Autor Thema: Bullseye  (Gelesen 13198 mal)

Offline olwaldi

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Antw:Bullseye
« Antwort #60 am: 22 September 2022, 17:46:52 »
Hoffe, daß jetzt niemand verärgert ist, wenn ich hier so reinplatze. Aber ich würde gerne meine Erfahrungen mit der Migration von fhem auf bullseye teilen...

Ich habe am Montag meinen Raspberry pi3 neu installiert mit bullseye. Da ich auch kodi nutze, habe ich als Basis das aktuelle OSMC Release von 2022-09-18 genutzt. Dadrüber habe ich fhem gemäß der "easy installation" erfolgreich installiert. Die zusätzlich benötigten perl-Pakete habe ich mir kontinuierlich notiert und jetzt gemäß dieser Liste nachinstalliert (ein paar hatte ich dabei natürlich übersehen:-). Jetzt nicht ein update, shutdown restart vergessen, um die aktuellsten perl-Module von fhem zu kriegen.

Leider hatte ich übersehen, daß die alte fhem UID 998 mittlerweile anderweitig genutzt wird. Ich hatte nur "meinen" alten fhem-Eintrag in /etc/passwd übernommen, so daß die UID doppelt drin war. Gefixt habe ich das nachträglich durch Wechsel auf fhem=997 und
chown -r fhem.dialout /opt/fhem
Mein nächstes Problem war, daß ich mein web-Paßwort vergessen hatte, es aber mittels base64 aus fhem.cfg auslesen konnte.

Jetzt mußte ich alle Paßworte von plugins mittels set password.. neu setzen.

Ich nutze auch SIRD, und das muß man aus einem separaten Feed nachinstallieren. Hier war ich überrascht, daß das im fhem.cfg nicht hinterlegt war und erst mit update force gelang.

Desweiteren hatte ich ein Rechte-Problem mit den GPIO-Ports (außerhalb von fhem). Nachdem ich das gefixt habe, funktionierten die GPIOs auch wieder in fhem. ABER, die Longpress-Attribute waren alle weg, kamen aber bei Benutzung der GPIOs zurück (hier habe ich lange suchen müssen - plötzlich funktionierten nämlich notifys nicht, Ursache waren die fehlenden Longpress).

Schließlich waren nach dieser Neuinstallation alle auf inactive gesetzten notifys auf active gesetzt. Damit hatte ich nicht gerechnet. So wurde unbeabsichtigt die Firmware meines shellyflood aktualisiert (macht ein notify). Glück gehabt, da vor wenigen Tagen ein funktionierendes Update von Shelly bereitgestellt worden ist, ansonsten hätte diese ungewollt active notify den Flood zerschossen (Bug in der Vorgängerversion).

Zusammengefaßt: Abgesehen von obigen Kleinigkeiten war die Migration zu bullseye vollkommen schmerzfrei und in in paar Stunden (wegen der Fehlersuche in kodi, weewx und fhem) erledigt. Nur kodi hat sich bis heute wiedersetzt, aber ab gerade eben läuft auch kodi wieder.


Vielleicht hilfts dem ein oder anderen, Michael

Offline Wernieman

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Antw:Bullseye
« Antwort #61 am: 22 September 2022, 18:47:34 »
chown -r fhem.dialout /opt/fhemDu meinst dort bestimmt fhem:dialout, also mit einem : und nicht einem .?

Besser ist dort aber, gar keine Gruppe anzugeben (nicht alle FHEM User benutzen die Gruppe dialout). Es reicht, wenn die Default-Gruppe für FHEM übernommen wird. Jetzt gibt es noch einen Trick: Wenn hinter dem : keine Gruppe angegeben wird, wird die default Gruppe, also Standardgruppe des Users genommen. Zusammen gefasst also:
chown -r fhem:dialout /opt/fhem
- Bitte um Input für Output
- When there is a Shell, there is a Way
- Wann war Dein letztes Backup?

Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html

Offline CoolTux

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Antw:Bullseye
« Antwort #62 am: 22 September 2022, 19:00:31 »
chown -r fhem.dialout /opt/fhemDu meinst dort bestimmt fhem:dialout, also mit einem : und nicht einem .?

Es geht tatsächlich beides

fhem.dailout
oder
fhem:dailout
Du musst nicht wissen wie es geht! Du musst nur wissen wo es steht, wie es geht.
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My FHEM Git: https://git.cooltux.net/FHEM/
Mein Dokuwiki:
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Offline Beta-User

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Antw:Bullseye
« Antwort #63 am: 22 September 2022, 19:49:21 »
Zusammengefaßt: Abgesehen von obigen Kleinigkeiten war die Migration zu bullseye vollkommen schmerzfrei
[...]

Vielleicht hilfts dem ein oder anderen, Michael
Vermutlich wäre es noch schmerzfreier gegangen, wenn du die hier schon diskutierte "backup/restore"-Methode nach der Grundinstallation angewendet hättest (und/oder configDB im Einsatz). Dann wären nämlich auch Reading-Werte (statefile) und sonstige Konfigurationsbestandteile (die hier nur bzgl. der uniqueID angerissen waren) mit auf dem neuen Datenträger gelandet ;) ...
Server: HP-T620@Debian 11, aktuelles FHEM@ConfigDB | CUL_HM (VCCU) | MQTT2: MiLight@ESP-GW, BT@OpenMQTTGw | MySensors: seriell, v.a. 2.3.1@RS485 | ZWave | ZigBee@deCONZ | SIGNALduino | MapleCUN | RHASSPY
svn: u.a MySensors, Weekday-&RandomTimer, Twilight,  div. attrTemplate-files

Offline RappaSan

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Antw:Bullseye
« Antwort #64 am: 02 November 2022, 16:18:33 »
RPI_GPIO und bullseye scheinen keine Freunde zu sein. :(
Ich kann zwar mit "pigs w 23 0" bzw. "pigs w 23 1" den GPIO-Port schalten,
aber mit einem "define Backlight RPI_GPIO 23" funktionirt nix.
Muss in dem Modul etwas angepasst werden, damit es unter bullseye wieder läuft?
Unter buster hat noch alles geklappt.

Offline Stelaku

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Antw:Bullseye
« Antwort #65 am: 02 November 2022, 18:27:01 »

Offline RappaSan

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Antw:Bullseye
« Antwort #66 am: 02 November 2022, 19:30:09 »
Hat erstmal geholfen, danke.
WiringPi ist aber eine alte Kiste und wird wohl seit 2019 nicht mehr weiter entwickelt.

Offline olwaldi

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Antw:Bullseye
« Antwort #67 am: 03 November 2022, 07:44:37 »
Ich hatte auch lange Probleme mit GPIO auf meinem Raspberry Pi3 - genauer, es waren Permission-Probleme. Als Folge tat GPIO bei mir nur teilweise bis gar nicht. Die Lösung für mich war die Installation eines ganz kleinen Debian-Pakets
atp update
apt install rpi.gpio-common
das lediglich eine udev-Rule installiert und die Zugriffsrechte für die Gruppe dialout gewährt (so daß fhem als Gruppenmitglied zugreifen darf). Zusätzlich mußte ich eine defekte udev löschen, die aber von meiner OSMC-Installation stammte:
rm /etc/udev/rules.d/996-fix-gpiomem.rules
Grüßle, Michael

Offline RappaSan

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Antw:Bullseye
« Antwort #68 am: 03 November 2022, 08:16:51 »
Danke für die Tips, bullseye hat doch so seine Tücken (bestimmt nicht nur bei der GPIO-Umstellung).
Das sollte auch anderen beim migrieren helfen. :)