FHEM - Hardware > Network Attached Storage (NAS)

Erfahrung mit fhem auf Synology?

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micomat:
Hi,

ich spiele aktuell mit dem Gedanken, mein fhem vom RasPi auf meine DS216j umzuziehen. Beim RasPi sind mir einfach schon zu oft die SD-Karten gestorben und der Aufwand ist jedes mal hoch und nervt. Daher suche ich nach einem anderen "Server" um die RasPi nur noch als ser2net-Server mit den CULs stehen zu lassen.

Da ich aber ausser den ueblichen "super" und "kacke" Threads nicht viel gefunden habe, wollte ich mal geballt nach den Pro und Contra fragen.

Wie problematisch ist die fhem Installation auf der Synology? Scheint ja durch das Paket sehr einfach.
Wie verhaelt sich die Nachinstallation von zusaetzlicher Software die fhem und spezielle Module brauchen?
Beeintraechtigt fhem die Sicherheit oder Stabilitaet der DS in irgend einer Weise? Ich habe dort mein digitales Leben und das darf nicht gefaehrdet werden.
Wie ist die Performance, speziell auf der DS216j, sollte die jemand haben?


Danke schon mal
Markus

marvin78:
Es ist im Grunde einfach:

pro Synology:

Das Ding läuft sowieso und braucht Strom, hat auch meist vernüngtige Leistung für mehrere Aufgaben, also warum nicht fhem drauf, weil es geht und redundante Systeme einspart?

contra Synology:

Es ist oft schwer, Perl Pakete zu installieren und damit auch problematisch einige Module zu verwenden. Man muss oft ein paar Klimmzüge machen, um Dinge ans Laufen zu bekommen. Schwer wird es auch bei einigen USB IODevs, die Treiber zu installieren. Das ist nicht immer ganz so einfach, wie bspw. bei einem Raspi. (dazu gibt es im Übrigen viele Beiträge hier im Forum)

Insgesamt ist es sicher auch objektiv gesehen besser, für eine so wichtige Aufgabe, wie die Heimautomation, einen dedizierten Server zu verwenden, gerade auch deshalb, weil die kleinen Synologys der j Serie schon mal ziemlich beschäftigt mit Aufgaben, wie Medienkonvertierung sind. Außerdem spart es, wie ich finde, Zeit und Nerven. Ich habe das alles schon vor ein paar Jahren durch und bin nun sicher, dass es besser ist, NAS und Server für FHEM zu trennen. Wenn man sich selbst mit Linux und der "Drumherumkonfiguration" nicht auskennt, ist der Raspi mit Debian oder ein anderes Standard-Linux System auf einem NUC oder ähnklichen, sicher leichter zu warten, weil es viel mehr Informationen dazu gibt. Synology-FHEM-Anwender gibt es nur wenige, auch deshalb weil viele, die es mal versucht haben, sich irgendwann wieder umentscheiden.

Wernieman:
Noch ein Wichtiger Grund
Contra:
Bei einem Update der Synology kann (und wird heufig) fhem sterben und muß neu "intstalliert" werden.

Kein Update fahren ist leider keine Lösung

justme1968:
du solltest auf jeden fall das synology eigene perl vermeiden. es ist der haupt grund warum es probleme beim nachinstallieren von  paketen und beim update gibt.

wenn es für deine synology active perl gibt dann sollte es fast keine probleme geben.

wenn nicht schau ob es opk/entware gibt.

ipk/optware ist inzwischen veraltet und nicht mehr zu empfehlen.

die nicht-intel synologys sind aber absolute exoten was fhem angeht und du bist mit einem verbreiteten system wie nuc besser bedient. ganz zu schweigen davon das das noch mal um längen leistungsfähiger ist. 

gruss
  andre

ps: ich verwende seit vielen jahren eine intel synology als fhem system. ohne probleme. wurde es aber trotzdem nicht jedem empfehlen.

micomat:
Danke fuer eure Tips und Hinweise.
Dann wird es wohl auf einen Pi3 mit SSD hinauslaufen. Der kann ja mittlerweile von dort booten.
Ein NUC ist mir ehrlich gesagt zu teuer.

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