Autor Thema: Umzug auf Rpi... was beachten  (Gelesen 11462 mal)

Thomas81

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Aw: Umzug auf Rpi... was beachten
« Antwort #15 am: 16 März 2013, 21:11:49 »
Habe soeben bemerkt das Debian mit seinen ganzen Logfiles kleine SD-Karten (4GB?) ziemlich schnell zumüllt, besonders sendEmail (DebMail).  Daher unbedingt /etc/logrotate.conf anpassen.
Log´s sind in /var/log gespeichert.



Offline PeMue

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Aw: Umzug auf Rpi... was beachten
« Antwort #16 am: 17 April 2013, 19:01:12 »
Hallo zusammen,

es könnte sein, dass ich diesen Thread mit meiner Frage sprenge, aber ich frage trotzdem.

Wenn ich die Diskussion richtig verstanden habe, ist das Thema LOG-Dateien auf Flash-Speicher schwierig auf Grund der begrenzten Anzahl der Speicherzugriffe. Daher die Empfehlung von pah, auf irgend etwas "magnetisches" per Netzwerk auszulagern.
 
1. Auf Grund der Speichertechnik müssten sich eine SD-Karte, ein USB-Stick bzw. eine SSD (solid state disk) ähnlich verhalten (ggf. gibt es Unterschiede bezüglich eingesetzter Speicherzellen bzw. dem unterschiedlichen Algorithmus im wear leveling), oder seid Ihr da anderer Meinung?

2. Wenn ich richtig informiert bin, sind es nicht die Schreibvorgänge, sondern die Zahl der Löschvorgänge, die die Lebensdauer dieser Speicher begrenzen. Daher die Frage: Gibt es Dateisysteme, die für LOG-Dateien auf diesen Speichermedien die Löschvorgänge minimieren? Welches Dateisystem wäre in diesem Fall zu bevorzugen?

3. Oder ist das ganze Thema so brisant, dass man die LOG-Dateien in eine RAM-Disk (Risiko Datenverlust bei Stromausfall) und die Daten dann zyklisch auf USB-Stick (oder gar Magnetplatte) speichern sollte (finde ich persönlich etwas "overkill" zumal die c't gerade dabei ist, SSDs auf Langlebigkeit zu testen und zu interessante Ergebnissen gekommen ist)?

Ich persönlich habe meine LOG-Dateien auf einem USB-Stick (FAT32) und sichere alles (mehr oder weniger regelmäßig) "von Hand" auf NAS. Ich werde auch ab und zu den USB Stick testen (z.B. mit h2testw). Es kann natürlich sein, dass dieses Vorgehen der größte Quatsch ist, aber dann bekomme ich von Euch bestimmt sachdienliche Hinweise ...

Vielen Dank schon mal.

Gruß PeMue
RPi3Bv1.2 rpiaddon 1.66 6.0 1xHM-CC-RT-DN 1.4 1xHM-TC-IT-WM 1.1 2xHB-UW-Sen-THPL-O 0.15 1x-I 0.14OTAU  1xCUNO2 1.67 2xEM1000WZ 2xUniroll 1xASH2200 3xHMS100T(F) 1xRFXtrx 90 1xWT440H 3xTFA30.3150 5xFA21
RPi1Bv2 LCDCSM 1.63 5.8 2xMAX HKT 1xMAX RT V200KW1 Heizung Wasser

Offline Rohan

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Aw: Umzug auf Rpi... was beachten
« Antwort #17 am: 18 April 2013, 12:30:39 »
Ohne jetzt auf technische Sachen einzugehen, sehe ich das Loggen auf SD-Karten nach jahrelanger persönlicher Erfahrung als relativ unkritisch an.

Beispiele:

1 NSLU loggt seit > 5 Jahren auf ein und die selbe SD-Karte alle 10 Minuten die Daten meiner WS-2X00-Wetterstation in Tagesdateien. Ein Mal im Jahr ziehe ich die Log-Daten von der SD-Karte ab, lösche sie dort und weiter geht es. Probleme bisher 0.

Edith ergänzt: Backup erfolgt alle 10 Minuten durch Upload der aktuellen Tagesdaten ins Internet.

2 Arduinos loggen seit über 2 bzw. seit 1 Jahr alle 2 Minuten 1-Wire-Daten (5 x DS18B20) bzw. S0-Zählerdaten auf ein und die selbe SD-Karte in Tagesdateien. Vorgehensweise nach 1 Jahr wie oben. Probleme bisher 0.

Edith ergänzt: Alle paar Tage ziehe ich per HTTP die Daten auf meinen lokalen PC zur weiteren Auswertung.

Ich verkenne aber nicht, dass eine SD-Karte mit einem Raspbian drauf (ganz/etwas?) anderen Belastungen ausgesetzt ist.

My2EURCent
Gruß
Thomas
Fhem auf Mini-ITX mit Celeron 2-Core, HMLAN (> 55 Devices), CUL (FS20 und EM), RFXtrx 433E, Arduino (einige DS18B20), RPi mit 1-Wire (DS2423 für S0-Signale, DS18B20+), RPi/Arduino mit MQ-5 und MQ-9 (CO- und CNG/LPG-Sensor), CO-20 IAQ Sensor

 

decade-submarginal