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Anfänger Planung und Umsetzung

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Schany:
Moin Moin aus Hamburg,

ich habe mir gerade ein Haus gekauft, welches ich nun kernsaniere.

In diesem Zusammenhang sind bei mir ein Paar technische Wünsche aufgetreten die nach einiger Recherche sich wohl mit dem Raspbarry PI b+ meiner Synology DS213J NAS und FHEM sowie dem squeezplug umsetzen lassen.

Da ich totaler Anfänger bin, sehe ich mein Vorhaben als langzeit Projekt. Welches unter keinen Umständen bis zum Einzug am 01. Mai fertiggestellt ist.

Meine technischen Wünsche:

Audio:

* Multiroom über die NAS mit dem Logitechsqueezbox Server
* Als Empfänger für jeden Raum 1x Raspbarry Pi's mit Squeezplug 1x Steroverstärker, 1-2x DeckenlautsprecherDas habe ich soweit auch schon umgesetzt.

Jetzt zu meinem Problem, da ich wie gesagt ein absoluter Anfänger bin was das angeht bitte ich um Nachsicht und hoffe auf ein wenig Unterstützung.

Hausautomation mittel Raspbarry PI

Wünsche

* Steuerung sämtlicher Lichtschalter & Dimmer. Diese sollen den normalen Taster haben sowie unterputz von FHEM gesteuert werden können.
* Rollläden steuern. (Manuell sowie Zeitsteuerung)
* Raumtemperatur abfragen & anzeigen
* Heizkörpersteuerung
* Fensterüberwachung
* Briefkastenüberwachung
* Klingelüberwachung
* Bewegungserkennung (Flur)
* Lichtsensor Tag/Nacht erkennung
* Alarmanlage
Mein Ziel ist es diese Wünsche umzusetzen und wie folgt steuern zu können.

- Eine Basisstation mit Floorplan des gesamten Hauses.
- Ich würde gerne in jedem Raum einen Raspbarry mit Touch LCD hängen haben um jeweils diesen Raum über eine eigenen Floorplan zu steuern.
- Steuerung übers Tablet & Smartphone

Jedes Modul (Schalter / Dimmer oder Rollladen einzelnt steuerbar,)
Programme z.B. Kino (Rollläden fahren herunter, Licht wird gedimmt)
Zeitsteuerung (Morgens 07:00Uhr Licht im Schlafzimmer, Flur & Bad gedimmt Rollläden fahren hoch)
u.s.w.


Ich würde mich sehr freuen, wenn Ihr mir bei der Umsetzung helfen könntet. Ich möchte das ganze Projekt dokumentieren und als komplettes HOW TO hier einstellen damit anderen Anfänger wie ich die Spaß an der Technik haben ein komplettes HOW TO für die Umsetzung einer kompletten Hausautomation mit FHEM vorfinden welches Sie nach belieben anpassen und weiter führen können.

Erste Schritte.

* Als erstes müsste ich wissen wie man dieses Projekt am bestem umsetzt. Über Funk oder Kabel oder beides. Und welche Hardware dafür in Frage kommt.
Da ich wie gesagt kernsaniern werde ist es also kein Problem Kabel zu verlegen.
* Planung der einzelnen Module.
Vorhandene Hardware

* Raspbarry PI B+
* Netzteil
* WLAN-Stick
* 16GB SD-Karte
* Windows 7 64bit PC
Wie gesagt, würde mich sehr freuen wenn Ihr mich bei diesem Vorhaben unterstützen würdet.


Viele Grüße
Schany

Puschel74:
Hallo,

hier her verschoben da der Beitrag unter Anfängerfragen vermutlich nur untergeht und es sich ja auch um ein Projekt handelt.

kurzer Einwurf:

--- Zitat ---und als komplettes HOW TO hier einstellen damit anderen Anfänger wie ich die Spaß an der Technik haben ein komplettes HOW TO für die Umsetzung einer kompletten Hausautomation mit FHEM vorfinden welches Sie nach belieben anpassen
--- Ende Zitat ---
Ein How-To wäre schön wird aber nicht viel bringen da die meisten Anfänger an letzterem welches Sie nach belieben anpassen scheitern werden.
Als Beispiel: Es ist teilweise ja schon schwer den Brückenschlag zwischen FS20 und Homematic zu schaffen wenn in einem Wikiartikel nur auf HM gesetzt wird (oder umgekehrt).
Aber egal.

Wenn es bei mir erst zum kernsanieren ist würde ich überall zumindest Leerrohre hinlegen.
Ob dann später die eine oder andere Anwendung kabelbasiert oder funkbasiert abläuft kannst du dir dann immer noch überlegen.
Wo ein Leerrohr ist kannst du auch Funk verwenden - wo kein Leerrohr liegt musst du Funk verwenden

Beim schnellen drüberschauen wirst du vermutlich so gut wie alles mit Homematic erledigen können - der Preis ist eine andere Geschichte.
Es gibt auch HM-wired - da kenn ich die Preise aber auch nicht und weiß auch nicht was ALLES damit bereits möglich ist.
Evtl. schaust du mal im Homematicbereich und/oder im Wiki ob du was brauchbares an Infos findest.
Ob sich die gesamte Palette an Anforderungen auch mit anderen Technologien erledigen lässt kann ich dir nicht sagen.

Grundsätzlich hast du mit FHEM (beinahe) alle Möglichkeiten die die elektronische Welt bietet.
Aber bitte erst hier im Forum informieren ob Produkt xy bereits unterstützt wird und/oder wie weit die Unterstützung bereits vorangeschritten ist.
Ein Gerät kaufen das dann (noch) nicht eingebunden werden kann und DANN erst schauen ist zu spät  ;)

Grüße

Rohan:
Moins,

wie Puschel74 schon sagte: Leerrohre, Leerrohre, Leerrohre ...

Damit schaffst du eine Grundlage, die dir hinterher viel Ärger bzw. unnötigen Aufwand ersparen kann. Die müssen aber auch anständig verlegt sein (ausreichende Radien) und Platz bieten für mehr als ein 3 x 1,5 NYM-Kabel.

Zudem sollten möglichst alle Schalterdosen eine möglichst große Einbautiefe haben, damit man hinter den Schalter/die Steckdose evtl. noch einen Einbauempfänger packen kann. Das betrifft auch die Abzweigdosen. Evtl. reicht auch einfach eine zusätzliche Schalter-/Abzweigdose mit Blindkappe jeweils direkt daneben/-drüber.

Zu den Schalterdosen sollten nicht nur die Schaltdrähte gelegt werden, sondern zusätzlich auch immer die Phase des Stromnetzes.

Der Sicherungskasten sollte mindestens doppelt dimensioniert sein, damit du später auch genug Platz hast für die wired-Komponenten, evtl. S0-Signalgeber usw.

Es werden sicherlich noch weitere/andere Tipps/Ratschläge kommen.

Gruß
Thomas

Schany:
Hallo Puschel, Hallo Thomas

vielen Dank für eure Antworten.

Ich muss natürlich darauf achten das ich die kosten so gering wie möglich halte. Es soll ein Hobby-Projekt mit positivem Nutzen werden.

Mein Problem ist es das ich derzeit nicht so richtig durchsteige was möglich ist und vorallem wie.

Ich hab gelesen das es möglich ist Funkt und Kabel gleichzeitig zu nutzen.
Was ich bis jetzt leider noch nicht gefunden habe ist der Aufbau mittels Kabel. Welche hardware anschluß etc.
Könnt Ihr mir da weiter helfen?

PS: an Thomas da der Vorbesitzer des hauses ehemaliger Elektroingenuier war, sind 3 MEGA Sicherungskästen Starkstrom, Drehstrom und 12 oder 24 VOLT vorhanden  ;)

Viele Grüße
Schany

Puschel74:
Hallo,


--- Zitat ---Zu den Schalterdosen sollten nicht nur die Schaltdrähte gelegt werden, sondern zusätzlich auch immer die Phase des Stromnetzes.
--- Ende Zitat ---
Und den Neutralleiter nicht vergessen.
Was hilft die Phase wenn der Aktor einen N haben will  8)

Ich persönlich würde 2 Leerrohre verlegen.

Eines für 230V - das von Rohan angesprochene 3x1.5 NYM würde ich gegen 1.5 mm2 Einzelleiter ersetzen.
Wozu noch die Kabelisolierung einziehen wenn im Schutzrohr die Basisisolierung ausreicht.
Auch wirst du (oder der Elektriker) weniger fluchen wenn in den Dosen das fröhliche zusammen klemmen los geht.

Weiters kann es vorkommen das du irgendwo mehr als nur L, N, und PE brauchst und dann sind die Einzelleiter unschlagbar (oder du kaufst ein 4x1.5 auch noch dazu aber was wenn 3 "stromführende" benötigt werden - dann bräuchstest du wieder ein 5x1.5).
Bei den Einzelleiter aber bitte auf die Aderfarben achten - ich mach immer braun=L und schwarz für den geschaltenen.
N und PE sind ja als Farben gegeben  ;)

Das zweite Leerrohr würde bei mir vor sich hin dümpeln bis ich 1-Wire verwende resp. bis ich irgendwo 5V (oder 24V) benötige.
Dann kommt ein 2x4mm2 (oder auch 2x6mm2) hinein - je nach Entfernung und Spannungsabfall auf der Leitung.
Oder aber es ergibt sich später mal ein ganz ein anderer Anwendungsfall - dann dürfte man froh sein noch ein zusätzliches Leerrohr gelegt zu haben.

Wie du das bei dir aber dann handhabst bleibt natürlich dir selbst überlassen.
Das sind nur mal so Gedankengänge die hier eingeworfen werden.

Grüße

P.S.: Natürlich kann auch ein NYM verwendet werden - ich klemm die nur sehr ungern in Dosen zusammen.
Das abmanteln ist immer so frickelig.

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