Autor Thema: empfehlung einsteiger lötstation  (Gelesen 19243 mal)

Offline UweH

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #15 am: 18 August 2013, 13:50:23 »
Moin,

nach vielen Jahren mit diversen Ersa- und Wellerstationen benutze ich mittlerweile seit zwei Jahren sowas hier: http://www.okinternational.com/metcal/english/globalnavigation/products/hand-soldering-systems. Ich sag nur perfekt. Für den Einsteiger aber eher nicht geeignet...der Preis ist doch etwas hoch. An dieser Stelle hier eher mal als Tipp für Profis gedacht.

Offline justme1968

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #16 am: 18 August 2013, 14:37:41 »
bei reichelt gibt es eine ZD-987 löt/entrlöt station und eine ZD-912 als löt und heissluft station.

taugt die heissluft version für smd oder ist das nicht sinnvoll?

gruss
  andre
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Offline UweH

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #17 am: 18 August 2013, 16:33:00 »
Heißluft ist in vielen Fällen nur bedingt einsetzbar...der Luftstrom hebt auf eng bestückten Platinen auch gerne mal ein benachbartes Bauteil (mit) ab, wenn man nicht ganz genau aufpasst. Auch ist die Gefahr von punktueller Überhitzung groß.
Aber zum Auslöten von Prozessoren, z.B. im TQFP-Gehäuse, sehr gut geeignet. Für den Einsteiger/Anfänger m.E. eher nicht nötig.
Übrigens: Die ZD-912 macht im Heißluftbetrieb einen Höllenlärm, aber funktioniert. Und der Handgriff des Lötkolbens wird so heiß, dass man nach einer halben Stunde eine Kaffeepause einlegen muss. Nicht ohne Grund kosten gute Lötstationen ein Vermögen...
 

Offline PeMue

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #18 am: 19 August 2013, 21:26:54 »
Hallo Puschel,

würde für das Schwämmchen auch destilliertes Wasser aus dem Supermarkt gehen? Ich habe bisher nur normales Wasser verwendet, allerdings sehen meine Lötspitzen auch nach einer gewissen Zeit relativ "schmuddelig" aus und ich muss kräftig nachverzinnen. Wobei das Zinn auch nicht ewig so schön blank bleibt, sondern auch mal etwas zunderig wird.

Gruß PeMue
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Offline justme1968

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #19 am: 19 August 2013, 21:36:16 »
bei ersa gibt es ja den trockenen metall 'schwamm' statt einem feuchten. wenn das wirklich so gut funktioniert wie angegeben sollte das doch viel besser sein als einer mit wasser?

gruss
  andre
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Offline Puschel74

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #20 am: 21 August 2013, 18:30:36 »
Hallo,

@PeMue
Sorry für die verspätete Antwort.

Zitat
würde für das Schwämmchen auch destilliertes Wasser aus dem Supermarkt gehen?


Klar sollte auch destiliertes Wasser aus dem Supermarkt gehen.
Wichtig ist nur das ein Grossteil der gelösten Salze draussen sind.

Zitat
den trockenen metall 'schwamm'

Kenn ich.
Mit dem muss ich auch ab und zu mal auskommen wenn ich "extern" bin.
Geschmackssache finde ich.
Sobald ich einen "Wasserschwamm" sehe benutze ich diesen.
Mir liegt das Metallschwämmchen nicht so.

Grüße
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Offline betateilchen

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #21 am: 21 August 2013, 18:41:02 »
Zitat von: Puschel74 schrieb am Mi, 21 August 2013 18:30
Sobald ich einen "Wasserschwamm" sehe benutze ich diesen.
Mir liegt das Metallschwämmchen nicht so.


Bei  mir genau umgekehrt. Der Metallschwamm hat den Vorteil, die Spitze nicht so sehr abzukühlen wie der Wasserschwamm. Anstatt dem teuren Ersa-Teil kann man übrigens problemlos einen Metalspiral-Topfreiniger aus einem beliebigen Supermarkt verwenden, der als Metallspirale genau die gleiche Funktion erfüllt. Drei Stück davon kosten normalerweise unter 1 Euro.


Was das destillierte Wasser angeht: Das ist ziemlicher Voodoo-Zauber. Wen es aber beruhigt, kann das natürlich machen. Extra demineralisiertes Wasser kaufen ist aber völliger Quatsch. Entweder das Kondenswasser aus dem Wäschetrockner oder Regenwasser sind mindestens genauso gut. Und wer eine Umkehrosmoseanlage im Haus hat, ist sowieso "fein" raus.

-----------------------
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Offline Puschel74

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #22 am: 21 August 2013, 20:08:28 »
Hallo,

Zitat
Der Metallschwamm hat den Vorteil, die Spitze nicht so sehr abzukühlen wie der Wasserschwamm.


Das ist richtig.
Diesen Temperaturabfall sollte die Lötstation aber in einer Zeit wieder aufholen die ich nicht bemerke da ich die Lötspitze im Schwamm nur abstreife und nicht liegen lasse.

Zitat
Das ist ziemlicher Voodoo-Zauber.


Mag sein aber meine Lötspitze sagt anderes dazu.
Seit ich das Wasser aus der Firma nehme (und nicht aus dem Wasserhahn) oxidiert die Spitze wesentlich! langsamer und lässt sich mit viel geringerem "Aufwand" verzinnen als zu der Zeit als ich
noch das normale Wasser genommen habe.
Zwischendurch hatte ich auch das Wasser aus dem Trockner verwendet und das war auch schon um einiges besser.

Zitat
Anstatt dem teuren Ersa-Teil kann man übrigens problemlos einen Metalspiral-Topfreiniger ... Drei Stück davon kosten normalerweise unter 1 Euro.


Damit entfällt natürlich die "Diskussion" um das "richtige" Wasser ;-)

Zitat
Extra demineralisiertes Wasser kaufen ist aber völliger Quatsch.


Ich würde mich nicht mit gekauftem destilliertem Wasser eindecken - das ist klar.
Da ich in der Firma aber Zugriff auf WfI-Wasser (Water for Injection für pharmazeutische Anwendungen) habe nehme ich bei einer Leitfähigkeitskalibrierung immer mal wieder 5 Liter aus der
Leitung mehr ab ;-)
Die Anlage merkt es nicht und der Ingenieur der Anlage weiß Bescheid.

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Offline justme1968

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Aw: empfehlung einsteiger lötstation
« Antwort #23 am: 22 August 2013, 10:37:41 »
die weller station aus dem ebay link oben ist für 100 euro plus versand weg gegangen...

ich glaube ich bleibe bei der ersa icon pico und schau mir die mal an.
 
gruss
  andre
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