Autor Thema: Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)  (Gelesen 4678 mal)

Offline visionsurfer

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Hallo,

so langsam aber sicher ist es an der Zeit, hier mal mein Projekt vorzustellen. Ich betrachte es ein bisschen als Tagebuch. Achtung das wird ein langer Thread :)

Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich schon mit PC´s. Ich hab es leider verpasst, eine Programmiersprache zu lernen und mittlerweile fehlt mir die Zeit. Ich bin ein sehr guter Anwender, war früher immer auf dem neusten Stand von Hard- und Software und konnte überall mitreden. Je älter man wird, desto größer verschieben sich die Prio´s :)

Schon früher habe ich vom "digitalen Haus" geträumt. Überall Micros, um alles per Sprache zu steuern, den digitalen Kühlschrank, ein TV Bild was mir folgt, wenn ich im Klo sitze usw.
Meine ersten Erfahren habe ich dann mit "Windows Mediacenter" gesammelt. Gleich danach kam Media Portal und ich war großer FAN der HTPC Szene. Also hab ich die perfekte Technik gesucht, um einen lüfterlosen oder fast lautlosen HTPC zu bauen und somit ein Mediacenter im Wohnzimmer zu haben. Alles sollte vernetzt werden. Jeder Client konnte auf den "Server" zugreifen usw. Doch welcher Client überhaupt ? Ich hatte nur einen Fernseher und hin und wieder hab ich mit dem Notebook getestet.

Also eine tolles Spielzeug, aber ich brauchte es nicht wirklich. Dann hab ich mir das erste IP Symcon System gekauft. Kurz reingeschaut, aber nie wirklich weiter mit gearbeitet.

Es folgte der erste SMART TV Fernseher und das IPAD kam auf den Markt.

Ich hab dann weiter mit Media Portal gearbeitet. Immer neue Versionen getestet, wollte per IPAD von unterwegs meinen Programmguide starten usw. Braucht man das wirklich ? Ich bin kein TV Junkie und schaue wirklich ziemlich selten LIVE TV. Meine Antwort war daher NEIN.
Im laufe der Zeit gab es fast alle Sender per Mediathek. Wenn man wirklich was verpasst hatte, schaut man es einfach in der Mediathek. Irgendwie war ein HTPC überfällig. Ich war ziemlich glücklich mit meinem Fernseher. Wieder etwas später gab es sogar LIVE TV Apps die gut funktionieren. Somit konnte man das IPAD einfach mit ins Bett nehmen und schnell noch was schauen, wenn man Bock hatte.

Viele Jahre später, stand dann der Traum vom Eigenheim vor der Tür. Hier war dann schnell klar, wenn, dann richtig. Also bin ich zum Elektriker und wir haben uns beraten lassen. Ich hatte vorher schon immer den "smart Home" Markt verfolgt. Eigentlich wollte ich ein Loxone System. Davon wurde uns abgeraten und wir haben uns für ein KNX System entschieden. Leider, leider waren wir nicht gut beraten. Wir haben extrem viel Geld ausgegeben, alles vernetzen lassen und doch wieder die Hälfte vergessen. Fingerprint per eKey an der Tür, aber keine elektronische Schließanlage. Ein paar Steckdosen schaltbar, aber halt nicht alle. Nur an einer Stelle Wandauslässe für Tablets usw. usw. usw. Mega ärgerlich. Was einfach dran lag, das unser Elektriker noch nie wirklich ein KNX Projekt oder ein "Smart Home" realisiert hat.
Dazu kam das der Elektriker pleite ist. Das Projekt wurde also nie wirklich zu Ende programmiert. Immer mehr Frust kam auf. Wir haben eine teure GIRA Türsprechstation mit Mobotix Kamera und wollten per Skype unterwegs sehen können, wer an der Tür ist. Skype hat direkt nach unserem Kauf, die Zusammenarbeit beendet und nun geht nichts. Die Alternative mit BRIA App funktioniert vorne und hinten nicht.

Na ja. Was soll ich sagen. Alles Mist.
Es stellte sich sehr schnell raus, das man vieles gar nicht braucht oder nutzt. Wir hatten dann von einem anderen Unternehmen zumindest die Basics zu Ende machen lassen. Haben einen EibPort Server, der auch eine schicke Visualisierung hat. Früher dachte ich: GEIL, in jedem Zimmer ein IPAD an der Wand und man steuert alles.

Wie sieht die Realität aus ? Ich öffne vielleicht 5 mal im Jahr die Visualisierung. Meistens um die Heizung zu regeln. Mehr nicht. Warum ist das so ? Weil es einfach nicht wirklich SMART ist. Erst das IPAD anschalten, dann App starten, sich mit Server verbinden und rumwischen. Alles nicht Smart und kein WAF.

Das ganze System ist recht starr. Ich hab immer davon geträumt das meine Miele Geräte mit "Miele @ Home" verbunden sind. Aber welche Infos braucht man da ? Muss man wissen ob der Herd noch an ist ? Unser Herd schaltet sich bei Inaktivität automatisch aus. Da kann also nie was passiert. Was soll ich vom Backofen wissen ? Was vom Geschirrspüler. Unser macht einen Ton, wenn er fertig ist und öffnet automatisch zum lüften. Ich renne doch nicht gleich hin. O.K. Waschmaschine und Trockner macht Sinn, weil im Keller.

Der Hammer ist unsere Badewanne: Wir können die Badewanne per WLAN befüllen lassen. Fand ich MEGA Smart und wollte ich haben. Kosten richtig Geld. Fazit: Wir wohnen nun 2 Jahre in unserem Eigenheim und ich habe genau 2 mal die Badewanne gebraucht. Mal ganz davon abgesehen das es keine Anbindung an die Visualisierung gibt, weil es eine eigene App ist.

Also was ist Smart ? Was braucht man wirklich ?

Fortsetzung und meine ersten Schritte in FHEM folgen....



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Offline DeeSPe

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #1 am: 09 November 2016, 13:24:47 »
Netter Beitrag!

Wenn Du noch verraten würdest wie alt Du in etwa bist?
Und was Du beruflich machst würde mich noch interessieren...

Warum ich das frage?
Nun ja, ich habe eine ähnliche Evolution durchlebt. Genau so wie Du mit HTPC und iPad usw.

Mittlerweile habe ich aber weder HTPC (ist AppleTV und NAS gewichen) noch iPad(s) zu hause.
Alles was nötig ist kann ich über das Handy (das meiste sogar per Siri) machen, oder im allerbesten Fall ist es komplett über FHEM automatisiert.
Computer Freak war ich auch schon immer, habe es allerdings in meiner Jugend auch verpasst eine Programmiersprache zu lernen.
Später habe ich dann den Beruf gewechselt und bin dann doch irgendwie so ein Wenig an's Programmieren gekommen.
Los ging es so um 2000 mit HTML, dann CSS und auch mal ein Wenig PHP. Später kam noch Javascript hinzu. Ich bin in keinem ein Profi, aber das was ich umsetzen möchte gelingt mir, dank Internet, auch.

Anfang diesen Jahres kam ich dann durch Zufall auf FHEM und bin seit dem "Feuer und Flamme". Bereits mehrere hundert, wenn nicht sogar schon tausend, Euro habe ich nun für dieses schöne neue Hobby ausgegeben. Viel mit billigem Chinakram probiert und ne Menge Lehrgeld gezahlt um dann letzten Endes doch professionelle Sachen zu kaufen, z.B. Anfang mit MiLight um dann doch Hue zu kaufen.
Der Umstand dass es für mein Ambilight nur ein halbgares Modul im Forum gab, welches ein User programmiert hatte, hat mich dann dazu veranlasst mir die FHEM Developer Guidelines mal genauer anzusehen und Perl zu lernen. Seit Mitte Juni diesen Jahres kann ich nun auch in Perl alles für mich benötigte umsetzen und somit auch FHEM um einiges "smarter" Programmieren. Mir fällt nun meist für (fast) jede Problemstellung innerhalb kürzester Zeit eine programmtechnische Lösung ein. Es hilft ungemein!!! Und so schwierig ist Perl weiß Gott nicht. Aber gut, mein Grundwissen über Programmierung hatte sich durch PHP- und JS-Erfahrungen verändert.

FAZIT:
Man ist nie zu alt um doch noch programmieren zu lernen und gerade im Bereich FHEM ist Perl ein Must-Have!

Gruß
Dan

P.S. Bin dieses Jahr 40 geworden und arbeite als Systemadministrator. Beruflich habe ich NULL mit Programmieren zu tun, das durch Perl erlernte RegEx hilft mir aber auch im Job an einigen Stellen.
FHEM 5.8, Brix, VIVO mini, RPi3, Debian Jessie, ZME_UZB1
HM-CFG-LAN, HM-MOD-UART-WIFI, HUE, HarmonyHub, JeeLink, CO20
Hyperion auf RPi Zero W, Sonos, viel Z-Wave und HM
alles per HomeKit steuerbar
MAINTAINER: 22_HOMEMODE, 98_Hyperion, 98_FileLogConvert

Offline visionsurfer

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #2 am: 09 November 2016, 14:29:56 »
Fortsetzung:

Ja mittlerweile gehe ich stark auf die 40 zu :)
O.K, wenn man das so nimmt kann ich auch programmieren. Ich hab mich Jahre mit HTML, CSS, Typo3, Template Systeme usw. beschäftigt. Daher denke ich schon ein gutes Grundwissen zu haben. Ich bin aber dort schon lange nicht mehr auf dem neusten Stand.

Beruflich habe ich natürlich sehr viel weiterhin mit PC´s und Internet zu tun. Ich bin im Onlinehandel tätig.

Über verschiedene Blogs wurde ich immer mehr auf FHEM aufmerksam. Angefangen hat alles damit, dass ich begonnen habe unseren Gerätefuhrpark zu Hause mal in Ordnung zu bringen. Ich habe immer den internen NAS Server einer Fritzbox genutzt. Thema Datensicherheit ist hier aber ein ziemlich großes Fremdwort. Also hab ich mir mal ein gescheites NAS System von Synology gekauft. Da ein paar fette Platten rein, dazu noch mal fette Platten per USB für Backup und ein großes Onlinebackup in die Cloud. Hurra, ich glaube meine Daten sind nun gut aufgehoben und geschützt.

Einfach eine geile Technik. Schön Plug + Play. Dazu noch nette Apps und ich setze das Teil auch als Cloud Speicher vom Büro aus ein. Somit konnte ich meinen Dropbox Account kündigen. Super.

Weil ich schon mal dabei war, hab ich mir noch mal das Thema "Multimedia" angenommen. Beim Bau von unserem Eigenheim hab ich fast in jede Ecke LAN Dosen und auch gleichzeitig SAT Kabel legen lassen. Wir haben also ohne Ende LAN und SAT, alles zentral in einen "Serverraum". An jedem Klo, an jedem Spiegel, in der Küche, unter der Küche, Waschkeller, einfach überall. Trotzdem entdecke ich noch Ecken, wo ich jetzt mal LAN brauchen könnte :)

Zum Einzug hab ich mir gleich mal ein paar Sonos Play1 gegönnt. Weil ich schon damals durch unseren EibPort KNX Server über Sprachausgabe geträumte habe. Nach dem Motto "Hallo liebe Bewohner, willkommen zu Hause, es gibt keine neuen Nachrichten auf dem AB". Das war der Traum.

Wie sieht die Realität aus ? Wir sind aktuell nur 2 Personen. Vielleicht auch bald ein paar Kinder. Die Realität ist: Auf unseren privaten Festnetzanschluss, ruft fast keiner an. An der Haustür klingelt fast nie jemand, wenn wir nicht zu Hause sind. O.k. also haben wir schon mal gut an die Zukunft gedacht :) Mit Kinder sieht die Welt vielleicht anders aus.

O.K. also ein paar SONOS Boxen gekauft. Eigentlich ziemliche coole Teile. Laufen sehr gut. Leider werden sie sehr wenig genutzt. Wir sind nicht die MEGA Musikliebhaber, die ständig irgendwie Radio oder andere Musik im Hintergrund haben wollen.

Im Zuge der Anschaffung vom NAS, bin ich auf KODI gestoßen. Warum ? Ich habe ein System gesucht mit dem ich cool und übersichtlich meine digitale Filmsammlung darstellen kann. Ich bin ein großer FAN von "Alles in einem". Ich will nicht tausend Programme haben, dutzende Apps, hier noch was und dort noch was. Das nervt alles. Also hab ich mich mit KODI beschäftigt und meinen ersten Raspberry PI3 gekauft. Das ganze dauerte dank sehr guter Tutorials im Internet keine 2 Stunden und es lief einfach. Somit hab ich mich gleich dazu entschieden mein TV Thema zu zentralisieren und hab im Serverraum einen TV Server gekauft. Fetter PC mit neuster Technik, ein Haufen TV Karten rein (für die Zukunft halt -: ) und los geht der Spaß. Aktuell haben wir 2 Fernseher die quasi nur noch über KODI laufen. An beiden Geräte habe ich einen Raspberry gehangen und damit läuft sehr gut Serien, Filme und Live TV.

Überall in allen Foren und in den Blogs, war immer wieder von FHEM die Rede. Also muss ich mir das doch mal näher anschauen. Ich hatte schon immer Homematic auf den Schirm und wußte das es dort für bezahlbares Geld "Smart Home Lösungen" gibt. Der Einstieg war mein Keymatic. Mich hat es total genervt, das wir zwar an jeder Tür eKey Fingerprint haben, aber Nachts die Tür noch per Schlüssel und per Hand verriegelt werden muss. Bzw. auch von außen per Schlüssel aufgeschlossen werden muss, bevor man überhaupt Fingerprint nutzen kann. Totale Fehlplanung. Hier kam Keymatic ins Spiel. Gekauft, an die Tür geschraubt und Spaß. Geile Sache.

Ich habe dieses Forum entdeckt und so hab ich begonnen mich in FHEM einzulesen. Viele haben mich wahrscheinlich hier schon ausgelacht, weil ich fleißig geschrieben habe. Irgendwann hab ich dann auch angefangen das Einsteiger PDF zu lesen und mir die Tutorial Videos anzuschauen. Als ich mitbekommen habe, dass ich so auch meinen kompletten KNX Bus steuern kann, war kein halten mehr :) Hab ich hier nun endlich eine Lösung gefunden, womit ich unser Eigenheim smart machen kann, ohne immer einen Elektriker für die Programmierung zu beauftragen. Die Antwort ist einfach: JA !!!

Fortsetzung folgt....

Offline exot

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #3 am: 13 November 2016, 15:44:44 »
Moin, moin,
40 oh mein Gott, das waren nochZeiten----lange vorbei. 67 ist im Anflug.
Aber der Traum eines automatisierten Hauses begann vor etwa 40 Jahren mit dem Bau unseres Eigenheimes.
Damals war es wichtig, das der WW Speicher automatisch geladen wurde und ich im Heizungskeller sehr viele
Anzeigen und Regler  hinsichtlich Temperregelungen installierte. Zu der Zeit arbeitete ich als MSR Monteur. Es folgten einige
Jahre Einsatz im Ausland und in dieser Zeit lief nichts. Computer war damals für mich noch nicht verfügbar
denn hier im Ostteil war es hinsichtlich dieser Technik dunkel :-\
Dann kam die Wende und es taten sich ungeahnte Möglichkeiten in Bezug Automatisierung auf.
Leider fehlte mir auch zu dieser Zeit die Zeit, da Kohle verdient werden konnte. Das Leben im Eigenen Haus
war nur wenn überhaupt an den Wochenenden im Urlaub und bei Baustellenunterbrechungen gegeben.
Aber die Idee etwas zu verändern nahm Gestalt an - auch dank ELV Katalog der eines Tages in der Post war.
Dort wurde das FS20 System angeboten, dass laut Aussage ohne Programmierkenntnisse zu beherrschen sei.
Damit begann eine neue Zeit. Vorstellungen und Ideen waren genügend vorhanden. Aber die Umsetzung war
für mich nicht sehr einfach. Es gab aber ein super Forum und dort sehr hilfsbereite Forianer.
Dank deren Hilfe habe ich dann in meiner knapp bemessenen Freizeit angefangen die Beleuchtung zu automatisieren.
Es folgte die Heizung und der Garten. Dieses System läuft noch heute zu unserer aller Zufriedenheit. Auch wenn mal ein Funkbefehl
nicht ankam bzw nicht ankommt.
Seit vergangenem Jahr bin ich nun im Ruhestand und habe immer noch Zeitnot. Im Sommer der Garten. Hier wurde sehr viel umgestaltet,
so das Zeit Mangelware war. Aber im vergangenen Herbst bin ich auf einen PI gekommen wie andere auf einen Hund. Das war wie ein Fieber.
NUR --- Programmierkenntnisse???? Ich habe versucht einen Kurs zu belegen aber nicht durchgehalten, da zu viel andere Sachen wichtiger waren,
die ja in der Vergangenheit liegen geblieben waren. Durch Zufall fand ich dann das Forum hier. Habe sehr viel gelesen und versucht einiges nach zugestalten.
Programmierbeispiele werden ja fast immer zu den einzelnen Projekten angeboten.
Somit habe ich dann angefangen Teile der FS20 Aktoren gegen HM zu wechsel. Ich muss sagen, das ist ganz gut gelungen.
Auch an der Heizungsanlage wurden Geber und Sensoren installiert und zu Laufen gebracht die mir das Leben schon erleichtern.
Die Überwachung geschieht über PC oder Smartphon. Absolut super. Wenn da nur nicht die Momente wären wo mal über Nacht etwas nicht
mehr so läuft wie gehabt.
Wie gesagt programmieren werde ich wohl nicht mehr lernen aber der Spass an der Technik ist ungebremst.
Im Moment überlege ich wie ich das vorhandene FHZ / FS20 in Fhem integrieren kann, damit alles unter einer Oberfläche läuft.
Gruß Michael

Offline visionsurfer

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #4 am: 13 November 2016, 19:19:54 »
Hallo,

ich habe das Glück oder Pech, dass ich mich um Heizung und Co. keinen Kopf machen muss. Wir haben "nur" eine Wohnung in einer Hausgemeinschaft. Bis auf die Grundmauern, war damals beim Kauf noch nichts vorhanden. Daher konnte ich mich austoben.

Mittlerweile hab ich alle Geräte in FHEM eingebunden:

Fritzbox
Fritzfon
SONOS
Philips HUE
KNX
Homematic
FS20
"Baumarkt Steckdosen" (hatte ich noch rumfliegen)
Amazon Alexa
Nexus Tablets
Harmony HUB
KODI

Gerade das finde ich an FHEM so gigantisch. Ich kann das alles miteinander verbinden und eigentlich bekommt man nach außen gar nicht mit, dass es grundsätzlich komplett unterschiedliche Systeme sind.

Das einzige was ich noch nicht hinbekommen habe, sind meine ganzen KNX RGWB LED Stripes. Wir haben überall in den Decken indirektes Licht. Ich hab ein paar hundert Meter LED Stripes legen lassen. Die normalen WW Stripes hab ich hinbekommen, aber ich hänge an de RGBW Stripes. Mal schauen ob es dafür noch eine Lösung gibt.

Auch muss ich mich noch mit Anwesenheitsgeschichten beschäftigen. 2 GTAGS und einen BT USB Adapter hab ich schon hier liegen. Ich bin noch nicht dazu gekommen.

Die letzten Tage war ich einfach nur begeistert, wie gut alles läuft. Alle Geräte eingebunden und ein bisschen damit rumgespielt. KODI über FHEM gesteuert, Licht an, Licht aus, Philips HUE Lampen geregelt usw. alles super geil.

ABER...jetzt geht eigentlich erst die richtige und komplizierte Arbeit los. Alles irgendwie miteinander zu verbinden und eine gewisse Logik zu verpassen. Ich zerbreche mir schon seit Tagen den Kopf. Was macht Sinn. Wie könnte eine Szene "Kochen" aussehen und durch was soll die ausgelöst werden. Grundsätzlich noch einfach. Dann denke ich über die Szene "Fernsehen" nach. Mein Problem ist, dass ich mich wahrscheinlich verrenne. Ich will tausend wenn, dann einbauen. Abends eine Szene Fernsehen ist ja noch einfach. Aber wenn meine Frau, doch mal tagsüber schauen will, muss ich ja nicht extra irgendwelches Licht dimmen. Also müsste ich schon eine weitere Abfrage einbauen. Puh alles gar nicht so einfach. Meine ersten Versuche am Wochenende, waren alle nicht soooo erfolgreich, weil ich meistens noch irgendwo hängen bleibe.

Also ich finde das ist wirklich mit die größte Herausforderung. Sich genau zu überlegen, was man eigentlich will und braucht. Welches Licht will ich angeschaltet haben, wenn ich Abends nach Hause komme und die Wetterstation XY Lux meldet ?

Dazu kommt das Feintuning meiner KNX Installation. Bisher hat alles der Elektriker programmiert. Nun beschäftige ich mich selbst damit. Ich wusste gar nicht, wie schwer es ist einen Bewegungsmelder richtig einzustellen. Also so das er nicht auslöst, wenn eine Mücke durch den Raum fliegt, aber "normal" auslöst, wenn sich ein Mensch bewegt.

Als ich damals beim Bau angefangen habe, mir auszudenken was ich alles gerne hätte, war klar das wir überall in jeden Raum Präsenzmelder installieren lassen. In den großen Räumen sogar mehrere. Damals hatten wir aber noch keine Hund. Nun haben wir einen kleinen Hund. Wenn ich irgendwelche Logik an die Präsenzmelder binden will, kann ich das fast vergessen, weil sich ja der Hund ständig bewegt und durch die Wohnung läuft. Da möchte ich natürlich nicht immer was ausgelöst haben. Gar nicht so einfach.

Es wird also in Zukunft nicht langweilig. Aktuell wünsche ich mir gerade 6 Wochen Urlaub :)

Grüße,
Visionsurfer
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Offline Habbi

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Du schreibst sehr interessant  :) :D
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Offline visionsurfer

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Hi,

vielen Dank. Ich würde gerne auch viel mehr hier schreiben, aber aktuell fehlt mir einfach die Zeit.

Alexa ist bei mir angezogen :)
Wir haben mittlerweile in jedem Zimmer einen Echo DOT oder ECHO stehen. Grundsätzlich funktioniert alles.

Ich glaube ich brauche mal 4 Wochen Urlaub.

Ich habe hier noch alle Bauteile liegen um die den Trockner und die Waschmaschine im Keller in FHEM einbinden zu können. Ich würde dann gerne eine Statusmeldung bekommen, wenn die Waschmaschine fertig ist.

Auch bin ich mit meinem Briefkasten noch nicht weiter. Alle Bauteile liegen bereit, aber ich komme nicht dazu.

Also eigentlich habe ich noch 5 große Baustellen:

- Briefkasten
- Waschmaschine und Trockner
- Kamin
- KODI mit Alexa steuerbar machen (nach dem Motto: Alexa, schalte Pro 7 an)
- Badewanne an FHEM anbinden

Womit ich sehr zufrieden bin ist Geofancy. Das funktioniert super und sehr zuverlässig. Aktuell nehme ich gar keine GTAG mehr.

Letztendlich sind es die tausend Kleinigkeiten. Ich könnte mich wahrscheinlich wirklich WOCHEN damit beschäftigen. Zum Beispiel möchte ich noch viel besser und genauer mit den Präsenzmeldern arbeiten. Wir haben damals beim Bau, in jedem Zimmer und überall gleich im KNX Bus auch Präsenzmelder und CO2 Fühler verbauen lassen. Damit arbeite ich fast noch gar nicht. Die Schwierigkeit ist es, dabei die Empfindlichkeit so eingestellt zu bekommen, das nicht alles auslöst, wenn der Hund in der Nacht durch die Gegend läuft. Also eigentlich auch noch ein Projekt für sich.

So könnte ich die Liste wahrscheinlich sehr lange fortführen.

Ich bin am überlegen, ob ich mir auch noch im Büro einen FHEM Server und ein bisschen Homematic kram zulege. Schon mal im Büro die Computer hochfahren und die Kaffeemaschine starten, wenn ich auf dem Weg ins Büro bin. Auch Heizungssteuerung wäre ein Thema.

Grüße,
Visionsurfer

Online Helmi55

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Servus
ich gratuliere zu deinem Projekt. Ich bin von dem Zeug auch sehr angetan. Mittlerweile werkeln bereits 3 Pis für mich (1x Wohnung 2x Haus und Pool)
Ich bin eigentlich auch für alles zu haben. Nur beim Thema Alexa tue ich mir schwer. Da ist doch eigentlich
in jedem deiner Räume ein "Offenes Mikrofon" welches "alles" an die AmazonServer sendet?
Oder liege ich da falsch - bitte um Aufklärung
Gruß
Helmut
System1 fhem 5.8 auf RPi 3B, HMUSBConfig, DS9490R-1Wire, Busware USB 868, EZOpHModule mit PWR ISO von AtlasScientific, Pool-Solarsteuerung mit FHEM. System2 fhem 5.8 auf RPi 3B mit Busware USB 868 und 433 für Haussteuerung
System3 fhem 5.8 RPi 3B mit HM
https://www.flickr.com/photos/canonhelmi/album

Offline chriz

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Alexa sendet erst dann an AmazonServer, wenn das Aktivierungswort fällt - davor wird ausschließlich lokal im Gerät nach dem Aktivierungswort gelauscht.

Grüße
FHEM auf Intel NUC D34010WYK Core i3, SSD, Ubuntu. HomeMatic mit HMLAN (Groundplane Antenne), Fritz DECT!200, FritzBox 7490, EnerGenie EG-PMS2-LAN, Yamaha RX-V475, Netatmo, Withings, Philips hue, Osram Lightify, Flukso Energy Meter, Harmony, RooWifi, Junkers ZSB 24-4 C Heizung via Heatronic HT-BUS
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Offline visionsurfer

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Moin,

ich bin da nicht so empfindlich. Von mir aus kann jeder mithören. Ich hab nichts zu verbergen. Natürlich ist eine gewissen Datenschutz grundsätzlich schon wichtig. Aber ich finde es wird ein viel zu großer Hype um das Thema gemacht. Wer von mir was abhören will kann das so oder so. Mit Alexa oder ohne.

Wer sagt uns, bzw. gibt einem die 100% Sicherheit das wir nicht schon seit Jahren durch unser Mirco vom Smartphone längst überwacht werden ?

Kennt ihr die Serie "Person of Interest" ? Vielleicht gibt es so eine Maschine schon längst ?

Und wenn ? Ich habe keine so besonderen Daten. Meine Passwörter wechsel ich regelmäßig, mein WLAN ist geschützt und hat auch SEHR lange Passwörter. Also ich glaube eine grundsätzliche "Sicherheit" zu haben. Aber was ist heute schon sicher ?

Grüße,
Visionsurfer

Offline Benni

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FHEM (FL 9.9) (configDB+DbLog) auf Debian Wheezy.
Jede Menge HM mit 2x HMUART (WeMos+esp-link) über VCCU.
UniRoll an CUL868. Sebury F2-2 RFID über ESPEasy
Module: 98_rssFeed und 98_QRCode
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Offline FranzB94

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #11 am: 13 März 2017, 10:05:49 »
Hi!
... unser Mirco vom Smartphone ...

Dann schau doch mal nach, ob dein Hund vom BND gesponsert wird.  8)


Offline Thyraz

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #12 am: 13 März 2017, 13:12:41 »
Sehr schöner Thread. :)

Ich erkenne mich durchaus darin wieder...
Gehe in den nächsten Jahren auch stramm auf die 40er zu und bin seit einem Jahr kräftig am Wohnung automatisieren.

Die Vergangenheit ist auch geprägt von viel PC Affinität.
Habe leider auch zu viel Zeit damit verbracht "nur" Anwender zu sein.
Hat etwas gedauert, bis ich erkannt habe, dass der PC nicht zum Selbstzweck werden sollte. (Dinge wie die Suche nach dem perfekten System mit selbst compiliertem Gentoo usw. erscheinen im Nachhinein doch wie ziemliche Zeitverschwendung. ;))

Durch die Vorliebe für allerlei technische Gadgets bin ich dann aber irgendwann doch bei der Programmierung gelandet.
Habe einige Jahre als Nebengewerbe iOS Entwicklung betrieben und habe hier neben der Programmierung auch viel Zeit reingesteckt mir Können in Interface- / Icondesign anzueignen.

Das lief auch wirklich gut, aber dann kam Hochzeit planen, Kind und Wohnungsbau. ;)
Wirklich viel Zeit für größere Projekte neben dem eigentliche Job war da einfach nicht mehr drin.

Das Thema SmartHome begann dann hauptsächlich mit der Planung nach dem Wohnungskauf.
Bei uns war der Bau sogar noch im Stadium "grüne Wiese", womit mir auch recht viel Zeit blieb.

Der Elektriker war bei uns durch den Bauträger gewählt und auch dieser hatte von SmartHome nicht wirklich Ahnung.
Diese Tatsache und die Kosten haben mich von KNX ferngehalten.
Ich hatte einfach nicht das Gefühl, das richtig planen zu können ohne einen erfahrenen Elektriker der hier unterstützt hätte.
Auch wusste ich noch nicht so recht was sich alles automatisieren lässt und wie das in der Zukunft aussieht.

Habe mich dann darauf beschränkt überall Netzwerk und in alle Zimmer Fernsehkabel legen zu lassen.
Rollläden alle schon elektrisch gewählt, aber mit einfachen auf/ab Tastern statt Steuerungen.
Zusätzlich recht viel Steckdosen gesetzt und bei den Lampen statt Wechsel- / Kreuzschaltungen alles als Taster + Stromstoßrelais im Verteilerkasten ausführen lassen.
Dem Elektriker zusätzlich noch gesagt, dass alle Schalterdosen einen L- und N-Leiter bekommen und er immer Leitungen mit 2-3 mehr Adern verwenden soll als er eigentlich an der Stelle braucht.

"Smart" wurde das ganze dann zum Großteil durch ZWave Unterputzmodule.
Diese sitzen teils als Dimmer im Verteilerkasten statt herkömmlicher Stromstoßrelais, oder an den Rolladenschaltern.
Fensterkontakte sind auch alle ZWave.

Ein zweiter FHEM Server sitzt mittlerweile im Kellerraum und ist durch PowerLAN angebunden.
Nicht unbedingt meine Traumlösung, aber im Mehrfamilienhaus ist ein LAN Kabel in den Keller zu ziehen eben nicht so einfach möglich.
Durch diese zweite FHEM Instanz bekomme ich dann mit ZWave Zwischensteckern Trockner und Waschmaschine in der Waschküche eingebunden.
Ohne ging das durch die Stahlbetondecke nicht bis in unsere Wohnung.

Anfangs hatte ich auch noch einige HUE Lampen gekauft,
aber die Lösung über die Unterputzmodule ist einfach weitaus besser (Lampen auch über FHEM einschaltbar wenn sie wirklich aus sind, Schalter/Lampen gehen auch wenn FHEM mal nicht läuft).
Geblieben sind nur noch die HUE Strips z.B. unter dem Bett oder hinter dem TV, da die eben sowieso keinen fest zugeordneten Schalter haben.

Alexa ist auch seit ein paar Wochen hier und wird bisher aber noch nicht sooo genutzt wie erwartet.
Hauptsächlich für Musik, oder um vom Sofa aus mal die Rollläden runterzulassen ohne das Handy rauszukramen oder aufzustehen...
Sonst kommt es eine meist einfach komisch vor mit einem PC zu reden und der Griff zum Handy wird doch wieder bevorzugt.
Und ein gescheites SmartHome sollte ja sowieso nicht zuviel manuelle Eingriffe benötigen.  :P

Ansonsten sieht meine Liste recht ähnlich aus:

Fritzbox
Fritzfon
SONOS
Philips HUE
ZWave
Amazon Alexa
iPad
Harmony HUB
AppleTV
iBeacons
Enigma2 Receiver
Yamaha AV-Receiver


Das mit dem TV-Licht hat mich auch einige Nerven gekostet. ;)

Bei mir wird jetzt immer die aktuelle Helligkeit der Stehlampe gespeichert wenn TV/AppleTV eingeschaltet wird.
Wenn sie an war, wird sie auf einen niedrigen Wert gedimmt.
Falls es so hell ist, dass Dimmen eher unsinnig wäre, ist sie normal eh nicht an.
Der LED-Stripe hinter dem Fernseher wird immer hochgedimmt.
Beim Ausschalten der Aktivität (oder beim Umschalten auf eine Aktivität ohne Fernseher) wird das Licht wieder auf den vorherigen Wert gesetzt.
Ist es nach 21:00 Uhr wird es seeeehr langsam (20 Sekunden) wieder auf diesen Wert gedimmt, damit die Dame des Hauses nicht im Halbschlaf geblendet wird. ;)

Zusätzlich hab ich auf der Harmony bei der Aktivität Fernsehen noch einen Button im Display mit der Beschriftung "Stehlampe".
Dieser wechselt zwischen der zuvor einstellten Heligkeit der Lampe und dem niedrigeren Dim-Wert fürs Fernsehen.
Damit kann die Dame dann zwischendurch das Licht wieder heller stellen (ohne Handy oder Lichtschalter zu benötigen) wenn sie z.B. Fingernägel lackieren muss.  ;D

Meine Todo Liste ist auch noch ewig, was ich alles in FHEM umsetzen will.
Langweilig wird mir mit dem neuen Hobby so schnell nicht.  :o

Grüße,
Tobias

Offline visionsurfer

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Antw:Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)
« Antwort #13 am: 13 März 2017, 15:51:01 »
Hi,

ja genau das ist der Punkt. Smart Home bedeutet für mich, so wenig wie möglich irgendwo eingreifen.

Diese Punkte hab ich bei wichtigen Sachen auch schon sehr gut hinbekommen. Ich finde das schwierigste dabei ist es, sich zu überlegen was man will und sich diese ganzen "Wenn / Dann" Fragen zu stellen.

Bei uns gehen fast alle Lichter automatisch. Es müssen keine Schalter mehr gedrückt werden. Türen verriegeln sich automatisch. Ich hab schon Monate keinen Schlüssel mehr gebraucht.
Wenn ich den Kochtopf oder die Bratpfanne auf den Herd stelle, bewegt sich automatisch die Dunstabzugshaube in Position, schaltet das Licht ein und die Abluft. Wenn der Herd wieder aus ist, geht das ganze umgedreht.

So z.B. auch im Flur. Wir haben dort einen großen Einbauschrank bauen lassen. Diesen Schrank hab ich mit elektrischen Türen versehen. Also die Schiebetür vom Schrank geht elektrisch auf. Ich will eines Tages versuchen, das noch irgendwie mit dem Fingerprint von der Eingangstür zu koppeln. Wenn ich also die Wohnung betrete, soll der Schrank schon offen sein. So das ich die Jacke sofort aufhängen kann.

Wir haben ja auch "nur" eine Wohnung. Als wir gekauft haben, war auch noch alles auf der grünen Wiese. Daher hab ich gleich von Beginn an, Kabel im ganzen Haus ziehen lassen. Somit hab ich auch in unserem Keller LAN und KNX und auch an den Waschmaschinen. Ich hab mir sogar in die Tiefgarage und in den Fahrradkeller einen schaltbaren Anschluss legen lassen. Vielleicht hab ich später mal ein E-Bike oder ein E-Auto :)

Wenn ich noch mal bauen sollte würde ich z.B. wahrscheinlich keinen Holzkamin mehr nehmen, sondern mir Gedanken über einen GAS Kamin machen. Welchen man einfach auf Knopfdruck schalten kann. Wir nutzen unseren Kamin nur in der Kuschelecke. Er dient also nicht als Heizung. Das würde mit einem GAS Kamin bestimmt auch gehen und wahrscheinlich ist er einfacher SMART zu machen :)

Auf so Spielzeug wie unsere WLAN Badewanne (wir können wir App die Badewanne einlaufen lassen), würde ich wahrscheinlich auch verzichten. Das braucht kein Mensch. Wahrscheinlich würde ich gleich komplett auf Badewanne verzichten :)

Grüße,
Visionsurfer

Offline willib

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Mich würde interessieren wie genau du deine Dunstabzugshaube automatisiert hast. Danke schon mal.

Offline visionsurfer

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Hi,

ich habe eine Haube von Berbel. Genau die Berbel Skyline.
Diese kann man mit einer IR Fernbedienung steuern.

Also hab ich mir diesen Harmonie HUB besorgt und dann die Befehle dort angelernt. Den HUB hab ich in Reichweite "versteckt" platziert und kann nun wunderbar alles über FHEM ansprechen und steuern.
Um es noch etwas besser zu machen, hab ich von einem Elektriker ein KNX Bauteil verbauen lassen, welches auf "Strom an und Strom aus" reagiert. Keine Ahnung wie man das genau nennt.
Das Teil hat dann auch eine Busadresse bekommen. Dieses Teil ist an unser Kochfeld angeschlossen. Mit der Busadresse konnte ich dieses Teil auch in FHEM anmelden.

Wenn ich also nun das Kochfeld anschalte, fährt die Haube in Position und Abluft, sowie Licht wird angeschaltet. Ohne das ich irgendwas machen muss. Wenn das Kochfeld wieder ausgeschaltet ist, fährt die Haube wieder zurück, Abluft schaltet aus, Licht auch. Das ganze schön verzögert.

Zusätzlich kann ich noch alles per Amazon Alexa steuern.

Grüße,
Visionsurfer

 

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