Autor Thema: THZ Tecalor (LWZ Stiebel Eltron) Wärmepumpe -Optimierung und Erfahrungsaustausch  (Gelesen 620562 mal)

Offline willybauss

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Ich frage mich bei solchen Optimierungen immer, ob der Nutzen die Mühe wert ist. Gut, ich jammere hier auf hohem Niveau. Ich bekomme 34ct/kWh für die Einspeisung. Da ist der Drang nach möglichst hohem Eigenverbrauch eher beschränkt und finanziell praktisch nicht abbildbar. Aber wenn ich mir aktuell eine PV zulegen müsste, dann wäre vermutlich ein großer Batteriepuffer mit drin. Und dann ist es letztlich egal, ob ich das WW tagsüber oder abends erzeuge.
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Offline zimb0

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Ich frage mich bei solchen Optimierungen immer, ob der Nutzen die Mühe wert ist. Gut, ich jammere hier auf hohem Niveau. Ich bekomme 34ct/kWh für die Einspeisung. Da ist der Drang nach möglichst hohem Eigenverbrauch eher beschränkt und finanziell praktisch nicht abbildbar. Aber wenn ich mir aktuell eine PV zulegen müsste, dann wäre vermutlich ein großer Batteriepuffer mit drin. Und dann ist es letztlich egal, ob ich das WW tagsüber oder abends erzeuge.

Ganz anderes Thema - aber ein Speicher lohnt sich stand jetzt in den seltensten Fällen. Meine Einspeisevergütung liegt knapp über 7 ct..  ::)
Rendite passt natürlich trotzdem über die Jahre, sonst wäre die Anlage nicht auf dem Dach.
THZ504
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Offline TheTrumpeter

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Rendite passt natürlich trotzdem über die Jahre, sonst wäre die Anlage nicht auf dem Dach.
Bei solchen Aussagen bzw. Hochrechnungen bin ich immer skeptisch. Aber das muss ohnehin jeder selbst für sich entscheiden.
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Offline willybauss

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Auf wieviel Rendite kommt man denn aktuell, auf die 20-jährige Förderung der Einspeisevergütung hochgerechnet?
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Offline zimb0

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Auf wieviel Rendite kommt man denn aktuell, auf die 20-jährige Förderung der Einspeisevergütung hochgerechnet?
Hängt ja von einigen Faktoren ab - ich rechne mit 6-7% p.a.
Jede KWh die ich selbst mehr verbrauche erhöht die Rendite.
Habe allerdings knapp 25 KWP, somit kommen auch an einem stark bewölkten Tag wie heute im Schnitt noch knapp 2-3KW runter.
« Letzte Änderung: 04 Oktober 2021, 15:25:27 von zimb0 »
THZ504

Offline zimb0

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Bei meiner 504 war Anfangs auch eine Auslegungstemperatur von glaub -10°C eingestellt, fahre aber schon lange mit selbst eingestellten -20°C und hatte bisher keine Probleme (Haus ist 2 Jahre alt, KFW55, Massivbau, ca. 150qm, EG & OG mit FBH komplett, im Keller nur der Flur mit FBH, Rest unbeheizt).
Der Parameter für Auslegung stand bisher auch auf 100% - hab das grad mal auf 75% herabgesetzt, um zu sehen, was passiert.
Ein Takten der Anlage kann ich inzwischen nicht mehr feststellen. *hurra*

Noch was zum Thema PV-Anlage:
Ich hab 6,89kWp auf'm Dach mit 20° Neigung und Südausrichtung. Im Keller steht ein Li-Speicher mit 7kWh Kapazität. Leider bekomme ich für die Einspeisung nur läppische 12Ct - daher steht die Eigenverbrauchs-Optimierung auf der Prioritätenliste.

Seit ca. zwei Woche experimentiere ich daher mit Nachtabsenkung herum - einmal um herauszufinden, wie gut der Estrich wirklich die Wärme speichert und einmal, weil ich meine PV-Anlage tagsüber möglichst für die Eigenverbrauchs-Energieversorgung max. nutzen möchte und um nachts so wenig Strom wie möglich aus dem Netz saugen zu müssen - u.a. auch wegen dem gewählten Strom-Tarif-Modell.

Aktuell hab ich RT-Tag auf 21°C und RT-Nacht auf 19°C eingestellt. RT-Tag gilt von 02:00-21:00 Uhr. Bisher stellt ich fest, dass der Verdichter immer erst so gegen 5 Uhr früh anspringt. Daraus schliesse ich, dass genügend Wärme, die ich tagsüber in den Estrich pumpe, gespeichert werden kann, um damit gut über die Nacht zu kommen. Lediglich im gefliesten Badezimmer spürt man's bisschen, jedoch sinkt die RT  bisher nicht spürbar. Mal sehen, wie das dann ist, wenn's (viel) kälter wird.

Für WW-Erzeugung hab ich auch eine "Bremse" analog programmiert. WW-Tag steht auf 49°C und WW-Nacht auf 40°C. Die WW-Tag gilt in der Zeit von 12-14 Uhr und nachts nochmal von 2-4 Uhr. Geduscht wird bei uns i.d.R. morgens ab 5:30 Uhr - daher das Aufheizen nachts, wobei da der Temperatur-Hub meist gering ausfällt (von 46..47° ausgehend) und mit der Restladung aus dem Li-Speicher erledigt werden soll, falls vorhanden. Die Mittags-Aufheizphase sollte im günstigsten Fall wieder möglichst mit PV-Strom erfolgen, da zu der Zeit auch niemand daheim ist und sonst i.d.R. keine anderen Gerätschaften laufen.

Leider leben wir in einem November-Nebel-Loch... - ob's Konzept wirklich aufgeht, kann ich noch nicht vollends bestätigen, aber Tendenzen sind erkennbar.

Ewig alter Quote - aber mich würde interessieren ob du mit den Einstellungen gut gefahren bist und evtl. zusätzliche andere Ansätze hast?
Habe jetzt auch mal die Nachtabsenkung aktiviert und die Temperatur um 1.5K abgesenkt.
THZ504

Offline parabacus

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Na da schau ich ja genau zur richtigen Zeit mal wieder rein hier..  :o - im Zitat erkenne ich mich wieder.

Okay, ich muss zugeben, dass ich das inzwischen nicht mehr so akribisch verfolge. Die Nachtabsenkung hab ich schon lange wieder sein lassen - bringt nicht viel.
Das Konzept der WW-Bereitung fahre ich aber noch immer so, wobei sich die Bedingungen mit Corona-bedingtem Dauer-Homeoffice etwas geändert haben.
Negative Einflüsse kann ich damit nicht berichten. Der Komfort sollte dabei natürlich nicht leiden, jedoch steht i.d.R. zu jeder Tageszeit immer genügend WW bereit. Die Aufheizphasen sind noch immer nachts um 2 Uhr und am Tag zur Mittagszeit. Ist spontan mal der WW-Speicher nicht mit ausreichend WW gefüllt, hab ich mir ein paar Möglichkeiten geschaffen, die WW-Erzeugung schnell zu aktivieren (z.B. per Tastendruck auf einen Shelly-WLAN-Button, der im Bad liegt oder per Telegram-Bot-Message). Selten ist dann mehr als eine halbe Stunde nötig, um genügend WW zu haben.

Zur Eigenverbrauchs-Effizienz-Kalkulation kann ich dir leider aktuell nur ungenügend mit Daten dienen. Mir geht's um eine Balance zwischen Eigenverbrauch und Einspeisemenge. Ich habe einen Cloud-Tarif und damit auch quasi einen Vorteil, wenn eingespeist wird, da ich damit ausreichend kostenlose Rückbezugs-Menge für die dunklere Jahreszeit generiere. Solange die Rückbezugsmenge die Einspeise-Menge p.a. nicht überschreitet, ist für mich alles gut und das hat bisher bestens geklappt. Meist bliebt sogar noch was übrig, was dann am Ende entsprechend vergütet wurde.

Die Lebensumstände ändern sich aber laufend - Kind wird größer und hat dadurch auch den ein oder anderen Verbraucher mehr und die Pandemie zehrt auch energiehungrig, da z.B. nahezu täglich mittags gekocht wird und Laptop, Monitor, etc. statt der sonstigen wenigen Stunden pro Woche nun schon über ein Jahr bis zu 12 Stunden täglich laufen. Das Auto hingegen "erfährt" gleichzeitig eine noch nie dagewesene Ruhephase.  ;) Das bringt zumindest bei mir quasi mehr Ersparnis unterm Strich.
Stiebel Eltron LWZ 504 / FHEM auf Rasperry Pi 3 / THZ / Weather / TABLETUI / SB_SERVER / SB_PLAYER  / OBIS / Verkehrsinfo / speedtest / Presence / FRITZ / ZWDongle / ZWAVE / Calendar / CALVIEW/ IPCAM/ ABFALL / ESPEasy

Offline zimb0

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Na da schau ich ja genau zur richtigen Zeit mal wieder rein hier..  :o - im Zitat erkenne ich mich wieder.

Okay, ich muss zugeben, dass ich das inzwischen nicht mehr so akribisch verfolge. Die Nachtabsenkung hab ich schon lange wieder sein lassen - bringt nicht viel.
Das Konzept der WW-Bereitung fahre ich aber noch immer so, wobei sich die Bedingungen mit Corona-bedingtem Dauer-Homeoffice etwas geändert haben.
Negative Einflüsse kann ich damit nicht berichten. Der Komfort sollte dabei natürlich nicht leiden, jedoch steht i.d.R. zu jeder Tageszeit immer genügend WW bereit. Die Aufheizphasen sind noch immer nachts um 2 Uhr und am Tag zur Mittagszeit. Ist spontan mal der WW-Speicher nicht mit ausreichend WW gefüllt, hab ich mir ein paar Möglichkeiten geschaffen, die WW-Erzeugung schnell zu aktivieren (z.B. per Tastendruck auf einen Shelly-WLAN-Button, der im Bad liegt oder per Telegram-Bot-Message). Selten ist dann mehr als eine halbe Stunde nötig, um genügend WW zu haben.

Zur Eigenverbrauchs-Effizienz-Kalkulation kann ich dir leider aktuell nur ungenügend mit Daten dienen. Mir geht's um eine Balance zwischen Eigenverbrauch und Einspeisemenge. Ich habe einen Cloud-Tarif und damit auch quasi einen Vorteil, wenn eingespeist wird, da ich damit ausreichend kostenlose Rückbezugs-Menge für die dunklere Jahreszeit generiere. Solange die Rückbezugsmenge die Einspeise-Menge p.a. nicht überschreitet, ist für mich alles gut und das hat bisher bestens geklappt. Meist bliebt sogar noch was übrig, was dann am Ende entsprechend vergütet wurde.

Die Lebensumstände ändern sich aber laufend - Kind wird größer und hat dadurch auch den ein oder anderen Verbraucher mehr und die Pandemie zehrt auch energiehungrig, da z.B. nahezu täglich mittags gekocht wird und Laptop, Monitor, etc. statt der sonstigen wenigen Stunden pro Woche nun schon über ein Jahr bis zu 12 Stunden täglich laufen. Das Auto hingegen "erfährt" gleichzeitig eine noch nie dagewesene Ruhephase.  ;) Das bringt zumindest bei mir quasi mehr Ersparnis unterm Strich.

Da haben wir einige Gemeinsamkeiten :D
Welchen Mechanismus der THZ nutzt du denn, um die WW-Bereitung zu erzwingen? popmode manual?
THZ504

Offline TheTrumpeter

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Ich habe einen Cloud-Tarif und damit auch quasi einen Vorteil, wenn eingespeist wird, da ich damit ausreichend kostenlose Rückbezugs-Menge für die dunklere Jahreszeit generiere.
WTF?
Heisst das, dass Du die Menge der selbst generierten Leistung innerhalb des Abrechnungszeitraums gratis nutzen kannst, egal wann Du die Leistung brauchst???
Oder anders gesagt, wenn Du beispielsweise 5 MWh im Jahr einspeist, kannst Du 5 MWh im Jahr kostenlos aus dem Netz beziehen?
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WTF?
Heisst das, dass Du die Menge der selbst generierten Leistung innerhalb des Abrechnungszeitraums gratis nutzen kannst, egal wann Du die Leistung brauchst???
Oder anders gesagt, wenn Du beispielsweise 5 MWh im Jahr einspeist, kannst Du 5 MWh im Jahr kostenlos aus dem Netz beziehen?

naja, man muss dabei immer bedenken, des der Cloud-Anbieter dabei auch etwas verdienen möchte ;)
Welche Cloud nutzt du wenn ich fragen darf?
THZ504

Offline parabacus

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WTF?
Heisst das, dass Du die Menge der selbst generierten Leistung innerhalb des Abrechnungszeitraums gratis nutzen kannst, egal wann Du die Leistung brauchst???
Oder anders gesagt, wenn Du beispielsweise 5 MWh im Jahr einspeist, kannst Du 5 MWh im Jahr kostenlos aus dem Netz beziehen?

Na ja - ganz so ist es auch wieder nicht. Ich hab einen SENEC-Cloud-Vertrag, bei dem ich beliebig viel einspeisen und bis zu 3.000kWh kostenlos zurückholen kann. Komme ich im Jahr über die 3.000kWh Rückbezug, hab aber mehr als diese eingespeist, bekomme ich das, was über die 3.000kWh bezogen wurde, zu einem vergünstigten Preis von 12Ct/kWh. Der verbleibende Rest wird dann mit der Jahresabrechnung mit 12,3Ct/kWh rückvergütet.
Sollte es mal mehr Rückbezug sein, als eingespeist wurde, wird das was über der Einspeisemenge bezogen wurde mit 29Ct/kWh verrechnet. Das ist aber bisher nur einmal passiert und das war vor der Optimierung der THZ.  ??? Damit kann ich schon mal behaupten, dass die Kombination bisher harmoniert. Die monatliche Abschlagszahlung beläuft sich dabei bei mir aktuell auf 36,95€.

Sollten sich die Lebensumstände derart ändern, so dass ich schon zu Beginn des Abrechnungsjahrs weiss, dass ich mehr brauche, kann ich ein Paket zubuchen, um z.B. weitere 1.000kWh zurückholen zu können. Das setzt aber sinnvollerweise voraus, dass ich auch so viel einspeisen kann, damit das auch Sinn macht. Etwas "Luft" hätte ich da noch, wobei ich bisher die 3.000kWh Rückbezug auch in den anderen Jahren nach der THZ-Optimierung immer leicht überschritten habe.

Noch hab ich kein E-Fahrzeug, das auch vorzugsweise zu Hause geladen werden soll. Primär sollte das dann natürlich auch möglichst per Direktbezug von der PV-Anlage geladen werden, was natürlich dann die Einspeisemenge drücken würde und damit die verfügbare Rückbezugsmenge. Ich nehme an, dass es spätestens dann eine nicht mehr so elegante Lösung wäre. Solange der zusätzliche Bedarf durch diesen starken Verbraucher ungefähr im Rahmen der noch verfügbaren nicht abgerufenen Einspeisemenge liegt, könnte es noch aufgehen und ich müsste nur das Paket zubuchen. Aktuell wäre damit aber nur ein Kleinfahrzeug wie E-up, Zoe, Smart mit eine Jahreskilometerleistung von max. 8.000km drin. Wie und wann das Fzg. dann geladen werden sollte, damit es effizient mit allen anderen Verbrauchern und der PV harmoniert, ist dann wieder eine weitere verzwickte Sache.  :o
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Offline parabacus

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Welchen Mechanismus der THZ nutzt du denn, um die WW-Bereitung zu erzwingen? popmode manual?

Ich mach auch nix anderes, als dass ich die die WW-Solltemperatur zu den entsprechenden Zeiten (oder auf Befehl) ändere, was dann eine WW-Erzeugung unterdrückt bzw. provoziert.
die THZ-Betriebsart ist dabei in den Zeiten, in denen kein Heizbetrieb nötig ist, auf Warmwassererzeugung (DHWMode) eingestellt und im Heizbetrieb auf automatic.
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Offline timtom2000

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Hallo,

kaum fallen die Temperaturen und die Heizung ist wieder an, tauchen die ersten Ungereimtheiten auf. Bei mir toggelt der Verdichter plötzlich, s. angehängte Plots.

Ich verstehe nicht, warum der Verdichter überhaupt abschaltet. Weder ist der Integralanteil erreicht (p30integralComponent=200Kmin), noch wird die Hysterese überschritten (p21Hyst1=5K). p29HystAsymmetry steht auf 1. Es wird auch ohne Unterbrechung eine Heizphase angezeigt (was ja korrekt ist), aber der Verdichter macht es nicht mit. Nach der Sperrzeit von 20min. schaltet sich der Verdichter dann wieder an.

Bisher hatte ich das Phänomen nicht. In der Zwischenzeit war mal der Service da und hat das MFG getauscht. Allerdings sind die Settings nicht anders als vorher.
Gibt es noch weitere Gründe die ich übersehen habe, warum sich der Verdichter abschaltet?
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Offline timtom2000

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Ich glaube, ich bin gerade selber über eine mögliche Ursache gestolpert...

Die max. Vorlauftemp. stand auf 41°C und wurde jedes Mal erreicht. Die 41°C sind zugegebenermaßen sehr konservativ, aber bisher war das nie ein Problem.
Da aber die Raum-Soll von der Ist-Temp. gerade recht stark abweicht, kommt es wsl. zu den höheren Vorlauftemperaturen.
Im eingeschwungenen Zustand (kleinere Abweichung Soll/Ist) ist das dann wsl. alles wieder kein Problem.

Ich habe nun erstmal die max. Vorlauftemp. erhöht und die Raum-Solltemp. reduziert, zumindest bis sich das aktuell große Temp.delta wieder etwas verringert hat.
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Offline willybauss

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Das wollte ich gerade schreiben. War bei mir auch mal so. Perfekt, wenn du es selbst gefunden hast.
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