FHEM > Automatisierung

Raspberry PI und autom. backup (Image)

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ritchie:
Hallo Zusammen,

hat sich jemand von Euch mal mit dieser Art von Backup beschäftigt.

http://raspberrypi.stackexchange.com/questions/5427/can-a-raspberry-pi-be-used-to-create-a-backup-of-itself

Hierbei erstellt der RPi ein Image von sich selber. Erfahrungen wären schön.

Gruss R.

betateilchen:
Was ist jetzt genau Dein Problem? Das sind doch uralte Linux Grundsatzfragen. Jedes Linux-System kann ein Backup von sich selbst machen, wenn man die einschlägigen während Laufzeit generierten Verzeichnisse ausläßt und diese einfach leer in das image packt.

gibts übrigens auch auf Deutsch: http://www.linux-tips-and-tricks.de/index.php/Raspberry-Pi/Automatisches-Erstellen-von-Backups-der-Raspberry-Pi.html


Machen würde ich das so aber trotzdem nicht, aber das ist ein anderes Thema.

Dirk:
Hallo ritchie,

noch eine andere Idee:

Wenn du ein PI hast, welcher bei dir als "Produktivsystem" arbeitet, wirst du diesen vermutlich einmal aufsetzen und dann nicht weiter verändern.
Daher würde als Backup dann ein Image der SD-Karte reichen zuzüglich eines z.B. täglichen Backups der FHEM-Configuration und ggf. noch der Logfiles.
So ein Backup dauert dann auch nur wenige Sekunden bis Minuten und belegt entsprechend wenig Platz.
Wenn dann doch mal Updates oder Konfigurationsänderungen (System und FHEM) gemacht werden, dann kann man das Image kurz neu erstellen.

Wenn nötig, kannst du dann das Image der SD-Karte dann wieder Zurück spielen, oder vielleicht hast du dann ja bereits eine Backup-SD-Karte angelegt und bereit liegen. Zusätzlich muss man dann nur noch die FHEM Konfiguration zurück spielen. So sollte ein Restore dann auch nur wenige Minuten dauern.

Der große Vorteil der Lösung mit der zweiten SD-Karte: Das Austauschern der Karte kann dann im Fall der Fälle dann auch jemand erledigen der technisch nicht so versiert ist. Das System läuft dann erstmal mit der letzten Konfiguration.
Denn nach Murpys Gesetzt wird das System sehr warscheinlich ausfallen wenn du gerade nicht da bist :)

Gruß
Dirk

betateilchen:

--- Zitat von: Dirk schrieb am Mi, 28 August 2013 09:05 ---zuzüglich eines z.B. täglichen Backups der FHEM-Configuration und ggf. noch der Logfiles.
So ein Backup dauert dann auch nur wenige Sekunden bis Minuten und belegt entsprechend wenig Platz.
--- Ende Zitat ---


Genau diese Art der Sicherung habe ich mir per Cronjob stündlich eingerichtet. Alles andere verändert sich ja in der Regel gar nicht. Selbst auf das einmalige Backup des Images habe ich verzichtet, da dies bereits einen Tag später veraltet ist.

Eine Wiederherstellung erfolgt also im Bedarfsfall mit ganz wenigen Schritten:

1. wheezy auf SD Karte bringen
2. FHEM installieren
3. FHEM update machen
4. ursprüngliche Konfiguration in die Neuinstallation kopieren

Und schon läuft das System wieder. Dauert maximal eine halbe Stunde, wobei das Schreiben des Linux-Images auf die SD Karte die meiste Zeit in Anspruch nimmt.

Bei mir liegt übrigens das gesamte /opt (inkl. fhem und allem fhem-Zubehör) auf einem separaten USB Stick, nicht auf der SD-Karte.


Dirk:

--- Zitat ---Selbst auf das einmalige Backup des Images habe ich verzichtet.
--- Ende Zitat ---
Das hat eher den Grund, da im Fall der Fälle dann auch jemand anders die SD-Karte tauschen können soll.
Ich betreue eine FHEM-Installation bei der ich nur 2-3 mal im Jahr vor Ort bin.
Der Backup-Fall ist dort zwar noch nie eingetreten, aber wenn, dann wird die Karte getauscht und ich kann die restlichen Sachen von hier aus, remote erledigen, ohne dass dort erst z.B. OpenVPN installiert und konfiguriert werden muss.

Gruß
Dirk

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