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Über Sinn und Unsinn der Hausautomation - Mein Projekt (Tagebuch)

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visionsurfer:
Hallo,

so langsam aber sicher ist es an der Zeit, hier mal mein Projekt vorzustellen. Ich betrachte es ein bisschen als Tagebuch. Achtung das wird ein langer Thread :)

Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich schon mit PC´s. Ich hab es leider verpasst, eine Programmiersprache zu lernen und mittlerweile fehlt mir die Zeit. Ich bin ein sehr guter Anwender, war früher immer auf dem neusten Stand von Hard- und Software und konnte überall mitreden. Je älter man wird, desto größer verschieben sich die Prio´s :)

Schon früher habe ich vom "digitalen Haus" geträumt. Überall Micros, um alles per Sprache zu steuern, den digitalen Kühlschrank, ein TV Bild was mir folgt, wenn ich im Klo sitze usw.
Meine ersten Erfahren habe ich dann mit "Windows Mediacenter" gesammelt. Gleich danach kam Media Portal und ich war großer FAN der HTPC Szene. Also hab ich die perfekte Technik gesucht, um einen lüfterlosen oder fast lautlosen HTPC zu bauen und somit ein Mediacenter im Wohnzimmer zu haben. Alles sollte vernetzt werden. Jeder Client konnte auf den "Server" zugreifen usw. Doch welcher Client überhaupt ? Ich hatte nur einen Fernseher und hin und wieder hab ich mit dem Notebook getestet.

Also eine tolles Spielzeug, aber ich brauchte es nicht wirklich. Dann hab ich mir das erste IP Symcon System gekauft. Kurz reingeschaut, aber nie wirklich weiter mit gearbeitet.

Es folgte der erste SMART TV Fernseher und das IPAD kam auf den Markt.

Ich hab dann weiter mit Media Portal gearbeitet. Immer neue Versionen getestet, wollte per IPAD von unterwegs meinen Programmguide starten usw. Braucht man das wirklich ? Ich bin kein TV Junkie und schaue wirklich ziemlich selten LIVE TV. Meine Antwort war daher NEIN.
Im laufe der Zeit gab es fast alle Sender per Mediathek. Wenn man wirklich was verpasst hatte, schaut man es einfach in der Mediathek. Irgendwie war ein HTPC überfällig. Ich war ziemlich glücklich mit meinem Fernseher. Wieder etwas später gab es sogar LIVE TV Apps die gut funktionieren. Somit konnte man das IPAD einfach mit ins Bett nehmen und schnell noch was schauen, wenn man Bock hatte.

Viele Jahre später, stand dann der Traum vom Eigenheim vor der Tür. Hier war dann schnell klar, wenn, dann richtig. Also bin ich zum Elektriker und wir haben uns beraten lassen. Ich hatte vorher schon immer den "smart Home" Markt verfolgt. Eigentlich wollte ich ein Loxone System. Davon wurde uns abgeraten und wir haben uns für ein KNX System entschieden. Leider, leider waren wir nicht gut beraten. Wir haben extrem viel Geld ausgegeben, alles vernetzen lassen und doch wieder die Hälfte vergessen. Fingerprint per eKey an der Tür, aber keine elektronische Schließanlage. Ein paar Steckdosen schaltbar, aber halt nicht alle. Nur an einer Stelle Wandauslässe für Tablets usw. usw. usw. Mega ärgerlich. Was einfach dran lag, das unser Elektriker noch nie wirklich ein KNX Projekt oder ein "Smart Home" realisiert hat.
Dazu kam das der Elektriker pleite ist. Das Projekt wurde also nie wirklich zu Ende programmiert. Immer mehr Frust kam auf. Wir haben eine teure GIRA Türsprechstation mit Mobotix Kamera und wollten per Skype unterwegs sehen können, wer an der Tür ist. Skype hat direkt nach unserem Kauf, die Zusammenarbeit beendet und nun geht nichts. Die Alternative mit BRIA App funktioniert vorne und hinten nicht.

Na ja. Was soll ich sagen. Alles Mist.
Es stellte sich sehr schnell raus, das man vieles gar nicht braucht oder nutzt. Wir hatten dann von einem anderen Unternehmen zumindest die Basics zu Ende machen lassen. Haben einen EibPort Server, der auch eine schicke Visualisierung hat. Früher dachte ich: GEIL, in jedem Zimmer ein IPAD an der Wand und man steuert alles.

Wie sieht die Realität aus ? Ich öffne vielleicht 5 mal im Jahr die Visualisierung. Meistens um die Heizung zu regeln. Mehr nicht. Warum ist das so ? Weil es einfach nicht wirklich SMART ist. Erst das IPAD anschalten, dann App starten, sich mit Server verbinden und rumwischen. Alles nicht Smart und kein WAF.

Das ganze System ist recht starr. Ich hab immer davon geträumt das meine Miele Geräte mit "Miele @ Home" verbunden sind. Aber welche Infos braucht man da ? Muss man wissen ob der Herd noch an ist ? Unser Herd schaltet sich bei Inaktivität automatisch aus. Da kann also nie was passiert. Was soll ich vom Backofen wissen ? Was vom Geschirrspüler. Unser macht einen Ton, wenn er fertig ist und öffnet automatisch zum lüften. Ich renne doch nicht gleich hin. O.K. Waschmaschine und Trockner macht Sinn, weil im Keller.

Der Hammer ist unsere Badewanne: Wir können die Badewanne per WLAN befüllen lassen. Fand ich MEGA Smart und wollte ich haben. Kosten richtig Geld. Fazit: Wir wohnen nun 2 Jahre in unserem Eigenheim und ich habe genau 2 mal die Badewanne gebraucht. Mal ganz davon abgesehen das es keine Anbindung an die Visualisierung gibt, weil es eine eigene App ist.

Also was ist Smart ? Was braucht man wirklich ?

Fortsetzung und meine ersten Schritte in FHEM folgen....



DeeSPe:
Netter Beitrag!

Wenn Du noch verraten würdest wie alt Du in etwa bist?
Und was Du beruflich machst würde mich noch interessieren...

Warum ich das frage?
Nun ja, ich habe eine ähnliche Evolution durchlebt. Genau so wie Du mit HTPC und iPad usw.

Mittlerweile habe ich aber weder HTPC (ist AppleTV und NAS gewichen) noch iPad(s) zu hause.
Alles was nötig ist kann ich über das Handy (das meiste sogar per Siri) machen, oder im allerbesten Fall ist es komplett über FHEM automatisiert.
Computer Freak war ich auch schon immer, habe es allerdings in meiner Jugend auch verpasst eine Programmiersprache zu lernen.
Später habe ich dann den Beruf gewechselt und bin dann doch irgendwie so ein Wenig an's Programmieren gekommen.
Los ging es so um 2000 mit HTML, dann CSS und auch mal ein Wenig PHP. Später kam noch Javascript hinzu. Ich bin in keinem ein Profi, aber das was ich umsetzen möchte gelingt mir, dank Internet, auch.

Anfang diesen Jahres kam ich dann durch Zufall auf FHEM und bin seit dem "Feuer und Flamme". Bereits mehrere hundert, wenn nicht sogar schon tausend, Euro habe ich nun für dieses schöne neue Hobby ausgegeben. Viel mit billigem Chinakram probiert und ne Menge Lehrgeld gezahlt um dann letzten Endes doch professionelle Sachen zu kaufen, z.B. Anfang mit MiLight um dann doch Hue zu kaufen.
Der Umstand dass es für mein Ambilight nur ein halbgares Modul im Forum gab, welches ein User programmiert hatte, hat mich dann dazu veranlasst mir die FHEM Developer Guidelines mal genauer anzusehen und Perl zu lernen. Seit Mitte Juni diesen Jahres kann ich nun auch in Perl alles für mich benötigte umsetzen und somit auch FHEM um einiges "smarter" Programmieren. Mir fällt nun meist für (fast) jede Problemstellung innerhalb kürzester Zeit eine programmtechnische Lösung ein. Es hilft ungemein!!! Und so schwierig ist Perl weiß Gott nicht. Aber gut, mein Grundwissen über Programmierung hatte sich durch PHP- und JS-Erfahrungen verändert.

FAZIT:
Man ist nie zu alt um doch noch programmieren zu lernen und gerade im Bereich FHEM ist Perl ein Must-Have!

Gruß
Dan

P.S. Bin dieses Jahr 40 geworden und arbeite als Systemadministrator. Beruflich habe ich NULL mit Programmieren zu tun, das durch Perl erlernte RegEx hilft mir aber auch im Job an einigen Stellen.

visionsurfer:
Fortsetzung:

Ja mittlerweile gehe ich stark auf die 40 zu :)
O.K, wenn man das so nimmt kann ich auch programmieren. Ich hab mich Jahre mit HTML, CSS, Typo3, Template Systeme usw. beschäftigt. Daher denke ich schon ein gutes Grundwissen zu haben. Ich bin aber dort schon lange nicht mehr auf dem neusten Stand.

Beruflich habe ich natürlich sehr viel weiterhin mit PC´s und Internet zu tun. Ich bin im Onlinehandel tätig.

Über verschiedene Blogs wurde ich immer mehr auf FHEM aufmerksam. Angefangen hat alles damit, dass ich begonnen habe unseren Gerätefuhrpark zu Hause mal in Ordnung zu bringen. Ich habe immer den internen NAS Server einer Fritzbox genutzt. Thema Datensicherheit ist hier aber ein ziemlich großes Fremdwort. Also hab ich mir mal ein gescheites NAS System von Synology gekauft. Da ein paar fette Platten rein, dazu noch mal fette Platten per USB für Backup und ein großes Onlinebackup in die Cloud. Hurra, ich glaube meine Daten sind nun gut aufgehoben und geschützt.

Einfach eine geile Technik. Schön Plug + Play. Dazu noch nette Apps und ich setze das Teil auch als Cloud Speicher vom Büro aus ein. Somit konnte ich meinen Dropbox Account kündigen. Super.

Weil ich schon mal dabei war, hab ich mir noch mal das Thema "Multimedia" angenommen. Beim Bau von unserem Eigenheim hab ich fast in jede Ecke LAN Dosen und auch gleichzeitig SAT Kabel legen lassen. Wir haben also ohne Ende LAN und SAT, alles zentral in einen "Serverraum". An jedem Klo, an jedem Spiegel, in der Küche, unter der Küche, Waschkeller, einfach überall. Trotzdem entdecke ich noch Ecken, wo ich jetzt mal LAN brauchen könnte :)

Zum Einzug hab ich mir gleich mal ein paar Sonos Play1 gegönnt. Weil ich schon damals durch unseren EibPort KNX Server über Sprachausgabe geträumte habe. Nach dem Motto "Hallo liebe Bewohner, willkommen zu Hause, es gibt keine neuen Nachrichten auf dem AB". Das war der Traum.

Wie sieht die Realität aus ? Wir sind aktuell nur 2 Personen. Vielleicht auch bald ein paar Kinder. Die Realität ist: Auf unseren privaten Festnetzanschluss, ruft fast keiner an. An der Haustür klingelt fast nie jemand, wenn wir nicht zu Hause sind. O.k. also haben wir schon mal gut an die Zukunft gedacht :) Mit Kinder sieht die Welt vielleicht anders aus.

O.K. also ein paar SONOS Boxen gekauft. Eigentlich ziemliche coole Teile. Laufen sehr gut. Leider werden sie sehr wenig genutzt. Wir sind nicht die MEGA Musikliebhaber, die ständig irgendwie Radio oder andere Musik im Hintergrund haben wollen.

Im Zuge der Anschaffung vom NAS, bin ich auf KODI gestoßen. Warum ? Ich habe ein System gesucht mit dem ich cool und übersichtlich meine digitale Filmsammlung darstellen kann. Ich bin ein großer FAN von "Alles in einem". Ich will nicht tausend Programme haben, dutzende Apps, hier noch was und dort noch was. Das nervt alles. Also hab ich mich mit KODI beschäftigt und meinen ersten Raspberry PI3 gekauft. Das ganze dauerte dank sehr guter Tutorials im Internet keine 2 Stunden und es lief einfach. Somit hab ich mich gleich dazu entschieden mein TV Thema zu zentralisieren und hab im Serverraum einen TV Server gekauft. Fetter PC mit neuster Technik, ein Haufen TV Karten rein (für die Zukunft halt -: ) und los geht der Spaß. Aktuell haben wir 2 Fernseher die quasi nur noch über KODI laufen. An beiden Geräte habe ich einen Raspberry gehangen und damit läuft sehr gut Serien, Filme und Live TV.

Überall in allen Foren und in den Blogs, war immer wieder von FHEM die Rede. Also muss ich mir das doch mal näher anschauen. Ich hatte schon immer Homematic auf den Schirm und wußte das es dort für bezahlbares Geld "Smart Home Lösungen" gibt. Der Einstieg war mein Keymatic. Mich hat es total genervt, das wir zwar an jeder Tür eKey Fingerprint haben, aber Nachts die Tür noch per Schlüssel und per Hand verriegelt werden muss. Bzw. auch von außen per Schlüssel aufgeschlossen werden muss, bevor man überhaupt Fingerprint nutzen kann. Totale Fehlplanung. Hier kam Keymatic ins Spiel. Gekauft, an die Tür geschraubt und Spaß. Geile Sache.

Ich habe dieses Forum entdeckt und so hab ich begonnen mich in FHEM einzulesen. Viele haben mich wahrscheinlich hier schon ausgelacht, weil ich fleißig geschrieben habe. Irgendwann hab ich dann auch angefangen das Einsteiger PDF zu lesen und mir die Tutorial Videos anzuschauen. Als ich mitbekommen habe, dass ich so auch meinen kompletten KNX Bus steuern kann, war kein halten mehr :) Hab ich hier nun endlich eine Lösung gefunden, womit ich unser Eigenheim smart machen kann, ohne immer einen Elektriker für die Programmierung zu beauftragen. Die Antwort ist einfach: JA !!!

Fortsetzung folgt....

exot:
Moin, moin,
40 oh mein Gott, das waren nochZeiten----lange vorbei. 67 ist im Anflug.
Aber der Traum eines automatisierten Hauses begann vor etwa 40 Jahren mit dem Bau unseres Eigenheimes.
Damals war es wichtig, das der WW Speicher automatisch geladen wurde und ich im Heizungskeller sehr viele
Anzeigen und Regler  hinsichtlich Temperregelungen installierte. Zu der Zeit arbeitete ich als MSR Monteur. Es folgten einige
Jahre Einsatz im Ausland und in dieser Zeit lief nichts. Computer war damals für mich noch nicht verfügbar
denn hier im Ostteil war es hinsichtlich dieser Technik dunkel :-\
Dann kam die Wende und es taten sich ungeahnte Möglichkeiten in Bezug Automatisierung auf.
Leider fehlte mir auch zu dieser Zeit die Zeit, da Kohle verdient werden konnte. Das Leben im Eigenen Haus
war nur wenn überhaupt an den Wochenenden im Urlaub und bei Baustellenunterbrechungen gegeben.
Aber die Idee etwas zu verändern nahm Gestalt an - auch dank ELV Katalog der eines Tages in der Post war.
Dort wurde das FS20 System angeboten, dass laut Aussage ohne Programmierkenntnisse zu beherrschen sei.
Damit begann eine neue Zeit. Vorstellungen und Ideen waren genügend vorhanden. Aber die Umsetzung war
für mich nicht sehr einfach. Es gab aber ein super Forum und dort sehr hilfsbereite Forianer.
Dank deren Hilfe habe ich dann in meiner knapp bemessenen Freizeit angefangen die Beleuchtung zu automatisieren.
Es folgte die Heizung und der Garten. Dieses System läuft noch heute zu unserer aller Zufriedenheit. Auch wenn mal ein Funkbefehl
nicht ankam bzw nicht ankommt.
Seit vergangenem Jahr bin ich nun im Ruhestand und habe immer noch Zeitnot. Im Sommer der Garten. Hier wurde sehr viel umgestaltet,
so das Zeit Mangelware war. Aber im vergangenen Herbst bin ich auf einen PI gekommen wie andere auf einen Hund. Das war wie ein Fieber.
NUR --- Programmierkenntnisse???? Ich habe versucht einen Kurs zu belegen aber nicht durchgehalten, da zu viel andere Sachen wichtiger waren,
die ja in der Vergangenheit liegen geblieben waren. Durch Zufall fand ich dann das Forum hier. Habe sehr viel gelesen und versucht einiges nach zugestalten.
Programmierbeispiele werden ja fast immer zu den einzelnen Projekten angeboten.
Somit habe ich dann angefangen Teile der FS20 Aktoren gegen HM zu wechsel. Ich muss sagen, das ist ganz gut gelungen.
Auch an der Heizungsanlage wurden Geber und Sensoren installiert und zu Laufen gebracht die mir das Leben schon erleichtern.
Die Überwachung geschieht über PC oder Smartphon. Absolut super. Wenn da nur nicht die Momente wären wo mal über Nacht etwas nicht
mehr so läuft wie gehabt.
Wie gesagt programmieren werde ich wohl nicht mehr lernen aber der Spass an der Technik ist ungebremst.
Im Moment überlege ich wie ich das vorhandene FHZ / FS20 in Fhem integrieren kann, damit alles unter einer Oberfläche läuft.
Gruß Michael

visionsurfer:
Hallo,

ich habe das Glück oder Pech, dass ich mich um Heizung und Co. keinen Kopf machen muss. Wir haben "nur" eine Wohnung in einer Hausgemeinschaft. Bis auf die Grundmauern, war damals beim Kauf noch nichts vorhanden. Daher konnte ich mich austoben.

Mittlerweile hab ich alle Geräte in FHEM eingebunden:

Fritzbox
Fritzfon
SONOS
Philips HUE
KNX
Homematic
FS20
"Baumarkt Steckdosen" (hatte ich noch rumfliegen)
Amazon Alexa
Nexus Tablets
Harmony HUB
KODI

Gerade das finde ich an FHEM so gigantisch. Ich kann das alles miteinander verbinden und eigentlich bekommt man nach außen gar nicht mit, dass es grundsätzlich komplett unterschiedliche Systeme sind.

Das einzige was ich noch nicht hinbekommen habe, sind meine ganzen KNX RGWB LED Stripes. Wir haben überall in den Decken indirektes Licht. Ich hab ein paar hundert Meter LED Stripes legen lassen. Die normalen WW Stripes hab ich hinbekommen, aber ich hänge an de RGBW Stripes. Mal schauen ob es dafür noch eine Lösung gibt.

Auch muss ich mich noch mit Anwesenheitsgeschichten beschäftigen. 2 GTAGS und einen BT USB Adapter hab ich schon hier liegen. Ich bin noch nicht dazu gekommen.

Die letzten Tage war ich einfach nur begeistert, wie gut alles läuft. Alle Geräte eingebunden und ein bisschen damit rumgespielt. KODI über FHEM gesteuert, Licht an, Licht aus, Philips HUE Lampen geregelt usw. alles super geil.

ABER...jetzt geht eigentlich erst die richtige und komplizierte Arbeit los. Alles irgendwie miteinander zu verbinden und eine gewisse Logik zu verpassen. Ich zerbreche mir schon seit Tagen den Kopf. Was macht Sinn. Wie könnte eine Szene "Kochen" aussehen und durch was soll die ausgelöst werden. Grundsätzlich noch einfach. Dann denke ich über die Szene "Fernsehen" nach. Mein Problem ist, dass ich mich wahrscheinlich verrenne. Ich will tausend wenn, dann einbauen. Abends eine Szene Fernsehen ist ja noch einfach. Aber wenn meine Frau, doch mal tagsüber schauen will, muss ich ja nicht extra irgendwelches Licht dimmen. Also müsste ich schon eine weitere Abfrage einbauen. Puh alles gar nicht so einfach. Meine ersten Versuche am Wochenende, waren alle nicht soooo erfolgreich, weil ich meistens noch irgendwo hängen bleibe.

Also ich finde das ist wirklich mit die größte Herausforderung. Sich genau zu überlegen, was man eigentlich will und braucht. Welches Licht will ich angeschaltet haben, wenn ich Abends nach Hause komme und die Wetterstation XY Lux meldet ?

Dazu kommt das Feintuning meiner KNX Installation. Bisher hat alles der Elektriker programmiert. Nun beschäftige ich mich selbst damit. Ich wusste gar nicht, wie schwer es ist einen Bewegungsmelder richtig einzustellen. Also so das er nicht auslöst, wenn eine Mücke durch den Raum fliegt, aber "normal" auslöst, wenn sich ein Mensch bewegt.

Als ich damals beim Bau angefangen habe, mir auszudenken was ich alles gerne hätte, war klar das wir überall in jeden Raum Präsenzmelder installieren lassen. In den großen Räumen sogar mehrere. Damals hatten wir aber noch keine Hund. Nun haben wir einen kleinen Hund. Wenn ich irgendwelche Logik an die Präsenzmelder binden will, kann ich das fast vergessen, weil sich ja der Hund ständig bewegt und durch die Wohnung läuft. Da möchte ich natürlich nicht immer was ausgelöst haben. Gar nicht so einfach.

Es wird also in Zukunft nicht langweilig. Aktuell wünsche ich mir gerade 6 Wochen Urlaub :)

Grüße,
Visionsurfer

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