hast, insbesondere „Welche Möglichkeit der Erkennung“ gibt es.

Stand heut habe ich einen Container mit FHEM. Wie bekommt der nun mit, dass in 5 Minuten das Licht ausgeht?

Synology bekommt die Information direkt von der USV - günstiger per USB, für mehr Geld auch per Netzwerk. Davon werden die Container aber nichts erfahren. Also, wie bekommen die das mit?

Wie schon gesagt, wäre mein erster Ansatz einen Container mit NUT aufzusetzen, der sich die Daten von der USV holt. Im FHEM-Container läuft dann ein NUT client, um sich über den Stand zu informieren. Gibt es Probleme, wird FHEM beendet.

Die Frage ist, ob das ein gutes Vorgehen ist, oder ob es Erfahrungswerte gibt, wie man sowas einfacher/besser realisiert.

Die von dir aufgeworfenen Fragen zur USV selbst muss ich natürlich für mich beantworten. An vielen Stellen sicher auch eine Frage, welche Menge Geld ich dafür in die Hand nehme(n muss).

Viele Grüße
Frank

sledge:
Hi,

zwar ohne Synology, dafür mit einem anderen NAS:

Erkennung auf dem NAS mittels APCUPSD, den wiederum kann ich in FHEM über das entsprechende Modul (über das Netzwerk) abfragen.

Andere Alternative (hatte ich vorher) könnte NUT-Utils sein (help NUT). Für meinen Verwendungszweck ist jedoch APCUPSD besser geeignet.

In meinem Fall fahren dann nicht Dockercontainer, sondern virtuelle Maschinen runter - bleibt aber immer das gleiche Prinzip: DOIF / NOTIFY auf das entsprechende Ereigniss und entsprechende Kommandos lostreten.

Als allerletztes fahre ich dann das NAS runter...

War es diese Art von Info, die Du gesucht hast? Oder sollte es schon eine Kaufempfehlung sein?

Gruß,

Tom



FrankOverIP:
Hi Tom,

so in etwa auf die Antwort hatte ich gehofft. Das Modul APCUPSD kannte ich noch nicht - damit wird die Steuerung natürlich viel einfacher.  Ein Container mit APCUPSD auf dem Host, der die USV ausliest, das Modul in FHEM greift dann auf die Daten zu. Damit ist der Shutdown gelöst.

Hast du vielleicht noch eine gute Idee, wie es bei einem falschen Alarm laufen kann? Die USV meldet eine kritische Restlaufzeit, FHEM beendet sich und der Strom kommt dann doch zurück? Das würde dann vermutlich ein watchdog machen, der nach z.B. 10 Minuten FHEM wieder startet. Oder gibt es dafür auch eine bessere Lösung?

Besten Gruß
Frank

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