Autor Thema: Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box  (Gelesen 2083 mal)

Offline RaspiLED

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Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« am: 06 November 2016, 04:34:25 »
Hi,
Ich frage mich gerade, ob irgendwer schon einmal versucht hat sein FHEM auf einer Android TV Box zu installieren.
Mir ist klar, wenn man Linux drauf macht ist es analog. Aber ginge es nicht auch direkt unter Android? Wäre dort Perl mit den Modulen verfügbar?
Gruß Arnd


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Offline rudolfkoenig

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #1 am: 06 November 2016, 07:45:31 »
Zitat
Ich frage mich gerade, ob irgendwer schon einmal versucht hat sein FHEM auf einer Android TV Box zu installieren.
Mir ist das nicht bekannt, sollte aber problemlos sein, _NACHDEM_ man perl installiert hat. Waere an einem Erfahrungsbericht auch interessiert, und bitte die Installation dokumentieren :)

Offline Samsi

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #2 am: 01 März 2017, 23:48:43 »
Hallo,

ich habe auf einer Mecool / AKASO HM8 ein Armbian / Ubuntu Server installiert. Dort habe ich FHEM Installiert. Läuft so weit. Ich habe im moment nur keine Ahnung wie ich den eingebauten IR Receiver zum laufen bekomme ;)
Aber irgendwie muss es gehen, bei Libreelec geht der IR Receiver ja auch.



FHEM 5.5 / BBB Debian Wheezy

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #3 am: 02 März 2017, 09:31:51 »
Hi,

Android noch nicht, ich hatte nur mal mit dem Gedanken gespielt das auf einem Tablet zu testen, bin aber nicht dazu gekommen. Ich hatte FHEM mal eine Weile auf einem Beelink Z83 https://www.amazon.de/BoLv-x5-Z8300-Processor-Graphics-Windows10-intel-mini-pc-z83/dp/B01DFJH78U laufen (nicht von Amazon, sondern von Gearbest für knapp 80€). Das war soweit ganz passabel.
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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #4 am: 02 März 2017, 09:55:16 »
@Samsi,
kannst Du mal posten, wie Du das Armbian da draufgebeamt hast? Auf dem eMMC oder wo anders?

Wenn man den eMMC nutzen könnte, wären die Amlogic S905X-Boxen eine echte Alternative. Soweit ersichtlich, sind die Eckdaten neuerer Modelle vergleichbar mit einem Odroid C2 (2GB RAM), haben eMMC (16GB), und das für ca. 45 Euro ;D.

Bei meinen Recherchen klang das aber leider nicht so, als wäre das Installieren des OS ein Spaziergang bzw. nur auf USB-Medien möglich.

Wäre also schön, wenn es da Fortschritte gegeben hätte, dann kommt mein PI demnächst in die Grabbelkiste...

Btw: Hast Du Infos zum Energiebedarf?

Gruß, Beta-User
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Offline Samsi

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #5 am: 09 März 2017, 21:13:46 »
Hallo,

ein guter Einstieg findet sich hier:

http://freaktab.com/forum/tv-player-support/amlogic-based-tv-players/s905/tronsmart-ac/firmware-roms-tools-at/565449-running-linux-from-sd-card-or-usb-flash-drive-using-balbes150-method-and-files

Am besten gleich runter scrollen bis "*** New Directions Start here ***"

Allerdings habe ich es nicht von MMC sondern bisher nur von SD probiert, bin nicht so der Linux experte und wollte erst mal sehen ob es überhaupt läuft.


Kurz:

Ich habe von hier

https://yadi.sk/d/5_32km_EsCV2A/ARMBIAN

das Imge Armbian_5.26_S9xxx_Ubuntu_xenial_3.14.29_server_20170302.img.xz  entpackt und min Win32 DiskImager auf eine SD Karte geschrieben.

Dann in das Hauptverzeichnis der SD-Karte eine zur Android Box passende img.dtb (Device Tree Block )  kopiert und dann von der SD Karte gebootet. Am besten nimmt man erst mal eine .dtb und Libreelec zum testen wie man von der Android Box startet, wenn man noch nie so etwas gemacht hat. Für Libreelec gibt es nämlich auch gute Anleitungen.
Wenn das armbian erst mal läuft ist die FHEM Installation ein klacks. Nur den IR-Empfänger bekomme ich gerade nicht hin. Und ich habe eine AKASO mit einem etwas seltenen WLAN Modul erwischt (hat auch nur 17€ gekostet), da hab ich noch keinen WLAN Treiber. Aber WLAN benötige ich nicht. Die meisten anderen Android TV Boxen haben aber WLAN Unterstützung.

Stromaufnahme ist 1.7W  bis 2.5W ;)

Momentan läuft mein FHEM noch auf einem Beaglebone Black auf MMC. Beim kopieren hab ich schon festgestellt, das beim BBB das FHEM-Backup doppelt so lange dauert wie  FHEM-Kopie auf der Android Box mit SD KArte.













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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #6 am: 09 März 2017, 22:48:35 »
Thx @Samsi,

das klingt wirklich interessant und machbar. Wobei gleich headless und auf dem eMMC mein Ziel wäre  ;). Mittlerweile habe ich einige Linux-Erfahrung und auch schon einige Android-Devices verschlimmbessert, entgoogled usw.. Solange die Dinger irgendwie booten und es einen funktionierenden Kernel gibt, sollte das hinzubekommen sein 8).

Aber erst muß ich mal die anderen Dinge abarbeiten, die auf der Liste standen, dann sind die Preise für die ganz neuen Chipsätze vielleicht auch nochmal gefallen (Balbes150 hat irgendwo auch berichtet, dass auch der Nachfolger von dem S905 mit armbian laufen soll).

Bis demnächst also,

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Offline Ranseyer

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #7 am: 21 März 2017, 20:13:57 »
Hi,

ich vermute mal RaspiLED hat solche Boxen (?).

Welche davon gefallen Dir vom HW Design ? (Nehme mal an zur Geschwindigkeit des Root-FS kannst du nichts sagen ? [Es gibt auch für Android Benchmark-Apps mit diesem Zweck])


PS: Mir schweben schon länger solche S905 und später 912er Boxen mit Linux vor, weil ich keine günstigen Single-Board Rechner mit schnellem Root-FS kenne. Außerdem muss kein Gehäuse gekauft werden, GPIO will ich nicht mehr haben zu diesem Zweck, und wenn sogar das evtl. sichere Netzteil mit im Paket liegt... Sinnvoll würde ich min. zweimal USB finden, denn ohne gehts kaum, und Reserve schadet nicht.



Grüße

Offline dev0

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #8 am: 26 April 2017, 17:31:27 »
Zitat
weil ich keine günstigen Single-Board Rechner mit schnellem Root-FS kenne
Ordoid C2 mit eMMC Modul statt SD, vielleicht? In der Praxis sind die eMMC Module ca. 2-3x schneller als SD.

Offline Ranseyer

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #9 am: 26 April 2017, 17:55:01 »
Willst Du meinen Odroid C1+ (inkl. eMMC) für nen angemessenen* Preis haben ?

...will Dir sicher nicht zu Nahe treten. Die C1/C2 mit eMMC Modul haben ein schnelles Root-FS...
Billig von Preis sind die leider nicht. Gut schon.

Wenn nun das Design der 905er oder 912 Box einigermaßen OK ist kann man auf dem Weg sicher viel billiger schnellen Speicher (+Gehäuse; sicheres Netzteil?) bekommen.
(Wäre meine Hoffnung wobei man nie weiß ob der Chinamann auch unnötig spart)

PS: Ich glaube ich bin mit der Sache erst mal durch. Die IOs habe ich nun weitgehend am LAN und wo es gut funkt plaziert. Wenn eh schon ein dicker Server läuft: soll der doch noch FHEM mitmachen. Dann noch spontan die Idee ein Backup täglich auf nen billigen Rechner wie den BanaPi schieben (müsste ich mal durchdenken in meinem Fall diese Config dann 1:1 läuft) und wenn ganz viel Zeit wäre noch nen Watchdog Skripten, dass die billige Kiste übernimmt wenn der Große weg ist. Wobei man auch dafür dann ein Amlogic Kistchen nehmen könnte (mit Linux darauf)

Fazit: Machen könnte man viel...


*das wird nicht billig, leider...

Offline dev0

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #10 am: 26 April 2017, 18:14:56 »
Der C2 kostet 46$, plus pp. Mir wäre das nicht zu teuer. Meinen U3 konnte ich damals sogar versandkostenfrei aus Korea bestellen.
Und nein, Du trittst mir nicht zu nahe, ich habe keine Hardkernel Aktien. ;)

Offline Ranseyer

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #11 am: 26 April 2017, 19:05:22 »
Danke das finde ich mal wieder sehr leerreich...

Meine Rechnung wäre gewesen:
60€ C2
80€ eMMC
xx€  Gehäuse, Netzteil, Stromkabel
=======
150 ca. Gesamtsumme in Deutschland

=> Leider im Ausland deutlich billiger, ...   (ca 110USD+PP +Zoll +*Umsatzsteuer)

Wenn man statt dessen 40-50€ in eine Box investiert und Linux flasht, ... darauf wollte ich raus.

Offline Tedious

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #12 am: 27 April 2017, 10:48:16 »
Andersrum gedacht - für die 50€ bekommst Du auch immer mal wieder ein Windows-Tablet in 7 Zoll - darauf ließe sich das auch stromsparend und günstig betreiben ;)

Ich hab auch viel gebastelt und laboriert - die beste Entscheidung war der Kauf des Brix und 4GB Ram für knapp 150€, dazu eine eh noch vorhandene 500GB 2,5 HDD und Ubuntu Server headless - damit sind alle Spatzen gefangen, viel Luft für Spielereien, eine wirklich flotte SQL-DB (mehrere Temp-Graphen in einer Gruppe erscheinen quasi "instant" gleichzeitig <1 Sekunde) und eben die nötige Stabilität des Systems.

Für mich ein lohnendes Investment, seit der Umstellung im Dezember ausfallfrei und keine Wartezeiten mehr (auf dem RPI 3 waren die Delays lang - Bsp: im Flur hängt ein Intertechno Bewegungsmelder, der wenn er triggert eine Hue-Lampe an der Decke per on-for-timer schaltet. Bei dem Pi verging zwischen "Signal registriert (rotes Blitzen des Bewegungsmelders)" bis zum "Licht an" 2-3 Sekunden - mit dem Brix völlig verzögerungsfrei).
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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #13 am: 27 April 2017, 11:17:47 »
Andersrum gedacht - für die 50€ bekommst Du auch immer mal wieder ein Windows-Tablet in 7 Zoll - darauf ließe sich das auch stromsparend und günstig betreiben ;)
...bitte wo ist der Vorteil, wenn man für derartige Zwecke wie FHEM ein OS aus Redmond verwendet, zumal, wenn man den Server irgendwo liegen hat, wo niemand hinsehen soll :-*?

Zwischenstand meiner Versuche zum Thema: Amlogic S905x, 2 GB RAM, 8GB eMMC=37,- Euro incl. Versand.
Installation Linux: etwas mühsam, sich die Dinge zusammenzusuchen, hatte dann aber ein Ubuntu 16.04 (server, 3-er Kernel) binnen kurzem am Laufen, Installation von FHEM war kein Problem. Belegter Speicher: 3%...

Was nicht gut war: von den 7.2 GB lt. Partitionstabelle für das Linux waren nur 4.7 GB verfügbar, und beim Versuch, das nach 5 Tagen uptime zu korrigieren, die das Teil ohne Last und Mucken lief, habe ich erst mal einen Zeigel erzeugt. Werde jetzt bei Gelegenheit mal etwas Russich lernen, um dem wieder beizukommen ::). Aber an sich ist das eine charmante Option, Verarbeitung, Netzteil usw. scheinen ok zu sein.
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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #14 am: 27 April 2017, 11:28:57 »
...bitte wo ist der Vorteil, wenn man für derartige Zwecke wie FHEM ein OS aus Redmond verwendet, zumal, wenn man den Server irgendwo liegen hat, wo niemand hinsehen soll :-*?

Denn fange ich mal an....

...weil es für die älteren SOCs inzwischen Linux-Images gibt die OOTB laufen
...weil die SOCS incl. Display bei 3-4W liegen
...weil man nicht nur per SSH sondern zur Not auch mal direkt was anpassen kann
...weil man direkt ein TFUI-Frontend nutzen kann
...weil es eine sehr stabile x86 Umgebung ist
...weils beliebig fortgesetzt werden kann ;)

Ich sag ja nicht dass man das nutzen MUSS, mach ich ja auch nicht. Aber für 40-50€ mit 2GB Ram und 32GB eMMc bei Amazon geschossen wohl "mehr fürs Geld" als zum gleichen Kurs einen RPi mit Gehäuse und SD-Karte zu kaufen.
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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #15 am: 02 Mai 2017, 17:04:34 »
Mal ne ganz andere Idee: der NanoPi NEO2 kostet 15€
http://www.friendlyarm.com/index.php?route=product/product&path=69&product_id=180

Ein LAN Modul für einen CUN kostet ca. 10€

==================
Daraus könnte man folgern: Für 5€ Aufpreis bekommt man LAN + einen einfachen Rechner.

Wenn ich also einen MehrfachCUL habe und in das selbe Gehäuse noch den NanoPi stecke, hätte man "alles" in einem Gehäuse:

-4Fach CUL
-Kleinrechner
(notfalls noch HM*UART, MySensors -Funk/RS485)


Im Prinzip nur die Frage wie man den NanoPi in z.B. einem solchen Gehäuse montiert...


PS: Sorry, das ist OT, passt hier aber vermutlich trotzdem recht gut...

Offline RaspiLED

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #16 am: 02 Mai 2017, 20:10:56 »
Hi,
Ja von der Hardware passt der NanoPi NEO2, aber ich sehe keine HDMI Buchse für Kodi.
Rein für FHEM braucht man die natürlich nicht ;-)
Gruß Arnd


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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #17 am: 06 Mai 2017, 11:45:37 »
So, nachdem ich eben testweise mein Haupt-FHEM auf eine TV-Box umgezogen habe, mal meine ersten Eindrücke:

Es handelt sich um eine AmlogicS905x-Box mit 8GB eMMC, 2GB RAM, Kostenpunkt 37,- Euro.

Installation Ubuntu 16.04 (Server):
Es gibt Images von balbes150, wenn man der Anleitung dazu folgt, hat man - je nach Erfahrung - in ca. 1h ein aktuelles Ubuntu am laufen, Installation FHEM geht nach Debian-Anleitung auch fix. Installationsmedium ist eine MicroSD-Karte. Man kann die SD-Karte auch dazu nutzen, um die Box davon zu booten (wenn jemand nicht gleich nach eMMC umziehen möchte; bei der eMMC-Installation scheint das System von der SD-Karte "as is" in den eMMC-Bereich kopiert zu werden, ein nachträglicher Umzug wäre damit wohl problemlos möglich). 

Als sourcen werden dann beim Aktualisieren die Ubuntu- und apt.armbian.com xenial InRelease-Quellen genutzt.

Mankos bis dato:
- von den 8GB eMMC bekommt man mit diesen Images nur 4.7GB an effektiv verfügbarem /dev/data.
- im Moment läuft die GB-Eth-Schnittstelle nur mit 100MBit
- Bluetooth, WLAN: untested, aber min. WLAN scheint zu funktionieren (brauche ich beides nicht zwingend)
(- Im Moment ist mir noch unklar, ob bzw. wie Kernel-Updates dann ggf. kommen/laufen)

Das sind die Schnappschußwerte nach FHEM-Installation
Zitat
Welcome to ARMBIAN 5.27 stable Ubuntu 16.04.2 LTS 3.14.29   
System load:   0.34             Up time:       2 min
Memory usage:  7 % of 1807Mb    IP:            xxxx
CPU temp:      60°C           
Usage of /:    38% of 4.7G   
Dabei braucht die Box im Normalbetrieb (ohne USB-Geräte, die hängen bei mir auf einem aktiven Hub) 2W (Standard-ELV-Meßgerät, daher keine Gewähr für Richitgkeit des Werts.

Die CPU-Temp erscheint mir nicht optimal, ist aber wohl noch im Rahmen.
Ansonsten: Hatte das Ding vorher 2x mehrere Tage einfach so am laufen, dabei keine feststellbaren Ausfälle, daher jetzt der Umzug, um das unter Echtbedingungen mal zu "strapazieren".

Bis dato muß ich sagen: FHEMWEB läuft super-flüssig (im Vergleich zu RPI-2) 8) ;D ;D 8).

Mache jetzt erst mal den Langzeittest und berichte dann wieder.

Gruß, Beta-User
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Offline Wernieman

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #18 am: 06 Mai 2017, 11:50:08 »
Zitat
CPU temp:      60°C
Da du nicht weißt, wie genau dieses gemessen wird, würde ich mich nicht darauf verlassen. Die Verwendetes Messdioden hben meistens eine relativ hohe Toleranz. Hast Du ein Temperatur-Meßgerät?
- Bitte um Input für Output
- When there is a Shell, there is a Way

Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html

Offline Ranseyer

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #19 am: 06 Mai 2017, 12:55:38 »
Es handelt sich um eine AmlogicS905x-Box mit 8GB eMMC, 2GB RAM, Kostenpunkt 37,- Euro.

Cooles Projekt. (Leider habe ich keinen Bedarf, denke mein FHEM zieht eher als VM auf den dicken Server um)
Wünsche dir viel Erfolg und freue mich über Updates zu Deinem Status.

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #20 am: 06 Mai 2017, 21:00:23 »
Hi, welche Box hast Du denn genau? Ich habe hier auch mehrere und denke ebenfalls drüber nach? MX9, MQ9, ...
Gruß Arnd


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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #21 am: 06 Mai 2017, 21:49:46 »
Hi, welche Box hast Du denn genau? Ich habe hier auch mehrere und denke ebenfalls drüber nach? MX9, MQ9, ...
Gruß Arnd
Die nennt sich Exelvan T95N, das letzte darauf zwischenzeitlich installierte Android-ROM war aber das von einer Leelbox, genauen Typ weiß ich schon gar nicht mehr, brauchte das ja nur 2x zum booten ::)...

Will sagen: ist m.E. ziemlich egal, weil eigentlich immer dasselbe verbaut ist. Die Images von balbes150 gibt es hardwaremäßig sowieso nur in 2 Grundvarianten, nämlich entsprechend der Prozessorgeneration S9xxx und S8xxx.
Zur Installation einfach eines der Images auswählen, auf SD-Karte schieben (habe dd verwendet), und dann entweder direkt von SD booten (geht bei manchen Boxen, wenn man den update-Button bei Power-On gedrückt hält. Ist bei mir versteckt am Ende der Audiobuchse ;). Bei anderen muß man erst das update-ZIP unter Andoid installieren, dann bootet das Teil immer von SD, wenn eine bootfähige Karte im Slot steckt). Details dazu (english) hier und in diversen post im Armbian-Forum.

Achtung: Sollte das nicht klappen, liegt es uU. daran, dass das Image ZU NEU ist (bei mir wollte die Version mit dem 4.11-er Kernel nicht, habe dann meine "alte" Karte genommen mit einer Version von Mitte April). Kann aber auch an meiner etwas besonderen Ausgangslage liegen (s.u.) ::).

Die Installation auf eMMC muß man seperat anstoßen, man kann vorab ein Backup des Systems machen. Das hilf aber uU. wenig, wenn man - wie ich wegen der Differenz zwischen 7.2GB Partitionsgröße und 4.7GB effektiv verfügbarem /dev/data - mit fdisk etwas zu tief ins System eingreift und dadurch den Systemstart komplett zerschießt. Dann muß man eMMC-PINs kurzschließen, eine serielle Schnittstelle einlöten und anderen Blödsinn mehr :-\.

Cooles Projekt. (Leider habe ich keinen Bedarf, denke mein FHEM zieht eher als VM auf den dicken Server um)
Wünsche dir viel Erfolg und freue mich über Updates zu Deinem Status.
Danke! Ich betreibe bis auf weiteres keinen potenten 24/7-Server und habe das v.a. aus zwei Gründen mal angehen wollen:
Zum einen kann ich auf diese Weise mein ungutes Gefühl beseitigen, was immer mal wieder berichtete Probleme mit PI-SD-Karten angeht und bekomme dabei noch deutlich mehr Performance geschenkt (für gut das Doppelte an Geld bekommt man dann auch noch den schnelleren S912 und mehr eMMC und sogar uU. 3GB RAM ;)).
Zum anderen stellt so eine Box (ggf. sogar eine kleinere) m.E. gerade für Einsteiger eine super-Option dar, um FHEM "gefahrlos und kostengünstig" kennenzulernen. Die Installation ist kaum schwieriger als auf dem PI (s.o.), man kann es erst mal nur mit einer SD-Karte testen und kommt auch nicht gleich in Versuchung, auf dem Server irgendwelche GPIO-Konfigurationen vorzunehmen (das ist m.E. gerade für Anfänger falsch - wer weiß, was er da tut, darf gerne auch Server-GPIO's nutzen ::)).
Und bevor Mißverständnisse aufkommen: Ich bin überzeugt, das die Raspberry Foundation grundlegendes geleistet hat und habe die Organisation mit den 3 PI's gerne unterstützt, die ich gekauft habe :). Die Preise sind auch für einen Schwaben ok.
 
Da du nicht weißt, wie genau dieses gemessen wird, würde ich mich nicht darauf verlassen. Die Verwendetes Messdioden hben meistens eine relativ hohe Toleranz. Hast Du ein Temperatur-Meßgerät?
Hätte evtl. einen DS18B20, den ich an den Kühlkörper hängen könnte. Aber ob das genauer wird?
Ich mach' einfach die Probe auf's Exempel, wie gesagt, es geht auch um eine Art Machbarkeitsstudie. Da gehört eine gewisse Risikobereitschaft dazu (hatte eben zwischen 68 und 70°C gemeldet bekommen).
Was ich eben noch nachgesehen habe: die zulässigen CPU-Freqs liegen zwischen 100MHz und 1,5GHz, eben lagen die effektiven Frequenzen zwischen  100Mz und 1GHz. Das Frequenzscaling scheint also zu funktionieren und steht im Standard auf ondemand.

Was FHEM angeht, war der Tag ganz normal, wenn man davon absieht, dass der HMUART im Moment noch im PI verbaut ist und nur der CUL arbeiten durfte. Demnächst bekommt wohl doch der 2. ESP was zu tun, um die Funkabdeckung im Haus von einem anderen Einsatzort aus zu verbessern ;). Wird wohl noch eine Zeit dauern, bis ich die Milight-ESP-Bridge durch einen Arduino (oder @Ranseyer: einen Arduino und einen STM32) ersetzen kann. Sollte wohl mal ein paar LAN-Module in der Bucht angeln ;D.

Gruß, Beta-User
« Letzte Änderung: 06 Mai 2017, 21:58:27 von Beta-User »
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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #22 am: 28 Mai 2017, 16:56:41 »
So, nachdem die Box jetzt die letzten drei Wochen vor sich hinwerkeln durfte mal meine seitherigen Erfahrungen:

- Das Teil läuft grundsätzlich problemlos durch, es gab keine ungeplanten Reboots oder sonstigen komischen Events
- FHEM reagiert weiterhin sehr flüssig, allerdings nicht beim Plotten (wobei ich derzeit nur den SYSMON ernsthaft plotte, der Filelog ist aktuell um die 112MB. Das dauert für einen Wochenplot fast eine Minute, der kleine Rest geht fix; plotfork ist an...)
- vom eMMC brauche ich zwischenzeitlich 43%, das meiste dürfte durch updates und logs, v.a. von SYSMON draufgegangen sein.
- Die CPU- Temperaturen sind nicht wirklich toll, siehe Plot, die CPU hat aber praktisch nichts zu tun.

Bin also erst mal soweit zufrieden 8) .

Bis bald,

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