Autor Thema: Börse für SmartHome-Enthusiasten  (Gelesen 3703 mal)

Offline Prof. Dr. Peter Henning

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Börse für SmartHome-Enthusiasten
« am: 29 Januar 2021, 08:06:06 »
Dieser Thread dient dem Austausch über Anlagemöglichkeiten.

Und nein: Hier geht es nicht ums Zocken. Sondern um die Verbindung von zukunftssicheren Investitionen mit unserem gemeinsamen Interesse SmartHome.

LG

pah
« Letzte Änderung: 29 Januar 2021, 09:47:03 von Prof. Dr. Peter Henning »
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Offline Gisbert

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #1 am: 29 Januar 2021, 17:34:08 »
Hallo pah,

mich würde interessieren, welche Informationsquellen du und andere Interessierte nutzt. Es gibt ja diverse Börsenbriefe, Zeitschriften, Internetseiten, Youtube-Kanäle, und dann noch in einer Masse, dass einem schwindlig wird. Es hängt natürlich davon ab, welche Anlageformen man bevorzugt, und wieviel Zeit man gewillt ist, dafür einzusetzen. Für mich habe ich entschieden, dass ich nur sehr begrenzte Zeit dafür aufwenden möchte, da die Beschäftigung damit einsam macht, zumindest stoße ich in meinem Umfeld nicht auf Gleichgesinnte. Ich bin mal gespannt, aber skeptisch, ob sich das hier ändert.

Viele​ Grüße​ Gisbert​
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Offline KölnSolar

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #2 am: 29 Januar 2021, 18:08:43 »
Hi Gisbert,
nach 30-jähriger (privater) Börsenerfahrung bin ich zu
Zitat
Für mich habe ich entschieden, dass ich nur sehr begrenzte Zeit dafür aufwenden möchte
der Meinung: Durchaus eine sinnvolle und nachvollziehbare Entscheidung. Aber dann sollte man in Fonds und nicht in Aktien investieren. Und zum Glück gibt es mittlerweile ETFs, ohne dass man sich auf vollmundige Versprechungen von mit Spitzengehältern völlig überbezahlten Fondsmanagern und Analysten verlassen muss. Aber auch da muss man mittlerweise schon aufpassen, weil die vermeintlich tollen Trends verkauft werden und dann noch der Unterschied zwischen physischer und synthetischer Abbildung eines Index.

Letztendlich ist und bleibt Börsenhandel eine Spekulation auf die Zukunft. Und Glaskugel hat immer noch niemand. Langfristig ist eine Anlage aber immer sinnvoll, das erklärt einem schon die Logik: kein Unternehmer betreibt sein Geschäft als Hobby, sondern um Gewinne zu erwirtschaften bzw. den Wert des Unternehmens zu steigern. Und um keinen Schiffbruch zu erleiden: Streuung. Das ist wie bei Immobilien mit der "Lage".

Zitat
da die Beschäftigung damit einsam macht, zumindest stoße ich in meinem Umfeld nicht auf Gleichgesinnte.
Da ist schon was wahres dran. Aber hey, meine Telefonnr. hast Du. ;D
Grüße Markus
PS: Weil ich jetzt noch ein paar Aktien verkaufen wollte eine kurze Anekdote zur aktuellen Situation. In 2000-2002 hab ich mir täglich an den Kopf gefasst, welche Summen für die dotcoms bezahlt wurden. Und irgendwann hatte man mich weichgeklopft. Und auch ich investierte. Zum Glück nur einen kleinen Anteil. Und dann machte es päng. Im Gegensatz zu früher könnte man sich noch nicht einmal "effektive" Stücke ausgeben lassen, um die "Dinger" als Kunst oder mahnendes Beispiel an die Wand zu nageln. ;D Und so sehe ich seit Jahren(unabhängig Corona) den nächsten Gau kommen. Die Notenbanken können nicht unendlich drucken, aufkaufen.... Das gab es schon einmal vor so 100 Jahren.  ;)
Grüße Markus


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Offline Prof. Dr. Peter Henning

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #3 am: 30 Januar 2021, 10:12:21 »
Ich habe meine ersten Börsenerfahrungen 1989 gemacht, als ich versuchte, an der "Cold Fusion" Hype etwas zu profitieren. Klappte nicht, also ließ ich die Finger davon. Von 1996-1998 habe ich für die Deutsche Börse gearbeitet, unter anderem einen Best Paper Award für ein agentenbasiertes Handelssystem bekommen. 1997 habe ich in einem Buchbeitrag die heutige Situation vorhergesagt - Hyper-Informationseffizienz der Märkte, also: Eine Information ist schneller beim letzten Laien-Anleger, als beim ersten Profi.

2002 etwas publiziert über "Optionspreistheorie und der Wasserstand des Nils". 2004 habe ich zusammen mit einem Psychiater einen Grundsatzartikel über Suchtsymptome bei Tradern geschrieben. Und bis vor wenigen Jahren die Finger von Aktien gelassen.

Inzwischen sieht die Situation anders aus, und darum bin ich ziemlich aktiv beim Traden. Denn eines ist ganz sicher: Die Börse ist eben keine
Zitat
Spekulation auf die Zukunft
Sondern das Vertrauen darauf, dass wir in Wirtschaftseinheiten - Unternehmen, Regionen, Staaten oder Welt - trotz aller Rückschläge immer wieder mehr Wert schaffen und uns voranbewegen. Große Börsenfiguren wie Kostolanyi haben das schon seit Jahrzehnten gepredigt. Der beste Weg, sich an dieser Sache zu beteiligen, ist breit Aktien zu kaufen und sie dann 20 Jahre lang nicht mehr anzusehen.

Bis vor wenigen Jahren konnten aber nur große und institutionelle Anleger davon auch kurzfristig profitieren, Das hat sich jetzt mit den Neotradern deutlich gewandelt. Die letzte Woche zeigt zweierlei: Erstens, dass dieser Wandel irreversibel ist und bisherige Modelle ungültig macht. Und zweitens, dass das, wie jedes neue System, neue Risiken mit sich bringt, die wir erst noch absichern müssen.

LG

pah

Offline gvzdus

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #4 am: 30 Januar 2021, 12:34:54 »
Ich bin Selbständiger / Unternehmer, und daher ist meine Vermögensbildung auch meine Altersvorsorge. Bevor ich meine Ansätze vorstelle, sollte ich auch etwas zum Erfolg sagen: Der letzte Monats-Bericht meiner Bank ist nicht da, aber der bis 12/2020. Man sieht: Ich liege irgendwo so zwischen den Indexen (die echt unterschiedlich ausfallen), aber bei deutlich niedriger Vola als die Indexe. Typisch für mein Depot ist sicherlich ein relativ hoher Goldanteil (ETC und Minen), der ziemlich stabilisierend in den letzten Jahren wirkte.

Hauptpositionen sind Berkshire Hathaway (35%), Gold-ETCs (7%), BASF (4,5%), Goldminen (2,5%), Münchner Rück (2,3%), Boostheat und CEZ (2,1%). Alles danach < 2%. Alles überwiegend langjährig, und auch nicht besonders reflektiert: Würde ich jetzt bei 0 anfangen, würde ich BASF und MunichRe nicht so hoch hängen. Das hat sich eher daraus ergeben, dass ich, wenn die Börsen wie im Frühjahr auf Tiefststände gehen, tendenziell solche Werte kaufe.

Insgesamt macht mein Depot gut 45% von allem aus, was ich so zu meinem "Geld" zähle. Eigentlich riskiere ich bei Einzelwerten nie mehr als 0,3%, manchmal vielleicht auch 0,66%. Das sind einfach Größenordnungen, bei denen man auch einen Totalverlust recht schmerzfrei wegstecken kann. Z.B. habe ich mich echt mittelmäßig wohl gefühlt, ein Depot in Bulgarien aufzumachen, um Allterco kaufen zu können. Ob das Geld auch mal hypothetisch seinen Weg aus Bulgarien nach Deutschland finden könnte, weiß ich nicht.

Ich habe einfach auch Spaß daran, und zugleich mit Vermögensverwaltung durch die Bank nicht so gute Erfahrungen gemacht (außer Spesen nix gewesen). Deswegen steht es für mich auch nicht zur Debatte, das zu ändern - obwohl ich weiß, dass ich viele Laienfehler wie "emotionales Kaufen" etc. mache.

Und - angesichts der jüngsten Gamestop-Diskussion: Ja, auch ich habe schon mit Spaß gegen Leerverkäufer gegengehalten. Bei Sixt, und zuletzt bei Grenke.

Offline KölnSolar

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #5 am: 30 Januar 2021, 14:46:26 »
Zitat
Große Börsenfiguren wie Kostolanyi haben das schon seit Jahrzehnten gepredigt. Der beste Weg, sich an dieser Sache zu beteiligen, ist breit Aktien zu kaufen und sie dann 20 Jahre lang nicht mehr anzusehen.
Genau. So sehe ich das auch(ich wüßte gerne was Kostolany über die heutige Situation sagen würde  :'(). Das ist aber kein Widerspruch zu
Zitat
eine Spekulation auf die Zukunft
Im Kontext:
Zitat
Eigentlich riskiere ich bei Einzelwerten nie mehr als 0,3%, manchmal vielleicht auch 0,66%. Das sind einfach Größenordnungen, bei denen man auch einen Totalverlust recht schmerzfrei wegstecken kann.
und
Zitat
Man sieht: Ich liege irgendwo so zwischen den Indexen (die echt unterschiedlich ausfallen), aber bei deutlich niedriger Vola als die Indexe.
sind er richtige Weg, um das persönliche Risiko niedrig zu halten u. langfristig Erträge zu erwirtschaften. Weil
Zitat
das Vertrauen darauf, dass wir in Wirtschaftseinheiten - Unternehmen, Regionen, Staaten oder Welt - trotz aller Rückschläge immer wieder mehr Wert schaffen und uns voranbewegen.

Aber: Wer nur auf wenige Einzelaktien, zB. "FANG" setzt, kann super erfolgreich sein, kann aber auch bitter viel Geld verlieren.

Spekulation sollte also nur heißen: erst die Zukunft entscheidet über Erfolg/Misserfolg. Je niedriger die Streuung und kürzer die Frist der Erwartungshaltung, umso gefährlicher ist das Investment.
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« Antwort #6 am: 30 Januar 2021, 14:57:17 »
Darum gönne ich mir ein Spieldepot bei Trade Republic, neben der echten werthaltigen Anlage.

LG

pah

Offline Gisbert

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #7 am: 30 Januar 2021, 15:08:21 »
Hallo Markus,

das ist ja toll, dann kenne ich bereits jemand, mit dem ich mich nicht nur über bockige Samsung-Fernseher, sondern auch das Börsengeschehen unterhalten kann. Der nächste Fernseher wird wieder ein Samsung, damit ich deine Module weiter benutzen kann. Wenn die Kneipen wieder aufmachen, sollten wir uns treffen, ggf. im kleinen Kreis, aber da laufen wir ja in Köln kaum Gefahr, dass es zu einem Flash Mob ausartet ;)

Hallo gvzdus,
Zitat
...obwohl ich weiß, dass ich viele Laienfehler wie "emotionales Kaufen" etc. mache.
Das trifft es bei mir ebenfalls und außerdem/andererseits auch
Zitat
... Ich liege irgendwo so zwischen den Indexen (die echt unterschiedlich ausfallen), aber bei deutlich niedriger Vola als die Indexe.
Ich bin ausschließlich und überwiegend (derzeit noch) in Aktien-ETF und wenigen Fonds investiert, die möglichst breit über alle Märkte und Regionen investieren, und versuche eine Cashquote zu halten, um in einer Krise einsteigen zu können. Zugegebenermaßen ist diese zu niedrig, das wäre zu überlegen.

Ich mache einen monatlichen Kassensturz und schaue mir im Groben an, wie die Einzeltitel gelaufen sind. 2-4mal im Jahr nehme ich Änderungen vor, die gelegentlich auch größer ausfallen können. Ansonsten versuche ich Krisen als Chancen zu sehen, deshalb ist eine Cashquote nötig. Wenn es knüppeldick kommt, dann wird es emotional, dann hilft es eigentlich nur noch wegzuschauen, aber auch rechtzeitig Cashquote aufzubauen und zu kaufen, wenn es eigentlich richtig weh tut. In 2020 hat es ganz gut funktioniert, aber wie immer ist es eine Momemtaufnahme.

Viele​ Grüße​ Gisbert​
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Offline gvzdus

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« Antwort #8 am: 31 Januar 2021, 18:41:51 »
Nach etwas Selbstvorstellung: Welche Aktien gibt es denn im SmartHome-Bereich?

Allterco ist z.Zt. nicht wirklich gut handelbar, und ich habe sie ja schon. Ich habe einfach mal für den Thread hier überlegt, was mir sonst  einfällt:

"Hue" ist heute die Signify N.V. und börsengehandelt. Ich sehe da aber kein sehr großes Potential. Über die Hue-Bridge mit ihrer sehr "akademischen" (sorry, pah) Programmierart und den daraus entstehenden Bottlenecks habe ich mich geärgert. Ich habe nicht verstanden, warum der "Living Whites Plug" ersatzlos vom Markt genommen wurde, und viele Jahre später 2019 dann wieder durch ein Gerät *ohne* Dimmen ersetzt wurde. Die jüngsten Nachrichten sind auch nicht gut. Ohne Hintergründe zu kennen, unterstelle ich also erst einmal Produktmanagementfehler und eine nicht wirklich spannende Produktpalette.

Ein guter alter Bekannter ist Gigaset. Dazu die Anekdote: 2005 bezogen wir ein Haus, und der DSL-Router war von Gigaset. Nach einem Softwareupdate ging nichts mehr. Die Lösung war ein neues, vom Support zugesandtes Kabel mit einem Kondensator, einer Spule, oder beidem. Auch hier weiß ich die Hintergründe nicht. Aber normale Firmen versuchen, Hardwareprobleme durch Software zu lösen - nicht umgekehrt. In meiner Fantasie konnte der Abteilungsleiter Software offenbar dem Abteilungsleiter Hardware dann um die Ohren hauen, dass seine Software richtig sei, aber die Hardware falsch ist, und setzte sich durch. Wie gesagt: Reine Spekulation. Aber ich habe damals nur mit dem Kopf geschüttelt. Dann verstand ich nicht, warum DIE DECT-Company sich von AVM den ersten DSL-Router mit integriertem DECT vormachen lässt. Und auch vieles sonst nicht. Dann gibt es die Gigaset DECT Thermostate. Im Jahresbericht 2019 von Gigaset wird für SmartHome ein Umsatz von 2,7 Mio aufgeführt - von 257 Mio. insgesamt. Das Ganze mit 895 Mitarbeitern (allerdings mit eigener Fertigung). Zum Vergleich: AVM GmbH: 840 Mitarbeiter, 580 Mio. Umsatz.
Gibt es etwas, was für die Gigaset-Aktie spricht? Ja, ihr Preis von 31 Ct, bei einem Gewinn von 9 Ct in 2019 je Aktie. Und immerhin einer positiven Entwicklung des Gewinns je Aktie.

Möchte jemand andere Aktien aus dem Smarthome-Bereich vorstellen und seinen völlig persönlichen Senf dazu abgeben?

Offline slor

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« Antwort #9 am: 31 Januar 2021, 18:54:36 »
Wenn man Smarte Assistenten zu Smarthome zählt, dann kann man auch zu Amazon, Microsoft und Apple greifen. Die haben in dem letzten Jahren teilweise über über 100% zugelegt. Da die die nicht nur Smarthome machen, ist man relativ breit aufgestellt.
Günstig bekommt man alles zusammen über einen Technologie ETF.
Fhem auf Raspberry Pi 4
CCU3 mit RaspberryMatic mit HMCCU an FHEM
FS20, HMCCU, Telegram, Conbee2 und Hue/Tradfri/Osram Lampen AQARA Sensoren, Bluetooth Anwesenheitserkennung mit Handys, HomeConnect

Offline KölnSolar

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« Antwort #10 am: 31 Januar 2021, 19:27:24 »
Richtig. Ein weiterer Bereich sind (Chip-)Maschinenhersteller, Chipproduzenten, Telekommunikationsdienstleister,Bergbau(Rohstoff) ......und am Ende die Recyclingindustrie ;)
Und nun harren wir der morgigen Eröffnungskurse.
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Offline gvzdus

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« Antwort #11 am: 31 Januar 2021, 19:27:55 »
Das ist zwar richtig, aber Apple & Co. werden nicht ansatzweise wegen ihres Potentials im Bereich SmartHome gehandelt. Ich muss zugeben: Bei Gigaset ist das auch nur eine kleine Umsatznische. Btw: Ich habe mir gerade noch die Q3-Zahlen angesehen: Wieder sehr tief in den roten Zahlen. Und die Aussage:
Umsätze bei Sicherheits- und Alarmsystemen pandemiebedingt unter Vorjahreswert. Smart Home aktuell noch "Luxusgut", mit weniger Nachfrage in der Krise.
Nee, ich glaube, das wird nix bei Gigaset.

P.S. In Sachen ETFs & Technologie allgemein: Reizvoll finde ich schon, hier speziell über SmartHome zu schreiben: Weil ich mir eben einbilde, in diesem Bereich besser als der Analyst eines Bankhauses beurteilen zu können, welche Produkte zukunftsfähig sind. Mag Einbildung sein.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2021, 19:31:12 von gvzdus »

Offline KölnSolar

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« Antwort #12 am: 31 Januar 2021, 19:53:59 »
Zitat
hier speziell über SmartHome zu schreiben
Ich versteh Deinen Gedanken. Erst recht,
Zitat
Weil ich mir eben einbilde, in diesem Bereich besser als der Analyst eines Bankhauses beurteilen zu können
Nun aber die Ernüchterung: abgesehen von Marktgröße und Wachstum, wo liegt die Phantasie ? Wir wissen doch wie simpel die Geräte sind. Ein paar Chips, Widerstände und ein (da tut man sich schwer) Designergehäuse. Baut Asien billigst. Intelligenz(also Software) ? Auch nicht der Brüller. Bliebe die Vernetzung. Aber hey, FHEM gibt es schon und ist kostenlos. ;D
Daher glaube nicht an einen zukünftigen Börsenstar, wohl aber, dass Unternehmen des Umfelds profitieren(wachsen) werden.
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Offline gvzdus

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« Antwort #13 am: 31 Januar 2021, 21:35:01 »
Ich vermute, Du denkst nicht, dass ich gerade eine große Tüte rauche, wenn ich mir vorstelle, dass sehr absehbar 30% der Zulassungen BEVs sein werden. Der durchschnittliche PKW fährt 15.000 km p.a.. Macht über den Daumen - sagen wir - 15 kWh / 100 km, also 2250 kWh. Die kannst Du über die Solaranlage für - sagen wir - 225 Euro laden, oder über das Netz für 675 Euro. Um möglichst viel 225 Euro und möglichst wenig 675 Euro zu zahlen, brauchst Du SmartHome. Das ist Geld.

Du kannst eine Waschmaschine / Geschirrspüler / Trockner mit HomeConnect aka EEBUS kaufen, und obwohl wir wissen, was ein ESP8266 kostet, ist der Aufpreis - sagen wir - "geringfügig" höher. Es geht da m.E. schon um Geld. Ich finde, sma ist z.B. eigentlich gut aufgestellt. Aber bei mir und auch einem Freund hat unabhängig voneinander SolarEdge das Rennen für den WR gemacht. Wegen der Optimizer, und ohne große Ahnung: Nachdem wir selbst im Rheinland dieses komische weiße Zeugs auf den Modulen hatten, und ich gemerkt habe, wie diese Module mit etwas Schneebelag auf den untersten Zellen zum Komplettausfall werden, bin ich mehr denn je von diesem Ansatz überzeugt. Echt schade, ich hätte lieber sma gekauft. Weil es mit dem HomeManager in die richtige Richtung geht.

Ich sehe es daher durchaus so, dass gerade im Energiebereich mit Smarthome durchaus Geld verdient werden kann, und es nicht darum geht, wer möglichst billig einen Chip auf eine Platine nagelt und etwas Design darum gießt.

P.S.:
Komm, ich schreib noch was dazu: Bei mir daheim leuchten so um die 50 GU10-Birnen (grobe Schätzung). Es ergibt keinen Sinn, dass die alle einen ESP8266 haben und - a la Shelly - "< 1 W" verbrauchen. Was ist denn wirklich eine vernünftige Dimmerlösung, und was darf die kosten? Ich brauche ca. 10 Dimmer für diese 50 Leuchten. Shelly bietet das für ca. 200 Euro. Ich habe zeitweise die 7 "Living-Whites", die ich auf der Resterampe ergattert hatte, verbaut - bis sie nicht mehr sauber mit der Hue-Bridge liefen. Danach flogen sowohl die Dimmer wie auch die Bridge raus. Wenn ich nach Zigbee-Dimmern suche, denke ich regelmäßig: "FY, dann nehme ich Allterco / Wifi". Es geht hier echt nicht um Cent-Beträge, sondern um ein paar hundert Euro. Obwohl eigentlich Zigbee die schlauere Technik als Wifi ist.
Wir sind bei "Börse". Stell' Dir vor, Innr geht an die Börse. Die haben den SP110 (mit Strommessung) durch den SP120 (ohne Strommessung) abgelöst. Für mich haben sie damit ihr Differenzierungsmerkmal verloren: Will ich einen dummen Schalter, der vertrauensvoll 16 A schaltet, nehme ich Osram / Lightify: Der "Klack", wenn ein Osram Plug schaltet, ist vertrauenseinflössend. Innr wäre für mich auch kein Kauf an der Börse.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2021, 22:09:51 von gvzdus »

Offline Gisbert

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Antw:Börse für SmartHome-Enthusiasten
« Antwort #14 am: 13 Februar 2021, 08:47:05 »
Hallo zusammen,

es ist ja erstaunlich, wie sich die weltweiten Börsen in Coronazeiten entwickeln. Muss man sich bei diesen Höhenflügen trotz neuer Coronavarianten nicht langsam Gedanken machen? Und dann noch der verrückte Höhenflug des Bitcoins und anderer Kryptowährungen.

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