Autor Thema: empfehlung einsteiger lötstation  (Gelesen 19054 mal)

Offline justme1968

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empfehlung einsteiger lötstation
« am: 17 August 2013, 01:06:34 »
der titel sagt schon fast alles... ich bin für empfehlungen und tips für eine einsteiger lötstation dankbar.

keinen mercedes aber auch nicht unbedingt das billigste modell das nach einem jahr entsorgt werden muss. im prinzip ist auch was gutes gebrauchtes ok.

danke
  andre
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Offline fiedel

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #1 am: 17 August 2013, 09:12:45 »
Hi Andre,

bei Lötkolben und Stationen ist Ersa sowas wie das Non + Ultra. Diese Lötstation ist ein guter "Begleiter fürs Leben" aber ich habe auch lange Zeit sehr gut mit einem Lötkolben gebastelt. Dazwischen liegt dann dieser, der auch ganz gut funktionieren dürfte.
Das gute bei Ersa ist die Qualität, aber besonders die vielen und schnell wechselbaren Lötspitzen als Zubehör.

Viele Grüße

Frank
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Offline PeMue

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #2 am: 17 August 2013, 09:52:45 »
Hallo Andre,

eigentlich bin ich ja jeher Weller-Fan. Meine Lötstation habe ich schon seit fast Jahrzehnten mit verschiedenen Lötspitzen. Als ich aber dann bei Reichelt nachgeschaut habe, was diese heute so kosten, empfehle ich Dir die obige von Ersa zum mehr als halben Preis, die ist genauso gut. Dummerweise gibt es scheinbar die Austauschspitzen nur bei Reichelt.

Gruß PeMue
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Offline kpwg

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #3 am: 17 August 2013, 10:15:00 »
Hallo Andre,

ich kann wieder ein wenig Gegenteiliges berichten: meine private Weller WSD-80 halte ich für perfekt! sie heizt sehr flott an (unter 20sec bis Solltemperatur), führt auch an großen Flächen excellent Wärme nach und hat eine angenehm kurze Spitze, damit der Hebel zwischen Hand und Bauteil nicht verstärkt wird. Auf Arbeit hingegen ist alles ERSA, von der ich recht enttäuscht bin. Den genauen Typ könnte ich am Montag posten; es handelt sich um eine 19" Ausführung mit Entlötanlage um die 50-60 Watt. Die Regelung geht sehr zäh und die Anheizzeit ist viel zu lang. Zum Entlöten ist mir sowieso die Entlötpistole von König am Liebsten. Der Sound ist in der ganzen Werkstatt unüberhörbar :-)

Daheim habe ich allerdings noch einen ERSA Minitip mit 8Watt, der vorzüglich für kleinere SMD geht. Und eine Überraschung hatte ich letztens auch: da mir die Weller für mal eben irgendwo was anlöten zu unhandlich ist, schaute ich mich nach einem portablen Lötkolben um. Das billigste Chinateil mit elektronischer Regelung (u.a. bei Reichelt ZD-708 für 7,95 / anderswo ähnlich und teils günstiger) ist erstaunlich gut! Heizt ausreichend schnell an, Regelung funktioniert, die Leistung reicht für gängige Arbeiten aus (Weißblechgehäuse löten ist sicher "Quälerei") und das Kabel ist nicht unnötig kurz.

Viele Grüße, Ricardo

ps: die Weller WTCP fand ich immer recht gut- habe als Azubi damit und der WECP-20 viel "gebraten".

Offline betateilchen

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #4 am: 17 August 2013, 11:16:51 »
Zitat von: PeMue schrieb am Sa, 17 August 2013 09:52
Dummerweise gibt es scheinbar die Austauschspitzen nur bei Reichelt.


Ersa Austauschspitzen gibts problemlos. Z.B. auch hier: http://www.ersa-shop.de/

Aber wie schon erwähnt wurde: Die noName Lötstationen bei Pollin kann man fast uneingeschränkt zu empfehlen. Die sind mir sogar im professionellen Werkstatteinsatz schon begegnet.

Bei mir ist primär die hier im Einsatz:

(http://www.dobbertin-elektronik.de/tools/smt60ac.jpg)

Dazu noch ein Ersa Minitip für unterwegs.


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Offline justme1968

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #5 am: 17 August 2013, 12:27:48 »
danke für die tips. ersa oder weller scheint eher eine glaubensfrage zu sein zumindest wenn man von dem preisunerschied absieht :).

die ersa ords 80 hab ich auch bei amazon gefunden. noch etwas günstger und ohne versandkosten. da gibt es auch noch eine ERSA i-CON Pico die ist noch einen tick günstiger und kompakter.

ich glaube ich bestell mal beide zu vergleich und schaue ob sie einen so viel besseren eindruck machen als ein 10 euro china teil mit ständer...

edit: sehr eindrucksvolles bild. aber vielleicht doch etwas oversized für einen ungeschickten einsteiger :)
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Offline PeMue

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #6 am: 17 August 2013, 13:15:58 »
Hallo zusammen,

gefühlt waren die Wellers scheinbar früher preiswerter. Meine WECP-20 (hier ein Beispiel) ist gerade auch wieder im Einsatz und funktioniert richtig gut und das schon seit langem. Zwei oder drei verschiedene Lötspitzen und Du bist für jede Situation gerüstet.

Gruß PeMue
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Offline fiedel

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #7 am: 17 August 2013, 17:14:12 »
Zitat
aber vielleicht doch etwas oversized für einen ungeschickten einsteiger :)


Mal so ganz generell: Das ist wie beim Gitarre lernen. Mit ner miesen Klampfe kommt man nicht vorwärts, hat kein Erfolgserlebnis und dann liegt der Kram schnell in der Ecke. Und man hält sich obendrein für unfähig...
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Offline justme1968

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #8 am: 17 August 2013, 17:37:49 »
klar ist das so.

aber wenn mir jemand sagst ein lötkolben für 10 euro ist erstaunlich gut und eine station für etwa 100 ein "begleiter fürs leben" dann schaue zumindest ich als einsteiger nicht mehr bei geräten die eher die grössenordnung 1000 euro haben. darauf bezog sich oversized.

es gilt nämlich auch das man manche unterschiede erst mit der erfahrung merkt. und auch dann nur wenn man 'gut genug' ist. oder würdest du einem geigen anfänger eine stradivari geben?

deine empfehlung werde ich mir auf jeden fall anschauen.
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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #9 am: 17 August 2013, 17:54:24 »
Zitat von: justme1968 schrieb am Sa, 17 August 2013 17:37
klar ist das so.

aber wenn mir jemand sagst ein lötkolben für 10 euro ist erstaunlich gut und eine station für etwa 100 ein "begleiter fürs leben" dann schaue zumindest ich als einsteiger nicht mehr bei geräten die eher die grössenordnung 1000 euro haben. darauf bezog sich oversized.

es gilt nämlich auch das man manche unterschiede erst mit der erfahrung merkt. und auch dann nur wenn man 'gut genug' ist.


Das sehe ich auch so. Und ein gutes Einsteigergerät darf natürlich auch preiswert sein.

Zitat
oder würdest du einem geigen anfänger eine stradivari geben?


Willst du meine hochgerollten Fußnägel sehen... Hihi
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Offline Puschel74

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« Antwort #10 am: 17 August 2013, 20:49:23 »
Hallo,

ich hab mir, für mein bischen löten zuhause, diese hier geholt:


(siehe Anhang / see attachement)


Heizt, für mich, in ausreichend kurzer Zeit hoch und hält die Temperatur wunderbar.
Preis: € 39,95

Das reinigen und verzinnen der Lötspitze nach dem löten sollte aber nicht unterschätzt bzw. vergessen werden.

Um das Pad zu befeuchten nehme ich aber kein Wasser aus dem Wasserhahn sondern das Wasser aus unserem Kondensat-Trockner.
Ich werde aber noch bei mir in der Firma schauen das ich meinen 5 Liter Wasserbehälter mit vollentsalztem Wasser füllen kann.
Warum?
Die Lötspitze wird durch die gelösten Salze beim reinigen angegriffen und verliert mit der Zeit ihren "Überzug".
Entweder muss man nach dem löten die Lötspitze immer grosszügig mit Lot benetzen und die verbrannten Stellen "neu überziehen" oder die Lötspitze laufend auswechseln.
Das seh ich bei einem Kollegen zuhause - der nimmt normales Wasser aus dem Wasserhahn und hat schonmal sicherheitshalber 10 Lötspitzen nach gekauft und neben seiner Lötstation liegen.
Mittlerweile sind es nur noch 7 Ersatzspitzen ^^

Da ich aber nicht so der Experte bin was löten anbelangt bin ich mal neugierig wie die einzelnen Meinungen dazu aussehen.

Grüße
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Offline betateilchen

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #11 am: 17 August 2013, 21:49:05 »
Die ZD931 ist für > 95% aller Privat-/Hobbyanwender uneingeschränkt zu empfehlen.

Die oben abgebildete Ersa-SMT habe ich mir (zu D-Mark-Zeiten, die älteren erinnern sich bestimmt noch) gekauft, nachdem ich mir damals bei meinen Amateurfunkbasteleien im hohen GHz Bereich zwei Transistoren mit ungeeignetem Lötwerkzeug zerschossen hatte, von denen jeder einzelne Transistor weit im dreistelligen Bereich kostete. Da rechnet sich das dann schon relativ schnell.
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Offline Puschel74

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« Antwort #12 am: 17 August 2013, 22:19:44 »
Hallo,

Zitat
nachdem ich mir damals bei meinen Amateurfunkbasteleien im hohen GHz Bereich zwei Transistoren mit ungeeignetem Lötwerkzeug zerschossen hatte,


Das hat aber nichtsmehr mit "Amateur-mal-eben-zwischendurch-was-löten" zu tun ;-)

Bei solchen Arbeiten (von Basteleien will ich hier nichtmehr reden) muss natürlich eine "etwas" bessere Lötstation her - das ist klar.

Zitat
(zu D-Mark-Zeiten, die älteren erinnern sich bestimmt noch)


Kenn ich noch vom hören-sagen ^^
Bei mir waren es noch Schilling-Zeiten - ich oute mich mal als Össi :-)

Zitat
Die ZD931 ist für > 95% aller Privat-/Hobbyanwender uneingeschränkt zu empfehlen.


Mittlerweile stört mich aber das die ZD-931 keine Entlötstation dabei hat.
Immer mit der Entlötpumpe arbeiten macht auf Dauer auch keinen Spaß.

Ach ja. Für Neu-Löt-Einsteiger vielleicht noch zu empfehlen.
Eine Entlötpumpe € 1,30 (mit auswechselbarer Teflonspitze) und Entlötlitze € 1,25 (2,5 mm / 1,5 m lang)

Lötzinn gleich bleifreies nehmen.
Es sei den ihr habt eine Absauganlage an Eurer Lötstation - ich atme die Dämpfe nur ungern ein.

Bleifreies Lot braucht zwar eine höhere Temperatur (ich löte mit ~380 °C) bin aber dafür schneller wieder weg vom Lötpunkt.
Vor dem löten immer schön die Lötspitze reinigen und ein bischen vor-verzinnen.
Die Anschlussdrähte sollten sowieso mMn immer erst verzinnt werden und dann verlötet - geht schneller.

Grüße
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Offline betateilchen

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« Antwort #13 am: 17 August 2013, 23:35:11 »
Zitat von: Puschel74 schrieb am Sa, 17 August 2013 22:19
Mittlerweile stört mich aber das die ZD-931 keine Entlötstation dabei hat.
Immer mit der Entlötpumpe arbeiten macht auf Dauer auch keinen Spaß.


Es gibt auch eine zugehörige Löt-/Entlötstation ZD-917 in diesem NoName-Segment. Ich habe die in zwei Offshore-Plätzen im Einsatz, die gabs bei Pollin für 99 Euro (zwischenzeitlich wurde der Preis glaub ich mal auf 119 Euro erhöht) und diese Station funktioniert ebenfalls erstaunlich gut. Aktuell scheint die dort nicht lieferbar zu sein, aber die taucht immer mal wieder dort im Sortiment auf.

http://www.pollin.de/shop/dt/NjA5OTUxOTk-/Werkstatt/Loettechnik/Loetgeraete/Loet_Entloetstation_ZD_917.html

 
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Offline Puschel74

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« Antwort #14 am: 17 August 2013, 23:41:45 »
Hallo,

Zitat
Es gibt auch eine zugehörige Löt-/Entlötstation ZD-917 in diesem NoName-Segment.


Danke für den Hinweis.
Das werd ich mal im Auge behalten.
Die Beschreibung liest sich schonmal ganz gut.

Grüße
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Offline UweH

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« Antwort #15 am: 18 August 2013, 13:50:23 »
Moin,

nach vielen Jahren mit diversen Ersa- und Wellerstationen benutze ich mittlerweile seit zwei Jahren sowas hier: http://www.okinternational.com/metcal/english/globalnavigation/products/hand-soldering-systems. Ich sag nur perfekt. Für den Einsteiger aber eher nicht geeignet...der Preis ist doch etwas hoch. An dieser Stelle hier eher mal als Tipp für Profis gedacht.

Offline justme1968

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« Antwort #16 am: 18 August 2013, 14:37:41 »
bei reichelt gibt es eine ZD-987 löt/entrlöt station und eine ZD-912 als löt und heissluft station.

taugt die heissluft version für smd oder ist das nicht sinnvoll?

gruss
  andre
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Offline UweH

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« Antwort #17 am: 18 August 2013, 16:33:00 »
Heißluft ist in vielen Fällen nur bedingt einsetzbar...der Luftstrom hebt auf eng bestückten Platinen auch gerne mal ein benachbartes Bauteil (mit) ab, wenn man nicht ganz genau aufpasst. Auch ist die Gefahr von punktueller Überhitzung groß.
Aber zum Auslöten von Prozessoren, z.B. im TQFP-Gehäuse, sehr gut geeignet. Für den Einsteiger/Anfänger m.E. eher nicht nötig.
Übrigens: Die ZD-912 macht im Heißluftbetrieb einen Höllenlärm, aber funktioniert. Und der Handgriff des Lötkolbens wird so heiß, dass man nach einer halben Stunde eine Kaffeepause einlegen muss. Nicht ohne Grund kosten gute Lötstationen ein Vermögen...
 

Offline PeMue

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« Antwort #18 am: 19 August 2013, 21:26:54 »
Hallo Puschel,

würde für das Schwämmchen auch destilliertes Wasser aus dem Supermarkt gehen? Ich habe bisher nur normales Wasser verwendet, allerdings sehen meine Lötspitzen auch nach einer gewissen Zeit relativ "schmuddelig" aus und ich muss kräftig nachverzinnen. Wobei das Zinn auch nicht ewig so schön blank bleibt, sondern auch mal etwas zunderig wird.

Gruß PeMue
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« Antwort #19 am: 19 August 2013, 21:36:16 »
bei ersa gibt es ja den trockenen metall 'schwamm' statt einem feuchten. wenn das wirklich so gut funktioniert wie angegeben sollte das doch viel besser sein als einer mit wasser?

gruss
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Offline Puschel74

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« Antwort #20 am: 21 August 2013, 18:30:36 »
Hallo,

@PeMue
Sorry für die verspätete Antwort.

Zitat
würde für das Schwämmchen auch destilliertes Wasser aus dem Supermarkt gehen?


Klar sollte auch destiliertes Wasser aus dem Supermarkt gehen.
Wichtig ist nur das ein Grossteil der gelösten Salze draussen sind.

Zitat
den trockenen metall 'schwamm'

Kenn ich.
Mit dem muss ich auch ab und zu mal auskommen wenn ich "extern" bin.
Geschmackssache finde ich.
Sobald ich einen "Wasserschwamm" sehe benutze ich diesen.
Mir liegt das Metallschwämmchen nicht so.

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« Antwort #21 am: 21 August 2013, 18:41:02 »
Zitat von: Puschel74 schrieb am Mi, 21 August 2013 18:30
Sobald ich einen "Wasserschwamm" sehe benutze ich diesen.
Mir liegt das Metallschwämmchen nicht so.


Bei  mir genau umgekehrt. Der Metallschwamm hat den Vorteil, die Spitze nicht so sehr abzukühlen wie der Wasserschwamm. Anstatt dem teuren Ersa-Teil kann man übrigens problemlos einen Metalspiral-Topfreiniger aus einem beliebigen Supermarkt verwenden, der als Metallspirale genau die gleiche Funktion erfüllt. Drei Stück davon kosten normalerweise unter 1 Euro.


Was das destillierte Wasser angeht: Das ist ziemlicher Voodoo-Zauber. Wen es aber beruhigt, kann das natürlich machen. Extra demineralisiertes Wasser kaufen ist aber völliger Quatsch. Entweder das Kondenswasser aus dem Wäschetrockner oder Regenwasser sind mindestens genauso gut. Und wer eine Umkehrosmoseanlage im Haus hat, ist sowieso "fein" raus.

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Offline Puschel74

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« Antwort #22 am: 21 August 2013, 20:08:28 »
Hallo,

Zitat
Der Metallschwamm hat den Vorteil, die Spitze nicht so sehr abzukühlen wie der Wasserschwamm.


Das ist richtig.
Diesen Temperaturabfall sollte die Lötstation aber in einer Zeit wieder aufholen die ich nicht bemerke da ich die Lötspitze im Schwamm nur abstreife und nicht liegen lasse.

Zitat
Das ist ziemlicher Voodoo-Zauber.


Mag sein aber meine Lötspitze sagt anderes dazu.
Seit ich das Wasser aus der Firma nehme (und nicht aus dem Wasserhahn) oxidiert die Spitze wesentlich! langsamer und lässt sich mit viel geringerem "Aufwand" verzinnen als zu der Zeit als ich
noch das normale Wasser genommen habe.
Zwischendurch hatte ich auch das Wasser aus dem Trockner verwendet und das war auch schon um einiges besser.

Zitat
Anstatt dem teuren Ersa-Teil kann man übrigens problemlos einen Metalspiral-Topfreiniger ... Drei Stück davon kosten normalerweise unter 1 Euro.


Damit entfällt natürlich die "Diskussion" um das "richtige" Wasser ;-)

Zitat
Extra demineralisiertes Wasser kaufen ist aber völliger Quatsch.


Ich würde mich nicht mit gekauftem destilliertem Wasser eindecken - das ist klar.
Da ich in der Firma aber Zugriff auf WfI-Wasser (Water for Injection für pharmazeutische Anwendungen) habe nehme ich bei einer Leitfähigkeitskalibrierung immer mal wieder 5 Liter aus der
Leitung mehr ab ;-)
Die Anlage merkt es nicht und der Ingenieur der Anlage weiß Bescheid.

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CUNO für FHT80B, 3 HM-Lan per vCCU, RasPi mit CUL433 für Somfy-Rollo (F2F), RasPi mit I2C(LM75) (F2F), RasPi für Panstamp+Vegetronix +SONOS(F2F)
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Offline justme1968

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #23 am: 22 August 2013, 10:37:41 »
die weller station aus dem ebay link oben ist für 100 euro plus versand weg gegangen...

ich glaube ich bleibe bei der ersa icon pico und schau mir die mal an.
 
gruss
  andre
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