Autor Thema: Backup der ganzen SD-Karte  (Gelesen 18015 mal)

Offline mmatt

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Backup der ganzen SD-Karte
« am: 27 Mai 2013, 14:50:37 »
Hallo zusammen

Ich möchte gerne eine "Notfall" SD-Karte erstellen.

Ich habe unter Windows mit Win32-Disk-Imager ein Image erzeugt.
Nun wollte ich das ezeugte Image auf eine zweite gleich grosse SD Karte schreiben.

Win32-Disk-Imager brachte den Fehler, dass die neue Speicherkarte (um ein paar Kilo-Bytes zu klein ist :-(
Doch nicht so einfach...(jedenfalls unter Windows).

Hat das schon jemand geschafft ?
Oder geht das nur unter Linux ?

Über Tipps währe ich dankbar
Gruss Martin



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Offline Dirk

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #1 am: 27 Mai 2013, 14:55:02 »
Hi Martin,

was sind das denn für Karten?
Ich habe das genau so schon einige Male ohne Probleme gemacht. Auch mit Karten unterschiedlicher Hersteller.
Das waren bei mir jeweils 8GB Karten.

Gruß
Dirk

Offline Puschel74

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #2 am: 27 Mai 2013, 15:13:32 »
Hallo,

Win7 64-bit mit dem DiskImager einwandfrei wie auch bei Dirk.

SD-Karten gleich groß (wäre gut) aber unterschiedliche Hersteller.

Mal OT (sorry): Müssen die Karten den überhaupt gleich groß sein?
Solange man expand root-fs noch nicht ausgeführt hat sollte das doch eigentlich noch egal sein, oder täusch ich mich da?

Grüße
Zotac BI323 als Server mit DBLog
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Offline Tobias

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #3 am: 27 Mai 2013, 15:26:17 »
ich habe es mit partimage unter Ubuntu versucht und habe kläglich versagt.
Wollte 16GB auf 16GB kopieren, aber bei der großen Partition ist partimage immer mit einem Fehler abgebrochen. Bei 2 verschiedenen SD-Karten :(
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Meine Projekte auf https://github.com/tobiasfaust
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Offline mmatt

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #4 am: 27 Mai 2013, 15:36:29 »
Danke Euch für die Antworten

@Dirk
Ich hab die Karten gerade nicht hier, aber es sind so glaube ich beides 8GB TransCard. Die eine eine Class 6, die neue eine Class 10.
Also von der Grösse her teoretisch gleich.

@Puschel74
Das "expand root" habe ich dazumal ausgeführt.
Das wird wohl das Problem sein :-(

Kann man die Root-Partition wieder etwas kleiner machen ?
(aber hat so, dass ich nicht das das ganze Dateisystem zerschiesse :-)

Gruss Martin
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Offline Puschel74

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #5 am: 27 Mai 2013, 16:06:20 »
Hallo,

Zitat
Kann man die Root-Partition wieder etwas kleiner machen ?
(aber hat so, dass ich nicht das das ganze Dateisystem zerschiesse :-)


Sollte klappen da Wheezy auch "nur" ein Linux ist.
Ich kenn den Befehl aber grad nicht auswendig (meine Linux-Zeit ist schon etwas länger her).

Grüße

P.S.: Ich hab mit mit DiskImager das Image auf die SD gespielt - RasPi gebootet, alle Einstellungen vorgenommen um über Putty zugreifen zu können, SD als Image
gespeichert (wieder mit DiskIamger) und anschliessend erst das Dateisystem auf die komplette SD erweitern lassen.
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Offline Puschel74

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #6 am: 04 Juni 2013, 17:15:55 »
Hallo,

heute habe ich eine 64-GB SD-Karte http://www.amazon.de/Platinum-64-Class-SDXC-Speicherkarte/dp/B0063QGWZM in die Finger bekommen.

"Nichts wie ab in den RasPi für die Datenbank" dachte ich mir.
Ja. Unnötige Spielerei - kann auch auf ein NAS loggen, ich weiß (aber wo bleibt der Spieltrieb?).

Um nicht wieder sämtliche Einstellungen vornehmen zu müssen wollte ich von meinem Ersatz-RPi ein Backup der 8GB-SD machen (nach "expand Root-FS").
Pustekuchen.
Win32DiskImager lässt mich das Backup nicht ziehen.
Zielbackup zu klein - klar, auf einer 200 GB-Partition am Rechner mit knapp 50% freiem Platz wird nix frei sein für ein 8GB-Backup.
Tja. Keine Chance, kein Backup der SD-Karte möglich.
Wobei ich in Win32DiskImager erst ein vorhandenes Image auf der HDD auswählen muss - auch wenn ich ein Backup ziehen will.
Also Image ausgewählt und neuen Namen vergeben (ich will ja ein Backup der SD und nichts vorhandenes auf der Festplatte überschreiben).
Aber auch so mault das Programm das die Zieldatei zu klein ist (s.o. knapp 100 GB frei auf der HDD).

Entweder stell ich mich mal wieder zu dusselig an oder das Programm lässt nach einem expand Root-FS am RasPi kein Backup mehr ziehen.
Kann das jemand nachstellen oder verifizieren (oder mir auf die Sprünge helfen)?

Danke

Grüße

Edith: Zusatzfrage - macht es nun überhaupt Sinn expand Root-FS auszuführen oder sollte man besser eine 2. Partition einrichten und einbinden?
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Offline PeMue

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #7 am: 04 Juni 2013, 21:25:49 »
Hallo zusammen,

ist vielleicht etwas abseits von Eurem Thread, aber ich habe den Win32DiskImager nicht zum Laufen gebracht. Er lief schon, aber ich konnte die SD Karte dummerweise nicht auswählen.
Manche sagen, er müsste unter Administrator laufen, aber das ist bei Windows XP Home gar nicht so einfach. Andere sagen, die internen SD Kartenleser würden nicht unterstützt. Wie habt ihr das gemacht?
Ich habe dann eine c't DVD (Desinfec't 2013) genommen und ganz normal den unix Befehl eingetippt ... ging wunderbar.

@martin8573: Mit gparted sollte die Partition auch wieder verkleinerbar sein, allerdings ohne Garantie auf Datenverlust :-)

@Puschel: Warum machst Du nicht zwei Partitionen auf die SD Karte, eine kleine für das System und die große für die Datenbank? Ich mache das seit Jahren mit meinen PCs und das funktioniert recht gut. Allerdings weiß ich nicht, ob das auch mit einer SD Karte geht. Aber ich finde es echt klasse: Wenn die Systempartition die Fliege macht sind die Daten (und hoffentlich das System auf kleiner Platte als Backup) noch da.

Gruß PeMue
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1x RPi BV2LCDCSM 1.63 5.7 2xMAX HKT, 1xMAX RT, V200KW1
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Offline Puschel74

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #8 am: 04 Juni 2013, 22:35:04 »
Hallo,

Zitat
aber ich habe den Win32DiskImager nicht zum Laufen gebracht.


Versuch mal das USBImageTool - geht auch unter Windows.
Link von Chip.de: http://www.chip.de/downloads/USB-Image-Tool_32115152.html
oder einfach in die Suchmaschine deiner Wahl eingeben.

Zitat
Er lief schon, aber ich konnte die SD Karte dummerweise nicht auswählen.

Du musst die Karte vor dem Start von Win32DiskImager einlegen sonst kann es passieren das er sie nicht findet - hatte ich schonmal.

Ich bin grad ein Backup meiner SD am ziehen damit - dauert aber bei 64GB *schnarch*
Ok. Mein Card-Reader hat nicht die überragenden Werte beim Lesen.
Beim schreiben werden ja nur die knapp 2 GB des Image geschrieben.
Der RasPi hat aber anstandslos gebootet damit.

Zitat
Warum machst Du nicht zwei Partitionen auf die SD Karte

Würd ich ja gerne aber meine Linuxzeit ist doch schon "etwas" her (Suse 6.0 installiert) und ich schaff es noch nichtmal das ich die
/etc/network/interfaces so konfiguriert bekomme das mein (Spiel)-RasPi die IP übernimmt.
Wenn ich in der Datei die Daten 1:1 meines Main-RasPi übernehme und nur die IP anpassen (was ja logisch ist) ist der nicht im Netzwerk erreichbar.
Stelle ich iface eth0 inet dhcp ein geht wieder alles - und ich bin immer noch am grübeln warum.

Und im Netz habe ich leider noch keine Anleitung gefunden wie ich die restlichen 62 GB als Daten-Partition anlegen und bei jedem Bootvorgang einbinden kann.
Aber da bin ich noch am schauen - Suchmaschine sei dank ;-)

Grüße
Zotac BI323 als Server mit DBLog
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Offline PeMue

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #9 am: 06 Juni 2013, 18:24:45 »
Hallo Puschel,

extra für Dich zwei Links (1) und (2), um die SD Karte zu partitionieren.

Bei mir (aktuelles Raspbian) sagt
sudo fdisk -l /dev/mmcblk0
folgendes
Disk /dev/mmcblk0: 3963 MB, 3963617280 bytes
4 heads, 16 sectors/track, 120960 cylinders, total 7741440 sectors
Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x00014d34

        Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System
/dev/mmcblk0p1            8192      122879       57344    c  W95 FAT32 (LBA)
/dev/mmcblk0p2          122880     3788799     1832960   83  Linux

Die erste Partition hängt in /dev/boot.
Ich würde den Rest der großen Karte mit Linux (ext4) formatieren und dann per mount einbinden. Aber Vorsicht mit den Daten, diese vorher sichern.

Edit:
Mist, ich glaube, ich mache gerade einen Riesen Denkfehler: Wenn man die komplette SD-Karte sichert, ist es egal, wieviele Partitionen drauf sind. Der device dump (dd) schreibt einfach stur alles von der Karte in eine Datei. Wenn die Karte 2 GB hat, ist die Datei nur 2 GB groß, wenn sie 64 GB groß ist, dann eben 64 GB. Egal ob auf der Karte 62 GB Nullen drauf sind. O.g. Methode funktioniert nur mit dem Backup einzelner Partitionen. Und da weiß ich nicht, wie man die Sache mit dem Booten hinbekommt ...

Gruß PeMue
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Offline ext23

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #10 am: 06 Juni 2013, 19:58:43 »
Du kannst den MBR ja mit dd auch einzeln abziehen. Das sollte eigentlich gehen. Dann kannst du auch jede einzelne Partition einzeln wegsichern.

dd if=/dev/sda bs=512 count=1 of=/sd_mbr.img

Man könnte ja auch gleich eine zweite SD (über USB) rann klemmen und dann mit MD ein Software Raid aufbauen ;-) Oder eben nächtslich ein dd auf die zweite Karte. Wobei ein dd von einem gebooteten system nicht zu 100% zuverlässig ist. Da ist es schon sinvoller wenn man ein "Notfall" Backup haben möchte lieber mit tar oder ähnlichem zu arbeiten und nur die Sachen zu sichern die wichtig sind. So eine neue SD ist ja sonst schnell erstellt.

Man könnte den RPi ja auch übers Netz booten, dann liegen die ganzen Daten auf einem sicheren NAS oder so. Falls es hier so häufig vor kommt das die SD Karten kaputt gehen.

Aber interessantes Thema, dazu hatte ich mir noch gar keine Gedanken gemacht was das backup angeht. Das sollte ich wohl mal tun.


btw:
Zitat
Wenn die Karte 2 GB hat, ist die Datei nur 2 GB groß, wenn sie 64 GB groß ist, dann eben 64 GB. Egal ob auf der Karte 62 GB Nullen drauf sind.

genau, und wenn man ein 2 GB Image auf eine 64 GB SD Karte kopiert mit dd, ist die Karte danach auch 2 GB groß weil die Partitionstabelle mit kopiert wird...
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Offline justme1968

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #11 am: 06 Juni 2013, 20:07:35 »
ich hab leider noch keine möglichkeit gefunden einen raspberry pi übers netz zu booten.

weiss jemand mehr ?

gruss
  andre
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Offline Puschel74

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #12 am: 06 Juni 2013, 20:59:27 »
Hallo,

kann der überhaupt WOL ?
Wobei - sollte er eigentlich.
Bei einem shutdown bleiben alle LEDs an bis auf die ACT - was ja Sinn machen würde.
Evtl. gibt es ein Paket Wol das man nur nachinstallieren braucht/muss/soll und kann den RasPi dann per WOL-Paket (oder Magic-Packet?) wecken.

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Offline ext23

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #13 am: 06 Juni 2013, 21:08:45 »
Mhh mit dem WOL ist eine interessante Frage ja. Aber da ein Paket nach zu installieren wird nichts bringen, da ja kein OS läuft wenn der RPi aus ist. Das muss normalerweise die Hardware an sich unterstützen oder?

Mit dem Netzwerk boot solte das doch aber gehen. Klar eine SD Karte braucht man trotzdem, also PXE und so kann er nicht. Aber das würde ja reichen. Sprich man richtet sich ein NFS Laufwerk ein und bindet das dann beim booten als rootfs ein. OK ist kein echtes Netzwerk boot, aber zumindest liegen die Daten dann auf einem storage und nicht auf der SD Karte, die ja anscheinend recht anfällig ist vor allem wenn den RPi übertaktet.

/Daniel
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Offline Dirk

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Aw: Backup der ganzen SD-Karte
« Antwort #14 am: 06 Juni 2013, 21:17:43 »
Ich vermute mit "übers netz zu booten" ist kein WOL gemeint, sondern ein Booten per NFS, also ohne SD-Card.
Das wird aber nicht funktionieren, da der Bootprozess vom Raspberry Pi anders als der beim PC funktioniert.

"Wenn der Raspberry Pi angeschaltet wird, sind sowohl der SDRAM-Speicher als auch die ARM-CPU deaktiviert. Die GPU-Einheit des SoC ist aktiv und lädt die erste Stufe des proprietären Bootloaders. Diese erste Stufe ist im ROM des SoC gespeichert. Sie greift auf die eingesetzte SD-Karte zu und lädt die zweite Stufe des Bootloaders (bootcode.bin) von der FAT-Partition in den L2-Cache des SoC und führt diese aus."
Quelle: http://www.leetperium.de/2012/07/raspberry-pi-bootvorgang-erklart/

Somit ist zum Booten Immer die SD-Karte notwendig.
Wenn man also von Netzwerk oder USB Booten möchte muss das dann auf der SD-Karte implementiert sein.
Booten über USB geht übrigens recht einfach.

Gruß
Dirk

 

decade-submarginal