Autor Thema: ESP8266 als Audiowiedergabegerät einer virtuellen Soundkarte eines anderen PCs?  (Gelesen 5425 mal)

Offline Rince

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Hi,

bin mir nicht sicher ob es in OT, Bastelecke oder sonstwo besser passt:
Bis jetzt habe ich mehrere RasPis als Squeezeplug Clients im Einsatz.

Das kostet pro RasPi mal eben ca. 40€ und stellt durchaus hin und wieder mal etwas Zeitaufwand dar, immer wenn mal wieder eine SD Karte abraucht.

Meine Idee wäre folgende:
Auf einem Rechner (muss nicht immer der gleiche sein) mehrere Squeezplugs (mit verschiedenen MACs) gleichzeitig laufen zu haben, die aber nicht eine an dem Rechner physikalisch existente Audiohardware als Ausgabegerät nutzen, sondern den Audiostream jeweils an einen anderen ESP8266 schicken, der diesen noch dekodiert und dann zu Gehör bringt.

In meiner naiven Vorstellung käme das ne Ecke günstiger, und ich glaube ein ESP8266 ist wartungsärmer als ein RasPi. Er bräuchte halt noch etwas RAM und eine I2S Audiohardware. Wobei ich denke, dass dies auch demnächst für wenig Geld irgendwo erhältlich ist.

Dazu hätte ich gerne eure Meinung :)
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Offline AxelSchweiss

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HiHo

Lässt sich das nicht mit der Bridge-Firmware für den ESP8266 und einem seriellen Audio/MP3 Abspieler vom freundlichen Chinesen lösen ?
Ich dachte das man dann den Stream nur auf einen Port "netcat-et".

Wäre mal so eine Idee?

Offline Doublefant

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Hi,

über diesen Ansatz habe ich auch schon nachgedacht und finde ihn interessant.

Ich stelle mir da eine Billig-Version der Sonos Lautsprecher vor, aber ohne Einstellungen und Taster sondern nur Streaming.

Das hier kommt der Idee schon recht nahe:
https://github.com/espressif/esp8266_mp3_decoder


Offline AxelSchweiss

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Ich dachte an fertige Module.
So was wie das hier: http://www.dx.com/p/uart-control-serial-mp3-music-player-module-for-arduino-avr-arm-pic-blue-silver-342439#.Vju0oyvlZVa
oder das http://www.dx.com/p/vs1003-mp3-player-module-blue-217552#.Vju03CvlZVa

Aber deine Variante hat den Vorteil das man ausser dem ESP und den zwei Chips nichts braucht.
Ich schau mir das mal an ... wollte mich eh mal mit dem ESP beschäfigen
Wird aber etwas dauern.


Offline Rince

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Nun, den 2ten Link für das 10€ Teil finde ich spannend.
SPI hat der ESP 8266 auch.

Die zwei I2S Chips alleine kommen auch schon auf 7-8€, dann fehlt noch die Platine, ein Verstärker, die Buchsen zum Kabel anstecken...
Und, bis jetzt ist es nur mono.

Mit dem obigen 10€ Teil hingegen ist man vermutlich auch das RAM Problem los, da man direkt MP3 auf das Modul jagen kann. Damit wird der ESP quasi nur zum mp3-Stream-Fischer und an SPI Weitergeber.
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SpenZerX

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Hi,

ich würde das Projekt nicht in Angriff nehmen. Das ist einfach eine Nummer zu groß für ein Bastelprojekt.
Da ist mit Firmware Entwicklung und PCB-Design schnell ein halbes Mannjahr versenkt - also vernünftig  incl. Web Interface, Firmware update, Internet Radio, ... damit es richtig schön wird. Und ein Gehäuse benötigt man auch damit die Frau nicht meckert. Und ein Display. Gute Audio Qualität wäre mir auch wichtig.

Wenn man die investierte Zeit dann in Geld umrechnen würde ...  Stundenlohn 50,- aufwärts kann man da schon ansetzen, für jemanden der wirklich entwickelt.  (Also nicht nur open source compiliert)

Aber generell kann der ESP auch ohne zusätzliche Hardware MP3 ausgeben. Zusätzlicher Pufferspeicher und ein Decoderchip ist aber wohl sehr zu empfehlen. Und die nächste Generation ESP Chip kommt auch demnächst, vermutlich bevor das Projekt fertig wäre. Vermutlich mit mehr Ressourcen. Also das passt schon.

Offline AxelSchweiss

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Wenn man die investierte Zeit dann in Geld umrechnen würde ...  Stundenlohn 50,- aufwärts kann man da schon ansetzen, für jemanden der wirklich entwickelt.  (Also nicht nur open source compiliert)

Wenn ich so anfange das ganze FHEM und Hausautomationsthema zu betrachten kann ich es gleich bleiben lassen.
Abgesehen davon ist mein Anspruch sehr klein :

cat /file/sound.mp3 | netcat ip port

Mehr nicht.
Ich möchte lediglich diesen FunkGong von EQ3 kostengünstig los werden.





Offline Bapt. Reverend Magersuppe

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Mal eine ganz verwegene Idee:

Bluetooth-Lautsprecher.  Die Reichweite ist natürlich nicht sonderlich groß, aber evtl. kann man die Antenne sowohl auf Sendeseite als auch auf Empfängerseite noch ein wenig vergrößern, beide sind stationär. USB-Stick im Raspberry als Sender.

--
If I was born in 1453, Leonardo da Vinci would be jealous of me.
Reverend Paul Egon Magersuppe
https://www.itead.cc/smart-home/smart-socket.html
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Offline RappaSan

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Stundenlohn 50,- aufwärts kann man da schon ansetzen, für jemanden der wirklich entwickelt.

Echt guter Schenkelklopfer. ;D

Wo wohnst Du?
Raspberry Pi 3, Add-On Board mit 1.8" TFT LCD,  2x miniCUL,  Signalduino. FHEM V5.8

Offline Rince

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Ich möchte nicht noch ein IO Device am RasPi haben. Wlan ist eh da und kann bequem erweitert werden.

Aber da kommt mir noch ne Idee dazu:
ein Relais für die Stromversorgung der Lautsprecher bzw. des Verstärkers einbauen  ::)
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Offline Klaus0815

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Hallo Rince,

bist Du mit dem Thema irgendwie weiter gekommen?
(Oder evtl. sonst jemand? )

Habe die Tage über was ähnliches nachgedacht, und zufällig Deinen Beitrag hier gefunden.

Viele Grüße

Klaus

Offline AxelSchweiss

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Wenn ich so anfange das ganze FHEM und Hausautomationsthema zu betrachten kann ich es gleich bleiben lassen.
Abgesehen davon ist mein Anspruch sehr klein :

cat /file/sound.mp3 | netcat ip port

Mehr nicht.
Ich möchte lediglich diesen FunkGong von EQ3 kostengünstig los werden.
Also dafür gibt es hier im Forum schon ein Projekt.
Mittels PWM steuer der ESP über einen Verstärker einen Lautsprecher an.
Wenn ich den Beitrag finde verlinke ich ihn hier.

Funden:  https://forum.fhem.de/index.php/topic,71087.0.html

 

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