Autor Thema: Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM  (Gelesen 7260 mal)

Offline andies

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Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« am: 31 Januar 2017, 10:43:38 »
Ich weiß nicht, ob ich als Anfänger hier überhaupt Vorschläge machen darf.

Als ich die ersten Dokumente zu FHEM gelesen habe, wurde mir nicht wirklich klar, was FHEM eigentlich ist. Die Einleitungen, die ich kenne, legen viel stärker Wert auf die Tatsache, was man mit FHEM machen kann. Daher entstand bei mir der Eindruck, es handelt sich um eine fast fertig konfigurierte Software, die nur ein wenig angepasst werden muss. Ich erwartete also, dass ich etwa 10 Minuten eine Config.json anpasse und wenn dann die Lampe angeht, schaltet sich die Kaffeemaschine aus, fertig. In Wirklichkeit ist es aber so, dass es sich bei FHEM fast um eine eigene Programmiersprache handelt - was natürlich 99% aller hier im Forum tätigen schon allein deshalb klar ist, weil sie vermutlich auch beruflich programmieren.

Ich hatte da selbst mein Aha-Erlebnis, als ich einen Text anzeigen wollte - und mir geantwortet wurde: "Erst mal ein notify anlegen, dann CustomReading" - "Ein was?". Es gibt den einen oder anderen Anwender (im Netz leicht zu finden), der deshalb FHEM in die Tonne getreten hat. Vermutlich war nicht klar, was da auf einen zukommt. Wenn man etwas mit FHEM machen will, muss man so vorgehen, wie das ein Programmierer macht: Syntax verstehen, Verfahrenslogik überlegen, entsprechende Programmelemente heraussuchen und miteinander kombinieren, ausprobieren, sehen, dass das doch nicht so geht usw usf.

Ich glaube, man kann (mindestens den 1% Nicht-Programmierern) hier vorab klarmachen, was sie erwartet. Wo man das am besten tut, kann ich da hoc nicht sagen.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2017, 20:55:23 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian jessie 4.9.35-v7+); Perl: v5.20.2
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #1 am: 31 Januar 2017, 10:49:24 »
fhem ist genau das, was es sein soll. Es steht an keiner Stelle, dass es sich um ein System für Leute handelt, die nicht willens sind, sich tief in die Materie einzuarbeiten. FHEM ist keine Programmiersprache und es erhebt auch keinerlei Anspruch, eine zu sein. Was FHEM ist, ist auf fhem.de ziemlich gut beschrieben.

Offline andies

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #2 am: 31 Januar 2017, 10:51:01 »
Tja, das hatte ich erwartet.

Aber für Leute wie Dich hatte ich das nicht geschrieben.
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Offline Beta-User

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #3 am: 31 Januar 2017, 11:05:41 »
(mindestens den 1% Nicht-Programmierern)
Empirischer Erfahrungswert aus dem letzten Usertreff HN/LB: Viel Fachkompetenz, aber "berufliche Programmierer"? <20% (eher weniger).

hier vorab klarmachen, was sie erwartet. Wo man das am besten tut, kann ich da hoc nicht sagen.
Das wäre in der Tat wünschenswert, allerdings ist die Umsetzung schwierig, daher fehlt es auch hier an einem Vorschlag, wie man es "besser" machen kann, zumal das, was von einer Automatisierungslösung am Ende erwartet wird, nicht für alle dasselbe ist ;).

Kann daher marvin78 im Ergebnis nur zustimmen: Es gibt genug (durchaus verbesserungsfähige) Ansätze v.a. auf fhem.de (Wiki, Commandref und Forum), um dem interessierten Laien nahezubringen, was man mit FHEM machen kann und was es dazu braucht.

Aber für Leute wie Dich hatte ich das nicht geschrieben.
Solche Kommentare braucht daher wirklich keiner, allenfalls konstruktive Vorschläge, wie man die Interessierte dazu bringt, die für sie jeweils individuell wichtigen Einstiegsfragen zu klären!
jessie-lite@PI2 | ConfigDB | VCCU | MySensors seriell (2.2.0-beta, RS485+nRF24) | DS18B20@MySensors | Milight@ESP-GW | SIGNALduino | MapleCUN
Bitte beachten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,71806.0.html

Offline Ellert

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #4 am: 31 Januar 2017, 11:25:04 »
@andies:
Ist unsere Welt so beschaffen, dass eine Erwartung, wie Deine, nahe liegt?

Kennst Du Automationssysteme durch die Deine Erwartung erfüllt wird?

Das Dokument FHEM für Einsteiger hat einen Umfang von über hundert Seiten, schon der Umfang hat mich vermuten lassen, dass es nicht einfach wird.

Offline andies

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #5 am: 31 Januar 2017, 11:31:52 »
Dann werde ich mal konkreter: Würde es Sinn ergeben, einen längeren Absatz auf dieser Seite https://wiki.fhem.de/wiki/Erste_Schritte_in_FHEM zu schreiben? Konkret vor "Der erste Einstieg", sinngemäß als "Vorbemerkung"? Ich kann da gern etwas entwerfen, aber wenn die Antwort heißt "nutzen kann das nur, wer sich tief in die Materie einarbeitet", ergibt das keinen Sinn für mich. Denn es muss auch möglich sein, dass man nur Teile von FHEM nutzt und sich gerade nicht darum kümmert, wie ein Modul aufgebaut ist und was qx etc bedeutet. Man muss dann nur wissen, dass man eben nicht jede Funktionalität nutzen kann - eben weil es ein Server/Perl/ich-weiß-das-doch-nicht ist.

@ellert: Ich finde das Dokument für Einsteiger sehr gut, es war das erste, was ich gelesen habe. Allerdings eben genau nicht die Hundert Seiten, sondern nur die ersten fünf bis zehn und dann dachte ich "ich fange mal an". Und dann wurde mir klar, was ich alles nicht über Automatisierungssysteme weiß. Ich will auch nicht, vielleicht drücke ich mich da missverständlich aus, dass die Dinge grundsätzlich geändert werden. Um Gottes Willen, sehr vieles ist hier sehr gut aufgebaut. Ich rede wirklich von einem, vielleicht zwei Absätzen auf der Wiki-Seite. Mehr nicht. (Ich bin, das hatte ich klar geschrieben, blutjunger Anfänger, ich mache Euch doch keine Vorhaltungen?!)
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Offline CoolTux

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #6 am: 31 Januar 2017, 11:34:36 »
Ich weiß nicht, ob ich als Anfänger hier überhaupt Vorschläge machen darf.

Als ich die ersten Dokumente zu FHEM gelesen habe, wurde mir nicht wirklich klar, was FHEM eigentlich ist. Die Einleitungen, die ich kenne, legen viel stärker Wert auf die Tatsache, was man mit FHEM machen kann. Daher entstand bei mir der Eindruck, es handelt sich um eine fast fertig konfigurierte Software, die nur ein wenig angepasst werden muss. Ich erwartete also, dass ich etwa 10 Minuten eine Config.json anpasse und wenn dann die Lampe angeht, schaltet sich die Kaffeemaschine aus, fertig. In Wirklichkeit ist es aber so, dass es sich bei FHEM fast um eine eigene Programmiersprache handelt - was natürlich 99% aller hier im Forum tätigen schon allein deshalb klar ist, weil sie vermutlich auch beruflich programmieren.

Ich hatte da selbst mein Aha-Erlebnis, als ich einen Text anzeigen wollte - und mir geantwortet wurde: "Erst mal ein notify anlegen, dann CustomReading" - "Ein was?". Es gibt den einen oder anderen Anwender (im Netz leicht zu finden), der deshalb FHEM in die Tonne getreten hat. Vermutlich war nicht klar, was da auf einen zukommt. Wenn man etwas mit FHEM machen will, muss man so vorgehen, wie das ein Programmierer macht: Syntax verstehen, Verfahrenslogik überlegen, entsprechende Programmelemente heraussuchen und miteinander kombinieren, ausprobieren, sehen, dass das doch nicht so geht usw usf.

Ich glaube, man kann (mindestens den 1% Nicht-Programmierern) hier vorab klarmachen, was sie erwartet. Wo man das am besten tut, kann ich da hoc nicht sagen.

FHEM ist ein Hausautomatisierungs Framework. Die Anforderungen an die Logik können so komplex sein das es ein fertiges Produkt nicht geben kann. Das müsste Qivicon in den letzten Jahren schmerzlich feststellen. Daher liegt es an jedem selbst seine Wünsche und Anforderungen an seine Automatisierungslogik selbst zusammen zu stellen. Die Boardmittel sind dafür da.
Aber wenn Du lieber was all you can haben willst, nimm Qivicon/Telekom. Da bist Du gut beraten.
Du musst nicht wissen wie es geht! Du musst nur wissen wo es steht, wie es geht.
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #7 am: 31 Januar 2017, 11:39:26 »
Für das Wiki kann jeder einen Zugang bekommen. Der Sinn einese solchen Absatzes erschließt sich mir nicht. Man MUSS FHEM verstehen um es gefahrlos in einer Heimautomation einzusetzen. Es geht kein Weg daran vorbei. Die Einarbeitung ist eine Pflichtaufgabe, wenn man dieses Hobby angeht. Dafür gibt es mittlerweile massig mehr oder weniger gute Literatur. Allein an deren Umfang erkennt man, dass FHEM nichts für Leute ist, die keine Lust auf Denkarbeit haben (und ja, ich habe den Eindruck, dass es genau darum geht).

Fast 90% aller FHEM-User haben ganz sicher bei 0 angefangen. Man muss kein Programmierer oder Geek sein, um FHEM zu verstehen. Aber es ist Arbeit. Wenn man nicht arbeiten will -> kein FHEM. Es ist im Grunde ganz einfach.
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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #8 am: 31 Januar 2017, 11:49:42 »
Dann werde ich mal konkreter: Würde es Sinn ergeben, einen längeren Absatz auf dieser Seite https://wiki.fhem.de/wiki/Erste_Schritte_in_FHEM zu schreiben? Konkret vor "Der erste Einstieg", sinngemäß als "Vorbemerkung"? Ich kann da gern etwas entwerfen

Ich fände es super, wenn du da einfach mal was entwerfen würdest. Du hast sicher einen anderen Blick auf FHEM, als Leute, die sich schon lange damit beschäftigen. Und dann können wir ja gemeinsam drüber reden, ob, wie und wo wir das einbauen könnten.
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Offline KernSani

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #9 am: 31 Januar 2017, 12:05:58 »
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass ein Einsteiger, der sich vielleicht mal Apple Homekit angesehen hat, keine Ahnung hat was bei FHEM auf ihn zu kommt, oder was man mit FHEM alles anstellen kann. Die Frage ist tatsächlich, wie man das vernünftig formuliert ohne abzuschrecken...   
RasPi: RFXTRX, HM, mySensors, JeeLink, miLight, squeezbox, Alexa, Siri, ...

Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #10 am: 31 Januar 2017, 12:50:23 »
Die Frage ist tatsächlich, wie man das vernünftig formuliert ohne abzuschrecken...   

"Wenn Sie die Schnauze von den unflexiblen Herstellerlösungen voll haben und sich nicht scheuen, etwas Zeit zu investieren um das unbeschreibliche Potential von FHEM kennen zu lernen, ist diese Lösung genau das richtige für sie."

;)
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Offline Mitch

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #11 am: 31 Januar 2017, 13:40:54 »
Also ich kann das gar nicht nachvollziehen.
Als ich mit fhem angefangen habe, konnte ich anhand der Webseite und damals den google Gruppen sehr schnell feststellen, was auf mich zu kommt.
Und damals gab es auch noch kein geniales Einsteigerdokument.

Auch bin ich kein Programmierer (mal davon abgesehen, dass FHEM keine Programmiersprache ist).

Wie hier schon geschrieben, es ist ein Framework und bietet eine Plattform. Den Rest muss der User selber machen.
Aber genau das ist doch auch das schöne daran und macht Spaß.

FHEM auf Intel NUC mit Ubuntu Server, CUNOv2 - FHZ1300 - FritzDECT - 2x HM-LAN - Z-Wave - SIGNALduino@433 - SIGNALduino@868 - Homebridge - Alexa - Nest Protect
RaspberryPi als Room Node per FHEM2FHEM

Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #12 am: 31 Januar 2017, 13:50:26 »
Hi,
die Grundidee, dass man irgendwo ein paar Zeilen schreibt, die die Erwartungshaltung geraderücken, finde ich sehr gut. Hier im Thread finden sich ja schon ein paar Ansätze, was man da schreiben könnte und andies hat sich auch schon angeboten, ein paar Zeilen zu schreiben. Warum also nicht?
Ich wüsste nur nicht so genau, wo man das dann hinschreibt. Vielleicht muss sowas an ein paar Stellen: Einsteiger-PDF, Einsteiger-Seite im Wiki und vielleicht sogar auf die "Homepage" von http://meinfhemserver:8083/fhem.
Gruß,
   Thorsten
RasPi
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und einen Haufen Homematic (Wired)

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #13 am: 31 Januar 2017, 14:14:39 »
Also ich kann das gar nicht nachvollziehen.
Ich kann nachvollziehen, dass Du das vor dem Hintergrund Deiner langjährigen Erfahrungen nicht (mehr) nachvollziehen kannst.

Meine Erfahrung beim Einstieg vor knapp 3 Jahren war die, dass Interessierten der Eindruck vermittelt wurde, es sei leicht. Mit meinen jetzigen Erfahrungen würde ich sagen: Wer das behauptet, handelt unlauter, jedenfalls nicht "freundlich" im Sinne von FHEM! Das kann zwar wahr sein, tatsächlich verleitet es aber dazu, sich mit einigen grundlegenden Fragen nicht auseinanderzusetzen. Und das muß man dann hinterher uU. ausbaden.

Von daher finde ich einen "Beipackzettel", einige kritische Worte zur Selbstprüfung vorab oder vielleicht auch einen "alternativen FHEM-Erfahrungsbericht" sinnvoll (mit "witzigen" Beispielen, wie man es nicht machen sollte, welche typischen Denkfehler vorkommen oder welche Abhängigkeiten man übersehen kann). Dabei kann ich Thorstens Vorschlag einiges abgewinnen, das durchaus breit zu streuen.

Auch jetzt sehe ich (m.E. zu) viele Newbies, die einfach blind irgendetwas nachbasteln, aber keinen Schimmer davon haben, wie grundlegende Dinge funktionieren. Dass dann irgendwann Frust droht, ist klar. M.E. bräuchte es zur Vorbeugung aber dazu tatsächlich einer klareren Kommunikation, was einen wirklich erwartet - und zwar dauerhaft, die Landschaft - manche haben es Zoo genannt - will/muß ja gepflegt werden.

Wenn machne hier schreiben, das Einsteigerdukument schon nach 5-10 Seiten weggelegt zu haben, ist das vielleicht aber auch vergebliche Mühe ;).
jessie-lite@PI2 | ConfigDB | VCCU | MySensors seriell (2.2.0-beta, RS485+nRF24) | DS18B20@MySensors | Milight@ESP-GW | SIGNALduino | MapleCUN
Bitte beachten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,71806.0.html

Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #14 am: 31 Januar 2017, 14:21:33 »
Eine sinnvolle und gute Diskussion und Dank an den Thread-Ersteller.

Vielleicht können wir die Diskussion aber auch abstrahieren und uns fragen, wo wir mit fhem gemeinsam in 3-5 Jahren sein wollen - weil dies die Frage beantwortet, wie wir mit unseren Anwendern und Neuanwendern umgehen wollen.

Wollen wir weiter ein verschworener Kern von Gläubigern der guten Sache sein und das Forum als Third-Level-Support ansehen?
Oder wollen wir uns weiter öffnen und mehr Anwender für das tolle Framework begeistern und müssen im Forum mehr Anfänger fragen lesen?
Oder gibt es einen Mix?

Die "Anfängerfragen" im Forum sind jedenfalls selten welche. Und den meisten von uns fehlt die Geduld, diese zu beantworten. Alle, die länger als 1 Jahr fhem einsetzen, können die Einstiegsprobleme gar nicht mehr nachvollziehen.

Vielleicht tut uns etwas Professionalisierung im Sinne von Corporate Identity im Forum/Wiki/Web, im Sinne von mehr bebilderter Dokumentation, im Sinne von Informationsgraphiken oder Flußdiagrammen wirklich gut.

Oder bleiben wir in der Nerd-Ecke stehen...

Ciao, -MN
FHEM: LattePanda x86 4/64GB+ RPi A mit RPI3 für 1-Wire mit www.devuan.org Linux
In-Use: STELLMOTOR, VALVES, PWM-PWMR, Xiaomi, Allergy, Proplanta, UWZ, MQTT, vThings, Homematic, PiAware ADS-B, Luftsensor.info, ESP8266
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