Autor Thema: THZ Tecalor (LWZ Stiebel Eltron) Wärmepumpe -Optimierung und Erfahrungsaustausch  (Gelesen 169390 mal)

Offline TheTrumpeter

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Es sieht aus als würde das Verdichter/Verdampfer aktiv sein, aber die Heizkreispumpe immer wieder abbrechen...ist die eventuell defekt? Zu viel Last im System?
Sieh' mal genau hin. Es ist genau umgekehrt. Die Heizkreispumpe läuft durch, aber der Verdichter wird abgedreht.
An der Systemlast habe ich nichts geändert.

Gibts ne Fehlermeldung?
Nein.

Ich hatte im letzten Winter an der max. Vorlauftemperatureinstellung rumgespielt und hatte anschließend was ähnliches, nur nicht so krass. Da war die max. Vorlauftemperatur so knapp eingestellt, dass sie immer wieder überschritten wurde.
Daran habe ich in diesem Winter noch gar nichts geändert. Könnte ich aber einfach mal ausprobieren. Daran habe ich auch schon gedacht, wollte aber erstmal schauen, ob sich das System "von alleine" wieder einpendelt.

Geh mal in dich, ob Du nicht irgendwas an den PArametern geändert hast.
Nichts mehr seit Heizbeginn.

Habe gestern aus der Ferne die Abtau-Parameter wieder auf Standardwerte zurückgesetzt, weil ich sichergehen wollte, dass ev. nicht vollständige Abtauung das Problem verursacht, zumal während des Problems nie ein Abtauzyklus zu sehen war.

Anbei das vollständige Plot von gestern.
Interessant daran ist, dass der Verdichterlauf irgendwann länger wurde (ab 15:45), die dann beginnende Warmwasserbereitung (16:28) gleich durch ein Abtauen (schwarze Linie auf y=1,5 bei rechter Skala) unterbrochen wurde und der Verdichter nach dem Abtauen erneut abgeschaltet wurde. Ob und warum er dann eine Zeitlang ausgeschaltet blieb, kann ich in den Plots nicht sehen.
An der Warmwasserbereitung ist weiters auffällig, dass nicht bis zur Solltemperatur (38,5°C+8K Hysterese = 46,5°C) geheizt wurde, sondern schon früher abgebrochen wurde. Dass vor dem erneuten Start zum Heizen eine kurze Verdichter-Pause ist, scheint normal zu sein. Zumindest ist das in ältere Plots, wo ein Heizbetrieb durch WW-Bereitung unterbrochen wurde, auch schon so.

Wenn ich so drüber nachdenke, kann ich willybauss's Theorie mit der maximalen Vorlauftemperatur fast ausschliessen, weil die für WW-Betrieb auf 65°C steht, die maximale aufgezeichnete Vorlauftemperatur liegt bei nur 47,5°C. Das frühzeitige Beenden der WW-Temperatur wird dadurch also nicht erklärt.

Der heutige Heizzyklus sieht relativ unauffällig aus, wenngleich es auch hier zu 2 Unterbrechungen kam, 1x mittendrin um 04:15 und 1x am Ende um 06:07 (im Übersichtsbild nicht erkennbar).

Werde erstmal nichts an den Max-Temperaturen drehen und noch 1-2 Tage beobachten.

Ausserdem werde ich mir eine Erkennung bauen, die solche Fälle erkennt und mir im ersten Schritt nur einen Hinweis schickt.
Ich weiss ja noch nicht, ob es sich um ein Hardware- oder Softwareproblem handelt. In letzterem Fall muss ich noch herausfinden, wie der "Fehlermodus" automatisiert beendet werden kann. WW-Betrieb hilft schonmal nichts, bleibt noch Standby-Betrieb. Weitere Ideen?
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Offline b54

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Gib es eigentlich eine Möglichkeit die Anzahl der Verdichterstarts auszulesen ?

Offline TheTrumpeter

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Habe ich noch nicht gefunden, aktuell dekodiert gibt es gibt nur die Laufzeiten...
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Offline TheTrumpeter

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Werde erstmal nichts an den Max-Temperaturen drehen und noch 1-2 Tage beobachten.
Das Problem existiert weiterhin.
Ich hatte auch "WW-Eco" aktiviert, wodurch die WW-Solltemperatur immer weiter runtergedrosselt wurde. Daran habe ich gestern gar nicht gedacht.
Deshalb habe ich heute gegen 18:00 mal "WW-Eco" deaktiviert und auch gleich die maximal erlaubte Vorlauftemperatur der WW-Bereitung auf 75°C angehoben. Die WW-Bereitung dauerte nach meinem Empfinden vernünftig lange, wenngleich auf 3 Verdichterläufe mit zwischenzeitiger Sperrzeit aufgeteilt  >:(

Damit kann ich mal 2 Dinge ausschliessen:
Leistung der Wärmepumpe ist drastisch gesunken
Max-Vorlauftemperatur wird kurzzeitig überschritten, sodass der Verdichter abgeschaltet wird

Nächste Schritte:
Ich werde jetzt noch die maximal erlaubte Vorlauftemperatur für den Heizbetrieb ebenfalls wieder anheben, um ganz sicher zu gehen.
Anschliessend warte ich ab, ob das Problem bis morgen Nachmittag wieder auftritt.
Falls ja, versuche ich durch temporäres Standby-Schalten den Fehler zu "heilen".
Falls ja, werde ich das in FHEM implementieren.
Falls nein, mache ich einen Elektronik-Reset und schaue, ob es dann weg ist.
Falls ja, werde ich nur eine "Erkennungsfunktion" implementieren, die mich beim Auftreten des Problems sofort warnt.
Dann brauche ich weitere Ideen, auf welche Weise sich das Problem sonst noch lösen ließe. Ich möchte ungern ein Relais mit FHEM-Anbindung in die Stromversorgung der Steuerung hängen müssen, damit ich den Reset automatisiert auslösen kann.
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Offline parabacus

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Ich kann mir grad auch was nicht ganz erklären...

Heute früh dachte ich mir schon, als ich mit meiner kleinen Tochter auf dem Boden sass, dass es sich irgendwie kühler anfühlt - jetzt weiss ich auch warum...

Begonnen hat das schon gestern Abend. Obwohl sich die HK1-Soll-Temperatur nicht geändert hat, ist die Ist-Temperatur abgesackt und daher natürlich auch die VL- und RL-Temperatur.
Grund dafür ist der Kompressor, der nicht mehr lief und an der Lüftung war auch was - ging auch nix mehr, wobei das vielleicht noch erklärbar wäre, da gestern Abend der Holzofen im Wohnbereich eingeheizt war und der Druckwächter ab und zu die Lüftung abschaltet. Die HK1-Temperatur darf davon aber nicht beeinflusst werden, da ich keine Raumtemperatursensoren installiert habe.

Kann sich das jemand erklären...? Eingegriffen habe ich bisher nicht - hat sich selbst nachts wieder "gefangen". Fehlermeldungen gibt's auch keine.
« Letzte Änderung: 12 Januar 2018, 22:53:35 von parabacus »
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Offline willybauss

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Ich kann mit dieser Darstellung der Plots kaum was anfangen. Woran soll ich denn sehen, wann der Kompressor eingeschaltet war? Und was ist das für ein permanentes Gezappel der Vor- und Rücklauftemperatur? So sollte das irgendwie nicht aussehen.
Vorschlag: Du nimmst die hier übliche Darstellung, dann kann was dazu sagen.
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Offline parabacus

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Guten Morgen Willy,

sorry - mir war nicht bewusst, dass es sowas wie eine "Standard-View" für alle Diagramme gibt und hab mir meine nach meinem Verständnis gebaut, da ich eure/deine anfangs nicht ganz geblickt habe.
Klar kannst du schneller erkennen, wenn du deine gewohnte Ansicht siehst. Hier also jetzt die für dich/euch gewohnte Darstellung der Kurven.

Zum Gezappel der Vor- und Rücklauftemperatur... - vielleicht liegt's daran, dass ich eine LWZ-504 habe, die ja ein Invertergerät ist, daher nicht taktet, sondern modulierend arbeitet und sich daher ständig anpasst. So hab's ich zumindest bisher verstanden (..oder verstehen wollen).

Meine Vermutung liegt noch immer bei der Abschaltung durch den Druckwächter im Wohnzimmer. Der sollte aber doch ausschliesslich nur die Lüftung abschalten, wenn der Druckunterschied im Raum/Kamin zu gering ist und die Gefahr besteht, dass Rauch aus einer undichten Kaminluke gezogen wird. Meine Heizung ist rein aussentemperaturgesteuert und mit Einzelraumthemostatreglern würde doch nur der Heizkreis im zusätzlich beheiztem Raum per Stellmotor im HK-Verteiler abgeregelt und das wäre ja ok.

Wenn jetzt aber durch den Druckwächter gesteuert der komplette Heizkreis abgeschaltet würde, wirkt sich das doch auf's gesamte Haus aus - auch auf die Räume, die nicht mit der Wärme aus dem Holzofen beheizt werden (können). Das wäre doch glatter Unsinn!?!

Ich werde in den nächsten Tagen mal wieder etwas einheizen und das Abschalten etwas provozieren - vielleicht lässt sich das ja irgendwie nachvollziehen.



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Offline parabacus

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Halt - da fällt mir grad ein, dass wir ja vor Kurzem die Diskussion hatten bzgl. Infos zum Kompressor...!!!
Mir fiel eben auf, dass in deiner Plot-Konfiguration die Infos aus der sGlobal genommen wird und da der Anschein erweckt wird, dass der ja dauerhaft läuft.
Da ich ja verifizieren konnte, dass diese Info (zumindest bei mir) nicht stimmen kann und das Signal aus der sDisplay den korrekten Status wiedergibt, habe ich dir eben auch nochmal dein Status-Diagramm um den Kompressor-Status aus der sDisplay ergänzt - untere rote Linie. So komme ich ja drauf, dass die Ursache des Temperaturabfalls der nicht laufenden Kompressor sein muss! - Nur warum!?!
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Offline kjmEjfu

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Meine Vermutung liegt noch immer bei der Abschaltung durch den Druckwächter im Wohnzimmer. Der sollte aber doch ausschliesslich nur die Lüftung abschalten, wenn der Druckunterschied im Raum/Kamin zu gering ist und die Gefahr besteht, dass Rauch aus einer undichten Kaminluke gezogen wird. Meine Heizung ist rein aussentemperaturgesteuert und mit Einzelraumthemostatreglern würde doch nur der Heizkreis im zusätzlich beheiztem Raum per Stellmotor im HK-Verteiler abgeregelt und das wäre ja ok.

Wenn jetzt aber durch den Druckwächter gesteuert der komplette Heizkreis abgeschaltet würde, wirkt sich das doch auf's gesamte Haus aus - auch auf die Räume, die nicht mit der Wärme aus dem Holzofen beheizt werden (können). Das wäre doch glatter Unsinn!?!

diese Annahme bzgl. Druckwächter hatte ich bisher auch. Aber beim letzten Besuch eines Tecalor-Technikers hat der mich darauf aufmerksam gemacht, dass unser Druckwächter nicht von Tecalor zugelassen wäre und ob uns bewusst wäre, dass beim Auslösen des Druckwächters die gesamte Pumpe abgeschaltet wird, nicht nur die Lüftung.
Da war ich dann doch etwas überrascht.

Hab zum Vergleich mal die gestrigen Charts von meiner 504 anhängt (wobei der Druckwächter derzeit inaktiv ist)

Offline parabacus

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Hi kjmEjfu,

danke für deine Rückmeldung dazu... - dann scheint das das implementierte bzw. verschaltete Verhalten der LWZ/THZ-504 zu sein, wobei ich's trotzdem für unsinnig halte.

Gibt's eine "Kompatibilitäts-Liste" zugelassender Druckwächter von SE/Tecalor?
Ich frage mich, was die dann anders machen sollten. Das ist doch einfach nur ein Schaltausgang am DW und ein Schalteingang an der Lüftungsanlage. Der Druckwächter hat ein Relais, das beim Auslösen entweder "ausgelöst offen" oder "ausgelöst geschlossen" ist. Kompatibilitäts-Probleme bei einem "digitalen" Schaltaus-/eingang kann ich mir als Elektroniker beim besten Willen nicht vorstellen - das klingt mal wieder eher nach "Kunden verunsichern" und "Zusatzgeschäfte generieren" wenn man einen "kompatiblen (teuren?)" verkaufen kann.

Wir haben einen LEDA LUC 2 und der Schaltkontakt ist lt. Datenblatt "stromlos offen".
An der LWZ habe ich aktuell die Konfiguration "Öffner-Aus" eingestellt.

In der Installationsanleitung steht dazu folgendes und damit ist's auch klar:
ÖFFNER-AUS
 Bei einem Eingangssignal von 0 V werden der
Zuluftlüfter, der Abluftlüfter, der Fortluftlüfter und
der Verdichter ausgeschaltet.


Es gibt auch noch die Konfiguration
ÖFFNER-ÜBERWACH.
 Bei einem Eingangssignal von 0 V werden der
Abluftlüfter, der Fortluftlüfter und der Verdichter
ausgeschaltet, wenn der Zuluftlüfter ausgeht.


Vielleicht ist das eine sinnvolle Einstellung?

Da Willy bei meinen Graphen angemerkt hat, dass die VL-/RL-Temperaturen zu sehr zappeln... - das sehe ich bei deinen Charts nicht!
Da frage ich mich natürlich auch gleich, warum das so ist!?!
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Offline kjmEjfu

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So wie ich ihn verstanden habe, ist das verhalten bei allen Druckwächtern, ob nun "Tecalor zugelassen" oder nicht, das gleiche. Er wollte mir eher erklären, dass aus Sicht des Tecalor-Kundendienst die "nicht-zugelassenen" anfälliger für das fehlerhafte Feststellen eines Unterdrucks sind und dadurch öfter auslösen. Und weil das halt wohl, so wie er sagte, gleich die ganze Pumpe abschaltet, wollte er mir das nur bewusst machen.
Direkt einen anderen verkaufen wollte er mir gar nicht. Aber ich sollte mal drüber nachdenken, ob ich mir einen anderen installiere, von wem auch immer.

Wieso Vor- und Rücklauf bei mir nicht so flattert, kann ich leider auch nicht sagen.
Allerdings habe ich alle Heizkreise grundsätzlich geöffnet. Da beeinflusst keine Ventil+Thermostat-Kombination noch irgendwas am Verteiler. Alle Heizkreise immer offen, im Winter wie im Sommer, tagsüber wie nachts.

Offline TheTrumpeter

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Falls ja, versuche ich durch temporäres Standby-Schalten den Fehler zu "heilen".
Falls ja, werde ich das in FHEM implementieren.
Falls nein, mache ich einen Elektronik-Reset und schaue, ob es dann weg ist.
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Dann brauche ich weitere Ideen, auf welche Weise sich das Problem sonst noch lösen ließe. Ich möchte ungern ein Relais mit FHEM-Anbindung in die Stromversorgung der Steuerung hängen müssen, damit ich den Reset automatisiert auslösen kann.
Leider trat das Problem auch heute Nacht erneut auf, sodass ich heute Früh vor 08:00 mal vorübergehend auf "Standby" geschaltet haben.
Das hatte aber auch keinen positiven Effekt, denn der Heizzyklus heute um die Mittagszeit zeigte erneut das Kompressor-Abschalten.
Vorhin habe ich nun einen Reset an der LWZ durchgeführt, mal sehen ob das was bringt. Falls nicht, muss es wohl doch irgendein HW-Problem sein.

Irgendwelche Ideen, was ich noch prüfen könnte, bevor ich SE anrufe? Seit April letzten Jahres ist meine Garantie leider aus  :(
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Offline parabacus

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So wie ich ihn verstanden habe, ist das verhalten bei allen Druckwächtern, ob nun "Tecalor zugelassen" oder nicht, das gleiche. Er wollte mir eher erklären, dass aus Sicht des Tecalor-Kundendienst die "nicht-zugelassenen" anfälliger für das fehlerhafte Feststellen eines Unterdrucks sind und dadurch öfter auslösen. Und weil das halt wohl, so wie er sagte, gleich die ganze Pumpe abschaltet, wollte er mir das nur bewusst machen.
Direkt einen anderen verkaufen wollte er mir gar nicht. Aber ich sollte mal drüber nachdenken, ob ich mir einen anderen installiere, von wem auch immer.

Okay - das bestätigt ja meine Meinung und Kenntnis soweit. Mein Techniker wollte mir bei seinen drei Besuchen jedesmal irgendwas andrehen...
Wie oft und wie "anfällig" der verbaute DW ist, hängt sicher noch an vielen anderen Parametern - vielleicht an der Qualität des Sensors auch.
Ich denke aber, dass Faktoren wie allgemeine Einstellung der Zu-/Abluft und die allgemeinen Druckverhältnisse im jeweiligen Raum auch eine Rolle spielen. Bei uns ist z.B. Treppenhaus/Flur und Zugang zum Keller über zwei nicht dicht schliessende Galstüren vom Wohnbereich getrennt - also sehr grosses Luftvolmen. Andere haben ihre Feuerstelle in einem eher kleinen Wohnraum und den mehr oder weniger abgedichtet vom Rest des Hauses. Eine Hysterese und Druckwert-Filterung über eine gewisse Zeit sollte auch die Auslöse-Haufigkeit gut reduzieren.

Ich hab übrigens erst vor einigen Wochen festgestellt, dass die Konfiguration des DWs mit der Lüftung bis dahin gar nicht gemacht wurde - Spitzen Zusammenarbeit von Ofenbauer, Elektriker und Heizungsbauer - und keiner will's gewesen sein.
D.h. in der letzten (ersten) Heizperiode 16/17 hat der DW zwar öfter ausgelöst, aber gar nichts abgeschaltet! Drauf gekommen bin ich beim letzten Störungsfall der WP, als ich mir sämtliche Parameter angesehen habe, da mein Heizungsbauer leider eine Null ist und nicht mal mehr kommt (na ja - eigentlich kam er noch nie bei einer Störung...). Er hat bisher immer alles auf den Werks-Service abgewälzt und der kostet natürlich eine Stange, wenn der feststellt, dass es kein Geräteproblem ist - hat mich schon mal fast 500 Steine gekostet und das für einen bauseitigen Fehler, den aber der HB auch nicht einsieht, dass er das mit vermurkst hat. Das aber nur am Rande und das ist auch der Grund, warum ich schlauer werden will...!

Zitat
Wieso Vor- und Rücklauf bei mir nicht so flattert, kann ich leider auch nicht sagen.
Allerdings habe ich alle Heizkreise grundsätzlich geöffnet. Da beeinflusst keine Ventil+Thermostat-Kombination noch irgendwas am Verteiler. Alle Heizkreise immer offen, im Winter wie im Sommer, tagsüber wie nachts.

Hm - also hast du deine Anlage immer mit voll aufgedrehten Raumthermostaten laufen bzw. die Stellmotoren im HK-Verteiler auf manuell-offen gestellt und hast die einzelnen Raumtemperaturen rein über den jeweiligen Durchflussbegrenzer eingestellt?
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Offline kjmEjfu

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Hm - also hast du deine Anlage immer mit voll aufgedrehten Raumthermostaten laufen bzw. die Stellmotoren im HK-Verteiler auf manuell-offen gestellt und hast die einzelnen Raumtemperaturen rein über den jeweiligen Durchflussbegrenzer eingestellt?

Genau. Ich fahre die Anlage rein durch den hydraulischen Abgleich. Läuft prima und die Pumpe kann ganz alleine anhand ihrer Programmierung entscheiden, welche Vorlauftemperaturen gebraucht werden - ohne das irgendwelche nicht ideal eingestellten Stellventile durcheinander verursachen.

Offline parabacus

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Hallo kjmEjfu,

kannst du vielleicht bitte mal bei Gelegenheit an deiner 504 was checken...?

Mir ist ja aufgefallen, dass die Status-Infos zum Kompressor-Lauf  und zur Heizkreispumpe in der SGlobal scheinbar nicht stimmt - siehe hier:
https://forum.fhem.de/index.php/topic,33452.msg744409.html#msg744409

Ist das bei dir auch so und in sDisplay korrekt?

Ciao
Tom
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