Autor Thema: Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM  (Gelesen 5930 mal)

Offline andies

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Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« am: 31 Januar 2017, 10:43:38 »
Ich weiß nicht, ob ich als Anfänger hier überhaupt Vorschläge machen darf.

Als ich die ersten Dokumente zu FHEM gelesen habe, wurde mir nicht wirklich klar, was FHEM eigentlich ist. Die Einleitungen, die ich kenne, legen viel stärker Wert auf die Tatsache, was man mit FHEM machen kann. Daher entstand bei mir der Eindruck, es handelt sich um eine fast fertig konfigurierte Software, die nur ein wenig angepasst werden muss. Ich erwartete also, dass ich etwa 10 Minuten eine Config.json anpasse und wenn dann die Lampe angeht, schaltet sich die Kaffeemaschine aus, fertig. In Wirklichkeit ist es aber so, dass es sich bei FHEM fast um eine eigene Programmiersprache handelt - was natürlich 99% aller hier im Forum tätigen schon allein deshalb klar ist, weil sie vermutlich auch beruflich programmieren.

Ich hatte da selbst mein Aha-Erlebnis, als ich einen Text anzeigen wollte - und mir geantwortet wurde: "Erst mal ein notify anlegen, dann CustomReading" - "Ein was?". Es gibt den einen oder anderen Anwender (im Netz leicht zu finden), der deshalb FHEM in die Tonne getreten hat. Vermutlich war nicht klar, was da auf einen zukommt. Wenn man etwas mit FHEM machen will, muss man so vorgehen, wie das ein Programmierer macht: Syntax verstehen, Verfahrenslogik überlegen, entsprechende Programmelemente heraussuchen und miteinander kombinieren, ausprobieren, sehen, dass das doch nicht so geht usw usf.

Ich glaube, man kann (mindestens den 1% Nicht-Programmierern) hier vorab klarmachen, was sie erwartet. Wo man das am besten tut, kann ich da hoc nicht sagen.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2017, 20:55:23 von andies »
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #1 am: 31 Januar 2017, 10:49:24 »
fhem ist genau das, was es sein soll. Es steht an keiner Stelle, dass es sich um ein System für Leute handelt, die nicht willens sind, sich tief in die Materie einzuarbeiten. FHEM ist keine Programmiersprache und es erhebt auch keinerlei Anspruch, eine zu sein. Was FHEM ist, ist auf fhem.de ziemlich gut beschrieben.

Offline andies

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #2 am: 31 Januar 2017, 10:51:01 »
Tja, das hatte ich erwartet.

Aber für Leute wie Dich hatte ich das nicht geschrieben.
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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #3 am: 31 Januar 2017, 11:05:41 »
(mindestens den 1% Nicht-Programmierern)
Empirischer Erfahrungswert aus dem letzten Usertreff HN/LB: Viel Fachkompetenz, aber "berufliche Programmierer"? <20% (eher weniger).

hier vorab klarmachen, was sie erwartet. Wo man das am besten tut, kann ich da hoc nicht sagen.
Das wäre in der Tat wünschenswert, allerdings ist die Umsetzung schwierig, daher fehlt es auch hier an einem Vorschlag, wie man es "besser" machen kann, zumal das, was von einer Automatisierungslösung am Ende erwartet wird, nicht für alle dasselbe ist ;).

Kann daher marvin78 im Ergebnis nur zustimmen: Es gibt genug (durchaus verbesserungsfähige) Ansätze v.a. auf fhem.de (Wiki, Commandref und Forum), um dem interessierten Laien nahezubringen, was man mit FHEM machen kann und was es dazu braucht.

Aber für Leute wie Dich hatte ich das nicht geschrieben.
Solche Kommentare braucht daher wirklich keiner, allenfalls konstruktive Vorschläge, wie man die Interessierte dazu bringt, die für sie jeweils individuell wichtigen Einstiegsfragen zu klären!
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Offline Ellert

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #4 am: 31 Januar 2017, 11:25:04 »
@andies:
Ist unsere Welt so beschaffen, dass eine Erwartung, wie Deine, nahe liegt?

Kennst Du Automationssysteme durch die Deine Erwartung erfüllt wird?

Das Dokument FHEM für Einsteiger hat einen Umfang von über hundert Seiten, schon der Umfang hat mich vermuten lassen, dass es nicht einfach wird.

Offline andies

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #5 am: 31 Januar 2017, 11:31:52 »
Dann werde ich mal konkreter: Würde es Sinn ergeben, einen längeren Absatz auf dieser Seite https://wiki.fhem.de/wiki/Erste_Schritte_in_FHEM zu schreiben? Konkret vor "Der erste Einstieg", sinngemäß als "Vorbemerkung"? Ich kann da gern etwas entwerfen, aber wenn die Antwort heißt "nutzen kann das nur, wer sich tief in die Materie einarbeitet", ergibt das keinen Sinn für mich. Denn es muss auch möglich sein, dass man nur Teile von FHEM nutzt und sich gerade nicht darum kümmert, wie ein Modul aufgebaut ist und was qx etc bedeutet. Man muss dann nur wissen, dass man eben nicht jede Funktionalität nutzen kann - eben weil es ein Server/Perl/ich-weiß-das-doch-nicht ist.

@ellert: Ich finde das Dokument für Einsteiger sehr gut, es war das erste, was ich gelesen habe. Allerdings eben genau nicht die Hundert Seiten, sondern nur die ersten fünf bis zehn und dann dachte ich "ich fange mal an". Und dann wurde mir klar, was ich alles nicht über Automatisierungssysteme weiß. Ich will auch nicht, vielleicht drücke ich mich da missverständlich aus, dass die Dinge grundsätzlich geändert werden. Um Gottes Willen, sehr vieles ist hier sehr gut aufgebaut. Ich rede wirklich von einem, vielleicht zwei Absätzen auf der Wiki-Seite. Mehr nicht. (Ich bin, das hatte ich klar geschrieben, blutjunger Anfänger, ich mache Euch doch keine Vorhaltungen?!)
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Online CoolTux

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #6 am: 31 Januar 2017, 11:34:36 »
Ich weiß nicht, ob ich als Anfänger hier überhaupt Vorschläge machen darf.

Als ich die ersten Dokumente zu FHEM gelesen habe, wurde mir nicht wirklich klar, was FHEM eigentlich ist. Die Einleitungen, die ich kenne, legen viel stärker Wert auf die Tatsache, was man mit FHEM machen kann. Daher entstand bei mir der Eindruck, es handelt sich um eine fast fertig konfigurierte Software, die nur ein wenig angepasst werden muss. Ich erwartete also, dass ich etwa 10 Minuten eine Config.json anpasse und wenn dann die Lampe angeht, schaltet sich die Kaffeemaschine aus, fertig. In Wirklichkeit ist es aber so, dass es sich bei FHEM fast um eine eigene Programmiersprache handelt - was natürlich 99% aller hier im Forum tätigen schon allein deshalb klar ist, weil sie vermutlich auch beruflich programmieren.

Ich hatte da selbst mein Aha-Erlebnis, als ich einen Text anzeigen wollte - und mir geantwortet wurde: "Erst mal ein notify anlegen, dann CustomReading" - "Ein was?". Es gibt den einen oder anderen Anwender (im Netz leicht zu finden), der deshalb FHEM in die Tonne getreten hat. Vermutlich war nicht klar, was da auf einen zukommt. Wenn man etwas mit FHEM machen will, muss man so vorgehen, wie das ein Programmierer macht: Syntax verstehen, Verfahrenslogik überlegen, entsprechende Programmelemente heraussuchen und miteinander kombinieren, ausprobieren, sehen, dass das doch nicht so geht usw usf.

Ich glaube, man kann (mindestens den 1% Nicht-Programmierern) hier vorab klarmachen, was sie erwartet. Wo man das am besten tut, kann ich da hoc nicht sagen.

FHEM ist ein Hausautomatisierungs Framework. Die Anforderungen an die Logik können so komplex sein das es ein fertiges Produkt nicht geben kann. Das müsste Qivicon in den letzten Jahren schmerzlich feststellen. Daher liegt es an jedem selbst seine Wünsche und Anforderungen an seine Automatisierungslogik selbst zusammen zu stellen. Die Boardmittel sind dafür da.
Aber wenn Du lieber was all you can haben willst, nimm Qivicon/Telekom. Da bist Du gut beraten.
Du musst nicht wissen wie es geht! Du musst nur wissen wo es steht, wie es geht.
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #7 am: 31 Januar 2017, 11:39:26 »
Für das Wiki kann jeder einen Zugang bekommen. Der Sinn einese solchen Absatzes erschließt sich mir nicht. Man MUSS FHEM verstehen um es gefahrlos in einer Heimautomation einzusetzen. Es geht kein Weg daran vorbei. Die Einarbeitung ist eine Pflichtaufgabe, wenn man dieses Hobby angeht. Dafür gibt es mittlerweile massig mehr oder weniger gute Literatur. Allein an deren Umfang erkennt man, dass FHEM nichts für Leute ist, die keine Lust auf Denkarbeit haben (und ja, ich habe den Eindruck, dass es genau darum geht).

Fast 90% aller FHEM-User haben ganz sicher bei 0 angefangen. Man muss kein Programmierer oder Geek sein, um FHEM zu verstehen. Aber es ist Arbeit. Wenn man nicht arbeiten will -> kein FHEM. Es ist im Grunde ganz einfach.
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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #8 am: 31 Januar 2017, 11:49:42 »
Dann werde ich mal konkreter: Würde es Sinn ergeben, einen längeren Absatz auf dieser Seite https://wiki.fhem.de/wiki/Erste_Schritte_in_FHEM zu schreiben? Konkret vor "Der erste Einstieg", sinngemäß als "Vorbemerkung"? Ich kann da gern etwas entwerfen

Ich fände es super, wenn du da einfach mal was entwerfen würdest. Du hast sicher einen anderen Blick auf FHEM, als Leute, die sich schon lange damit beschäftigen. Und dann können wir ja gemeinsam drüber reden, ob, wie und wo wir das einbauen könnten.
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Offline KernSani

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #9 am: 31 Januar 2017, 12:05:58 »
Ich kann durchaus nachvollziehen, dass ein Einsteiger, der sich vielleicht mal Apple Homekit angesehen hat, keine Ahnung hat was bei FHEM auf ihn zu kommt, oder was man mit FHEM alles anstellen kann. Die Frage ist tatsächlich, wie man das vernünftig formuliert ohne abzuschrecken...   
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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #10 am: 31 Januar 2017, 12:50:23 »
Die Frage ist tatsächlich, wie man das vernünftig formuliert ohne abzuschrecken...   

"Wenn Sie die Schnauze von den unflexiblen Herstellerlösungen voll haben und sich nicht scheuen, etwas Zeit zu investieren um das unbeschreibliche Potential von FHEM kennen zu lernen, ist diese Lösung genau das richtige für sie."

;)
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Offline Mitch

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #11 am: 31 Januar 2017, 13:40:54 »
Also ich kann das gar nicht nachvollziehen.
Als ich mit fhem angefangen habe, konnte ich anhand der Webseite und damals den google Gruppen sehr schnell feststellen, was auf mich zu kommt.
Und damals gab es auch noch kein geniales Einsteigerdokument.

Auch bin ich kein Programmierer (mal davon abgesehen, dass FHEM keine Programmiersprache ist).

Wie hier schon geschrieben, es ist ein Framework und bietet eine Plattform. Den Rest muss der User selber machen.
Aber genau das ist doch auch das schöne daran und macht Spaß.

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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #12 am: 31 Januar 2017, 13:50:26 »
Hi,
die Grundidee, dass man irgendwo ein paar Zeilen schreibt, die die Erwartungshaltung geraderücken, finde ich sehr gut. Hier im Thread finden sich ja schon ein paar Ansätze, was man da schreiben könnte und andies hat sich auch schon angeboten, ein paar Zeilen zu schreiben. Warum also nicht?
Ich wüsste nur nicht so genau, wo man das dann hinschreibt. Vielleicht muss sowas an ein paar Stellen: Einsteiger-PDF, Einsteiger-Seite im Wiki und vielleicht sogar auf die "Homepage" von http://meinfhemserver:8083/fhem.
Gruß,
   Thorsten
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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #13 am: 31 Januar 2017, 14:14:39 »
Also ich kann das gar nicht nachvollziehen.
Ich kann nachvollziehen, dass Du das vor dem Hintergrund Deiner langjährigen Erfahrungen nicht (mehr) nachvollziehen kannst.

Meine Erfahrung beim Einstieg vor knapp 3 Jahren war die, dass Interessierten der Eindruck vermittelt wurde, es sei leicht. Mit meinen jetzigen Erfahrungen würde ich sagen: Wer das behauptet, handelt unlauter, jedenfalls nicht "freundlich" im Sinne von FHEM! Das kann zwar wahr sein, tatsächlich verleitet es aber dazu, sich mit einigen grundlegenden Fragen nicht auseinanderzusetzen. Und das muß man dann hinterher uU. ausbaden.

Von daher finde ich einen "Beipackzettel", einige kritische Worte zur Selbstprüfung vorab oder vielleicht auch einen "alternativen FHEM-Erfahrungsbericht" sinnvoll (mit "witzigen" Beispielen, wie man es nicht machen sollte, welche typischen Denkfehler vorkommen oder welche Abhängigkeiten man übersehen kann). Dabei kann ich Thorstens Vorschlag einiges abgewinnen, das durchaus breit zu streuen.

Auch jetzt sehe ich (m.E. zu) viele Newbies, die einfach blind irgendetwas nachbasteln, aber keinen Schimmer davon haben, wie grundlegende Dinge funktionieren. Dass dann irgendwann Frust droht, ist klar. M.E. bräuchte es zur Vorbeugung aber dazu tatsächlich einer klareren Kommunikation, was einen wirklich erwartet - und zwar dauerhaft, die Landschaft - manche haben es Zoo genannt - will/muß ja gepflegt werden.

Wenn machne hier schreiben, das Einsteigerdukument schon nach 5-10 Seiten weggelegt zu haben, ist das vielleicht aber auch vergebliche Mühe ;).
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #14 am: 31 Januar 2017, 14:21:33 »
Eine sinnvolle und gute Diskussion und Dank an den Thread-Ersteller.

Vielleicht können wir die Diskussion aber auch abstrahieren und uns fragen, wo wir mit fhem gemeinsam in 3-5 Jahren sein wollen - weil dies die Frage beantwortet, wie wir mit unseren Anwendern und Neuanwendern umgehen wollen.

Wollen wir weiter ein verschworener Kern von Gläubigern der guten Sache sein und das Forum als Third-Level-Support ansehen?
Oder wollen wir uns weiter öffnen und mehr Anwender für das tolle Framework begeistern und müssen im Forum mehr Anfänger fragen lesen?
Oder gibt es einen Mix?

Die "Anfängerfragen" im Forum sind jedenfalls selten welche. Und den meisten von uns fehlt die Geduld, diese zu beantworten. Alle, die länger als 1 Jahr fhem einsetzen, können die Einstiegsprobleme gar nicht mehr nachvollziehen.

Vielleicht tut uns etwas Professionalisierung im Sinne von Corporate Identity im Forum/Wiki/Web, im Sinne von mehr bebilderter Dokumentation, im Sinne von Informationsgraphiken oder Flußdiagrammen wirklich gut.

Oder bleiben wir in der Nerd-Ecke stehen...

Ciao, -MN
FHEM: LattePanda x86 4/64GB+ RPi A mit RPI3 für 1-Wire mit www.devuan.org Linux
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #15 am: 31 Januar 2017, 14:41:43 »
Vielleicht können wir die Diskussion aber auch abstrahieren und uns fragen, wo wir mit fhem gemeinsam in 3-5 Jahren sein wollen - weil dies die Frage beantwortet, wie wir mit unseren Anwendern und Neuanwendern umgehen wollen.
Das klingt irgendwie so, als ob "wir" eine Firma wären, die FHEM als Produkt anbietet. Es ist aber doch eher so, dass FHEM ein Produkt der (Anwender)Gemeinschaft ist. Natürlich kann (und will) sich nicht jeder gleichermaßen einbringen.

Zitat
Wollen wir weiter ein verschworener Kern von Gläubigern der guten Sache sein und das Forum als Third-Level-Support ansehen?
Oder wollen wir uns weiter öffnen und mehr Anwender für das tolle Framework begeistern und müssen im Forum mehr Anfänger fragen lesen?
Oder gibt es einen Mix?
Also ich habe den Eindruck, dass der Mix in diesem Forum recht gut ist. Ich lese bestimmt nicht jede Anfängerfrage, aber da, wo ich reinschaue, habe ich doch den Eindruck, dass sich um Antworten bemüht wird. Dies sogar noch dann, wenn der Fragesteller mit einer fast schon unverschämten Anspruchshaltung ankommt. (Damit meine ich nicht diesen Thread.)
 
Zitat
Die "Anfängerfragen" im Forum sind jedenfalls selten welche. Und den meisten von uns fehlt die Geduld, diese zu beantworten.
Also was ich so sehe, zeugt doch eher von Geduld. Natürlich wird nicht jede Frage gleichermaßen durchgekaut, aber hey, es wird von uns niemand dafür bezahlt, oder?

Zitat
Alle, die länger als 1 Jahr fhem einsetzen, können die Einstiegsprobleme gar nicht mehr nachvollziehen.
Naja, ich bin länger als ein Jahr dabei, aber manches kann ich schon nachvollziehen.

Zitat
Vielleicht tut uns etwas Professionalisierung im Sinne von Corporate Identity im Forum/Wiki/Web, im Sinne von mehr bebilderter Dokumentation, im Sinne von Informationsgraphiken oder Flußdiagrammen wirklich gut.
Das klingt nach FHEM GmbH&Co KG. Können/wollen "wir" das wirklich leisten?

Zitat
Oder bleiben wir in der Nerd-Ecke stehen...
Seit "The Big Bang Theory" sind Nerds doch in der Gesellschaft angekommen, oder?

Gruß,
   Thorsten
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #16 am: 31 Januar 2017, 14:55:22 »
Das klingt irgendwie so, als ob "wir" eine Firma wären, die FHEM als Produkt anbietet. Es ist aber doch eher so, dass FHEM ein Produkt der (Anwender)Gemeinschaft
ist. Natürlich kann (und will) sich nicht jeder gleichermaßen einbringen.

"Wir" sind ein Anbieter eines Produktes, genau. Das Produkt besteht aus dem FHEM-Framework und aus unentgeltlichem Support im Rahmen des Wikis und des Forums. Und "wir" können uns gemeinsam überlegen, wie wir gemeinsam die Zukunft gestalten - sei es im Rahmen des Vereins, oder jeder persönlich nach Zeitaufwand, Interesse und Möglichkeiten.

Doch die Diskussion, wo wir in einigen Jahren stehen wollen, bleibt sinnvoll. Ohne Ziel, ohne Traum, ohne Idee bosseln wir ziellos vor uns hin und bleiben in unserer eigenen kleinen Welt ohne Fortschritte zu machen...

Also ich habe den Eindruck, dass der Mix in diesem Forum recht gut ist. Ich lese bestimmt nicht jede Anfängerfrage, aber da, wo ich reinschaue, habe ich doch den Eindruck, dass sich um Antworten bemüht wird. Dies sogar noch dann, wenn der Fragesteller mit einer fast schon unverschämten Anspruchshaltung ankommt. (Damit meine ich nicht diesen Thread.)

Nun, viele der Antworten sind schon recht deutlich: Hast Du die Suchfunktion benutzt (die Treffer derselben sind nicht sehr hilfreich), hast Du den Wiki-Artikel gelesen, hast Du, hast Du, hast Du...

Der Thread-Ersteller hat angeregt, daß wir die Leute abholen, vorbereiten, informieren bevor sie den Schritt machen, sich für das Forum anzumelden - denn bereits dies ist eine Hemmschwelle und sorgt für Frustration....

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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #17 am: 31 Januar 2017, 15:11:53 »
Dass man die Anfängerprobleme nicht mehr nachvollziehen kann, ist natürlich nicht richtig. Was man nicht nachvollziehen kann ist, warum man nicht zuerst die Grundlagen lernt und dann langsam anfängt, sich in FHEM reinzuarbeiten. Außerdem ist es schwer zu verstehen, warum wirklich niemand die angepinnten Beiträge liest und warum 95% der "Anfänger" unfähig sind, die Suche zu verwenden oder die Doku zu lesen (und ja, das sieht man den Beiträgen an). Wirkliche Anfängerprobleme kann man schon auch noch 5 Jahren nachvollziehen, wenn man sich nur etwas bemüht. Man sieht teilweise eben auch immer wieder die gleichen Pappenheimer. Einer, der nicht ständig mitliest, kann dann ggf. eine etwas klare Antwort nicht nachvollziehen. Meist hat sie dann aber "Geschichte".

Dass FHEM nichts für jeden ist, ist klar ersichtlich. Und aus meiner Sicht ist das auch gut so denn ein Tool, das von jedem direkt und ohne Arbeit eingesetzt werden kann, ist nicht vereinbar mit der Flexibilität von FHEM ODER eben nicht mit einen Tool das nicht professionell entwickelt und damit teuer ist. FHEM wird immer etwas sein, in dem Entwickler ihre ganz eigenen Ideen verwirklichen und Dinge machen, die sie selbst betreffen. Dass das dann auch idealerweise auch noch auf andere zutrifft, ist gut und prima. Ein Klicki-bunti System wird FHEM nicht werden. Und das ist sehr gut.

Wenn man Anfängern sagt, dass sie FHEM nutzen können ohne zu denken, aber dann eben nur zu einem kleinen Teil (und das ist ja das, was der TE möchte), dann erhöht das nur den Supportaufwand und der ist eigentlich durch die Community jetzt schon nicht mehr in gutem Maße leistbar.

Und ja, ich denke auch, dass man sich in Anfängerfragen immer um eine gute Antwort bemüht und wenn es so einfach ist, ist diese Antwort auch mal: "Lies die Doku" oder "nutze die Suche" oder "Lies die angepinnten Beiträge, damit du weißt, was du für Infos liefern musst". Das ist eine gute Antwort, wenn sie passt. Und sie passt sehr sehr oft. Gerade die letzte Antwort ist auf gefühlt 80% der Fragen anwendbar. Es gibt zu viele Ratespiele. Das liegt aber nicht daran, dass FHEM zu kompliziert wäre, sondern dass die Masse zu faul für FHEM ist. Außerdem reagieren viele Leute auf klare und direkte Ansagen viel zu empfindlich.

Ich bin nicht sicher, ob FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, auf gewisse Leute kann man sicher gut verzichten ohne das FHEM schaden nimmt. Das ist nicht böse gemeint. Aber wohl richtig.

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #18 am: 31 Januar 2017, 15:17:45 »
Ich bin nicht sicher, ob FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, auf gewisse Leute kann man sicher gut verzichten ohne das FHEM schaden nimmt. Das ist nicht böse gemeint. Aber wohl richtig.
*unterschreib*
Mir persönlich würde es reichen, wenn das Framework FHEM einfach weiter funktional bleiben würde (auf einer sicherheitstechnisch zeitgemäßen Basis). "Werbung" ala Homekit dafür finde ich gefährlich!

M.E. sollte man nicht nur jeden dazu drängen, die wesentlichen Dokumente (angepinnt im Anfängerbereich) zu lesen (nebst der commandref zum jeweiligen Modul), sondern auch eine Art Grundkurs zu machen, damit die wesentlichen Grundlagen klar sind. Mit Grundkurs meine ich Dinge wie:
- einen (2-er) PI als headless Server einrichten, FHEM darauf installieren, alles updaten
- Signalduino herstellen (!) und eine Baumarksteckdose damit schalten (echte Behinderte ausgenommen)
- ein "notify" und ein "at" (am besten mit integriertem perl-if) zum Funktionieren bringen, was ist "defmod" und "-temporay" verstehen/probieren.
(- ein gutes Buch für Gartenneulinge lesen, für Zoo's gibt es nichts passendes ::))

Wem das schon zu viel ist, dem sollte nicht geholfen werden!

My2ct.
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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #19 am: 31 Januar 2017, 15:26:10 »
Dass FHEM nichts für jeden ist, ist klar ersichtlich.

Hmm. Anscheinend ja nicht. Deswegen unterhalten wir uns ja gerade.

Zitat
Und aus meiner Sicht ist das auch gut so denn ein Tool, das von jedem direkt und ohne Arbeit eingesetzt werden kann, ist nicht vereinbar mit der Flexibilität von FHEM ODER eben nicht mit einen Tool das nicht professionell entwickelt und damit teuer ist. FHEM wird immer etwas sein, in dem Entwickler ihre ganz eigenen Ideen verwirklichen und Dinge machen, die sie selbst betreffen. Dass das dann auch idealerweise auch noch auf andere zutrifft, ist gut und prima. Ein Klicki-bunti System wird FHEM nicht werden. Und das ist sehr gut.

Ganz genau deiner Meinung. Und genau das hätte der OP gerne irgendwo so offensichtlich erwähnt, dass die Klicki-Bunti-Fans von Anfang an mit Respekt an FHEM rangehen.

Zitat
Und ja, ich denke auch, dass man sich in Anfängerfragen immer um eine gute Antwort bemüht und wenn es so einfach ist, ist diese Antwort auch mal: "Lies die Doku" oder "nutze die Suche" oder "Lies die angepinnten Beiträge, damit du weißt, was du für Infos liefern musst". Das ist eine gute Antwort, wenn sie passt. Und sie passt sehr sehr oft.

Manchmal kommt die Anwort - und sei sie noch so richtig - halt leider in etwas patzigem Ton daher. Was in gewisser Weise auch verständlich ist, wenn man's zum 100. Mal schreiben muss. Da bevorzuge ich eher, gleich gar nicht zu antworten. Dann muss ich mich auch nicht drüber ärgern. ;)

Zitat
Ich bin nicht sicher, ob FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, auf gewisse Leute kann man sicher gut verzichten ohne das FHEM schaden nimmt. Das ist nicht böse gemeint. Aber wohl richtig.

Ich bin mir sicher, dass FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt aber auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, ... ;)

Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #20 am: 31 Januar 2017, 15:28:29 »
Doch die Diskussion, wo wir in einigen Jahren stehen wollen, bleibt sinnvoll. Ohne Ziel, ohne Traum, ohne Idee bosseln wir ziellos vor uns hin und bleiben in unserer eigenen kleinen Welt ohne Fortschritte zu machen...
Was ich da ein bisschen raushöre ist vielleicht auch, dass das "gemeinsam" ein bisschen fehlt. Ein Problem dabei könnte sein, dass halt jeder ein bisschen andere Vorstellungen hat.

Zitat
Nun, viele der Antworten sind schon recht deutlich: Hast Du die Suchfunktion benutzt (die Treffer derselben sind nicht sehr hilfreich), hast Du den Wiki-Artikel gelesen, hast Du, hast Du, hast Du...
Da hast Du meiner Meinung nach Recht. Andererseits dürfte jedem, der mehr als eine Woche im Internet unterwegs ist, schon wissen, dass man solche Leute am besten ignoriert. (Ich meine die Leute, die so antworten, nicht die Fragesteller.)

Was man nicht nachvollziehen kann ist, warum man nicht zuerst die Grundlagen lernt und dann langsam anfängt, sich in FHEM reinzuarbeiten.
(Disclaimer: Im Folgenden formuliere ich mal absichtlich etwas "extrem". Im Kern meine ich es aber durchaus so.)
Das habe ich auch nicht so gemacht. Das wäre so langweilig gewesen, dass ich schnell die Lust verloren hätte. Ich interessiere mich heute noch nicht für die Grundlagen, es sei denn, ich brauche ein tieferes Verständnis, um ein bestimmtes Problem zu lösen.   

Zitat
Außerdem ist es schwer zu verstehen, warum wirklich niemand die angepinnten Beiträge liest
Ich bin mir nicht sicher, ob ich auch nur einen angepinnten Beitrag gelesen habe. Warum auch? Das ist doch kein Gesetz.

Zitat
und warum 95% der "Anfänger" unfähig sind, die Suche zu verwenden
Die Suche taugt meiner Meinung nach nicht viel. Ich finde nicht einmal Beiträge, von denen ich genau weiß, dass es sie gibt.

Zitat
oder die Doku zu lesen (und ja, das sieht man den Beiträgen an).
Tja, es gibt so viel zum Teil auch nicht so ganz taufrische Doku, dass man gar nicht so Recht weiß, was man da eigentlich lesen soll. Wenn jemand etwas fragt, und Du weißt, wo es in der Doku steht, dann verweise auf genau diese Doku. 

Zitat
Dass FHEM nichts für jeden ist, ist klar ersichtlich.
Aha, offensichtlich nicht.

Zitat
Und aus meiner Sicht ist das auch gut so denn ein Tool, das von jedem direkt und ohne Arbeit eingesetzt werden kann, ist nicht vereinbar mit der Flexibilität von FHEM ODER eben nicht mit einen Tool das nicht professionell entwickelt und damit teuer ist. FHEM wird immer etwas sein, in dem Entwickler ihre ganz eigenen Ideen verwirklichen und Dinge machen, die sie selbst betreffen. Dass das dann auch idealerweise auch noch auf andere zutrifft, ist gut und prima. Ein Klicki-bunti System wird FHEM nicht werden. Und das ist sehr gut.
...und genau das könnte ganz am Anfang jeder Einführung zu FHEM stehen. Nichts anderes wird hier angeregt, oder?

Zitat
Wenn man Anfängern sagt, dass sie FHEM nutzen können ohne zu denken, aber dann eben nur zu einem kleinen Teil (und das ist ja das, was der TE möchte),
Ich denke, dass er nur möchte, dass an deutlich sichtbarer Stelle steht, dass es eben nicht so ist.

Zitat
Und ja, ich denke auch, dass man sich in Anfängerfragen immer um eine gute Antwort bemüht und wenn es so einfach ist, ist diese Antwort auch mal: "Lies die Doku" oder "nutze die Suche" oder "Lies die angepinnten Beiträge, damit du weißt, was du für Infos liefern musst". Das ist eine gute Antwort, wenn sie passt. Und sie passt sehr sehr oft.
Meiner Meinung nach nicht. Entweder, der Fragesteller ist empfänglich für eine solche Antwort. Dann hat er mit großer Wahrscheinlichkeit schon selbst daran gedacht. ...oder er ist dafür nicht empfänglich. In dem Fall ist so eine Antwort erst recht Blödsinn.

Zitat
Außerdem reagieren viele Leute auf klare und direkte Ansagen viel zu empfindlich.
Da stimme ich zu.

Gruß,
   Thorsten
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #21 am: 31 Januar 2017, 15:30:41 »
Wem das schon zu viel ist, dem sollte nicht geholfen werden!
Also mir wäre das zu blöd. Aber dann helft mir halt nicht...
 :P
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #22 am: 31 Januar 2017, 15:33:44 »
Was in gewisser Weise auch verständlich ist, wenn man's zum 100. Mal schreiben muss.
Wer muss denn??? Hier wird's doch etwas schräg, oder? Geht dieses "Müssen" von einem inneren Zwang aus oder gibt es hier doch Leute, die dafür bezahlt werden? Falls letzteres: Sind noch Stellen frei?
Gruß,
   Thorsten
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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #23 am: 31 Januar 2017, 15:51:03 »
Also mir wäre das zu blöd. Aber dann helft mir halt nicht...
 :P
:) Vermutlich kann ich das auch nicht ;), Du hast aber auch einen anderen Kenntnis-Level als sehr viele Neu-Einsteiger. Und wer sowas liest und weiß, worum es da jeweils geht, der darf es gerne auch heute noch lassen und direkt loslegen ::).

Wer muss denn??? Hier wird's doch etwas schräg, oder? Geht dieses "Müssen" von einem inneren Zwang aus oder gibt es hier doch Leute, die dafür bezahlt werden? Falls letzteres: Sind noch Stellen frei?
Gruß,
   Thorsten
Annahme: den meisten, die sich hier beteiligen, geht es (auch) darum, Neulingen einen möglichst gelungenen Einstieg zu ermöglichen (wie man es hoffentlich selbst auch erlebt hat). Von daher kann ich mit dieser Art der Motivation manchmal wirklich nicht anders, als auf Antwort-postings von Leuten mit gefährlichem 1/10-tel-Wissen mit Beiträgen zu reagieren, die (hoffentlich) wenigstens etwas besser sind.

Mit der obigen "Übung" geht es ja auch darum, die Erwartungshaltung von Interessenten auf dem "richtigen" Niveau einzupegeln. Wer bessere Vorschläge hat: die wären im Wiki usw. gut aufgehoben ;D.
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #24 am: 31 Januar 2017, 16:09:46 »
@Thorsten Pferdekaemper: Es wäre wirklich schön, wenn du meine Beiträge nicht zerpflücken würdest. Der Beitrag macht nur im Zusammenhang Sinn. Danke.

Diese "Zitierzerpflückung" ist eine echte Unart, verbreitet sich aber immer mehr.

Man muss die angepinnten Beiträge nicht lesen, wenn man weiß, was man in einem solchen Forum zu tun hat. Man muss die Grundlagen nicht lernen, wenn man trotzdem ohne große Probleme voran kommt. Man muss nichts tun, aber mit den Konsequenzen ohne gequengel leben.

Die Doku ist die commandref. Ich sehe nicht, wo die veraltet oder unvollständig ist. Man sieht an der Fragen in den meisten Fällen, ob diese gelesen wurde oder nicht. Ich verweise immer auf die Doku, wenn es sinnvoll ist. In der Regel mit einem Stichwort von dem ich genau weiß, dass man das richtige findet. Darauf bekommt man hin und wieder ein "ah, das war's" (was zeigt, dass es so funktioniert), oft aber eine patzige Antwort. Dann bin ich meist raus und denke mir "Pech gehabt". Das ist genau so gut und richtig.

Es ist im Grunde völlig egal, ob jemand empfänglich ist für Antworten wie "lies die Doku zu ...", ist. Ist er es nicht, ist er vermutlich am falschen Ort. Wenn er das dadurch herausfindet: Sehr gut. Man muss doch nicht wirklich jeden mitnehmen, der zu faul ist, ein Stichwort wie z.B. "readingsProxy" zu nehmen und es in die commandref zu tragen. Ich weiß, dass es nicht immer so einfach ist und dann muss man anders helfen, aber leider ist es eben doch oft genau so einfach.

Was falsch verstanden wird: Es ist eine Hilfe, wenn man so auf die Doku hinweist. Ich lese immer wieder: "dann helft mir nicht". Was diese Leute aber unter Hilfe verstehen ist ein fertiges Stück Code oder ein "Wenn du so freundlich wärst und bitte einmal folgenden, auf genau dich zugeschnittenen Code zu verwenden, und ihn bitte nicht versuchst zu verstehen". Das ist aber nachhaltig gesehen keine Hilfe. Beispiel Code kann in gewissen Fällen helfen und ist auch gut und sinnvoll. Ich rede aber nicht von solchen Fällen, wo das sinnvoll ist, sondern von den 80% in denen es tatsächlich reichen würde, ein einfaches Stichwort nachzuschlagen.

Die Suche ist im Übrigen nicht so schlecht und wenn man wirklch etwas finden möchte, nutzt man eben die google "site:" Suche. Die ist dann sogar sehr gut.

Offline Benni

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #25 am: 31 Januar 2017, 16:32:02 »
Ich habe mir das ganze jetzt mehrfach durchgelesen und der Ursprung der Diskussion erinnert mich immer wieder an verschiedene 1-Sterne Amazon-Rezensionen, wo User sich beschweren, dass das iPhone nicht in die Samsung-Hülle passt. Die gibt es so oder so ähnlich zuhauf und das die kommen fast immer daher, dass man sich die Artikelbeschreibung nicht durchgelesen hat.
Da wird teilweise mit einer selbstgefassten Erwartungshaltung zu Werke gegangen, die jedoch jeder Grundlage entbehrt.

Aber genau an einer solchen Artikelbeschreibung scheint es dem TE zu fehlen. Ich bezweifle zwar, dass sie gelesen würde, wäre sie denn vorhanden, aber es gäbe dann wenigstens die Chance darauf.  Um die Chance darauf möglichst groß zu machen gehört sowas m.E. auf der FHEM-Seite (www.fhem.de) ziemlich weit nach oben (ggf. auch nur als Link auf Wiki)

Dort könnte ich mir dann so eine kleine Auflistung vorstellen à la "Was FHEM ist und was FHEM nicht ist" Außerdem sollte man in diesem Zusammenhang auch nochmal herausstellen, dass FHEM ein Community-Projekt ist, das vom Mitmachen und den Mitmachern lebt. Und eben kein kommerzielles Produkt ist, wo es eine Support-Abteilung gibt, sondern auch der Support eben auch "nur" ein Mitmach-Baustein ist.

Sowas könnte man doch im Wiki einfach mal unverbindlich anfangen, das könnte sogar der TE selbst tun ;)

Das ganze "wo wollen wir hin", "wo sehen wir uns in x Jahren" ... ist aber eine ganz andere Diskussion, die m.E. auch separat geführt gehört (Die korrekte Antwort darauf ist übrigens 42).

Genauso OT ist hier auch die Diskussion darum, wie im Forum mit Anfängern/Anfängerfragen umgegangen wird, bzw. wie die Anfänger mit den Helfern umgehen.

So, das waren meine 2Ct.
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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #26 am: 31 Januar 2017, 16:42:55 »
@marvin78: Jetzt trau ich mich nicht mehr, dich zu zitieren ;). Einer der ältesten Streits im Internet: "Wie zitiere ich richtig". Kommt v.a. aus Newsgroup-Zeiten. Durch die Art, wie Thorsten und ich zitieren, ist es eigentlich ganz leicht, sofort wieder in den Kontext zu finden, ohne den ganzen vorherigen Beitrag (der x Seiten davor stehen kann) lesen zu müssen. Wie machst es du? Oder wie ist es dir lieber?

Ist aber eigentlich, wie Benni sagt, offtopic ;)

Offline Mitch

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #27 am: 31 Januar 2017, 17:27:19 »
Bennis Beispiel mit der Beschreibung bringt es schon ziemlich auf den Punkt.
Das ist aber nichts das Problem einer fehlenden Beschreibung, sondern daran, dass niemand mehr lesen mag.
Jeder will alles nur noch auf dem Silbertablett serviert bekommen und sich selber gar keine Mühe mehr machen. Das ist ein kulturelles Problem und in meinen Augen hat sich das in letzter Zeit, auch bedingt durch Internet überall und Internet weiß alles, noch verstärkt.

Eine schlechte Entwicklung!!

Ich kann mich nur wiederholen, ich finde nicht, das ich schlecht Informiert wurde, als ich mit fhem angefangen habe.
Und da gab es auch noch nicht dieses tolle Forum.

Ich wußte was auf mich zukommt, habe mich auf fhem.de eingelesen, war in den Google Groups, im Web UND habe mit ein Perl Buch gekauft.
Als dann das Forum kam, habe ich auch am Anfang einige "dumme" Fragen gestellt, wurde aber immer fair behandelt.
Auch hier finde ich es nicht verwerflich, auf die Doku zu referieren. Im Commandref findet man quasi alles und wenn man es dann manchmal nicht versteht, fragt man einfach nochmal nach.

Und ohne them Threadersteller zu nahe zu treten, über was diskutieren wir hier eigentlich?
Eigentlich unnötig. Meine Meinung.
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #28 am: 31 Januar 2017, 18:27:37 »
Die Doku ist die commandref. Ich sehe nicht, wo die veraltet oder unvollständig ist. Man sieht an der Fragen in den meisten Fällen, ob diese gelesen wurde oder nicht. Ich verweise immer auf die Doku, wenn es sinnvoll ist. In der Regel mit einem Stichwort von dem ich genau weiß, dass man das richtige findet. [...]

Nein.

Die commandref ist die technische Referenz. Eine Dokumentation ist etwas ganz anderes. Eine Einführung wieder etwas anderes.

Zum Einstieg und Lernen ist weder eine technische Referenz noch eine Dokumentation geeignet, sondern eine Einführung. Schritt für Schritt, mit Bildern. Das erste Erfolgserlebnis.

Das erste Erfolgserlebnis motiviert dann, mehr zu wollen, mehr zu machen, mehr zu lernen und führt dann nach einiger Zeit zur Dokumentation und nach noch längerer Zeit zur technischen Referenz.

Ja, früher in den 80er und 90er Jahren hat man Programmiersprachen mit technischen Referenzen gelernt (hiermit z.B. https://books.google.de/books/about/C_Programming_Language.html?id=Yi5FI5QcdmYC&source=kp_cover&redir_esc=y). Heute ist das Verständnis von Lernprozessen, von Motivation, von Lehren sehr viel weiter fortgeschritten...

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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #29 am: 31 Januar 2017, 18:36:43 »
Es ist im Grunde völlig egal, ob jemand empfänglich ist für Antworten wie "lies die Doku zu ...", ist. Ist er es nicht, ist er vermutlich am falschen Ort. Wenn er das dadurch herausfindet: Sehr gut. Man muss doch nicht wirklich jeden mitnehmen, der zu faul ist, ein Stichwort wie z.B. "readingsProxy" zu nehmen und es in die commandref zu tragen. Ich weiß, dass es nicht immer so einfach ist und dann muss man anders helfen, aber leider ist es eben doch oft genau so einfach.

(*HUST*)

Das Problem hier ist, daß die technische Referenz Commandref nicht für Einsteiger geeignet ist, denn sie trägt nicht zum Verstehen bei. Sie führt meist (von der tollen DOIF-Referenz mal abgesehen, die mit sehr vielen Beispielen und Erläuterungen glänzt) die möglichen Parameter auf, erklärt aber nicht schrittweise, wie diese zu benutzen sind.

Dem Experten ist sie dienlich, hilfreich und unabdinglich.

Und ich finde es schon schade, wenn sich Interessierte mit dem Einstieg schwer tun, und mangels Erfolgserlebnissen fhem wieder verlassen und sich anderen Lösungen zuwenden. Ich finde dies schade, weil jeder Anfänger irgendwann zum Experten wird und anderen helfen kann, weil jeder Anfänger sich zu einem Dauerspender für fhem entwickeln kann, weil sich jeder Anfänger (mit Programmierkenntnissen) zu einem phantastischen Modulentwickler entwickeln kann.

Das können sie aber alles auch bei anderen Produkten/Lösungen - und irgendwann verkümmert unser fhem-Pflänzchen, weil wir alle neidisch auf die Alternativen schielen...

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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #30 am: 31 Januar 2017, 19:45:48 »
Die comandref ist natürlich keine technische Referenz. Sie ist an einigen Stellen deutlich mehr, an anderen deutlich weniger. Eine technische Referenz ist aber eine Dokumentation. Die commandref ist eine Befehlsbeschreibung und sie enthält die Beschreibung zur Interbetrietbnahme und Nutzung der in FHEM enthaltenen Module plus ein paar zusätzliche Informationen, Beispiele und teilweise sogar Bilder. Sie ist durchsuchbar und strukturiert. Sie ist die offizielle Dokumentation zu FHEM => Doku.

OT zum Zitieren: zu sagen, dass Teilzitate beim Kontext helfen ist ein Widerspruch in sich. Es reißt die Texte aus dem Kontext. Viele Beiträge haben ohne ihren kompletten Inhalt einen andren Sinn. Deshalb mag ich keine Teilzitate, auch wenn zusmmenhängendes Lesen heute für viele ein Problem ist.

Trotz allem muss man doch folgendes festhalten:

FHEM ist ein Framework an dem im Grunde in allen Bereichen jeder mitarbeiten kann. Wenn jemand nun Missstände entdeckt, kann er sie selbst beseitigen. Und wenn es Dinge sind, die andere nicht einschränken ist dazu auch sicher jeder eingeladen. Zu erwarten, dass diejenigen, die diese Missstände nicht sehen, weil sie für sie gar keine sind (das kann am Wissensstand aber auch an einer anderen Sichtweise liegen), diese auch beseitigen, ist nicht angebracht. Das was der TE möchte, ist nicht falsch oder gar abzulehnen. Aber aus meiner Sicht muss er diesen Missstand, der nur für eine kleine Benutzergruppe vorhanden ist, selbst beseitigen, da es nichts ist, das dem Otto-Normal-FHEMler hilft. Ich und viele andere haben sicher nichts dagegen, wenn von vornherein ein wenig "gesiebt" wird, weil noch klarer ersichtlich ist, was FHEM eigentlich ist, muss es aber nicht haben. Wenn sich natürlich jemand findet, der das für ihn macht => auch gut.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2017, 19:47:28 von marvin78 »

Offline andies

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #31 am: 31 Januar 2017, 20:16:05 »
Ich will eine Erfahrung beschreiben, die ich an anderer Stelle gemacht habe und die mir vor Augen geführt hat, wo ein Problem liegen könnte. Ich habe versucht, mit pilight den Code einer Came Garagentoröffnung zu dekodieren. Da ich weder von pilight noch von Manchester Code Ahnung hatte und viele Fachbegriffe wie pulsetrain, syncbit, low-pass filter usw. nicht kannte, habe ich halt angefangen und ständig in dem pilight-Forum die Leute genervt (nehme ich mal an).

Nach etwa 30 Einträgen hatte ich es. Aber nicht nur das: Ich hatte auch eine Menge gelernt, weil ich zum Beispiel mit dem falschen China-Empfänger anfing und der natürlich nur Schrott ausgab, den ich mühevoll interpretieren wollte. Ich hatte das Gefühl, ich müsste den pilight-Leuten etwas zurückgeben und andere davor bewahren, meine Fehler nochmal zu machen. Es war aber klar, dass allein vom Lesen meiner Foreneinträge nicht viel herüberkommen würde, weil ich mehrfach in die falsche Richtung abgebogen war. Also habe ich mich hingesetzt und einen halben Tag lang die ersten 30 oder so Einträge komplett neu editiert. Das war sehr viel Arbeit und ich vermute mal, sie sind jetzt besser lesbar als vorher.

Mir ist sofort klar, dass nicht jeder zu so etwas bereit ist (stand ja schon da: wo sind die Stellen dafür zu besetzen?). Ich bin selbst Lehrer, danke im Voraus für die Scherze, ich weiß halt, dass Information allein nicht reicht. Sie muss vernünftig aufbereitet werden, damit man daraus etwas lernt. Und ich weiß nur zu gut, dass wir alle so viele Aufgaben nebenbei haben, dass FHEM nicht der Mittelpunkt unseres Lebens werden wird. Ich meine nur: wir sollten das nicht aus den Augen verlieren, das mit der Anordnung.

Ich sehe auch keinen so großen Gegensatz zwischen den Freaks und den GUI-"Faulenzern". Bei Linux zum Beispiel gibt es  beides: Denjenigen, der nur mit Terminal-Befehlen arbeiten und diejenige, die nicht mal merkt, dass das nicht mehr Windows ist. Und vielleicht bildet sich irgendwann ein Unternehmen, dass FHEM-Lösungen verkauft, auch dafür könnte es einen Markt geben. Man kriegt da viel unter einen Hut.

PS Gibt es denn eine technische Möglichkeit, diesen Einleitungstext irgendwo ohne größere Verletzungen zu notieren? Manchmal habe ich den Eindruck, dass da schnell Nerven blank liegen und ich habe schon mehrere wichtige Tipps hier bekommen - in einem anderen Forum bin ich wegen eines blöden Kommentars rausgeflogen ;-(
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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #32 am: 31 Januar 2017, 20:38:06 »
Hier fliegt keiner raus wegen eines vielleicht blöden Kommentares. Alles was über der Gürtellinie ist ist erstmal OK, vielleicht nicht hilfreich aber OK.

Ansonsten gebe ich Marvin Recht. Die Commandref ist die Biebel (Doku) von FHEM. Und sollten da Beispiele zum Verständnis fehlen kann man im Forum und im Wiki suchen. Es soll sich wohl, unbeständigten Gerüchten zu Folge,  angeblich auch noch niemand beim Ausprobieren in den Fuß geschossen haben. Habe ich gehört. Also ruhig Mal schauen was passiert wenn man set bla bla macht. Kritische Befehle sind definitiv Dokumentiert.

Und könnte bitte der TE die Kombination Programmiersprache und FHEM im Threadtitel ändern. Das verwirrt nur Anfänger und demnächst sucht jemand noch ein Buch über FHEM als Programmiersprache.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2017, 20:40:39 von CoolTux »
Du musst nicht wissen wie es geht! Du musst nur wissen wo es steht, wie es geht.
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #33 am: 31 Januar 2017, 20:40:04 »
Hi,
im Prinzip wollte ich eigentlich auch gerade schreiben: Wenn jemand der Meinung ist, dass wir mehr oder andere Doku (oder wie auch immer das Geschreibsel heißen soll), dann soll derjenige halt etwas in der Richtung produzieren. Dann habe ich mir aber über das hier Gedanken gemacht:
Das können sie aber alles auch bei anderen Produkten/Lösungen - und irgendwann verkümmert unser fhem-Pflänzchen, weil wir alle neidisch auf die Alternativen schielen...
(Wer mehr Kontext zum Zitat braucht, der sollte auf den Link "Zitat von:..." klicken.)
Tatsächlich ist das eine "Gefahr". Irgendwann hat die erste Generation vielleicht mal keine Lust mehr. Dann könnte eine große Cummunity von Vorteil sein, und die ergibt sich auch dadurch, dass Einstiegshürden möglichst klein sind.

Von wegen Verweis auf Doku als Antwort auf Fragen wurde ich vielleicht missverstanden. Ein expliziter Verweis auf die Doku, in der die Antwort steht, finde ich gut. Was ich aber total unnütz finde, ist ein allgemeines "das steht doch in der Doku" (oder ähnlich). Ganz blöd finde ich, wenn man dann noch meckert, dass niemand die Doku (oder die angepinnten Beiträge) liest. Es würde in den meisten Fällen sogar schneller gehen, einfach einen Link darauf zu kopieren. ...natürlich nur, wenn der Antwortende auch tatsächlich weiß, wo es steht.

Ich will eine Erfahrung beschreiben, die ich an anderer Stelle gemacht habe und die mir vor Augen geführt hat, wo ein Problem liegen könnte.
Genau so kann das auch hier laufen. Warum auch nicht? Es kommt halt auch immer auf das genaue Thema und vielleicht auf die Tagesform der Leute an. Allerdings wäre es besser, dann nicht die Foreneinträge zu editieren, sondern einen Wiki-Artikel dazu zu schreiben.
Zitat
PS Gibt es denn eine technische Möglichkeit, diesen Einleitungstext irgendwo ohne größere Verletzungen zu notieren?

Meinst Du jetzt, um den Text selbst erst einmal zur Diskussion zu stellen, oder wo man ihn dann später einstellt? Für ersteres ist das Forum da, z.B. dieser Thread. Ansonsten kommt es halt darauf an, wo so etwas am sinnvollsten steht. Wenn es auf fhem.de stehen soll, dann wahrscheinlich Rudi. Das Wiki kann jeder bearbeiten, der sich einen User holt. Wenn man etwas auf die Startseite des Wiki haben will, dann sollte natürlich ein gewisser Konsens hergestellt werden, sonst ändert der nächste es wieder zurück.
Wenn es (auch) auf der Startseite des Fhem-Servers selbst erscheinen soll, dann wahrscheinlich auch wieder Rudi fragen.

Gruß,
   Thorsten
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #34 am: 31 Januar 2017, 20:41:15 »
Also ruhig Mal schauen was passiert wenn man set bla bla macht. Kritische Befehle sind definitiv Dokumentiert.
Please define bla first
SCNR
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Online CoolTux

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #35 am: 31 Januar 2017, 20:46:32 »
Please define bla first
SCNR

Typischer Anfängerfehler. Steht aber auch in der Doku  ;D
Du musst nicht wissen wie es geht! Du musst nur wissen wo es steht, wie es geht.
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #36 am: 31 Januar 2017, 20:49:07 »
Typischer Anfängerfehler. Steht aber auch in der Doku  ;D
Wo?  :P 8)
RasPi
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Offline Benni

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #37 am: 31 Januar 2017, 21:58:07 »
Wo?  :P 8)

Dort: https://fhem.de/commandref_DE.html#define (s.a. Screenshot)
SCNRT ;D

PS: Ich versuche übrigens immer auf Hilfreiche Lektüre mit einem direkten Link zu verweisen.
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Offline Icinger

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #38 am: 01 Februar 2017, 06:25:00 »
Zitat
Please define bla first
Wobei sich hier zB sicher gleich mal ein Link zu commandref/define unterbringen lassen würde :)
Verwende deine Zeit nicht mit Erklärungen. Die Menschen hören (lesen) nur, was sie hören (lesen) wollen. (c) Paulo Coelho
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Offline Hauswart

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #39 am: 01 Februar 2017, 08:58:51 »
Wobei sich hier zB sicher gleich mal ein Link zu commandref/define unterbringen lassen würde :)
Das wäre sicherlich eine gute Idee. Die "Fehlermeldung" etwas zu erweitern:
Zitat
Please define bla first
könnte auch
Zitat
Please define bla first - see commandref: https://fhem.de/commandref_DE.html#define
lauten.
Derzeitiges Setup unter Anderem:
* HM-CFG-USB
* nanoCUL868 (SlowRF)
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Offline Benni

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #40 am: 01 Februar 2017, 09:04:41 »
Das wäre sicherlich eine gute Idee. Die "Fehlermeldung" etwas zu erweitern:könnte auchlauten.

Besser wäre hier sicher ein Link auf die lokale Commandref oder auch einfach nur der Hinweis

Zitat
try "help define" for more information

bzw.

Zitat
verwende "help define" für mehr Informationen


PS: Was war nochmal das ursprüngliche Thema ;)
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #41 am: 01 Februar 2017, 09:43:01 »
Tatsächlich ist das eine "Gefahr". Irgendwann hat die erste Generation vielleicht mal keine Lust mehr. Dann könnte eine große Cummunity von Vorteil sein, und die ergibt sich auch dadurch, dass Einstiegshürden möglichst klein sind.

Genau. Was würde denn passieren, wenn z.B. Rudolph König, Damian (DOIF-Modul), pah (1-Wire) und martinp876 (Homematic) die Lust verlieren oder andere Prioritäten entwickeln (Forschungsprojekt, DFG-Großanlage, Kinder und Familie, Verlust eines Familienmitgliedes, Arbeitslosigkeit, usw.).

An diesen 4 Menschen/Mitgliedern/Programmierern (aber natürlich auch an vielen anderen) hängt ein Großteil der Funktionen von fhem. Ihr Verlust oder ihre Motivation stellt ein Risiko für den Fortbestand des Produktes dar.

Zusätzlich schaut doch mal http://fhem.de/stats/statistics.html an. Unsere Anwenderbasis konzentriert sich auf Deutschland und Österreich, wir haben nur vereinzelt Anwender im nicht-deutschsprachigen Raum.

Ich bin überzeugt, daß eine breite Userbasis Stabilität bringt. Natürlich brauchen wir auch Stabilität in der Verwaltung und in den technischen Abläufen (dafür gibts jetzt den Verein), doch nur zusammen kann das Produkt fhem langfristig überleben.

Ciao, -MN
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Online CoolTux

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #42 am: 01 Februar 2017, 09:48:03 »
Genau. Was würde denn passieren, wenn z.B. Rudolph König, Damian (DOIF-Modul), pah (1-Wire) und martinp876 (Homematic) die Lust verlieren oder andere Prioritäten entwickeln (Forschungsprojekt, DFG-Großanlage, Kinder und Familie, Verlust eines Familienmitgliedes, Arbeitslosigkeit, usw.).

An diesen 4 Menschen/Mitgliedern/Programmierern (aber natürlich auch an vielen anderen) hängt ein Großteil der Funktionen von fhem. Ihr Verlust oder ihre Motivation stellt ein Risiko für den Fortbestand des Produktes dar.

Zusätzlich schaut doch mal http://fhem.de/stats/statistics.html an. Unsere Anwenderbasis konzentriert sich auf Deutschland und Österreich, wir haben nur vereinzelt Anwender im nicht-deutschsprachigen Raum.

Ich bin überzeugt, daß eine breite Userbasis Stabilität bringt. Natürlich brauchen wir auch Stabilität in der Verwaltung und in den technischen Abläufen (dafür gibts jetzt den Verein), doch nur zusammen kann das Produkt fhem langfristig überleben.

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Du hast das Prinzip von Open Source null verstanden. Schau Dir andere Projekte in der Geschichte an. Wenn das Projekt interessant genug für User ist wird es auch weiter existieren.
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #43 am: 01 Februar 2017, 09:59:18 »
Du hast das Prinzip von Open Source null verstanden. Schau Dir andere Projekte in der Geschichte an. Wenn das Projekt interessant genug für User ist wird es auch weiter existieren.

Du hast mein Argument nicht verstanden.

OpenSource ermöglicht es anderen, das Produkt weiterzupflegen, zu übernehmen - korrekt. Nur ist fhem nicht der Linuxkernel mit einer großen Community und breiten Unterstützung und breiten Wissensbasis. fhem ist ein spezialisiertes Framework mit hoher Lernkurve und vielen Details - und hängt in diesen Details von Einzelpersonen ab.

Ja, es kann jemand übernehmen. Wieviele Jahre an Erfahrung, Wissen und Hintergrundverständnis sind denn erforderlich, bis wir dieses Wissen wieder haben? Was passiert in der Zeit mit fhem verglichen mit anderen Lösungen mit einer breiten Community.

Nur weil ein Lösung OpenSource ist, bedeutet dies nicht zwingend, daß es genutzt wird, weiterentwickelt wird, überlebt. OpenSource ist eine notwendige Bedingung, daß andere dies können - aber kein Automatismus und keine Garantie.

Daher nochmals die Betonung, daß wir eine breitere Community schaffen müssen. Wir brauchen mehr Anwender, mehr Anfänger - vielleicht ist einer von diesen der potentielle Nachfolger oder die potentielle Nachfolgerin für einen der derzeitigen Einzelpersonen - oder fügt neue Ideen hinzu, die uns weiterbringen. Dazu müssen wir Anfänger und Neueinsteiger begeistern und ihnen mehr helfen, als wir es bis jetzt tun.

Und genau darauf hat der Threadersteller am Anfang hingewiesen.

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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #44 am: 01 Februar 2017, 10:38:18 »
Du hast das Prinzip von Open Source null verstanden. Schau Dir andere Projekte in der Geschichte an. Wenn das Projekt interessant genug für User ist wird es auch weiter existieren.
Sagt er nicht im Prinzip genau das? Ok, streng logisch gesehen macht Morgenneben die umgekehrte Aussage "Wenn das Projekt nicht interessant genug ist, dann wird es sterben.", aber meiner Meinung nach seid Ihr fast einer Meinung.
Gruß,
   Thorsten
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #45 am: 01 Februar 2017, 10:43:12 »
Besser wäre hier sicher ein Link auf die lokale Commandref oder auch einfach nur der Hinweis...
Ich denke mal, dass es relative schwierig ist, zu erraten, was der Benutzer eigentlich wollte. Für Menschen ist das oft sehr klar. Wenn z.B. jemand "set bla bla" eingibt, dann weiß man: Der will nur spielen. Da braucht's dann keine Doku. ...um aber eine richtig gute Fehlermeldung zu produzieren, muss man eine ungefähre Ahnung davon haben, was eigentlich die Absicht war. Ich sage nicht, dass das unmöglich ist, aber eben schwierig oder bestenfalls sehr aufwändig.

Zitat
PS: Was war nochmal das ursprüngliche Thema ;)
Ist das bei einem solchen Thread wirklich wichtig?

Gruß,
   Thorsten
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Online CoolTux

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #46 am: 01 Februar 2017, 10:44:48 »
Sagt er nicht im Prinzip genau das? Ok, streng logisch gesehen macht Morgenneben die umgekehrte Aussage "Wenn das Projekt nicht interessant genug ist, dann wird es sterben.", aber meiner Meinung nach seid Ihr fast einer Meinung.
Gruß,
   Thorsten

Meine Aussage bezog sich auf die Meinung, wenn führende Köpfe verschwinden stirbt das Projekt. Dem wieder sprechen aber die Geschichte einiger OpenSource Projekt.
Habe gerade keine Lust groß zu suchen im Netz. Aber es gab Projekte wo die Initiatoren durch Autounfall, Herzinfarkt oder Wahnsinn starben. Die Projekte leben heute noch so oder anders weiter.
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Offline Kusselin

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #47 am: 01 Februar 2017, 11:08:36 »
Hallo Zusammen,

ich finds gut das andies hier mal das zum Ausdruck bringt!!
Auch ich finde fhem super und wenn man sich beschäftigt und verstehen will klappt das auch denke ich..aber es ist verdammt schwer am Anfang und auch die "Ersten Schritte" ist nicht einfach obwohl es erste schritte heisst!!

Auch die Codes die immer hier gepostet werden sind schwer zu bverstehen..wo kommen sie hin? in welche .pm datei??? was ist das notify? und wie kreiere ich eines? Alles Fragen die finde ich für einen Newbie schlecht nachzuvollziehen sind, auch mit commandref!!wenn man zb. auf die commandref verlinkt wird kann es vorkommen das alles auf engisch ist..klickt man dann auf "DE" wird man wieder auf den Anfang der Hauptseite verwiesen.... :-(

Bitte jetzt nicht gleich steinigen und bitte jetzt auch nicht so denken "Dem beantworte ich keine Fragen mehr"!!

Ich finde das von andies aufgegriffene Thema jedenfalls nicht schlecht!!

Vielleicht sollte man hier im Board einen Bereich nur für die Newbies machen...?

Gruss
Kussel
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #48 am: 01 Februar 2017, 11:09:46 »
Meine Aussage bezog sich auf die Meinung, wenn führende Köpfe verschwinden stirbt das Projekt. Dem wieder sprechen aber die Geschichte einiger OpenSource Projekt.
Du hast ja Recht. Was Morgennebel meiner Meinung nach aber meint ist, dass das nur funktioniert, wenn eine ausreichend große Basis vorhanden ist, aus der die sich die Nachfolger "rekrutieren" können. Natürlich kann es auch sein, dass auch in einer kleinen Benutzerbasis ein paar fähige und willige Leute sind, aber je mehr Leute es sind, desto wahrscheinlich wird es halt, dass jemand passendes dabei ist. 
Gruß,
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Offline drhirn

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #49 am: 01 Februar 2017, 11:11:08 »
Vielleicht sollte man hier im Board einen Bereich nur für die Newbies machen...?

Gibt's doch schon!? Die "Anfängerfragen"

Offline Morgennebel

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #50 am: 01 Februar 2017, 12:37:43 »
Gibt's doch schon!? Die "Anfängerfragen"

Hier mal eine Liste der Überschriften aus dem Board Anfängerfragen:

  • Connect CALENDAR mit TLS statt SSLv3 (57_Calendar)
  • webCmd --> State. STATE & state unterschiedlich obwohl EventMap
  • fhemSVG icon fs-RPi in Tabletui nutzen
  • HM-CFG-LAN mit zwei verschiedenen FHEM controllieren
  • Harmony Hub Activity und GenShellSwitch gemeinsam steuern.

usw. Vielleicht sollten wir ein Board "Fortgeschritten" anlegen und die Anfängerfragen moderieren?

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Offline marvin78

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #51 am: 01 Februar 2017, 13:05:17 »
Moderation von Anfängerfragen gab es schon. Der Moderator hat hin geschmissen, weil die Anfänger unverschämt wurden...

Breite Userbasis ist gut aber genau die User, um die es hier geht, braucht FHEM nicht zwingend zum Fortbestand. Es braucht, die, die die hier gewünschten Dinge eben nicht brauchen um FHEM zu verwenden. Aber das habe ich ja hinreichend erklärt.

Das soll alles nicht heißen, dass nicht auch komplette Anfänger sehr Willkommen sind. Die Einstellung ist aber meist das Problem. Oft werden Fragen schon eingeleitet mit "Ich bin kompletter Anfänger und habe keine Ahnung von FHEM oder Linux und Programmierung, ich will mich auch nicht in Perl einarbeiten". Hier kann man das antworten im Grunde lassen, da es hoffnungslose Fälle (für FHEM sind). Antworte man doch wahrheitsgemäß, dass man so eben nicht mit FHEM klar kommen wird, erntet man (geschönt) nicht so nette antworten. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Hinweise darauf, dass FHEM nicht für jeden geeignet ist oder eben eine gewisse Einarbeitung bedeutet, sind gut und richtig, werden aber genau von denen, für die sie sind nicht gelesen oder beachtet.

Offline Kusselin

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #52 am: 01 Februar 2017, 14:14:39 »
Moderation von Anfängerfragen gab es schon. Der Moderator hat hin geschmissen, weil die Anfänger unverschämt wurden...

Breite Userbasis ist gut aber genau die User, um die es hier geht, braucht FHEM nicht zwingend zum Fortbestand. Es braucht, die, die die hier gewünschten Dinge eben nicht brauchen um FHEM zu verwenden. Aber das habe ich ja hinreichend erklärt.

Das soll alles nicht heißen, dass nicht auch komplette Anfänger sehr Willkommen sind. Die Einstellung ist aber meist das Problem. Oft werden Fragen schon eingeleitet mit "Ich bin kompletter Anfänger und habe keine Ahnung von FHEM oder Linux und Programmierung, ich will mich auch nicht in Perl einarbeiten". Hier kann man das antworten im Grunde lassen, da es hoffnungslose Fälle (für FHEM sind). Antworte man doch wahrheitsgemäß, dass man so eben nicht mit FHEM klar kommen wird, erntet man (geschönt) nicht so nette antworten. Die Katze beißt sich in den Schwanz. Hinweise darauf, dass FHEM nicht für jeden geeignet ist oder eben eine gewisse Einarbeitung bedeutet, sind gut und richtig, werden aber genau von denen, für die sie sind nicht gelesen oder beachtet.
Hoppla!!! das ist natürlich dann auch Bullshit!!

Da sollte man schon froh sein das sich jemand hier dazu bereit erklärt und dann das!!! Unverständlich!!
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Offline justme1968

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Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #53 am: 01 Februar 2017, 14:42:24 »
irgendwie geht die ganze diskussion in diesem thread doch am (vermutlich) beabsichtigten ziel vorbei.

ein projekt wie fhem lebt vom tun und mitmachen. nicht vom jammern oder wünschen und was wäre wenn.

der fhem verein wurde genau deshalb gegründet um nicht die infrastruktur auf einer einzigen schulter ruhen zu lassen.

forum und wiki leben davon das jemand sich hinsetzt und tut. wenn jemand veraltete oder fehlerhafte seiten sieht: bittet melden oder noch besser selber beheben.

wenn jemand eine einleitung oder vorwort oder was auch immer für sinnvoll hält: bitte einfach schreiben. ins wiki stellen. uli als beitrag zum pdf vorschlagen. hier zum anheften vorschlagen. am anfang des threads gab es z.b. einen absatz den ich für ziemlich gut halte.

sich ganz konkret eine bestimmte änderung oder verbesserung in der doku zu einem modul zu wünschen ist eine sache. ganz pauschal zu sage die doku taugt nichts ist nicht konstruktiv sondern eine frechheit.

und nein. es geht nicht darum zu sagen alles (commandref, module, wiki, pdf) sind perfekt. aber sie sind das was freiwillig und mit den talenten der jeweils beteiligten unter  großem gemeinsamen einsatz entstanden ist. jeder darf es ohne einschränkungen und kostenlos nutzen. wer mehr möchte: bitte bringt euch, eure zeit und eure talente ein.  macht etwas, tragt etwas bei und teilt es genau so.

gruss
  andre
« Letzte Änderung: 01 Februar 2017, 14:49:32 von justme1968 »
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Offline KernSani

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #54 am: 01 Februar 2017, 14:48:27 »
Moderation von Anfängerfragen gab es schon. Der Moderator hat hin geschmissen, weil die Anfänger unverschämt wurden...
Der Moderator hatte aber manchmal auch eine etwas - wie soll ich sagen? - gewöhnungsbedürftige Art :-) (Was keinesfalls meinen Respekt für seinen außerordentlichen Einsatz und sein Engagement schmälern soll)
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Offline marvin78

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #55 am: 01 Februar 2017, 15:00:30 »
@justme1968: Deine Aussagen treffen genau den Kern meiner Aussagen.

@KernSani: Das kann ich so nicht unterschreiben. Nach meiner persönlichen Meinung waren und sind einige User extrem unverschämt zu ihren Helfern. Das kann aber jeder so sehen, wie er mag. Es gibt natürlich immer zwei Seiten der Medaille.

Offline Benni

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #56 am: 01 Februar 2017, 15:08:27 »
@KernSani: Das kann ich so nicht unterschreiben. Nach meiner persönlichen Meinung waren und sind einige User extrem unverschämt zu ihren Helfern. Das kann aber jeder so sehen, wie er mag. Es gibt natürlich immer zwei Seiten der Medaille.

Das kann ich so bestätigen! Auch ich wurde inzwischen schon mehrfach aufs übelste per PM angegangen, und das obwohl ich um ehrliche Hilfestellung bemüht war. Das waren ausnahmslos von Foren-User, die erst sehr wenige Beiträge hatten. Deshalb halte ich mich im Anfängerforum inzwischen auch weitgehend raus.
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Offline fhem-hm-knecht

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #57 am: 01 Februar 2017, 15:21:20 »
Das kann ich so bestätigen! Auch ich wurde inzwischen schon mehrfach aufs übelste per PM angegangen, und das obwohl ich um ehrliche Hilfestellung bemüht war. Das waren ausnahmslos von Foren-User, die erst sehr wenige Beiträge hatten. Deshalb halte ich mich im Anfängerforum inzwischen auch weitgehend raus.

Ich kann das nicht bestätigen, liegt vielleicht daran dass ich keinen als "FAUL" bezeichne

Edit: ist nicht auf dich bezogen @Benni
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Offline KernSani

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #58 am: 01 Februar 2017, 15:27:49 »
@KernSani: Das kann ich so nicht unterschreiben. Nach meiner persönlichen Meinung waren und sind einige User extrem unverschämt zu ihren Helfern. Das kann aber jeder so sehen, wie er mag. Es gibt natürlich immer zwei Seiten der Medaille.
Da stimme ich dir komplett zu und das will ich damit gar nicht bezweifeln oder gar rechtfertigen. Es kommt jedoch auch vor, dass der Helfende in einem Tonfall "hilft", bei dem es nicht entschuldbar, aber in gewisser Weise nachvollziehbar ist, dass der Hilfesuchende patzig wird. Aber das will jetzt gar nicht breit treten, alle sollen sich benehmen ;-)

Ansonsten sehe ich es genau wie Andre: Mitmachen!

Grüße,

Oli 


 
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Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #59 am: 01 Februar 2017, 15:51:03 »
Hallo,

es wird immer sehr gerne das empfundene Verhalten - empfunden weil es meine Emotion ist, die ich dem Gelesenen zuordne und damit dem Schreibenden unterstelle - als Begründung zu benutzen etwas zu tun oder zu lassen oder zu bemängeln oder, oder.

Für mich ist Fhem eine Chance. Vieles wurde in den letzten Jahren soweit verbessert, dass es auch von Anfängern genutzt werden kann. Aufgeführt sei hier der Installationsprozess, die Web-GUI mit vielen Klick Konfigurationen und einer Dummy Konfiguration mit der ich viele erste Schritte tun kann. Mittlerweile ist es durchaus mit anderen Produkten vergleichbar, die ich installiere, nutze und in die ich mich dann weiter einarbeiten kann oder nicht.

Was mir in der letzten Zeit auffällt sind Fragen wie: Ich war da mal im Baumarkt und möchte jetzt in Fhem, habe allerdings keine Ahnung und by the way, wie installiere ich Fhem. Ähnlichen Fragen findet man auch in anderen Foren, wie: Ich habe ne schöne Geburtstagskarte gesehen, wie mache ich das in Photoshop und ach ja, welche Kamera soll ich kaufen und brauche ich einen Drucker?

Von daher würde ich mich freuen, wenn jemand mit schriftstellerischer Kompetenz eine Einleitung in für Fhem schreiben würde, die ein kleiner Fahrplan für den Einsteiger ist.


Gesendet von iPad mit Tapatalk

Grüße Jörg
« Letzte Änderung: 01 Februar 2017, 15:54:26 von JoWiemann »
Jörg Wiemann

Slave: RPi B+ mit 512 MB, COC (868 MHz), CUL V3 (493.92MHz SlowRF); FHEMduino, Aktuelles FHEM

Master: CubieTruck; Debian; Aktuelles FHEM

Offline Morgennebel

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #60 am: 01 Februar 2017, 16:45:51 »
Von daher würde ich mich freuen, wenn jemand mit schriftstellerischer Kompetenz eine Einleitung in für Fhem schreiben würde, die ein kleiner Fahrplan für den Einsteiger ist.

Ich fange das gerne an, als bebilderte Wiki-Anleitung - aber es wird seine Zeit bis zur Fertigstellung dauern und es wird viele viele Änderungen geben...

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #61 am: 01 Februar 2017, 16:49:11 »
Es muss nicht die Aufgabe einer Person bleiben. Mach einen Thread auf und frage wer noch Interesse hat an sowas mit zu wirken.
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Offline drhirn

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #62 am: 01 Februar 2017, 16:50:59 »
Eigentlich gäbe es ja diesen Artikel hier https://wiki.fhem.de/wiki/Erste_Schritte_in_FHEM. Könnte man den nicht einfach ergänzen?

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #63 am: 01 Februar 2017, 16:59:55 »
@drhirn: Das war genau der Vorschlag des TE.

M.E. greift es aber zu kurz. Es sollte umfassen:
- Vorüberlegungen zum Einstieg in die Hausautomatisierung
- FHEM als Lösungsansatz: Vor- und Nachteile
- Wie ist die FHEM-Doku aufgebau (commandref - englisch als einzig verpflichtende Vorgabe, Wiki, Forum...)
(Will heißen: bringe mich da gerne mit ein).

@Cooltux: Warum ist die Diskussion hier nicht gut aufgehoben?

@Morgennebel: Gute Initiative, wobei mir (noch) nicht klar ist, wie da Bilder helfen sollen.
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Offline drhirn

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #64 am: 01 Februar 2017, 17:02:33 »
Beta-User, bin voll bei dir. Genau das könnte man in den Artikel einbauen. Der Artikel-Titel wäre schon perfekt geeignet dafür.

Offline marvin78

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #65 am: 01 Februar 2017, 18:58:55 »
Ich kann das nicht bestätigen, liegt vielleicht daran dass ich keinen als "FAUL" bezeichne

Edit: ist nicht auf dich bezogen @Benni


Warum soll man nicht sagen was Sache ist? Wenn man das erkennt, kann man es ruhig aussprechen. Manche sind zu faul für FHEM und es ihnen zu sagen schadet nicht, im Gegenteil. Man kann nicht jeden hinten und vorne rum heben. Dass man sowas sagt, hat in der Regel eine Geschichte.

Offline pcbastler

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #66 am: 01 Februar 2017, 21:30:51 »
Ich bringe mal meine Erfahrung ein. Der Artikel "Erste Schritte..." war auch für mich der Startpunkt. Dann habe ich geprüft, welche Geräte jetzt schon mit FHEM funktionieren. Das Ergebnis war die Anwesenheitserkennung das Smartphones und das Schalten des WLANs der Fritzbox.
Hier wäre wirklich ein Kriterium für die Einstiegsschwelle, viele haben bereits FHEM-taugliche Hardware zu Hause und wissen es nicht. Evtl. könnte man darauf aufbauen und somit die Trockenübungen anschaulich dokumetieren?

Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #67 am: 02 Februar 2017, 11:27:00 »
Ich habe mich mal eine Stunde von der Arbeit gemacht und schnell etwas entworfen; steht gleich im nächsten Eintrag. Ich schlage eine Diskussion in folgender Richtung vor:
    Entweder ist das halbwegs richtig und kann ausgebaut werden oder es ist komplett daneben. Im letzten Fall müssen wir das technisch anders regeln als in dem Thread.
  • Wenn nur Details verbessert werden müsen, genügen ja Hinweise wie "dies ausbauen", "das zurücknehmen", "hier mehr", "da anschaulicher" etc. 
  • Wenn der Text an sich größerer Überarbeitung bedarf, dürfte auch der Thread nicht der richtige sein.
Danach können wir darüber sprechen, wohin das geschickt wird.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian jessie 4.9.35-v7+); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und miniCUL (868 MHz, derzeit noch ungenutzt)
mehrere Brennenstuhl-IT, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor

Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #68 am: 02 Februar 2017, 11:28:55 »
Wenn Sie sich für FHEM interessieren, muss man Ihnen sicher nicht erklären, was Hausautomationssysteme sind. FHEM unterscheidet sich jedoch in vielerlei Hinsicht von den Systemen, die Sie am Markt finden und die nachfolgenden Zeilen sollen Ihnen nahebringen, worin der Unterschied besteht.

Seitdem die Elektronik in den Alltag Einzug hielt, werden mehr und mehr elektrische Geräte wie Steckdosen, Rollläden, Kaffeemaschinen, Kameras, Gas- und Stromzähler und Telefone mit Funk- und anderen Sensoren ausgestattet, so dass sie auf einfache Weise miteinander kommunizieren und zentral verwaltet werden können. Hausautomationssysteme stellen die Zentrale für diese Verwaltung dar. Es gibt mehrere derartige Systeme käuflich zu erwerben (Namen wie Tahoma-Box und XYZ kommen einem sofort in den Sinn), die genau diese Aufgaben leisten. Solche Hausautomationssysteme haben Vor- und Nachteile:

Die Vorteile
Zum einen sind sie oft sofort einsatzfähig. Man steckt den Stecker in die Steckdose und schon kann es losgehen. Das ist keinesfalls so selbstverständlich wie es klingt, denn alle genannten Geräte sind technisch sehr anspruchsvoll.

Zudem existiert eigentlich immer ein ausgebautes Servicenetz, das man im Fall eines Fehlers kontaktiert. Und weil die Systeme immer kostenpflichtig sind (später dazu mehr), besitzt man als Anwender einen starken Hebel, um entsprechende Leistungsversprechen einzufordern: Sonst wird nicht gezahlt. Nicht selten ist der Service rund um die Uhr erreichbar.

Die Nachteile
Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Hausautomationssysteme sind nicht selten teuer, in einigen Fällen werden sogar monatliche Zahlungen notwendig. Nicht jeder ist bereit, dafür so viel Geld auszugeben.

Ein weiterer, sehr schwerwiegender Nachteil besteht darin, dass die Systeme (vermutlich, weil sie out-of-the-box funktionieren müssen) sehr oft äußerst unflexibel sind. Dinge, von denen man meint, dass sie doch eigentlich gehen müssen, lassen sich dann nicht umsetzen. Geräte, die auf dem Tisch unmittelbar nebeneinander stehen, können elektronisch nicht miteinander kommunizieren, weil die entsprechenden Schnittstellen fehlen und die beiden Systeme nicht miteinander kompatibel sind. Nicht wenige Anwender ärgern sich im Nachhinein über den Erwerb ihrer Hausautomation, weil sie derartige Einschränkungen zu Beginn nicht erkannt haben und die Unternehmen nicht immer transparent genug sind, darauf hinzuweisen.

FHEM hat sich zum Ziel gesetzt, diese Nachteile zu beseitigen. Und damit sind wir schon beim Kern unserer Botschaft. Wenn man Nachteile beseitigt, geht dies nicht ohne neue Kosten. Auf diese wollen wir jetzt eingehen.

FHEM hat es sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Geräte (und seien sie noch so kompliziert) miteinander zu vernetzen und dies gleichzeitig kostenlos zu tun. Jeder, der einmal in seinen SPAM-Ordner mit den vielen verlockenden Angeboten geschaut hat, weiß, dass hier irgendwo ein Haken sein muss. Der Haken ist schnell benannt: FHEM verlangt ein sehr hohes Maß an Eigenbeteiligung derjenigen, die die Hausautomation nutzen will. Ohne Auseinandersetzung mit der Software und ihren syntaktischen Besonderheiten wird man bei FHEM nicht weit kommen. Das muss man wissen, wenn man FHEM einsetzen will. Schon die Installation des FHEM-Servers ist für denjenigen, der bei Raspberry Pi immer noch an eine Himbeertarte denkt, eventuell eine Herausforderung. Die FHEM-Software muss von Ihnen installiert und angepasst werden und dies kann unter Umständen eine Tagesbeschäftigung werden.

Natürlich wird es trotzdem möglich sein, erste kleinere Projekte unmittelbar umzusetzen. Beispielsweise ist normalerweise eine Funksteckdose leicht anzulernen (allerdings nicht immer), <hier sollten einfache Projekte benannt werden>. Man muss aber klar sagen, dass dies nicht der Normalfall ist. Üblicherweise müssen Sie sich zuerst klarmachen, welche Elemente in FHEM dies tun können, was Sie wollen, wie diese Elemente definiert werden und wie die Interaktion zwischen ihnen abläuft. Dazu muss man sich auch den Funktionsumfang, den FHEM derzeit liefert, klarmachen. Das ist insbesondere für eine Anfängerin schwer, weil nicht jeder zum Beispiel sofort weiß, dass es neben den klassischen Readings auch ein CustomReadings gibt, man Ereignisse definieren muss, Bilder Log-Files benötigen usw usf. Insofern ist FHEM auch eine Herausforderung.

Wir sind bisher noch nicht auf eine Stärke eingegangen, die FHEM auch aufweist. Gerade weil es ein Projekt von Freiwilligen ist, gibt es an vielen Stellen und insbesondere im FHEM-Forum sehr viel Hilfe. FHEM ist eine wachsende Community von Begeisterten. Leider wird das aber auch missverstanden, weshalb auch hierzu das eine und andere gesagt werden muss. Freiwillig heißt, dass diejenigen, die FHEM weiterentwickeln oder Ihnen helfen, dies in ihrer Freizeit tun – statt Geld zu verdienen, sich zu erholen oder Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, beschäftigen sie sich mit Ihrem Problem. Wenn das gelingen soll, müssen einige Grundregeln beachtet werden.

Stellen Sie sich vor, Sie werden auf der Straße von jemandem mit den Worten „Mein Handy geht nicht, helfen Sie mir!“ angehalten. Was werden Sie tun? Die meisten von uns werden dann helfen, wenn ihnen die Fragestellerin sympathisch ist. Haben Sie dagegen den Eindruck, es handelt sich um jemanden, der fremde Hilfe für selbstverständlich nimmt und wenn die Hilfe wirkungslos ist, sie auch noch beschimpfen wird, werden Sie einfach weitergehen. In einem Forum haben wir exakt dieselbe Situation:
  • Sie sind im Forum Fragesteller. Überlegen Sie für einen Moment, warum Ihnen wildfremde Leute helfen sollten. Das wird nur gehen, wenn Sie entweder ein interessantes Problem haben (was Sie schwer einschätzen können) oder Sie eben einen freundlichen Eindruck machen. FHEM ist gerade nicht so konstruiert, dass Sie einen wie immer gearteten Anspruch auf Hilfe haben!
  • Beschreiben Sie Ihr Problem so genau wie möglich. „Mein Handy geht nicht“ reicht überhaupt nicht. Sie müssen also, bevor Sie überhaupt loslegen, beschreiben, welches System Sie aufgesetzt haben (Betriebssystem, Hardware), welche Version Sie verwenden und welche Fehlermeldungen oder Reaktionen von FHEM Sie (nicht) bekommen. Die andere muss wissen, was nicht geht.
  • Oft ist es auch hilfreich mitzuteilen, was man eigentlich wollte. Gerade Anfänger haben ein konkretes Problem und überlegen sich bereits einen kompletten Lösungsweg, den Fortgeschrittene mit ganz anderen Methoden lösen würden. Wenn Sie nicht sagen, was hinter Ihren konkreten Schritten steht, kann man Ihnen eventuell bei dem eigentlichen Anliegen nicht weiterhelfen, sondern stochert an den Symptomen herum.
  • Und zuletzt: „ES HILFT NICHT, WENN SIE VIELE AUSRUFEZEICHEN MACHEN SICH NICHT UM DIE RESCHTSCHREIBUNG GÜMMERN UND SOFORT WIRKLICH SOFORT HILFE BRAUCHEN!!!! JETZT!!!!“ Hier wird man eher eine ausgeprägte Schwäche in der sozialen Kommunikation vermuten.
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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #69 am: 02 Februar 2017, 11:58:41 »
Vorab mal eine schnelle Antwort von meiner Seite, Ergänzungen folgen vermutlich später:

1. Ich finde es für einen ersten Aufschlag gut gelungen!

2. Spontan würde ich das (u.a. auch) als Einleitung zu "Phasen eines FHEM-Projekts" gut finden, Titel: "Vorüberlegungen".
Ergänzen dann um
- Wie kann ich es austesten, was wäre zum Start zu empfehlen (ich weiß, damit tun wir uns schwer, hilft aber dem Orientierungslosen)
- Verständnis der vorhandenen Doku
- Erwartungen der Community, zu lesende Artikel (mit der Empfehlung, das ggf. auch nochmal zu wiederholen), Ergänzungen zum Umgangston usw.

3. M.E. sollte man sich dann den Artikel über "Planung" auch nochmal ansehen, z.B. zur Auswahl von Hardware und dazu passenden Modulen, modul- /systemübergreifenden Konstruktionen (Bsp. Nicht-HM Tempsensor als Raum-Temp für HM-RT's)
EDIT: Hier gehört m.E. auch ein Hinweis hin, dass 230V nichts für unauthorisiertes Personal ist und man sich daher auch jemanden Kompetenten ins Haus holen sollte, um diese Arbeiten zu machen und ggf. auch Beratung zum einzusetzenden System zu machen.

4. Zur technischen Vorgehensweise: Diskussion ginge auch im Wiki direkt, ist aber nicht besonders übersichtlich und setzt voraus, dass schon etwas exisitert. Das wäre bei einem Eintrag direkt auf der Einstiegsseite ggf. vorher abzustimmen. Da Umfragen anonym wären, ist es vermutlich das beste, wenn die Diskussion ggf. erst mal hier verleibt, dann sieht man, wenn wichtige Leute für das Projekt ernsthafte Bedenken haben.
Ansonsten ginge es z.B. über ein github-repo.

« Letzte Änderung: 02 Februar 2017, 12:05:46 von Beta-User »
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Offline Morgennebel

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #70 am: 02 Februar 2017, 13:16:11 »
Hallo Andies,


erstmal einen riesig großen Dank, daß Du Dir diese Mühe gemacht hast und Dein Ergebnis für Feedback teilst.

Ich finde den Artikel so wie er ist gelungen. Nicht zu lang, nicht zu detailliert, nicht zu ausführlich. Das Beispiel mit dem Handy leuchtet jedem ein, der letzte Hinweis auf die Rechtschreibung ist super.

Den Hinweis von Beta-User auf 230V würde ich erweitern, daß mit fhem auch Dinge möglich sind, die Haus, Hof, Finanzen und Leben beeinträchtigen können und nur durch geschultes Fachpersonal/Dienstleister umgesetzt werden sollen - entsprechend Vorsicht sei geboten.

Die technische Planung (welche Plattform, Homematic oder zWave oder oder oder) würde ich eher in einem Flußdiagram oder einer Infographic in einem zweiten Artikel realisieren. Dieser kann dann schon von mehr Hintergrundwissen ausgehen...

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #71 am: 02 Februar 2017, 13:31:50 »
Den Hinweis von Beta-User auf 230V würde ich erweitern, daß mit fhem auch Dinge möglich sind, die Haus, Hof, Finanzen und Leben beeinträchtigen können und nur durch geschultes Fachpersonal/Dienstleister umgesetzt werden sollen - entsprechend Vorsicht sei geboten.
Was anderes wichtiges haben wir auch noch vergessen: Wir verbinden Haus und Hof mit dem Internet, mechen es zum Teil des IoT. Wer glaubt, es sei ohne weitere Vorkehrungen dann noch eine tolle Idee, die firewall auszutricksen (einfaches Portforwarding!), den sollte man auch direkt eines besseren belehren.

Und neulich hat ein Bekannter eine Alexa-Geschichte aus den USA erzählt (Wahrheitsgehalt nicht geprüft): Da hat die kleine Tochter herausgefunden, dass Alexa Wünsche erfüllt und sich ein Puppenhaus bestellt, statt das Licht anzumachen. Das fand ein TV-Sender lustig und hat das nachgespielt und ausgestrahlt. Amazon hat dann an die 300 Puppenhäuser ausgeliefert :P.
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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #72 am: 02 Februar 2017, 13:33:58 »
Super, danke für den Text!

Kleinere Kritikpunkte habe ich, ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel.

  • Den ersten Satz müssen wir umformulieren. Der klingt unfreundlich. Entscheide immer noch ich, was man mir erklären muss und was nicht ;)
  • Der Text ist viel zu lang. Beim ersten Lese-Durchgang hab ich nach den Vorteilen der anderen System aufgehört zu lesen, beim zweiten Durchgang in der Mitte der Nachteile. Schätze mal, dass ist auch die mittlere Aufmerksamkeitsspanne eines Neu-Users, der gleich einsteigen will.
  • Glaube nicht, dass es in diesem Text Hinweise zur Verhaltensweise in einem Forum braucht. Dazu hätten wir die Netiquette.
  • Vor- und Nachteile (v.a. der Alternativsysteme) würde ich in Listenform abhandeln. Macht den Text optisch kürzer.
  • "FHEM hat es sich zum Ziel gesetzt, ..." muss der erste Satz sein. Würde zuerst erzählen, dass FHEM super ist. Dann warum's andere Systeme nicht sind. Anschließend auf was man sich einstellen muss. Und abschließend warum genau FHEM super ist
  • Auf keinen Fall eine negative Einstellung Community-Mitgliedern gegenüber zum Ausdruck bringen (z.B. "Leider wird das aber auch missverstanden")

Gruß
Stefan

Offline drhirn

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #73 am: 02 Februar 2017, 13:37:56 »
Und neulich hat ein Bekannter eine Alexa-Geschichte aus den USA erzählt (Wahrheitsgehalt nicht geprüft): Da hat die kleine Tochter herausgefunden, dass Alexa Wünsche erfüllt und sich ein Puppenhaus bestellt, statt das Licht anzumachen. Das fand ein TV-Sender lustig und hat das nachgespielt und ausgestrahlt. Amazon hat dann an die 300 Puppenhäuser ausgeliefert :P.

Die Geschichte ist wahr, aber so nicht ganz richtig ;)

Das Mädchen hat sich einfach nur mit Alexa unterhalten und dabei auch über Puppenhäuser und Kekse geredet. Alexa hat das mißverstanden und gleich mal das nächstbeste Puppenhaus und eine Riesenpackung Kekse bestellt. Die Geschichte hat der Moderator erzählt. Was wiederum die Alexas in den Haushalten, die gerade die Sendung sahen mißverstanden haben.
Mehr darüber z.B. hier: https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kinder-vs-Alexa-Ein-Puppenhaus-kiloweise-Kekse-und-ein-Pornoklingelton-3587729.html

Lustig auf jeden Fall :)

Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #74 am: 02 Februar 2017, 14:23:40 »
Hi,
Es wäre meiner Meinung nach gut, wenn es (vielleicht zusätzlich) einen kürzeren Einführungstext gäbe, den man an verschiedenen Stellen platzieren kann. Ich denke dabei an in etwa die Länge vom "Was ist FHEM"-Text auf der Startseite des Wiki bzw. auf fhem.de oder sogar auf der Startseite der FHEM-Installation selbst.
Von dort aus kann man ja dann auf etwas ausführlicheres verlinken, wie z.B. den vorgeschlagenen Text.
Ich denke hier ähnlich wie Stefan (drhirn). Insbesondere die Leute, an die sich das ganze primär richtet, werden wahrscheinlich nicht den ganzen Text durchlesen. (...auch wenn er recht eingängig und sehr verständlich geschrieben ist.)
Gruß,
   Thorsten
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Offline Morgennebel

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #75 am: 02 Februar 2017, 15:19:38 »
Glaube nicht, dass es in diesem Text Hinweise zur Verhaltensweise in einem Forum braucht. Dazu hätten wir die Netiquette.[/li][/list]

Puuuh, bist Du auch zu Zeiten des Usenet groß geworden? Den Begriff kann man heute doch nur noch im Urban Dictionary oder in antiken Bibliotheken finden...

Im Zeitalter der X-Box-Voice-Kanäle finde ich die Ausführungen mehr als angebracht...

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Offline drhirn

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #76 am: 02 Februar 2017, 15:21:52 »
X-Box-Was?  ;)

Antike Bibliotheken und im FHEM-Forum: https://forum.fhem.de/index.php/topic,43383.0.html :D

Offline MadMax-FHEM

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #77 am: 02 Februar 2017, 15:30:52 »
Hi @all,

ich hab diesen Thread ja gespannt verfolgt.

Finde es eine gute Idee!
Auch den Text (klar es gibt immer was) sehr gelungen...

Habe aber Bedenken...

Die die jetzt schon bereit sind sich mit "etwas" zu beschäftigen/auseinanderzusetzen, also bereit sind erst mal selbst "alles zu versuchen" und erst dann gezielt auf das Forum zuzugreifen haben eigentlich ausreichend Infos...

Und bei vielen Fragen hier im Forum habe ich den Eindruck, dass sie keine Lust haben etwas selbst zu lernen/verstehen sondern einfach fragen und alle Antworten testen bis eine funktioniert (warum ist dann egal) usw.
Auch nutzen viele als Basis einen PI (drum gefällt mir der Satz bzgl. PI so gut :)  ) und tun sich damit schon schwer, da kann ja dann eine Nutzung von FHEM (oder was auch immer) nur schief gehen...
Da bin ich manchmal dann auch genervt im Anfängerforum noch zu helfen...
...weil eine simple Suche eigentlich oft die letzten tausend Antworten auf die gleiche Frage sofort zu Tage gefördert hätte...

Äh ja Bedenken: ich fürchte egal wie toll eingeleitet, hingewiesen, etc. wird. Diese Leute werden einfach auch das "übersehen" und einfach drauf loslegen...

Aber wie gesagt ich finde es gut!

Vielleicht trifft es ja doch den einen oder anderen, der dann noch mal in sich geht, einen Schritt zurück tritt nachdenkt und dann loslegt...

Gruß, Joachim
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Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #78 am: 02 Februar 2017, 15:36:25 »
Ich werde mal die bisherigen Hinweise einarbeiten, den Text aber erstmal nicht kürzen (wird etwas dauern). Es ist ja möglich, nur Teile davon irgendwo hinzulegen; keiner sagt, dass man immer alles lesen muss. Dann ist das eben eine Art Sammelsurium, aus dem genommen wird, was passt.

Noch einen Satz zu den Suchfunktionen, bitte nicht falsch verstehen. Klar findet man vieles bei der Suche. Allzu oft ist es aber leider so, dass die Sachen etwas unübersichtlich notiert sind. Das heißt, man muss den Text erstmal sortieren um zu finden, wo nun das steht, was wichtig ist. Zweiter Punkt: Manchmal weiß man gar nicht, wo man mit der Suche starten soll. Also wonach soll ich suchen, wenn irgendwas nicht geht. Ich habe dafür auch keine allgemeine Lösung parat, aber mir fällt schon auf, dass viel Information nicht immer perfekt aufbereitet ist (woher auch, Freiwillige). Ich merke nur bei mir: Wenn ich anfange Texte aufzuräumen, brauche ich manchmal wesentlich mehr Zeit als beim Schreiben!
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Offline MadMax-FHEM

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #79 am: 02 Februar 2017, 15:47:15 »
Ich werde mal die bisherigen Hinweise einarbeiten, den Text aber erstmal nicht kürzen (wird etwas dauern). Es ist ja möglich, nur Teile davon irgendwo hinzulegen; keiner sagt, dass man immer alles lesen muss. Dann ist das eben eine Art Sammelsurium, aus dem genommen wird, was passt.

Noch einen Satz zu den Suchfunktionen, bitte nicht falsch verstehen. Klar findet man vieles bei der Suche. Allzu oft ist es aber leider so, dass die Sachen etwas unübersichtlich notiert sind. Das heißt, man muss den Text erstmal sortieren um zu finden, wo nun das steht, was wichtig ist. Zweiter Punkt: Manchmal weiß man gar nicht, wo man mit der Suche starten soll. Also wonach soll ich suchen, wenn irgendwas nicht geht. Ich habe dafür auch keine allgemeine Lösung parat, aber mir fällt schon auf, dass viel Information nicht immer perfekt aufbereitet ist (woher auch, Freiwillige). Ich merke nur bei mir: Wenn ich anfange Texte aufzuräumen, brauche ich manchmal wesentlich mehr Zeit als beim Schreiben!

Ist schon richtig dass mit Suche...

Macht Mühe, mehr als genau die selbe Frage einfach noch mal zu stellen...

Aber wenn jemand schreibt:

habe dies oder das gemacht und bekomme folgenden Fehler: Blablabla

Und ich (als helfender) gehe mit Blablabla ins Suchfeld und bekomme eine Antwort die 1. passt und 2. nicht mal sehr lang (also zugehöriger Thread)
...dann frage ich mich schon, ob der Fragende wenigstens das mal versucht hat bevor er einfach die Frage ablädt...

Aber wie gesagt ich denke es ist einfach eine "Mentalitätsfrage" und dagegen wird egal welche Einführung/Beleherung/... auch immer nicht helfen...
...meine Meinung...

Daher auch meine "Bedenken"...

Gruß und danke für die Mühe! Joachim
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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #80 am: 02 Februar 2017, 16:07:01 »
Die die jetzt schon bereit sind sich mit "etwas" zu beschäftigen/auseinanderzusetzen, also bereit sind erst mal selbst "alles zu versuchen" und erst dann gezielt auf das Forum zuzugreifen haben eigentlich ausreichend Infos...
M.E. haben diese Leute sogar zu viele Infos, aber oft gar keine Idee, wie die vielen Infos zu bewerten sind. So ging es jedenfalls mir damals.
Ziemlich alleine gelassen habe ich mich auch bei der Beantwortung der Frage gefühlt, ob ich mir das wirklich zutrauen soll, sowas zu realisieren (ich bin kein IT'ler und Physik kenn ich nur aus der Schule). Und rauszufinden, warum es zu vielen Dingen keine Doku gibt (bzw. wie man am besten vorgeht) hat mich einige Nerven gekostet.
Ebenfalls einige Zeit war notwendig für die Erkenntnis, dass es für neue Module keine Qualitätsanforderungen gibt, sondern Pflicht nur eine englische Commandref und 3 Monate Support nach Einchecken sind (Milight statt Wifilight, weil ich dachte, das sei besser angepaßt :'().

Vielleicht trifft es ja doch den einen oder anderen, der dann noch mal in sich geht, einen Schritt zurück tritt nachdenkt und dann loslegt...
Von daher kann ich sagen: Mir hätte das (und einige weitere Infos und Vorüberlegungen/Schlußfolgerungen, zu denen ich hier im Thread und hier bereits was geschrieben habe) sehr geholfen. Wenn es weiteren ebenso geht, haben wir evtl. viele weitere Helfer, die vielleicht in der Lage sind, Anfängern über die ersten Hürden zu springen, aber vermutlich nie ein Modul entwickeln werden. Hoffentlich aber weniger, die sich aus den falschen Gründen abwenden. Und etwas, auf das man "unwillige Neulinge" verweisen kann ;).
« Letzte Änderung: 02 Februar 2017, 16:12:40 von Beta-User »
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Offline MadMax-FHEM

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #81 am: 02 Februar 2017, 16:19:03 »
Jaja... ;)

Lasst uns denen die Hilfe annehmen (wollen) und sich wirklich (versuchen) zu bemühen einen noch besseren Einstieg ermöglichen.

Und vielleicht den einen oder anderen erst mal die Augen öffnen, dass es halt ohne (ein wenig) Eigeninitiative nicht wirklich funktionieren wird (gut Ausnahmen gibt's immer ;)  )...

Auch das ist ja schon sehr viel!

Die anderen werden wir egal durch was eh nicht erreichen, weil sie halt sind wie sie sind...
...dabei bleibe ich aber ;)

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Offline Benni

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #82 am: 02 Februar 2017, 17:28:41 »
Wie schon mehrfach befürchtet, die die's lesen sollten werden's wahrscheinlich nicht lesen. Nicht in der Lang- und nicht in einer Kurzform.

Aber wenn man es nicht anbietet kann es auch nicht angenommen werden.

Was mir im vorgeschlagenen Text aufgefallen ist:

  • er ist derzeit in 2 Abschnitte gegliedert, nämlich "Vorteile" und "Nachteile", wobei ca. 2/3 des Textes derzeit, zumindest optisch auf die Nachteile entfallen. Inhaltlich werden darunter aber auch die "Stärken" aufgeführt und "die Community" beschrieben.
  • Ein kurzes (!) zusammenfassendes und auch motivierendes, positives Fazit am Schluß fände ich ganz gut: "Du bist bereit .... dann bist du hier genau richtig und wirst erfolgreich dein Projekt umsetzen können" irgendwie in der Art. (Ich bin nicht besonders gut bei sowas)
  • Es werden bereits einige FHEM-spezifische Fachbegriffe, wie z.B. Readings, CustomReadings u.ä. erwähnt ich würde das irgendwie allgemeiner halten. Das wirkt sonst eher abschreckend
  • Auch ich würde nicht zu sehr auf den Umgang im Forum eingehen, lediglich der Hinweis, dass dort jeder nach bestem Wissen und Gewissen im Rahmen seiner freizeitlichen Möglichkeiten Hilfestellung gibt und es eben keine professionelle Supportabteilung ist. Alles andere regelt wirklich die Nettiquette (es gibt sie Wirklich und sie ist keinesfalls antiquiert!)
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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #83 am: 02 Februar 2017, 17:38:53 »
Zum Thema "Suche" eine Anmerkung:

Ich glaube, das größe Problem bei der Forensuche ist, dass den meisten Leuten nicht bewusst ist, dass die Suchfunktion nur ab dem aktuellen Pfad abklappert.

Also zB Unterforum -> Werden nur Threads innerhalb dieses Unterforums gefunden.
Thread -> Es wird nur innerhalb des Threads gesucht.

Ich persönlich suche 1000mal lieber über Google mittels site:forum.fhem.de als mit der Board-Suche.

lg, Stefan
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Offline Morgennebel

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #84 am: 02 Februar 2017, 18:07:29 »
Genau, darüber ärgere ich jedesmal, Icinger...

Hinzu kommt, daß die Suche (logischerweise) Treffer von 2014/2015 auswirft. Die dort vorgestellten, viel diskutierten Themen sind aber heute nicht mehr relevant, weil es bessere und elegantere Lösungen gibt...

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Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #85 am: 02 Februar 2017, 18:30:47 »
Eine Möglichkeit besteht auch darin, dass man mehrere vorformulierte Antworten schreibt, auf die dann nur noch verwiesen wird. Also zum Beispiel "Wie suche ich richtig?", "Wie formuliere ich Fragen bei Problemen?" etc pp. Und wenn dann jemand diese Dinge nicht beachtet, genügt ein kurzer Link, der zudem auf einen immer aktuellen Text verweisen kann.
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Offline Ellert

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #86 am: 02 Februar 2017, 20:26:17 »
Die Suche kann doch eingeschränkt werden, auch das Alter der Ergebnisse, siehe Anlage.

Offline Benni

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #87 am: 02 Februar 2017, 20:34:36 »
Eine Möglichkeit besteht auch darin, dass man mehrere vorformulierte Antworten schreibt, auf die dann nur noch verwiesen wird. Also zum Beispiel "Wie suche ich richtig?", "Wie formuliere ich Fragen bei Problemen?" etc pp. Und wenn dann jemand diese Dinge nicht beachtet, genügt ein kurzer Link, der zudem auf einen immer aktuellen Text verweisen kann.

Es gib doch schon so viel:

https://forum.fhem.de/index.php/topic,16311.0.html

und

https://forum.fhem.de/index.php/topic,13092.0.html

und

https://forum.fhem.de/index.php?action=help

und das gerne hier immer mal wieder verlinkte

https://tty1.net/smart-questions_de.html

und, und, und

...

Nur wird sowas anscheinend nur sehr sparsam genutzt.

Und mit Links, bzw. Verweisen auf sowas wird man dann, wie weiter oben schon erwähnt mit "freundlichen" PMs bestraft  :-\
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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #88 am: 03 Februar 2017, 14:14:31 »
oder sogar auf der Startseite der FHEM-Installation selbst.

Ich denke gerade hier wäre ein Interessanter Punkt um Informationen zu verteilen und Leute zu informieren. Ich habe mich schon länger gefragt, warum es innerhalb von FHEM keine wirkliches Informations-Modul gibt, welches Informationen auf der Startseite anzeigt. Die Startseite dürfte bei jedem Leer sein bzw. ein "." vorhanden, wenn er die Sicherheitsmeldung ausgeschaltet hat.

Aber um auf das hiesige Thema zurück zu kommen. Ich bin damals auch über eine Webseite auf FHEM gestoßen, habe es Testweise installiert und mich erst dann informiert, wo ich weitere Informationen finde, wie das Wiki / Forum / etc. Daher denke ich, dass es Sinn macht nach der Installation auf der Startseite von FHEMWEB zumindest zu den wichtigsten Sachen zu verlinken und/oder hier eine Art "News" Bereich einzurichten, wo wichtige Informationen geteilt werden (wie z.B. auch der Umzug des Forum etc.) und/oder einen Knappen Begrüßungstext wie den obigen anzuzeigen.
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Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #89 am: 03 Februar 2017, 14:46:18 »
Es gib doch schon so viel:

https://forum.fhem.de/index.php/topic,16311.0.html

...

Bitte nicht falsch verstehen, aber das erinnert mich an eine Situation, die ich vor ein paar Wochen hatte. Es kam ein Brief von der BfA und es ging irgendwie um die Kinderanrechnungszeiten bei meiner Frau, das konnte ich noch nachvollziehen. Dann gab es sechzehn Seiten zum Ausfüllen. Also habe ich da angerufen und gefragt: "Was soll ich da eintragen und wieso eigentlich?" Sagt die Frau genervt (Originalzitat!): "Das steht doch alles im SGB VI § 56 Abs 2!" Klar, da steht das, zum Nachlesen: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_6/__56.html

Ich will damit sagen: Nicht jedem hilft ein Verweis auf die commandref...
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Offline marvin78

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #90 am: 03 Februar 2017, 14:48:44 »
Schon interessant, wie man den Vergleich von Äpfel und Birnen als Argument aussehen lassen kann.

Offline drhirn

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #91 am: 03 Februar 2017, 15:12:55 »
Ich will damit sagen: Nicht jedem hilft ein Verweis auf die commandref...

Mir grad gestern passiert. Ich stand so auf der Leitung, dass nicht mal ein wirklich freundlicher Hinweis auf - sogar die genaue - Stelle in der CommandRef geholfen hat ;)

Offline Benni

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #92 am: 03 Februar 2017, 18:32:42 »
Ich will damit sagen: Nicht jedem hilft ein Verweis auf die commandref...

a) war das kein Verweis auf die Commandref
b) hattest du selbst doch vorformulierte Antworten vorgeschlagen, auf die Verwiesen werden kann.

Und ich sagte, die sind doch da! Meine Links waren u.a. genau die Verweise auf die von dir angeführten Beispiele: "Wie Frage ich richtig?", "Wie suche ich richtig?"

Was denn nu?  ???

Aber ich sagte ja auch im gleichen Post schon, dass man mit Verweisen nicht wirklich punkten kann. Q.e.d.  ::)
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Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #93 am: 09 Februar 2017, 12:04:45 »
Ich habe versucht, viel der Hinweise einzuarbeiten (nicht aber die Kürzungen, weil das ja eine Kopiervorlage sein soll). Ich denke, jetzt stellt sich die Frage, wen man fragt um dies oder jenes zu übernehmen.

FHEM ist eine wunderbare Software mit einer großen und immer weiter wachsenden Fangemeinde. Wir freuen uns, dass Sie sich dafür interessieren! Allerdings unterscheidet sich FHEM in einigen Punkten von den Systemen, die Sie am Markt finden und die nachfolgenden Zeilen sollen Ihnen nahebringen, worin der Unterschied besteht.

Seitdem die Elektronik in den Alltag Einzug hielt, werden mehr und mehr elektrische Geräte wie Steckdosen, Rollläden, Kaffeemaschinen, Kameras, Gas- und Stromzähler und Telefone mit Funk- und anderen Sensoren ausgestattet, so dass sie auf einfache Weise miteinander kommunizieren und zentral verwaltet werden können. Hausautomationssysteme stellen die Zentrale für diese Verwaltung dar. Es gibt mehrere derartige Systeme käuflich zu erwerben (Namen wie Tahoma-Box und XYZ kommen einem sofort in den Sinn), die genau diese Aufgaben leisten. Solche Hausautomationssysteme haben Vor- und Nachteile:

Die Vorteile
Zum einen sind sie oft sofort einsatzfähig. Man steckt den Stecker in die Steckdose und schon kann es losgehen. Das ist keinesfalls so selbstverständlich wie es klingt, denn alle genannten Geräte sind technisch sehr anspruchsvoll.

Zudem existiert eigentlich immer ein ausgebautes Servicenetz, das man im Fall eines Fehlers kontaktiert. Und weil die Systeme immer kostenpflichtig sind (später dazu mehr), besitzt man als Anwender einen starken Hebel, um entsprechende Leistungsversprechen einzufordern: Sonst wird nicht gezahlt. Nicht selten ist der Service rund um die Uhr erreichbar.

Die Nachteile
Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Hausautomationssysteme sind nicht selten teuer, in einigen Fällen werden sogar monatliche Zahlungen notwendig. Nicht jeder ist bereit, dafür so viel Geld auszugeben.

Ein weiterer, sehr schwerwiegender Nachteil besteht darin, dass die Systeme (vermutlich, weil sie out-of-the-box funktionieren müssen) sehr oft äußerst unflexibel sind. Dinge, von denen man meint, dass sie doch eigentlich gehen müssen, lassen sich dann nicht umsetzen. Geräte, die auf dem Tisch unmittelbar nebeneinander stehen, können elektronisch nicht miteinander kommunizieren, weil die entsprechenden Schnittstellen fehlen und die beiden Systeme nicht miteinander kompatibel sind. Nicht wenige Anwender ärgern sich im Nachhinein über den Erwerb ihrer Hausautomation, weil sie derartige Einschränkungen zu Beginn nicht erkannt haben und die Unternehmen nicht immer transparent genug sind, darauf hinzuweisen.

FHEM hat sich zum Ziel gesetzt, diese Nachteile zu beseitigen. Und damit sind wir schon beim Kern unserer Botschaft. Wenn man Nachteile beseitigt, geht dies nicht ohne neue Kosten. Auf diese wollen wir jetzt eingehen.

FHEM will möglichst viele Geräte (und seien sie noch so kompliziert) miteinander vernetzen und dies auch noch kostenlos. Jeder, der einmal in seinen SPAM-Ordner mit den vielen verlockenden Angeboten geschaut hat, weiß, dass hier irgendwo ein Haken sein muss. Der Haken ist schnell benannt: FHEM verlangt ein sehr hohes Maß an Eigenbeteiligung derjenigen, die die Hausautomation nutzen will. Ohne Auseinandersetzung mit der Software und ihren syntaktischen Besonderheiten wird man bei FHEM nicht weit kommen. Das muss man wissen, wenn man FHEM einsetzen will. Schon die Installation des FHEM-Servers ist für denjenigen, der bei Raspberry Pi immer noch an eine Himbeertarte denkt, eventuell eine Herausforderung. Die FHEM-Software muss von Ihnen installiert und angepasst werden und dies kann unter Umständen eine Tagesbeschäftigung werden.

Natürlich wird es trotzdem möglich sein, erste kleinere Projekte unmittelbar umzusetzen. Beispielsweise ist normalerweise eine Funksteckdose leicht anzulernen (allerdings nicht immer), <hier sollten einfache Projekte benannt werden - das wurde auch schon bei den Hinweisen angemerkt; ich kann das nicht>. Man muss aber klar sagen, dass dies nicht der Normalfall ist. Üblicherweise müssen Sie sich zuerst klarmachen, welche Elemente in FHEM dies tun können, was Sie wollen, wie diese Elemente definiert werden und wie die Interaktion zwischen ihnen abläuft. Dazu muss man sich auch den Funktionsumfang, den FHEM derzeit liefert, klarmachen. Das ist insbesondere für eine Anfängerin schwer, weil nicht jeder zum Beispiel jeden Fachbegriff sofort kennt. Hinzu kommt, dass auch mit FHEM durchaus lebensgefährliche 230V-Geräte geschaltet werden können und die Software eine gewisse Grundkenntnis der Risiken voraussetzt, denen sich jeder aussetzt, der im Internet unterwegs ist. Insofern ist FHEM auch eine Herausforderung.

Wir sind bisher noch nicht auf eine Stärke eingegangen, die FHEM auch aufweist. Gerade weil es ein Projekt von Freiwilligen ist, gibt es an vielen Stellen und insbesondere im FHEM-Forum sehr viel Hilfe. FHEM ist eine wachsende Community von Begeisterten. Leider wird das aber auch missverstanden, weshalb auch hierzu das eine und andere gesagt werden muss. Freiwillig heißt, dass diejenigen, die FHEM weiterentwickeln oder Ihnen helfen, dies in ihrer Freizeit tun – statt Geld zu verdienen, sich zu erholen oder Zeit mit ihrer Familie zu verbringen, beschäftigen sie sich mit Ihrem Problem. Wenn das gelingen soll, müssen einige Grundregeln beachtet werden.

Stellen Sie sich vor, Sie werden auf der Straße von jemandem mit den Worten „Mein Handy geht nicht, helfen Sie mir!“ angehalten. Was werden Sie tun? Die meisten von uns werden dann helfen, wenn ihnen die Fragestellerin sympathisch ist. Haben Sie dagegen den Eindruck, es handelt sich um jemanden, der fremde Hilfe für selbstverständlich nimmt und wenn die Hilfe wirkungslos ist, sie auch noch beschimpfen wird, werden Sie einfach weitergehen. In einem Forum haben wir exakt dieselbe Situation:
  • Sie sind im Forum Fragesteller. Überlegen Sie für einen Moment, warum Ihnen wildfremde Leute helfen sollten. Das wird nur gehen, wenn Sie entweder ein interessantes Problem haben (was Sie schwer einschätzen können) oder Sie eben einen freundlichen Eindruck machen. FHEM ist gerade nicht so konstruiert, dass Sie einen wie immer gearteten Anspruch auf Hilfe haben!
  • Beschreiben Sie Ihr Problem so genau wie möglich. „Mein Handy geht nicht“ reicht überhaupt nicht. Sie müssen also, bevor Sie überhaupt loslegen, beschreiben, welches System Sie aufgesetzt haben (Betriebssystem, Hardware), welche Version Sie verwenden und welche Fehlermeldungen oder Reaktionen von FHEM Sie (nicht) bekommen. Die andere muss wissen, was nicht geht.
  • Oft ist es auch hilfreich mitzuteilen, was man eigentlich wollte. Gerade Anfänger haben ein konkretes Problem und überlegen sich bereits einen kompletten Lösungsweg, den Fortgeschrittene mit ganz anderen Methoden lösen würden. Wenn Sie nicht sagen, was hinter Ihren konkreten Schritten steht, kann man Ihnen eventuell bei dem eigentlichen Anliegen nicht weiterhelfen, sondern stochert an den Symptomen herum.
  • Und zuletzt: „ES HILFT NICHT, WENN SIE VIELE AUSRUFEZEICHEN MACHEN SICH NICHT UM DIE RESCHTSCHREIBUNG GÜMMERN UND SOFORT WIRKLICH SOFORT HILFE BRAUCHEN!!!! JETZT!!!!“ Hier wird man eher eine ausgeprägte Schwäche in der sozialen Kommunikation vermuten.

Alles in allem ist FHEM mit einer großen Zukunft. Wir würden uns freuen, wenn Sie dabei mitmachen wollen.
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #94 am: 11 Februar 2017, 09:01:12 »
Hi,
gut, dass wir wieder zum Thema zurück kommen.
Nur zwei Rückmeldungen von mir:
1. Sind wir wirklich per "Sie"? (Hatten wir die Diskussion schon?)
2. Der Text ist zu lang. Ich habe ihn daher nicht wirklich. Ich bin mir sicher, dass das ungeduldigen Anfängern auch so geht.
Ich würde mal sagen, es wäre besser, kürzere Texte zu verfassen, die man dann an die entsprechenden Stellen schreiben kann. ...und zwar so kurz, dass man gar nicht anders kann, als sie zu lesen.
Gruß,
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Offline KernSani

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #95 am: 11 Februar 2017, 09:30:28 »
Ich finde Text gut, aber lang. Für die Ungeduldigen könnte man vielleicht nich eine Management-Summary vorne dran stellen (Mache gerne einen Vorschlag, wenn ich wieder am Rechner sitze)
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Offline igami

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #96 am: 11 Februar 2017, 09:56:27 »
Ich finde Text gut, aber lang. Für die Ungeduldigen könnte man vielleicht nich eine Management-Summary vorne dran stellen (Mache gerne einen Vorschlag, wenn ich wieder am Rechner sitze)
Man könnte es dann auch tl;dr nennen ;)
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Offline Ellert

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #97 am: 11 Februar 2017, 10:32:05 »
Ich bin über einen anderen Thread auf den Standpunkt des Erfinders aufmerksam geworden, diese maßgebliche Sichtweise sollte auf alle Fälle in einem Vorwort zitiert werden:

Zitat
Insgesamt sehe ich ein großes Potenzial in Open-Source-Software, wenngleich FHEM eigentlich nicht für den "Massenmarkt" konzipiert wurde. Es setzt Programmierkenntnisse in Perl voraus und war eben genau auf meine damaligen Befürnisse als Programmierer hin ausgerichtet. So ist gerade auch der Einstieg für viele Anfänger schwierig, wobei ich es derzeitig auch nicht forciere, dass FHEM großartig wächst. Werbung machen wir keine, wir haben ja auch nichts davon.

Wenn sich jemand entscheidet FHEM einzusetzen, habe ich aber natürlich grundsätzlich nichts dagegen, keine Frage. Die Erwartungshaltung mancher Einsteiger ist aber manchmal vollkommen überzogen. Ich betreibe das schließlich nur als Hobby und jeder neue Nutzer bedeutet erst einmal mehr Arbeit, da mich gerade Anfänger manchmal mit Supportanfragen geradezu bombardieren und Hilfe von mir erwarten.

Wer Fragen hat, sollte das FHEM-Forum nutzen oder Hilfe im Netz suchen, da ich solche Anfragen alleine zeitlich gar nicht beantworten könnte.

aus: http://www.meintechblog.de/2015/07/rudolf-koenig-im-interview-der-erfinder-von-fhem-zum-thema-smart-home/ Abschnitt: Potenzial und Grenzen von Open-Source-Lösungen, Absatz 5-7

Offline andies

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #98 am: 27 März 2017, 22:15:37 »
Ich will mich, nachdem ich nun eine Weile FHEM ausprobiert habe (und immer noch ganz begeistert bin - das erste Mal, das alle meine Aktoren von einem Tool kontrolliert werden können!) und auch bei einem Treffen war, noch einmal äußern. Inzwischen sehe ich klarer, was damals mein Problem war und vermutlich ist der Einstieg, den ich gewählt habe, ungeschickt. Zumal er im Wiki ja nur Widerspruch und keine Unterstützung fand.

Ich hatte als Anfänger größere Probleme, die Dokumentationen zu verstehen. Es gibt eine ganz gute Einstiegsliteratur (ohne die wäre ich keinen Millimeter weiter gekommen), aber wenn es dann ans Eingemachte geht, wenn ganz konkrete Probleme zu lösen sind, ist es nach meinem Geschmack zu oft Glückssache, ob man eine gute Wikiseite oder eine vernünftige Dokumentation bekommt.

Und ich will mich da gar nicht ausnehmen. Wenn ich ein Problem für mich gelöst habe, fehlen mir manchmal Zeit, Nerven, Geduld oder was auch immer, um anderen Nutzern in Ruhe und ausführlich zu erklären, wieso das jetzt klappte und wie man das machen muss, damit die Sache läuft. Ich finde aber, wir sollten uns alle irgendwie aufraffen und dafür Sorge tragen, dass auch das Wiki (oder heißt es der Wiki?) gepflegt wird, dass Dokumentationen aktuell gehalten werden und das Foreneinträge editiert werden. Ich weiß nicht, wie man das am besten institutionalisiert - die Idee, dass zu einem offiziellen Modul unbedingt ein Commandref-Eintrag existieren muss, ist schon mal ein sehr guter Einstieg. Ich persönlich finde aber beispielsweise den Hinweis, diese stehe da und dort im Forum, nicht immer hilfreich, erst recht, wenn da 90 Seiten zu lesen sind. Also mein Plädoyer, wenn ich das mal so arrogant sagen darf, besteht darin, dem Wiki wesentlich mehr Aufmerksamkeit zu widmen als wir das alle tun. Das könnte in der Tat helfen, noch mehr Leute für FHEM zu begeistern.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian jessie 4.9.35-v7+); Perl: v5.20.2
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