Autor Thema: Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...  (Gelesen 7187 mal)

Offline Doggiebert

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Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« am: 27 Oktober 2014, 17:19:37 »
Nachdem ich zuhause bei meinem derzeitigen Lieblingsprojekt immer wieder argwöhnischen Blicken und Diskussionen ausgesetzt bin, hab ich mal ein wenig gegoogelt, wie das denn so mit der Strahlungsbelastung durch meine Installationen ist. Nicht dass ich's nicht schon gewusst hätte, aber meine Meinung zählt daheim ja nix...

Also, wen's interessiert, eine gesundheitliche Gegenüberstellung von Funktechniken - die Studie ist nicht mehr ganz taufrisch und der Auftraggeber nicht so richtig neutral, aber trotzdem ganz interessant und eine schöne Argumentationshilfe:
http://www.connected-home.de/ratgeber/strahlung-im-haus-wie-gefaehrlich-ist-das-vernetzte-haus-1504076.html

Fazit: solange ich weniger als 77.000 enocean-Schalter im Haus habe und die nicht fortlaufend betätige, bin ich besser als das Schnurlostelefon  8)
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Offline Mario67

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #1 am: 27 Oktober 2014, 20:43:07 »
Bei dem Titel dachte ich spontan an die Verschlechterung der Gesundheit durch übermäßige Arbeit im Haus,
wegen der vielen Projektideen, welche einem zu fliegen, wenn man erst einmal angefangen hat sich mit FHEM zu beschäftigen.  ;)
FHEM 5.7 auf Raspberry Pi 2 mit CUL868
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Offline Pfriemler

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #2 am: 27 Oktober 2014, 21:47:59 »
Hey, schöner Thread, sollten wir pflegen!

Ich dachte bei dem Titel spontan an vorzeitige Alterung des Hirns durch die zahllosen Nerven, die man bei teilweise verzweifelten eigenen Versuchen so lässt. Graue Haare habe ich ja schon, und sie beginnen auch schon auszugehen, aber wenn ich der Tastatur und meiner Gedanken dann ... hallo, Schwester, Sie sehen heute aber wieder verdammt gut aus ...
"Änd're nie in fhem.cfg, denn das tut hier allen weh!" *** Wheezy@Raspi(3), HMWLAN+HMUART, CUL868(SlowRF) für FHT+KS+FS20, miniCUL433, Rademacher DuoFern *** "... kaum macht man es richtig, funktioniert es ..."

Offline Doggiebert

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #3 am: 27 Oktober 2014, 21:50:55 »
tja, ein reisserischer Threadtitel bringt schon was...vielleicht sollte ich mich mal beim Springerverlag bewerben  ;)
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Offline Pfriemler

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #4 am: 27 Oktober 2014, 21:56:34 »
Tu das, aber gib mir was von Deinem Gehalt ab :-)

im Ernst: So einen Artikel kann man nicht oft genug verlinken. Den meisten ist nicht bewusst, was sie für Schleudern im Haus haben, die regen sich nur über den Handymast 200 Meter gegenüber auf und schlafen mit dem Schnurlosen auf dem Nachtschrank. Nein, also ich meine, während das Schnurlose auf dem Nachtschank liegt ... nicht dass hier wieder einer denkt ...
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Offline betateilchen

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #5 am: 27 Oktober 2014, 22:00:28 »
Als Funkamateur kann ich über solche "Studien" einfach nur herzlich lachen :)
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Offline Doggiebert

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #6 am: 27 Oktober 2014, 22:05:21 »
ausserdem kann man auf jeder einschlägigen Esoterikmesse so silberne Blättchen zum Aufkleben auf die Wände kaufen, die die negativen und krankmachenden Strahlen in positive Lebensenergiestrahlen umwandeln. DAS ist Fortschritt  ;D
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Offline Pfriemler

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #7 am: 28 Oktober 2014, 09:13:34 »
... so silberne Blättchen zum Aufkleben auf die Wände kaufen, die die negativen und krankmachenden Strahlen in positive Lebensenergiestrahlen umwandeln.

Echt? das ist mir neu. Haste ne Quelle?



P.S.: vergessen:  ;D ;D ;D ;D
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Offline Puschel74

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #8 am: 28 Oktober 2014, 09:55:58 »
Hallo,

die Blättchen brauch ich nicht.
Ich hab Alufolie um den Kopf gewickelt.
Angenehmer Nebeneffekt - die Aliens können meine Hirnströme *knisterknax* auch nicht orten.

Zitat
... hallo, Schwester, Sie sehen heute aber wieder verdammt gut aus ...
Jep, meine Tabletten sind auch schon im Anmarsch  ;D

Grüße
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Offline hexenmeister

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #9 am: 28 Oktober 2014, 10:04:43 »
Alufolie?
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Offline ext23

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #10 am: 28 Oktober 2014, 13:22:00 »
Als Funkamateur kann ich über solche "Studien" einfach nur herzlich lachen :)

Mhh naja nur das man als Funkamateur zumeißt ungepulste analoge Strahlungen benutzt oder ;-)

Also ich komme aus dem Mobilfunkbereich, das ist schon auffällig das alle Kollegen bis jetzt nur Mädchen bekommen haben oO. Im Übrigen erst seit GSM, also vom C Netz reden wir mal nicht. Und ich denke mal das genug die Socken ausgezogen haben.

Aber gut das muss ja jeder mit sich ausmachen ob das nun gesund ist oder nicht. Die Strahlung ist schädlich, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber Röntgen beim Arzt auch. Und mein Zucker im Tee vermutlich auch... Und generell Luft zu atmen sowieso...

Gruß
Daniel
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Offline Mitch

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #11 am: 28 Oktober 2014, 14:02:20 »
Sorry, aber warum diskutiert man über so lächerliche Strahlung von FS20, Homatic und Co., wenn die Funkuhr von FFM bis Italien "brennt" und wir nur so von Sateliten "beschossen" werden und mit DVB-T "bestrahlt". Das sind mal Strahlungen.

z.B. DVB-T: 100kWatt auf 7 bzw. 8GHz, Sat (nur) 100Watt, dafür auf 12GHz usw.

FHEM auf Intel NUC mit Ubuntu Server, CUNOv2 - FHZ1300 - FritzDECT - 2x HM-LAN - Z-Wave - SIGNALduino@433 - SIGNALduino@868 - SignalESP@868 - miniCUL - DuofernStick - ESP Bridge - MQTT - HUE - MiLight - Sonos - Homebridge - Alexa - Nest Protect - Tradfri - Debmatic auf Ubuntu mit HmIP-RFUSB -Grafana

Offline Doggiebert

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #12 am: 28 Oktober 2014, 14:05:08 »
Klar, schädlich ist alles irgendwie...was ich vor allem feststelle, dass die Menschheit unter fortschreitender Schizophrenie leidet (wahrscheinlich verursacht durch übermäßige Strahlung):
Funkmasten in der Nähe = lebensgefährlich, selber stundenlang telefonieren = lebensnotwendig
Feinstaubwerte an der Straßenmessstation = dramatisch, Feinstaubschleudern (auch Kerzen genannt) & Kaminfeuerchen = gemütlich

und so weiter und so fort...
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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #13 am: 28 Oktober 2014, 14:33:28 »
wenn die Funkuhr von FFM bis Italien "brennt"

Wenn man keine Ahnung hat...

Erstens sendet DCF77 (wie die Kennung bereits klar zum Ausdruck bringt) auf Langwelle und die ist völlig ausserhalb jeder Diskussion.

Zweitens: Rechne doch mal nach, was von einem Satelliten in geostationärer Umlaufbahn 36.000 km entfernt von der Erde überhaupt noch an Energie von dessen Sender auf der Erde ankommt - das ist weniger als 1/1000 eines heimischen WLAN. Deshalb braucht man übrigens auch für WLAN zuhause keinen Parabolspiegel.

Hey - auf 24GHz darf ich als Funkamateur mit 75W strahlen, und das wenn es sein muss, auch auf eine Entfernung von 10 cm. Da kommt wenigstens noch was an an der Taube, die grade vor meinem Parabolspiegel vorbeifliegt...


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Offline Puschel74

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Antw:Qualvoller und langsamer Tod durch Heimautomatisierung...
« Antwort #14 am: 28 Oktober 2014, 14:53:37 »
Zitat
Da kommt wenigstens noch was an an der Taube, die grade vor meinem Parabolspiegel vorbeifliegt...
Mjam Schlaraffenland für meine Katze.
Ich seh die schon unter dem Spiegel hocken und auf Tauben warten  ;D
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