Autor Thema: Techniklehrer im Ruhestand  (Gelesen 1744 mal)

Offline wing350

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Techniklehrer im Ruhestand
« am: 04 Juli 2013, 11:46:35 »
Moin,

Ich heiße im Klartext Reimer Flügel und bin mit 63 Jahren seit einem Jahr im Ruhestand.
Seit meiner Jugend ist Steuern und Regeln mein Ding, allerdings eher hardware- als softwaremäßig.
Nun, da das eigene Löten immer unwirtschaftlicher wird, dreht sich das Blatt zugunsten der Software.
Allerdings habe ich über 25 Jahre nebenbei professionelles Betatesting betrieben (u.a. Steinberg:Cubase)
und kann so ziemlich jedes Programm ziemlich schnell an die Wand fahren. Dann muss man aber nach der
Reproduzierbarkeit der Fehler suchen und das ist manchmal eine große Herausforderung.

Aber nun zur Hausautomation:
Vor über 10 Jahren habe ich mit den ersten FHTs und Fs20-Steckdosen angefangen, dann kam irgendwann eine
FHZ 1000PC dazu und sehr lange die unsägliche Contronics-Software mit ihrem "überragenden" Support. Leider
konnte ich nie herausbekommen, warum die USB-Verbindung zur FHZ so häufig (nicht reproduzierbar) abriss -
dank fhem glaube ich es jetzt zu wissen. Das war umso schrecklicher, als ich die gesamte Steuerung nicht direkt,
sondern alles indirekt mit 2 unterschiedlichen Hauscodes abgewickelt habe, um die Makros auszunutzen.
Als Rechner habe ich letztendlich hierfür einen alten Asus eeePC eingesetzt und die FHZ erst direkt,
dann über einen WLAN-USB-Server bzw. einen USB<->Ethernet<->USB-Umstzer und letztendlich über den USB-Fernanschluss
einer verlinkten Fritzbox 7240 drangehängt.

Alles hat nichts wesentliches gebracht, auch der Support von Contronics oder der Umstieg auf Studio. Deswegen
habe ich angefangen, mich mit fhem zubeschäftigen und zunächst sehr großen Respekt und Angst davor gehabt, umzusteigen.
Vor einem halben Jahr habe ich dann auf einer geliehenen, isolierten Fritzbox quasi im Sandkasten begonnen, CUL bestellt,
fhem installiert und den Funkverkehr meiner bestehenden Installation nur abgehört. Dann die ersten FS20-Komponenten "umgebettet"
und schließlich die FHTs "umgepairt". Nun war ich so sicher, dass ich die fhem.cfg gesichert habe und die ganze Installation auf
eine im Client-Modus betriebene FB7240 übertragen habe. Die bisherigen Makros aus FHZ-Studio habe ich nach und nach in fhem
nachgebildet.
Zur gleichen Zeit habe ich meine Telefonanlage mit FTZ-Türschnittstelle entsorgt und deswegen hat mich die Klingelsignalerkennung
und -weiterleitung auf die FB-Telefone ziemlich lange und derbe beschäftigt.
Die Anwesenheitssimulation habe ich jetzt mit Dietmars RandomTimer fast vollständig und ziemlich einfach gelöst und jetzt fängt es an, richtig Spaß zu machen, aber ich brauche immer noch reichlich Hilfe aus dem Forum (passiv und aktiv, vor allem wegen perl).
Vielen Dank an alle Aktivisten in dieser Sache.
Reimer
RaspberryPi, Jessie-VM auf QNAP, FHEM 5.7, CUL868, 8 FHTs, FHT8w, ca. 20 div. in-/outdoor FS-Aktoren sowie diverse Fernbedienungen u. Programmer, 2 S300TH, RFXtrx433, TFA 30.31.50, TFA 303139,
Jeelink-Clone, PCA301, FBDECT

Offline Rince

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Aw: Techniklehrer im Ruhestand
« Antwort #1 am: 10 Juli 2013, 08:26:29 »
Hi,

ich kann im wesentlichen nur "herzlich willkommen" sagen, was ich aber gerne mache :)


Beste Grüße

Rince
Wer zu meinen Posts eine Frage schreibt und auf eine Antwort wartet, ist hiermit herzlich eingeladen mich per PN darauf aufmerksam zu machen. (Bitte mit Link zum betreffenden Thread)

 

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