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Zuleitung Telefonkabel des Netzanbieters: 50 versus 150 Ohm

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andies:
Ich benötige mal die Hilfe aus dem Forum, da ist doch sicher ein Fachmann dabei. Ich habe einen Telekomanschluss, der 50MBit verspricht. Ich messe nur 25MBit und der Techniker, der heute da war, vermutet eine feuchte Erdmuffe. Das wird also repariert.

In diesem Zusammenhang hat er sich meine Konstruktion angeschaut und mir gesagt, im Haus (Installation aus den 60ern) gebe es ein Problem. Die Telekomzuleitung, bleiummantelt, habe 150 Ohm, im Haus sei ein 50 Ohm-Kabel (ich denke das ist J-Y(St)Y) bis zum Router verwendet. Jetzt frage ich mich, ob es sich lohnt, an der Stelle irgendetwas wie einen Impendanzwandler einzusetzen, um die Verluste zu senken. Ich finde solche Wandler für Antennen, weiß aber gar nicht, ob die Frequenzen passen und ob sich dieser Aufwand überhaupt lohnt. Kann mir da jemand mal einen Tipp geben?

Otto123:
Hi,

es geht um Impedanz ...  :D

Ich würde da keine weiteren Gedanken wegen der Impedanz des Kabels machen, jedes weitere Bauteil verschlimmbessert.

Bei meinem Nachbar gestern (gleiches Bild wie bei Dir) lag es an den drei Virenscannern auf dem PC welche das Messergebnis verfälschten.  :o ;D

Was sagen denn die DSL Informationen im Router (welcher Router?) packt der denn erstmal die 50 Mbit? Oder kommt es schon am Router nicht an?
Notfalls (zur Prüfung) -> klemm den Router mit zwei kurzen Strippen direkt an die Postbox.

Wie hast Du gemessen?

Gruß Otto

Papa Romeo:
Hallo andies,

wenn ich das mal im Vergleich zum Antennenbau sehe, würde ich das mal so sagen. Früher beim Analogfernsehen (amplituden- und frequenzmoduliertes FBAS-Signal), hat eine Fehlanpassung wohl zu unerwünschten Verlusten (Dämpfungen) geführt und das Signal wurde entsprechend abgeschwächt. Aber wenn es dann auch grieselig war, war es aber dennoch da.
Mit der Einführung des Digitalfernsehen hat sich das geändert. Wenn das Signal zu stark gedämpft wurde und unter einen bestimmten Pegel fiel, war dann einfach "tote Hose".
Wurde diese Schaltschwelle überschritten, war es egal, ob die Signalstärke nun bei z.B. 50, 60, 70 oder 95% lag. Das Bild war dann immer von gleicher Qualität, also gleich gut.
Was wiederum hieß, dass die Dämpfung eigentlich nur wenig Einfluss auf die Übertragungsgeschwindigkeit hatte.

LG
Papa Romeo

andies:

--- Zitat von: Otto123 am 24 November 2021, 10:55:00 ---Wie hast Du gemessen?

--- Ende Zitat ---
Ich hatte am Router gemessen, und da kamen nur 25 von 50 an. Heute war nun der Telekomtechniker da, mit beeindruckender Messtechnik und er hat direkt an der Postdose gemessen, die ja der Telekom gehört (meines ist, wie beim Wasser, alles nach dem Stecker). Und an der Postdose sind 45 mit extrem viel Störungen, also da ist wohl eine Erdmuffe defekt. Das reparieren die. Er sagte aber eben auch, dass die Verluste im Haus sehr groß sein können und er schon Leute hatte, bei denen gehen 50 rein und am Router sind es dann klägliche 20. Da dachte ich mir: Wenn ich Antennen kann, dann sollte es nicht allzu schwer sein, von der Postdose zum Router störungsfrei zu kommen.

Also dieses DSL ist eine Welt für sich. Ich meine: Ich schirme alles wie ein blöder ab und besorge mir hochwertige Unifi-Geräte, und dann schaut Euch doch mal diesen Kabelsalat da an. Das kann doch nicht wahr sein?! Aber anscheinend geht es trotzdem, also fasse ich da nix mehr an.

Wernieman:
Wie meinst Du, sieht das Kabel von Dir bis zur "Box-der Telekom" aus?

In allen mir bekannten Fällen (Gebe zu, es sind nur ~10), wird vom Techniker immer die Haus/Wohnungsverkabelung angekreidet, auch wenn es ein Telekom-Problem war. Und wenn ich denke, wie lang deren Leitungen sind im Verhältnis zur eigenen Verkabelung .... und deren Kabel sind nicht für DSL, sondern für Analoges Telefon spezifiziert.

Ist so wie bei (Windows)-Betriebsystem die Standardfrage: Haben sie schon rebootet?
Hier also: Haben sie schon die Hausverkabelung verbessert?

Nur BTW, was hast DU den Intern für Kabel verlegt?

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