Autor Thema: Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM  (Gelesen 8342 mal)

Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #15 am: 31 Januar 2017, 14:41:43 »
Vielleicht können wir die Diskussion aber auch abstrahieren und uns fragen, wo wir mit fhem gemeinsam in 3-5 Jahren sein wollen - weil dies die Frage beantwortet, wie wir mit unseren Anwendern und Neuanwendern umgehen wollen.
Das klingt irgendwie so, als ob "wir" eine Firma wären, die FHEM als Produkt anbietet. Es ist aber doch eher so, dass FHEM ein Produkt der (Anwender)Gemeinschaft ist. Natürlich kann (und will) sich nicht jeder gleichermaßen einbringen.

Zitat
Wollen wir weiter ein verschworener Kern von Gläubigern der guten Sache sein und das Forum als Third-Level-Support ansehen?
Oder wollen wir uns weiter öffnen und mehr Anwender für das tolle Framework begeistern und müssen im Forum mehr Anfänger fragen lesen?
Oder gibt es einen Mix?
Also ich habe den Eindruck, dass der Mix in diesem Forum recht gut ist. Ich lese bestimmt nicht jede Anfängerfrage, aber da, wo ich reinschaue, habe ich doch den Eindruck, dass sich um Antworten bemüht wird. Dies sogar noch dann, wenn der Fragesteller mit einer fast schon unverschämten Anspruchshaltung ankommt. (Damit meine ich nicht diesen Thread.)
 
Zitat
Die "Anfängerfragen" im Forum sind jedenfalls selten welche. Und den meisten von uns fehlt die Geduld, diese zu beantworten.
Also was ich so sehe, zeugt doch eher von Geduld. Natürlich wird nicht jede Frage gleichermaßen durchgekaut, aber hey, es wird von uns niemand dafür bezahlt, oder?

Zitat
Alle, die länger als 1 Jahr fhem einsetzen, können die Einstiegsprobleme gar nicht mehr nachvollziehen.
Naja, ich bin länger als ein Jahr dabei, aber manches kann ich schon nachvollziehen.

Zitat
Vielleicht tut uns etwas Professionalisierung im Sinne von Corporate Identity im Forum/Wiki/Web, im Sinne von mehr bebilderter Dokumentation, im Sinne von Informationsgraphiken oder Flußdiagrammen wirklich gut.
Das klingt nach FHEM GmbH&Co KG. Können/wollen "wir" das wirklich leisten?

Zitat
Oder bleiben wir in der Nerd-Ecke stehen...
Seit "The Big Bang Theory" sind Nerds doch in der Gesellschaft angekommen, oder?

Gruß,
   Thorsten
RasPi
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #16 am: 31 Januar 2017, 14:55:22 »
Das klingt irgendwie so, als ob "wir" eine Firma wären, die FHEM als Produkt anbietet. Es ist aber doch eher so, dass FHEM ein Produkt der (Anwender)Gemeinschaft
ist. Natürlich kann (und will) sich nicht jeder gleichermaßen einbringen.

"Wir" sind ein Anbieter eines Produktes, genau. Das Produkt besteht aus dem FHEM-Framework und aus unentgeltlichem Support im Rahmen des Wikis und des Forums. Und "wir" können uns gemeinsam überlegen, wie wir gemeinsam die Zukunft gestalten - sei es im Rahmen des Vereins, oder jeder persönlich nach Zeitaufwand, Interesse und Möglichkeiten.

Doch die Diskussion, wo wir in einigen Jahren stehen wollen, bleibt sinnvoll. Ohne Ziel, ohne Traum, ohne Idee bosseln wir ziellos vor uns hin und bleiben in unserer eigenen kleinen Welt ohne Fortschritte zu machen...

Also ich habe den Eindruck, dass der Mix in diesem Forum recht gut ist. Ich lese bestimmt nicht jede Anfängerfrage, aber da, wo ich reinschaue, habe ich doch den Eindruck, dass sich um Antworten bemüht wird. Dies sogar noch dann, wenn der Fragesteller mit einer fast schon unverschämten Anspruchshaltung ankommt. (Damit meine ich nicht diesen Thread.)

Nun, viele der Antworten sind schon recht deutlich: Hast Du die Suchfunktion benutzt (die Treffer derselben sind nicht sehr hilfreich), hast Du den Wiki-Artikel gelesen, hast Du, hast Du, hast Du...

Der Thread-Ersteller hat angeregt, daß wir die Leute abholen, vorbereiten, informieren bevor sie den Schritt machen, sich für das Forum anzumelden - denn bereits dies ist eine Hemmschwelle und sorgt für Frustration....

Ciao, -MN
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #17 am: 31 Januar 2017, 15:11:53 »
Dass man die Anfängerprobleme nicht mehr nachvollziehen kann, ist natürlich nicht richtig. Was man nicht nachvollziehen kann ist, warum man nicht zuerst die Grundlagen lernt und dann langsam anfängt, sich in FHEM reinzuarbeiten. Außerdem ist es schwer zu verstehen, warum wirklich niemand die angepinnten Beiträge liest und warum 95% der "Anfänger" unfähig sind, die Suche zu verwenden oder die Doku zu lesen (und ja, das sieht man den Beiträgen an). Wirkliche Anfängerprobleme kann man schon auch noch 5 Jahren nachvollziehen, wenn man sich nur etwas bemüht. Man sieht teilweise eben auch immer wieder die gleichen Pappenheimer. Einer, der nicht ständig mitliest, kann dann ggf. eine etwas klare Antwort nicht nachvollziehen. Meist hat sie dann aber "Geschichte".

Dass FHEM nichts für jeden ist, ist klar ersichtlich. Und aus meiner Sicht ist das auch gut so denn ein Tool, das von jedem direkt und ohne Arbeit eingesetzt werden kann, ist nicht vereinbar mit der Flexibilität von FHEM ODER eben nicht mit einen Tool das nicht professionell entwickelt und damit teuer ist. FHEM wird immer etwas sein, in dem Entwickler ihre ganz eigenen Ideen verwirklichen und Dinge machen, die sie selbst betreffen. Dass das dann auch idealerweise auch noch auf andere zutrifft, ist gut und prima. Ein Klicki-bunti System wird FHEM nicht werden. Und das ist sehr gut.

Wenn man Anfängern sagt, dass sie FHEM nutzen können ohne zu denken, aber dann eben nur zu einem kleinen Teil (und das ist ja das, was der TE möchte), dann erhöht das nur den Supportaufwand und der ist eigentlich durch die Community jetzt schon nicht mehr in gutem Maße leistbar.

Und ja, ich denke auch, dass man sich in Anfängerfragen immer um eine gute Antwort bemüht und wenn es so einfach ist, ist diese Antwort auch mal: "Lies die Doku" oder "nutze die Suche" oder "Lies die angepinnten Beiträge, damit du weißt, was du für Infos liefern musst". Das ist eine gute Antwort, wenn sie passt. Und sie passt sehr sehr oft. Gerade die letzte Antwort ist auf gefühlt 80% der Fragen anwendbar. Es gibt zu viele Ratespiele. Das liegt aber nicht daran, dass FHEM zu kompliziert wäre, sondern dass die Masse zu faul für FHEM ist. Außerdem reagieren viele Leute auf klare und direkte Ansagen viel zu empfindlich.

Ich bin nicht sicher, ob FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, auf gewisse Leute kann man sicher gut verzichten ohne das FHEM schaden nimmt. Das ist nicht böse gemeint. Aber wohl richtig.

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #18 am: 31 Januar 2017, 15:17:45 »
Ich bin nicht sicher, ob FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, auf gewisse Leute kann man sicher gut verzichten ohne das FHEM schaden nimmt. Das ist nicht böse gemeint. Aber wohl richtig.
*unterschreib*
Mir persönlich würde es reichen, wenn das Framework FHEM einfach weiter funktional bleiben würde (auf einer sicherheitstechnisch zeitgemäßen Basis). "Werbung" ala Homekit dafür finde ich gefährlich!

M.E. sollte man nicht nur jeden dazu drängen, die wesentlichen Dokumente (angepinnt im Anfängerbereich) zu lesen (nebst der commandref zum jeweiligen Modul), sondern auch eine Art Grundkurs zu machen, damit die wesentlichen Grundlagen klar sind. Mit Grundkurs meine ich Dinge wie:
- einen (2-er) PI als headless Server einrichten, FHEM darauf installieren, alles updaten
- Signalduino herstellen (!) und eine Baumarksteckdose damit schalten (echte Behinderte ausgenommen)
- ein "notify" und ein "at" (am besten mit integriertem perl-if) zum Funktionieren bringen, was ist "defmod" und "-temporay" verstehen/probieren.
(- ein gutes Buch für Gartenneulinge lesen, für Zoo's gibt es nichts passendes ::))

Wem das schon zu viel ist, dem sollte nicht geholfen werden!

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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #19 am: 31 Januar 2017, 15:26:10 »
Dass FHEM nichts für jeden ist, ist klar ersichtlich.

Hmm. Anscheinend ja nicht. Deswegen unterhalten wir uns ja gerade.

Zitat
Und aus meiner Sicht ist das auch gut so denn ein Tool, das von jedem direkt und ohne Arbeit eingesetzt werden kann, ist nicht vereinbar mit der Flexibilität von FHEM ODER eben nicht mit einen Tool das nicht professionell entwickelt und damit teuer ist. FHEM wird immer etwas sein, in dem Entwickler ihre ganz eigenen Ideen verwirklichen und Dinge machen, die sie selbst betreffen. Dass das dann auch idealerweise auch noch auf andere zutrifft, ist gut und prima. Ein Klicki-bunti System wird FHEM nicht werden. Und das ist sehr gut.

Ganz genau deiner Meinung. Und genau das hätte der OP gerne irgendwo so offensichtlich erwähnt, dass die Klicki-Bunti-Fans von Anfang an mit Respekt an FHEM rangehen.

Zitat
Und ja, ich denke auch, dass man sich in Anfängerfragen immer um eine gute Antwort bemüht und wenn es so einfach ist, ist diese Antwort auch mal: "Lies die Doku" oder "nutze die Suche" oder "Lies die angepinnten Beiträge, damit du weißt, was du für Infos liefern musst". Das ist eine gute Antwort, wenn sie passt. Und sie passt sehr sehr oft.

Manchmal kommt die Anwort - und sei sie noch so richtig - halt leider in etwas patzigem Ton daher. Was in gewisser Weise auch verständlich ist, wenn man's zum 100. Mal schreiben muss. Da bevorzuge ich eher, gleich gar nicht zu antworten. Dann muss ich mich auch nicht drüber ärgern. ;)

Zitat
Ich bin nicht sicher, ob FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, auf gewisse Leute kann man sicher gut verzichten ohne das FHEM schaden nimmt. Das ist nicht böse gemeint. Aber wohl richtig.

Ich bin mir sicher, dass FHEM mehr Nutzer braucht. Es kommt aber auf die Art der Nutzer an. Das klingt hart, ... ;)

Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #20 am: 31 Januar 2017, 15:28:29 »
Doch die Diskussion, wo wir in einigen Jahren stehen wollen, bleibt sinnvoll. Ohne Ziel, ohne Traum, ohne Idee bosseln wir ziellos vor uns hin und bleiben in unserer eigenen kleinen Welt ohne Fortschritte zu machen...
Was ich da ein bisschen raushöre ist vielleicht auch, dass das "gemeinsam" ein bisschen fehlt. Ein Problem dabei könnte sein, dass halt jeder ein bisschen andere Vorstellungen hat.

Zitat
Nun, viele der Antworten sind schon recht deutlich: Hast Du die Suchfunktion benutzt (die Treffer derselben sind nicht sehr hilfreich), hast Du den Wiki-Artikel gelesen, hast Du, hast Du, hast Du...
Da hast Du meiner Meinung nach Recht. Andererseits dürfte jedem, der mehr als eine Woche im Internet unterwegs ist, schon wissen, dass man solche Leute am besten ignoriert. (Ich meine die Leute, die so antworten, nicht die Fragesteller.)

Was man nicht nachvollziehen kann ist, warum man nicht zuerst die Grundlagen lernt und dann langsam anfängt, sich in FHEM reinzuarbeiten.
(Disclaimer: Im Folgenden formuliere ich mal absichtlich etwas "extrem". Im Kern meine ich es aber durchaus so.)
Das habe ich auch nicht so gemacht. Das wäre so langweilig gewesen, dass ich schnell die Lust verloren hätte. Ich interessiere mich heute noch nicht für die Grundlagen, es sei denn, ich brauche ein tieferes Verständnis, um ein bestimmtes Problem zu lösen.   

Zitat
Außerdem ist es schwer zu verstehen, warum wirklich niemand die angepinnten Beiträge liest
Ich bin mir nicht sicher, ob ich auch nur einen angepinnten Beitrag gelesen habe. Warum auch? Das ist doch kein Gesetz.

Zitat
und warum 95% der "Anfänger" unfähig sind, die Suche zu verwenden
Die Suche taugt meiner Meinung nach nicht viel. Ich finde nicht einmal Beiträge, von denen ich genau weiß, dass es sie gibt.

Zitat
oder die Doku zu lesen (und ja, das sieht man den Beiträgen an).
Tja, es gibt so viel zum Teil auch nicht so ganz taufrische Doku, dass man gar nicht so Recht weiß, was man da eigentlich lesen soll. Wenn jemand etwas fragt, und Du weißt, wo es in der Doku steht, dann verweise auf genau diese Doku. 

Zitat
Dass FHEM nichts für jeden ist, ist klar ersichtlich.
Aha, offensichtlich nicht.

Zitat
Und aus meiner Sicht ist das auch gut so denn ein Tool, das von jedem direkt und ohne Arbeit eingesetzt werden kann, ist nicht vereinbar mit der Flexibilität von FHEM ODER eben nicht mit einen Tool das nicht professionell entwickelt und damit teuer ist. FHEM wird immer etwas sein, in dem Entwickler ihre ganz eigenen Ideen verwirklichen und Dinge machen, die sie selbst betreffen. Dass das dann auch idealerweise auch noch auf andere zutrifft, ist gut und prima. Ein Klicki-bunti System wird FHEM nicht werden. Und das ist sehr gut.
...und genau das könnte ganz am Anfang jeder Einführung zu FHEM stehen. Nichts anderes wird hier angeregt, oder?

Zitat
Wenn man Anfängern sagt, dass sie FHEM nutzen können ohne zu denken, aber dann eben nur zu einem kleinen Teil (und das ist ja das, was der TE möchte),
Ich denke, dass er nur möchte, dass an deutlich sichtbarer Stelle steht, dass es eben nicht so ist.

Zitat
Und ja, ich denke auch, dass man sich in Anfängerfragen immer um eine gute Antwort bemüht und wenn es so einfach ist, ist diese Antwort auch mal: "Lies die Doku" oder "nutze die Suche" oder "Lies die angepinnten Beiträge, damit du weißt, was du für Infos liefern musst". Das ist eine gute Antwort, wenn sie passt. Und sie passt sehr sehr oft.
Meiner Meinung nach nicht. Entweder, der Fragesteller ist empfänglich für eine solche Antwort. Dann hat er mit großer Wahrscheinlichkeit schon selbst daran gedacht. ...oder er ist dafür nicht empfänglich. In dem Fall ist so eine Antwort erst recht Blödsinn.

Zitat
Außerdem reagieren viele Leute auf klare und direkte Ansagen viel zu empfindlich.
Da stimme ich zu.

Gruß,
   Thorsten
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #21 am: 31 Januar 2017, 15:30:41 »
Wem das schon zu viel ist, dem sollte nicht geholfen werden!
Also mir wäre das zu blöd. Aber dann helft mir halt nicht...
 :P
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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« Antwort #22 am: 31 Januar 2017, 15:33:44 »
Was in gewisser Weise auch verständlich ist, wenn man's zum 100. Mal schreiben muss.
Wer muss denn??? Hier wird's doch etwas schräg, oder? Geht dieses "Müssen" von einem inneren Zwang aus oder gibt es hier doch Leute, die dafür bezahlt werden? Falls letzteres: Sind noch Stellen frei?
Gruß,
   Thorsten
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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #23 am: 31 Januar 2017, 15:51:03 »
Also mir wäre das zu blöd. Aber dann helft mir halt nicht...
 :P
:) Vermutlich kann ich das auch nicht ;), Du hast aber auch einen anderen Kenntnis-Level als sehr viele Neu-Einsteiger. Und wer sowas liest und weiß, worum es da jeweils geht, der darf es gerne auch heute noch lassen und direkt loslegen ::).

Wer muss denn??? Hier wird's doch etwas schräg, oder? Geht dieses "Müssen" von einem inneren Zwang aus oder gibt es hier doch Leute, die dafür bezahlt werden? Falls letzteres: Sind noch Stellen frei?
Gruß,
   Thorsten
Annahme: den meisten, die sich hier beteiligen, geht es (auch) darum, Neulingen einen möglichst gelungenen Einstieg zu ermöglichen (wie man es hoffentlich selbst auch erlebt hat). Von daher kann ich mit dieser Art der Motivation manchmal wirklich nicht anders, als auf Antwort-postings von Leuten mit gefährlichem 1/10-tel-Wissen mit Beiträgen zu reagieren, die (hoffentlich) wenigstens etwas besser sind.

Mit der obigen "Übung" geht es ja auch darum, die Erwartungshaltung von Interessenten auf dem "richtigen" Niveau einzupegeln. Wer bessere Vorschläge hat: die wären im Wiki usw. gut aufgehoben ;D.
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Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #24 am: 31 Januar 2017, 16:09:46 »
@Thorsten Pferdekaemper: Es wäre wirklich schön, wenn du meine Beiträge nicht zerpflücken würdest. Der Beitrag macht nur im Zusammenhang Sinn. Danke.

Diese "Zitierzerpflückung" ist eine echte Unart, verbreitet sich aber immer mehr.

Man muss die angepinnten Beiträge nicht lesen, wenn man weiß, was man in einem solchen Forum zu tun hat. Man muss die Grundlagen nicht lernen, wenn man trotzdem ohne große Probleme voran kommt. Man muss nichts tun, aber mit den Konsequenzen ohne gequengel leben.

Die Doku ist die commandref. Ich sehe nicht, wo die veraltet oder unvollständig ist. Man sieht an der Fragen in den meisten Fällen, ob diese gelesen wurde oder nicht. Ich verweise immer auf die Doku, wenn es sinnvoll ist. In der Regel mit einem Stichwort von dem ich genau weiß, dass man das richtige findet. Darauf bekommt man hin und wieder ein "ah, das war's" (was zeigt, dass es so funktioniert), oft aber eine patzige Antwort. Dann bin ich meist raus und denke mir "Pech gehabt". Das ist genau so gut und richtig.

Es ist im Grunde völlig egal, ob jemand empfänglich ist für Antworten wie "lies die Doku zu ...", ist. Ist er es nicht, ist er vermutlich am falschen Ort. Wenn er das dadurch herausfindet: Sehr gut. Man muss doch nicht wirklich jeden mitnehmen, der zu faul ist, ein Stichwort wie z.B. "readingsProxy" zu nehmen und es in die commandref zu tragen. Ich weiß, dass es nicht immer so einfach ist und dann muss man anders helfen, aber leider ist es eben doch oft genau so einfach.

Was falsch verstanden wird: Es ist eine Hilfe, wenn man so auf die Doku hinweist. Ich lese immer wieder: "dann helft mir nicht". Was diese Leute aber unter Hilfe verstehen ist ein fertiges Stück Code oder ein "Wenn du so freundlich wärst und bitte einmal folgenden, auf genau dich zugeschnittenen Code zu verwenden, und ihn bitte nicht versuchst zu verstehen". Das ist aber nachhaltig gesehen keine Hilfe. Beispiel Code kann in gewissen Fällen helfen und ist auch gut und sinnvoll. Ich rede aber nicht von solchen Fällen, wo das sinnvoll ist, sondern von den 80% in denen es tatsächlich reichen würde, ein einfaches Stichwort nachzuschlagen.

Die Suche ist im Übrigen nicht so schlecht und wenn man wirklch etwas finden möchte, nutzt man eben die google "site:" Suche. Die ist dann sogar sehr gut.

Offline Benni

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #25 am: 31 Januar 2017, 16:32:02 »
Ich habe mir das ganze jetzt mehrfach durchgelesen und der Ursprung der Diskussion erinnert mich immer wieder an verschiedene 1-Sterne Amazon-Rezensionen, wo User sich beschweren, dass das iPhone nicht in die Samsung-Hülle passt. Die gibt es so oder so ähnlich zuhauf und das die kommen fast immer daher, dass man sich die Artikelbeschreibung nicht durchgelesen hat.
Da wird teilweise mit einer selbstgefassten Erwartungshaltung zu Werke gegangen, die jedoch jeder Grundlage entbehrt.

Aber genau an einer solchen Artikelbeschreibung scheint es dem TE zu fehlen. Ich bezweifle zwar, dass sie gelesen würde, wäre sie denn vorhanden, aber es gäbe dann wenigstens die Chance darauf.  Um die Chance darauf möglichst groß zu machen gehört sowas m.E. auf der FHEM-Seite (www.fhem.de) ziemlich weit nach oben (ggf. auch nur als Link auf Wiki)

Dort könnte ich mir dann so eine kleine Auflistung vorstellen à la "Was FHEM ist und was FHEM nicht ist" Außerdem sollte man in diesem Zusammenhang auch nochmal herausstellen, dass FHEM ein Community-Projekt ist, das vom Mitmachen und den Mitmachern lebt. Und eben kein kommerzielles Produkt ist, wo es eine Support-Abteilung gibt, sondern auch der Support eben auch "nur" ein Mitmach-Baustein ist.

Sowas könnte man doch im Wiki einfach mal unverbindlich anfangen, das könnte sogar der TE selbst tun ;)

Das ganze "wo wollen wir hin", "wo sehen wir uns in x Jahren" ... ist aber eine ganz andere Diskussion, die m.E. auch separat geführt gehört (Die korrekte Antwort darauf ist übrigens 42).

Genauso OT ist hier auch die Diskussion darum, wie im Forum mit Anfängern/Anfängerfragen umgegangen wird, bzw. wie die Anfänger mit den Helfern umgehen.

So, das waren meine 2Ct.
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Offline drhirn

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #26 am: 31 Januar 2017, 16:42:55 »
@marvin78: Jetzt trau ich mich nicht mehr, dich zu zitieren ;). Einer der ältesten Streits im Internet: "Wie zitiere ich richtig". Kommt v.a. aus Newsgroup-Zeiten. Durch die Art, wie Thorsten und ich zitieren, ist es eigentlich ganz leicht, sofort wieder in den Kontext zu finden, ohne den ganzen vorherigen Beitrag (der x Seiten davor stehen kann) lesen zu müssen. Wie machst es du? Oder wie ist es dir lieber?

Ist aber eigentlich, wie Benni sagt, offtopic ;)
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Offline Mitch

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #27 am: 31 Januar 2017, 17:27:19 »
Bennis Beispiel mit der Beschreibung bringt es schon ziemlich auf den Punkt.
Das ist aber nichts das Problem einer fehlenden Beschreibung, sondern daran, dass niemand mehr lesen mag.
Jeder will alles nur noch auf dem Silbertablett serviert bekommen und sich selber gar keine Mühe mehr machen. Das ist ein kulturelles Problem und in meinen Augen hat sich das in letzter Zeit, auch bedingt durch Internet überall und Internet weiß alles, noch verstärkt.

Eine schlechte Entwicklung!!

Ich kann mich nur wiederholen, ich finde nicht, das ich schlecht Informiert wurde, als ich mit fhem angefangen habe.
Und da gab es auch noch nicht dieses tolle Forum.

Ich wußte was auf mich zukommt, habe mich auf fhem.de eingelesen, war in den Google Groups, im Web UND habe mit ein Perl Buch gekauft.
Als dann das Forum kam, habe ich auch am Anfang einige "dumme" Fragen gestellt, wurde aber immer fair behandelt.
Auch hier finde ich es nicht verwerflich, auf die Doku zu referieren. Im Commandref findet man quasi alles und wenn man es dann manchmal nicht versteht, fragt man einfach nochmal nach.

Und ohne them Threadersteller zu nahe zu treten, über was diskutieren wir hier eigentlich?
Eigentlich unnötig. Meine Meinung.
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #28 am: 31 Januar 2017, 18:27:37 »
Die Doku ist die commandref. Ich sehe nicht, wo die veraltet oder unvollständig ist. Man sieht an der Fragen in den meisten Fällen, ob diese gelesen wurde oder nicht. Ich verweise immer auf die Doku, wenn es sinnvoll ist. In der Regel mit einem Stichwort von dem ich genau weiß, dass man das richtige findet. [...]

Nein.

Die commandref ist die technische Referenz. Eine Dokumentation ist etwas ganz anderes. Eine Einführung wieder etwas anderes.

Zum Einstieg und Lernen ist weder eine technische Referenz noch eine Dokumentation geeignet, sondern eine Einführung. Schritt für Schritt, mit Bildern. Das erste Erfolgserlebnis.

Das erste Erfolgserlebnis motiviert dann, mehr zu wollen, mehr zu machen, mehr zu lernen und führt dann nach einiger Zeit zur Dokumentation und nach noch längerer Zeit zur technischen Referenz.

Ja, früher in den 80er und 90er Jahren hat man Programmiersprachen mit technischen Referenzen gelernt (hiermit z.B. https://books.google.de/books/about/C_Programming_Language.html?id=Yi5FI5QcdmYC&source=kp_cover&redir_esc=y). Heute ist das Verständnis von Lernprozessen, von Motivation, von Lehren sehr viel weiter fortgeschritten...

Ciao, -MN
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #29 am: 31 Januar 2017, 18:36:43 »
Es ist im Grunde völlig egal, ob jemand empfänglich ist für Antworten wie "lies die Doku zu ...", ist. Ist er es nicht, ist er vermutlich am falschen Ort. Wenn er das dadurch herausfindet: Sehr gut. Man muss doch nicht wirklich jeden mitnehmen, der zu faul ist, ein Stichwort wie z.B. "readingsProxy" zu nehmen und es in die commandref zu tragen. Ich weiß, dass es nicht immer so einfach ist und dann muss man anders helfen, aber leider ist es eben doch oft genau so einfach.

(*HUST*)

Das Problem hier ist, daß die technische Referenz Commandref nicht für Einsteiger geeignet ist, denn sie trägt nicht zum Verstehen bei. Sie führt meist (von der tollen DOIF-Referenz mal abgesehen, die mit sehr vielen Beispielen und Erläuterungen glänzt) die möglichen Parameter auf, erklärt aber nicht schrittweise, wie diese zu benutzen sind.

Dem Experten ist sie dienlich, hilfreich und unabdinglich.

Und ich finde es schon schade, wenn sich Interessierte mit dem Einstieg schwer tun, und mangels Erfolgserlebnissen fhem wieder verlassen und sich anderen Lösungen zuwenden. Ich finde dies schade, weil jeder Anfänger irgendwann zum Experten wird und anderen helfen kann, weil jeder Anfänger sich zu einem Dauerspender für fhem entwickeln kann, weil sich jeder Anfänger (mit Programmierkenntnissen) zu einem phantastischen Modulentwickler entwickeln kann.

Das können sie aber alles auch bei anderen Produkten/Lösungen - und irgendwann verkümmert unser fhem-Pflänzchen, weil wir alle neidisch auf die Alternativen schielen...

Ciao, -MN
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