Autor Thema: "Jeelink"-Clone per I2C anbinden?  (Gelesen 579 mal)

Offline tante ju

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"Jeelink"-Clone per I2C anbinden?
« am: 17 Januar 2017, 00:16:40 »
Hallo,

um bei meinem Projekt https://forum.fhem.de/index.php/topic,64182.0.html auch das Jeelink vom USB-Stecker wegzubekommen, überlege ich, das auf Eurokarte als Einschub aufzubauen und dann per I2C anzubinden, da der RPi auf dem Erweiterungsstecker ja kein USB hat. Von FHEM her sollte das kein Problem sein, da der Jeelink ja auch nur an "serieller" Schnittstelle hängt.

Die serielle Unterstützung über I2C ist in Raspbian aber sehr überschaubar.

Hat jemand schon eine Jeelink-Funktion per I2C angebunden? Oder hat jemand einen Schaltplan mit den wichtigen Elementen? Ich weiß, ein Arduino Nano und ein RFM69 würden benötigt. Aber welche Teile vom Arduino? Muß der 16MHz haben, reichen auch 8 MHz? Muß ein FTDI oder ATtiny dabei sein oder nicht?

Online PeMue

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Antw:"Jeelink"-Clone per I2C anbinden?
« Antwort #1 am: 22 Januar 2017, 15:49:05 »
Hallo Martin,

für den Jeelink brauchst Du den Atmega328p (oder etwas vergleichbares). Ich würde den Jeelink so wie hier http://jeelabs.net/attachments/download/342/jlpcb-131.sch auf die Platine machen (den Flash Speicher bzw. den USB-seriell Wandler kannst Du weglassen) und das Ganze per SC16IS750 an den I2C Bus hängen. Dann bräuchtest Du halt noch ein Modul, das den Zugriff auf die serielle Schnittstelle am Raspberry Pi regelt.

Gruß Peter
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Offline tante ju

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Antw:"Jeelink"-Clone per I2C anbinden?
« Antwort #2 am: 27 Januar 2017, 18:31:05 »
Hallo Martin,

für den Jeelink brauchst Du den Atmega328p (oder etwas vergleichbares). Ich würde den Jeelink so wie hier http://jeelabs.net/attachments/download/342/jlpcb-131.sch auf die Platine machen (den Flash Speicher bzw. den USB-seriell Wandler kannst Du weglassen) und das Ganze per SC16IS750 an den I2C Bus hängen. Dann bräuchtest Du halt noch ein Modul, das den Zugriff auf die serielle Schnittstelle am Raspberry Pi regelt.

Ja, ich kann den SC16IS741 nehmen and dann den seriellen Ausgang an den ATmega anschließen. Aber das hört sich nicht so berauschend für mich an. Der ATmega kann ja selber I2C Slave (nutze ich in Mengen). Warum dann noch den Chip mit dem Quarz dazwischen? Nur um den Treiber nicht programmieren zu müssen?

Meine Idee war es, entweder im ATmega Jeelink Sketch einen I2C USART zu "simulieren" oder, viel besser, direkt per I2C nur die relevanten Daten auszutauschen. Aber das scheint noch keiner gemacht zu haben?

Wenn ich Zeit habe, werde ich mal eine Platine machen und experimentieren, denke ich.