Autor Thema: Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box  (Gelesen 2071 mal)

Offline Ranseyer

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #15 am: 02 Mai 2017, 17:04:34 »
Mal ne ganz andere Idee: der NanoPi NEO2 kostet 15€
http://www.friendlyarm.com/index.php?route=product/product&path=69&product_id=180

Ein LAN Modul für einen CUN kostet ca. 10€

==================
Daraus könnte man folgern: Für 5€ Aufpreis bekommt man LAN + einen einfachen Rechner.

Wenn ich also einen MehrfachCUL habe und in das selbe Gehäuse noch den NanoPi stecke, hätte man "alles" in einem Gehäuse:

-4Fach CUL
-Kleinrechner
(notfalls noch HM*UART, MySensors -Funk/RS485)


Im Prinzip nur die Frage wie man den NanoPi in z.B. einem solchen Gehäuse montiert...


PS: Sorry, das ist OT, passt hier aber vermutlich trotzdem recht gut...

Offline RaspiLED

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #16 am: 02 Mai 2017, 20:10:56 »
Hi,
Ja von der Hardware passt der NanoPi NEO2, aber ich sehe keine HDMI Buchse für Kodi.
Rein für FHEM braucht man die natürlich nicht ;-)
Gruß Arnd


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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #17 am: 06 Mai 2017, 11:45:37 »
So, nachdem ich eben testweise mein Haupt-FHEM auf eine TV-Box umgezogen habe, mal meine ersten Eindrücke:

Es handelt sich um eine AmlogicS905x-Box mit 8GB eMMC, 2GB RAM, Kostenpunkt 37,- Euro.

Installation Ubuntu 16.04 (Server):
Es gibt Images von balbes150, wenn man der Anleitung dazu folgt, hat man - je nach Erfahrung - in ca. 1h ein aktuelles Ubuntu am laufen, Installation FHEM geht nach Debian-Anleitung auch fix. Installationsmedium ist eine MicroSD-Karte. Man kann die SD-Karte auch dazu nutzen, um die Box davon zu booten (wenn jemand nicht gleich nach eMMC umziehen möchte; bei der eMMC-Installation scheint das System von der SD-Karte "as is" in den eMMC-Bereich kopiert zu werden, ein nachträglicher Umzug wäre damit wohl problemlos möglich). 

Als sourcen werden dann beim Aktualisieren die Ubuntu- und apt.armbian.com xenial InRelease-Quellen genutzt.

Mankos bis dato:
- von den 8GB eMMC bekommt man mit diesen Images nur 4.7GB an effektiv verfügbarem /dev/data.
- im Moment läuft die GB-Eth-Schnittstelle nur mit 100MBit
- Bluetooth, WLAN: untested, aber min. WLAN scheint zu funktionieren (brauche ich beides nicht zwingend)
(- Im Moment ist mir noch unklar, ob bzw. wie Kernel-Updates dann ggf. kommen/laufen)

Das sind die Schnappschußwerte nach FHEM-Installation
Zitat
Welcome to ARMBIAN 5.27 stable Ubuntu 16.04.2 LTS 3.14.29   
System load:   0.34             Up time:       2 min
Memory usage:  7 % of 1807Mb    IP:            xxxx
CPU temp:      60°C           
Usage of /:    38% of 4.7G   
Dabei braucht die Box im Normalbetrieb (ohne USB-Geräte, die hängen bei mir auf einem aktiven Hub) 2W (Standard-ELV-Meßgerät, daher keine Gewähr für Richitgkeit des Werts.

Die CPU-Temp erscheint mir nicht optimal, ist aber wohl noch im Rahmen.
Ansonsten: Hatte das Ding vorher 2x mehrere Tage einfach so am laufen, dabei keine feststellbaren Ausfälle, daher jetzt der Umzug, um das unter Echtbedingungen mal zu "strapazieren".

Bis dato muß ich sagen: FHEMWEB läuft super-flüssig (im Vergleich zu RPI-2) 8) ;D ;D 8).

Mache jetzt erst mal den Langzeittest und berichte dann wieder.

Gruß, Beta-User
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Bitte beachten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,71806.0.html

Offline Wernieman

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #18 am: 06 Mai 2017, 11:50:08 »
Zitat
CPU temp:      60°C
Da du nicht weißt, wie genau dieses gemessen wird, würde ich mich nicht darauf verlassen. Die Verwendetes Messdioden hben meistens eine relativ hohe Toleranz. Hast Du ein Temperatur-Meßgerät?
- Bitte um Input für Output
- When there is a Shell, there is a Way

Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html

Offline Ranseyer

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #19 am: 06 Mai 2017, 12:55:38 »
Es handelt sich um eine AmlogicS905x-Box mit 8GB eMMC, 2GB RAM, Kostenpunkt 37,- Euro.

Cooles Projekt. (Leider habe ich keinen Bedarf, denke mein FHEM zieht eher als VM auf den dicken Server um)
Wünsche dir viel Erfolg und freue mich über Updates zu Deinem Status.

Offline RaspiLED

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #20 am: 06 Mai 2017, 21:00:23 »
Hi, welche Box hast Du denn genau? Ich habe hier auch mehrere und denke ebenfalls drüber nach? MX9, MQ9, ...
Gruß Arnd


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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #21 am: 06 Mai 2017, 21:49:46 »
Hi, welche Box hast Du denn genau? Ich habe hier auch mehrere und denke ebenfalls drüber nach? MX9, MQ9, ...
Gruß Arnd
Die nennt sich Exelvan T95N, das letzte darauf zwischenzeitlich installierte Android-ROM war aber das von einer Leelbox, genauen Typ weiß ich schon gar nicht mehr, brauchte das ja nur 2x zum booten ::)...

Will sagen: ist m.E. ziemlich egal, weil eigentlich immer dasselbe verbaut ist. Die Images von balbes150 gibt es hardwaremäßig sowieso nur in 2 Grundvarianten, nämlich entsprechend der Prozessorgeneration S9xxx und S8xxx.
Zur Installation einfach eines der Images auswählen, auf SD-Karte schieben (habe dd verwendet), und dann entweder direkt von SD booten (geht bei manchen Boxen, wenn man den update-Button bei Power-On gedrückt hält. Ist bei mir versteckt am Ende der Audiobuchse ;). Bei anderen muß man erst das update-ZIP unter Andoid installieren, dann bootet das Teil immer von SD, wenn eine bootfähige Karte im Slot steckt). Details dazu (english) hier und in diversen post im Armbian-Forum.

Achtung: Sollte das nicht klappen, liegt es uU. daran, dass das Image ZU NEU ist (bei mir wollte die Version mit dem 4.11-er Kernel nicht, habe dann meine "alte" Karte genommen mit einer Version von Mitte April). Kann aber auch an meiner etwas besonderen Ausgangslage liegen (s.u.) ::).

Die Installation auf eMMC muß man seperat anstoßen, man kann vorab ein Backup des Systems machen. Das hilf aber uU. wenig, wenn man - wie ich wegen der Differenz zwischen 7.2GB Partitionsgröße und 4.7GB effektiv verfügbarem /dev/data - mit fdisk etwas zu tief ins System eingreift und dadurch den Systemstart komplett zerschießt. Dann muß man eMMC-PINs kurzschließen, eine serielle Schnittstelle einlöten und anderen Blödsinn mehr :-\.

Cooles Projekt. (Leider habe ich keinen Bedarf, denke mein FHEM zieht eher als VM auf den dicken Server um)
Wünsche dir viel Erfolg und freue mich über Updates zu Deinem Status.
Danke! Ich betreibe bis auf weiteres keinen potenten 24/7-Server und habe das v.a. aus zwei Gründen mal angehen wollen:
Zum einen kann ich auf diese Weise mein ungutes Gefühl beseitigen, was immer mal wieder berichtete Probleme mit PI-SD-Karten angeht und bekomme dabei noch deutlich mehr Performance geschenkt (für gut das Doppelte an Geld bekommt man dann auch noch den schnelleren S912 und mehr eMMC und sogar uU. 3GB RAM ;)).
Zum anderen stellt so eine Box (ggf. sogar eine kleinere) m.E. gerade für Einsteiger eine super-Option dar, um FHEM "gefahrlos und kostengünstig" kennenzulernen. Die Installation ist kaum schwieriger als auf dem PI (s.o.), man kann es erst mal nur mit einer SD-Karte testen und kommt auch nicht gleich in Versuchung, auf dem Server irgendwelche GPIO-Konfigurationen vorzunehmen (das ist m.E. gerade für Anfänger falsch - wer weiß, was er da tut, darf gerne auch Server-GPIO's nutzen ::)).
Und bevor Mißverständnisse aufkommen: Ich bin überzeugt, das die Raspberry Foundation grundlegendes geleistet hat und habe die Organisation mit den 3 PI's gerne unterstützt, die ich gekauft habe :). Die Preise sind auch für einen Schwaben ok.
 
Da du nicht weißt, wie genau dieses gemessen wird, würde ich mich nicht darauf verlassen. Die Verwendetes Messdioden hben meistens eine relativ hohe Toleranz. Hast Du ein Temperatur-Meßgerät?
Hätte evtl. einen DS18B20, den ich an den Kühlkörper hängen könnte. Aber ob das genauer wird?
Ich mach' einfach die Probe auf's Exempel, wie gesagt, es geht auch um eine Art Machbarkeitsstudie. Da gehört eine gewisse Risikobereitschaft dazu (hatte eben zwischen 68 und 70°C gemeldet bekommen).
Was ich eben noch nachgesehen habe: die zulässigen CPU-Freqs liegen zwischen 100MHz und 1,5GHz, eben lagen die effektiven Frequenzen zwischen  100Mz und 1GHz. Das Frequenzscaling scheint also zu funktionieren und steht im Standard auf ondemand.

Was FHEM angeht, war der Tag ganz normal, wenn man davon absieht, dass der HMUART im Moment noch im PI verbaut ist und nur der CUL arbeiten durfte. Demnächst bekommt wohl doch der 2. ESP was zu tun, um die Funkabdeckung im Haus von einem anderen Einsatzort aus zu verbessern ;). Wird wohl noch eine Zeit dauern, bis ich die Milight-ESP-Bridge durch einen Arduino (oder @Ranseyer: einen Arduino und einen STM32) ersetzen kann. Sollte wohl mal ein paar LAN-Module in der Bucht angeln ;D.

Gruß, Beta-User
« Letzte Änderung: 06 Mai 2017, 21:58:27 von Beta-User »
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Bitte beachten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,71806.0.html

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Antw:Erfahrungen mit FHEM auf Android TV Box
« Antwort #22 am: 28 Mai 2017, 16:56:41 »
So, nachdem die Box jetzt die letzten drei Wochen vor sich hinwerkeln durfte mal meine seitherigen Erfahrungen:

- Das Teil läuft grundsätzlich problemlos durch, es gab keine ungeplanten Reboots oder sonstigen komischen Events
- FHEM reagiert weiterhin sehr flüssig, allerdings nicht beim Plotten (wobei ich derzeit nur den SYSMON ernsthaft plotte, der Filelog ist aktuell um die 112MB. Das dauert für einen Wochenplot fast eine Minute, der kleine Rest geht fix; plotfork ist an...)
- vom eMMC brauche ich zwischenzeitlich 43%, das meiste dürfte durch updates und logs, v.a. von SYSMON draufgegangen sein.
- Die CPU- Temperaturen sind nicht wirklich toll, siehe Plot, die CPU hat aber praktisch nichts zu tun.

Bin also erst mal soweit zufrieden 8) .

Bis bald,

Beta-User
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Bitte beachten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,71806.0.html

 

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