Autor Thema: Moin aus dem Norden  (Gelesen 1125 mal)

Offline magicteddy

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Moin aus dem Norden
« am: 21 November 2016, 20:23:02 »
Moin,

ich sitze hier südlich von Bremen und bin vor einiger Zeit in FHEM eingestiegen.

Ich habe auf der Arbeit die Betreuung unserer Elektroleitwarte IsyGLT und Visi+ als Leitwarte und die Telefonanlage übergebügelt bekommen. Beide Leitwarten sind für mich privat preislich nicht interessant. Ich hasse Abhängigkeiten von einem Hersteller somit waren die Weichen für FHEM eigentlich schon gestellt.
Angefangen  habe ich mit Intertechno Funksteckdosen und eine rudimentäre Steuerung für mein Logitechmediaserver mittels einer Intertechno Fernbedienung.
Damit sind 5 Stationstasten sowie Vol+ und Vol- vom Bad aus Bedienbar, weil $REGIERUNG immer auf einen bestimmten Sender beim Einschalten besteht und ich gerne auch mal was jazziges höre  8). inzwischen sind ein paar Mi-Lights und etliche Fensterkontakte dazugekommen. Nächste Baustelle ist ein Tablett auf dem Flur mit Anrufliste, Status der Fensterkontakte und Steuerung von Lichtszenen.

Auf der Arbeit betreue ich die beiden Leitwarten, das Netz der Haustechnik und diverse Heizungs- und Lüftungsanlagen sowie die Elektroinstallation unserer Gebäude zum Glück nicht alleine und nicht als haftender Meister, kann in den finanziellen Grenzen aber relativ selbstständig entscheiden. Dank chronischer Knappheit von Personal und Finanzen  steht der Vorgesetzte immer im  Spagat zwischen Auflagen und Ausgaben.

EDV Grundkenntnisse habe ich mir seit 1982 am Pet 2001, Apple ][e, ZX81, Amstrad CPC 464, Amiga 500, PC, RaspberryPi, Cubiboard erarbeitet. Angefangen mit Basic, über UCSD-Pascal, 6502 Assembler, 68000 Assembler, Modula 2, GFA Basic, C, HTML und Javascript habe ich mir ein paar Grundlagen der Programmierung angeeignet.

Aufgrund meiner "Faulheit" habe mich ich in Netzwerktechnik, Routing, VLan eingearbeitet, die Alternative wäre die Verlegung etlicher Leitungen zur Trennung unserer Netze auf der Arbeit, die um 2000, ohne einen Gedanken an Sicherheit, zusammengefrickelt wurden. Die Leidtragenden sind letztendlich unsere Söhne die es bisher noch nicht geschafft haben unsere (recht lockeren) Regeln nachhaltig zu umgehen  8). pfSense ist halt keine Fritzbox.

Ob Windows oder Linux ist mir eigentlich fast egal, ich komme mit beidem gut zurecht, wobei ich in der Windows Welt die Grenze bei Win7 ziehe. Win 10 hat sich in eine Richtung entwickelt die ich weder optisch noch funktional mag. Vor einigen Jahren geisterten Verschwörungstheorien über einen Nachfolger von WinXP durch die Netze die mir Angst machtenm und die, in meinen Augen, mit Windows 10 umgesetzt wurden. Damals beschloss ich mich rechtzeitig mit einem anderen Betriebssystem vertraut zu machen, das war, angefixt von Fli4L Linux. Nach etlichen Versuchen bin ich bei über Eisfair, Suse, Debian, Fedora bei Gentoo gelandet, das war zwar ein unbequemer und steiniger Weg, hat mir aber viel Verständnis für das System gebracht. Mittlerweile bin ich zu ?ubuntu gewechselt weil mir die Compilerogien unter Gentoo einfach zu viel Zeit kosteten. Je nach Hardware setze ich Kubuntu, Xubuntu, Lubuntu ein und habe auch schon den Einen oder Anderen aus dem Windows Lager "erretten" können.

FHEM läuft auf einem Dell T20 mit Ubuntu Server als Unterbau neben einigen anderen Diensten. Der wichtigste Dienst ist für uns der VDR damit gestalten wir uns das Fernsehprogramm zeitlich so wie wir es wollen. Aber FHEM holt auf ...

-teddy
FHEM auf Dell t20 mit Ubuntu 17.10, Homematic, MiiLight,  Max Fensterkontakte, Intertechno Steckdosen und FB. 433 Mhz  CUL V 1.26.02 a-culfw Build: 20, MapleCUN V 1.23.07 a-culfw sowie HMLAN D-firmware 0.964

 

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