Autor Thema: [rpi] wlan modul usb 5ghz  (Gelesen 3348 mal)

Offline tante ju

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Antw:[rpi] wlan modul usb 5ghz
« Antwort #15 am: 14 August 2016, 22:50:07 »
dazu möchte ich sagen: mag sein, schöne, theoretische rechnungen die mich nur wenig tangieren. aber die 300er 433er 600er kosten in etwa gleich also warum sollte ich nicht versuchen das meiste rauszuholen wenns mich nicht mehr kosten?!
für openelec wäre das maximum machbare schon gut (files vom nas abspielen). ich kann den stick auch noch ins notebook stecken oder später wer weiss wo (pi4 oder 5 mit fritzbox xy und wlan xyz ghz). deswegen mach ich es nicht unbedingt am usb 2.0 des pi und irgendwelchen schlecht oder schön rechnereien bezüglich diesen fest

Bei einem spatial Stream und maximal 40 MHz Kanalbreite ist z.Zt. mit 200 Mbit/s Schluß. Nun ist es so, daß jedes Radio Strom verbraucht. Eine weitere Komponente des Stromverbrauchs ist Frequenz oder Taktrate. Deswegen sind die meisten Mobilteile, bei denen Gewicht und Raum und damit auch Akkukapazität arg beschränkt ist, darauf beschränkt. Darüber hinaus ist für die Verwendung von Beamforming mit mehreren spatial Streams eine Konfiguration mit mindestens zwei Radios und 3 Antennen erforderlich, wobei die Antennen idealerweise >Lambda/2 voneinander entfernt sind. Nun rechne das mal für Deine USB-Sticks aus. Nur weil so einer auf dem Papier mehr kann, heißt das nicht notwendigerweise, daß er zumindest weniger besser macht. Die Radio-/Antennenkonfiguration ist mit hoher Wahrscheinlichkeit schlechter und somit auch das Verhalten bei geringerer Bandbreite.

Darüber hinaus ist Funk eine geteilte Ressource. Wenn Du auch Smartphones und dgl. drin hast (siehe oben), dann knabbern die auch an der verfügbaren Airtime und all die theoretisch schöne Bandbreite ist dahin.

Ein gut abgestimmtes WLAN, bei dem zum Beispiel die unteren nicht benötigten Datenraten abgeschaltet sind, das Guard Intervall auf 400ns wenn möglich reduziert wird und hidden stations vermieden werden, kann mit Sicherheit mehr als einfach nur "stehen höhere Zahlen drauf, also kauf ich".

Es gibt eigentlich keinen Grund mehr, 11 MBit/s pro Sekunde im WLAN zu fahren. Trotzdem "muss" das immer noch jeder WLAN Trx können. Warum?

Mein Reden. Aber leider überstimmen mich und ein paar andere die Chiphersteller immer. Aber mühsam ernährt sich das Eichhörnchen :)

Offline chris1284

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« Antwort #16 am: 15 August 2016, 06:37:32 »
In jeden Raum einen Accesspoint mit entsprechend reduzierter Sendeleistung, die für den jeweiligen Raum ausreichend ist. Die ganzen Accesspoints bilden das lokale Netzwerk...
wer die  notwendige infrastruktur (und ein so großes gebäude dass dies notwendig ist) hat kann das sicher so machen. ich habe keinen lan-snschluss in jedem raum meiner mietswohnung. das würde hier bedeuten: powerlan in jeden raum um dort den ap anzuschließen. heisst stromverbauch und kosten für 2 geräte/raum nur um wlan in eine entfernung von max 8-10m beringen was die fritte (kann man hassen , muss man aber nicht  ;) ) auch so schon kann und normalerweise alle endgeräte auch damit klar kommen (der edimax-stick halt nicht).

aktuell ist es so: fritte in der wohnstube beim inet-anschluss. ein repeater(quasi als bridge) im büro an dem ein switch für pc, drucker, fhem-svr, ccu, nas usw hängt weil powerlan nach test diverser adapter einfach zu instabil ist. die funkstrecke zur fritte hat im gegensatz dazu keine ausfälle und lässt problemlos streaming vom nas im büro zu, tv in der stube + surfen und downlaoden im büro zu. der ap steh in etwa genau so wei von der fritte weg wie der anzubindende pi somit sollte die anbindung mit einem vernünftigen stick der keine disconnects verursacht laufen.
« Letzte Änderung: 15 August 2016, 06:45:29 von chris1284 »
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Offline betateilchen

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« Antwort #17 am: 15 August 2016, 10:36:32 »
wer die  notwendige infrastruktur (und ein so großes gebäude dass dies notwendig ist) hat kann das sicher so machen.

Es geht überhaupt nicht um die Größe des Gebäudes, sondern um sinnvolle Nutzung von Ressourcen, denn auch Frequenzen sind Ressourcen. WLAN nach 802.11ad im 60GHz Bereich hat ohnehin keine größere Reichweite als 10m bei freier Sichtverbindung.

Auch ich wohne in einer Mietwohnung. Das Verkabeln meines Netzwerkes durch alle Räume war an einem halben Tag erledigt. Auch ohne PowerLAN (was ich als Funkamateur ohnehin strikt ablehne)

ein repeater(quasi als bridge) im büro

Dir ist aber schon klar, dass Du durch diese Konfiguration den theoretisch möglichen Durchsatz in Deinem Netzwerk ohnehin schon halbierst? Da brauchst Du Dir auch über die Übertragungsgeschwindigkeit eines USB Sticks keine Gedanken mehr machen.
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Offline chris1284

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« Antwort #18 am: 15 August 2016, 17:44:58 »
wie hast du denn lan sinnvoll in alle räume gelegt
Zitat
ir ist aber schon klar, dass Du durch diese Konfiguration den theoretisch möglichen Durchsatz in Deinem Netzwerk ohnehin schon halbierst?
in dem fall egal, da mir die stabilität wichtiger ist.
die fritte und der repeater verbunden zeigen 2,4 GHz: 104 Mbit/s / 5 GHz: 162 Mbit/s. im büro netzwerk ist gbit lan verlegt, in der stube auch.  seit ich es so laufen habe kein ausfall der strecke stube - büro.

traffic zw büro und stube ist eh nur mal nen film der gestreamt wird auf den pi (lan, läuft problemlos auch bei quallitativ sehr hochwerigem material), surfen und downloads (mit 3,5MB/s -> ca  0,5MB/s bis 1MB/s weniger als mit powerlan und noch akzeptabel bei ner 50er leitung).
« Letzte Änderung: 15 August 2016, 17:59:32 von chris1284 »
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Offline betateilchen

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« Antwort #19 am: 15 August 2016, 18:58:33 »
wie hast du denn lan sinnvoll in alle räume gelegt.

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Offline chris1284

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« Antwort #20 am: 15 August 2016, 19:21:26 »
das ist ja kein problem (an den türrahmen will wohl niemand langgehen ) nur muss man erstmal sauber zur wand mit dem loch kommen  ;) kabelkanäle sehen doof aus, fussleisten mit kabelführung gibts keine im ton des fußbodens in der wohnung, wand beim renovieren aufmachen ist auch nicht das wahre nd kabel unter den bodenbelag auch nicht.... nicht so einfach. hät ja sein können du hats eine schicke lösung die hier noch nicht dabei ist
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« Antwort #21 am: 25 Oktober 2016, 23:16:37 »
Für die Interessierten, WiGig (basierend auf 802.11ad) mit 60 GHz ist freigegeben. Die ersten Geräte (darunter ein USB 3.1-Stick) sollten die nächsten Wochen in den Läden erscheinen.

Offline Kuzl

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« Antwort #22 am: 26 Oktober 2016, 07:37:05 »
Dir ist aber schon klar, dass Du durch diese Konfiguration den theoretisch möglichen Durchsatz in Deinem Netzwerk ohnehin schon halbierst? Da brauchst Du Dir auch über die Übertragungsgeschwindigkeit eines USB Sticks keine Gedanken mehr machen.
In Seinem Anwendungsfall nicht. Das ist nur der Fall, wenn man am Repeater Wlan-Geräte anmeldet. Im Bridge-Modus ist der Repeater nur ein normales Gerät, das die Daten per LAN weitergibt (vgl. einer Mediabridge).

 

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