Autor Thema: Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM  (Gelesen 7269 mal)

Offline marvin78

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #30 am: 31 Januar 2017, 19:45:48 »
Die comandref ist natürlich keine technische Referenz. Sie ist an einigen Stellen deutlich mehr, an anderen deutlich weniger. Eine technische Referenz ist aber eine Dokumentation. Die commandref ist eine Befehlsbeschreibung und sie enthält die Beschreibung zur Interbetrietbnahme und Nutzung der in FHEM enthaltenen Module plus ein paar zusätzliche Informationen, Beispiele und teilweise sogar Bilder. Sie ist durchsuchbar und strukturiert. Sie ist die offizielle Dokumentation zu FHEM => Doku.

OT zum Zitieren: zu sagen, dass Teilzitate beim Kontext helfen ist ein Widerspruch in sich. Es reißt die Texte aus dem Kontext. Viele Beiträge haben ohne ihren kompletten Inhalt einen andren Sinn. Deshalb mag ich keine Teilzitate, auch wenn zusmmenhängendes Lesen heute für viele ein Problem ist.

Trotz allem muss man doch folgendes festhalten:

FHEM ist ein Framework an dem im Grunde in allen Bereichen jeder mitarbeiten kann. Wenn jemand nun Missstände entdeckt, kann er sie selbst beseitigen. Und wenn es Dinge sind, die andere nicht einschränken ist dazu auch sicher jeder eingeladen. Zu erwarten, dass diejenigen, die diese Missstände nicht sehen, weil sie für sie gar keine sind (das kann am Wissensstand aber auch an einer anderen Sichtweise liegen), diese auch beseitigen, ist nicht angebracht. Das was der TE möchte, ist nicht falsch oder gar abzulehnen. Aber aus meiner Sicht muss er diesen Missstand, der nur für eine kleine Benutzergruppe vorhanden ist, selbst beseitigen, da es nichts ist, das dem Otto-Normal-FHEMler hilft. Ich und viele andere haben sicher nichts dagegen, wenn von vornherein ein wenig "gesiebt" wird, weil noch klarer ersichtlich ist, was FHEM eigentlich ist, muss es aber nicht haben. Wenn sich natürlich jemand findet, der das für ihn macht => auch gut.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2017, 19:47:28 von marvin78 »

Offline andies

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #31 am: 31 Januar 2017, 20:16:05 »
Ich will eine Erfahrung beschreiben, die ich an anderer Stelle gemacht habe und die mir vor Augen geführt hat, wo ein Problem liegen könnte. Ich habe versucht, mit pilight den Code einer Came Garagentoröffnung zu dekodieren. Da ich weder von pilight noch von Manchester Code Ahnung hatte und viele Fachbegriffe wie pulsetrain, syncbit, low-pass filter usw. nicht kannte, habe ich halt angefangen und ständig in dem pilight-Forum die Leute genervt (nehme ich mal an).

Nach etwa 30 Einträgen hatte ich es. Aber nicht nur das: Ich hatte auch eine Menge gelernt, weil ich zum Beispiel mit dem falschen China-Empfänger anfing und der natürlich nur Schrott ausgab, den ich mühevoll interpretieren wollte. Ich hatte das Gefühl, ich müsste den pilight-Leuten etwas zurückgeben und andere davor bewahren, meine Fehler nochmal zu machen. Es war aber klar, dass allein vom Lesen meiner Foreneinträge nicht viel herüberkommen würde, weil ich mehrfach in die falsche Richtung abgebogen war. Also habe ich mich hingesetzt und einen halben Tag lang die ersten 30 oder so Einträge komplett neu editiert. Das war sehr viel Arbeit und ich vermute mal, sie sind jetzt besser lesbar als vorher.

Mir ist sofort klar, dass nicht jeder zu so etwas bereit ist (stand ja schon da: wo sind die Stellen dafür zu besetzen?). Ich bin selbst Lehrer, danke im Voraus für die Scherze, ich weiß halt, dass Information allein nicht reicht. Sie muss vernünftig aufbereitet werden, damit man daraus etwas lernt. Und ich weiß nur zu gut, dass wir alle so viele Aufgaben nebenbei haben, dass FHEM nicht der Mittelpunkt unseres Lebens werden wird. Ich meine nur: wir sollten das nicht aus den Augen verlieren, das mit der Anordnung.

Ich sehe auch keinen so großen Gegensatz zwischen den Freaks und den GUI-"Faulenzern". Bei Linux zum Beispiel gibt es  beides: Denjenigen, der nur mit Terminal-Befehlen arbeiten und diejenige, die nicht mal merkt, dass das nicht mehr Windows ist. Und vielleicht bildet sich irgendwann ein Unternehmen, dass FHEM-Lösungen verkauft, auch dafür könnte es einen Markt geben. Man kriegt da viel unter einen Hut.

PS Gibt es denn eine technische Möglichkeit, diesen Einleitungstext irgendwo ohne größere Verletzungen zu notieren? Manchmal habe ich den Eindruck, dass da schnell Nerven blank liegen und ich habe schon mehrere wichtige Tipps hier bekommen - in einem anderen Forum bin ich wegen eines blöden Kommentars rausgeflogen ;-(
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Online CoolTux

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #32 am: 31 Januar 2017, 20:38:06 »
Hier fliegt keiner raus wegen eines vielleicht blöden Kommentares. Alles was über der Gürtellinie ist ist erstmal OK, vielleicht nicht hilfreich aber OK.

Ansonsten gebe ich Marvin Recht. Die Commandref ist die Biebel (Doku) von FHEM. Und sollten da Beispiele zum Verständnis fehlen kann man im Forum und im Wiki suchen. Es soll sich wohl, unbeständigten Gerüchten zu Folge,  angeblich auch noch niemand beim Ausprobieren in den Fuß geschossen haben. Habe ich gehört. Also ruhig Mal schauen was passiert wenn man set bla bla macht. Kritische Befehle sind definitiv Dokumentiert.

Und könnte bitte der TE die Kombination Programmiersprache und FHEM im Threadtitel ändern. Das verwirrt nur Anfänger und demnächst sucht jemand noch ein Buch über FHEM als Programmiersprache.
« Letzte Änderung: 31 Januar 2017, 20:40:39 von CoolTux »
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #33 am: 31 Januar 2017, 20:40:04 »
Hi,
im Prinzip wollte ich eigentlich auch gerade schreiben: Wenn jemand der Meinung ist, dass wir mehr oder andere Doku (oder wie auch immer das Geschreibsel heißen soll), dann soll derjenige halt etwas in der Richtung produzieren. Dann habe ich mir aber über das hier Gedanken gemacht:
Das können sie aber alles auch bei anderen Produkten/Lösungen - und irgendwann verkümmert unser fhem-Pflänzchen, weil wir alle neidisch auf die Alternativen schielen...
(Wer mehr Kontext zum Zitat braucht, der sollte auf den Link "Zitat von:..." klicken.)
Tatsächlich ist das eine "Gefahr". Irgendwann hat die erste Generation vielleicht mal keine Lust mehr. Dann könnte eine große Cummunity von Vorteil sein, und die ergibt sich auch dadurch, dass Einstiegshürden möglichst klein sind.

Von wegen Verweis auf Doku als Antwort auf Fragen wurde ich vielleicht missverstanden. Ein expliziter Verweis auf die Doku, in der die Antwort steht, finde ich gut. Was ich aber total unnütz finde, ist ein allgemeines "das steht doch in der Doku" (oder ähnlich). Ganz blöd finde ich, wenn man dann noch meckert, dass niemand die Doku (oder die angepinnten Beiträge) liest. Es würde in den meisten Fällen sogar schneller gehen, einfach einen Link darauf zu kopieren. ...natürlich nur, wenn der Antwortende auch tatsächlich weiß, wo es steht.

Ich will eine Erfahrung beschreiben, die ich an anderer Stelle gemacht habe und die mir vor Augen geführt hat, wo ein Problem liegen könnte.
Genau so kann das auch hier laufen. Warum auch nicht? Es kommt halt auch immer auf das genaue Thema und vielleicht auf die Tagesform der Leute an. Allerdings wäre es besser, dann nicht die Foreneinträge zu editieren, sondern einen Wiki-Artikel dazu zu schreiben.
Zitat
PS Gibt es denn eine technische Möglichkeit, diesen Einleitungstext irgendwo ohne größere Verletzungen zu notieren?

Meinst Du jetzt, um den Text selbst erst einmal zur Diskussion zu stellen, oder wo man ihn dann später einstellt? Für ersteres ist das Forum da, z.B. dieser Thread. Ansonsten kommt es halt darauf an, wo so etwas am sinnvollsten steht. Wenn es auf fhem.de stehen soll, dann wahrscheinlich Rudi. Das Wiki kann jeder bearbeiten, der sich einen User holt. Wenn man etwas auf die Startseite des Wiki haben will, dann sollte natürlich ein gewisser Konsens hergestellt werden, sonst ändert der nächste es wieder zurück.
Wenn es (auch) auf der Startseite des Fhem-Servers selbst erscheinen soll, dann wahrscheinlich auch wieder Rudi fragen.

Gruß,
   Thorsten
RasPi
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #34 am: 31 Januar 2017, 20:41:15 »
Also ruhig Mal schauen was passiert wenn man set bla bla macht. Kritische Befehle sind definitiv Dokumentiert.
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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #35 am: 31 Januar 2017, 20:46:32 »
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Typischer Anfängerfehler. Steht aber auch in der Doku  ;D
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Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #36 am: 31 Januar 2017, 20:49:07 »
Typischer Anfängerfehler. Steht aber auch in der Doku  ;D
Wo?  :P 8)
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Offline Benni

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #37 am: 31 Januar 2017, 21:58:07 »
Wo?  :P 8)

Dort: https://fhem.de/commandref_DE.html#define (s.a. Screenshot)
SCNRT ;D

PS: Ich versuche übrigens immer auf Hilfreiche Lektüre mit einem direkten Link zu verweisen.
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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #38 am: 01 Februar 2017, 06:25:00 »
Zitat
Please define bla first
Wobei sich hier zB sicher gleich mal ein Link zu commandref/define unterbringen lassen würde :)
Verwende deine Zeit nicht mit Erklärungen. Die Menschen hören (lesen) nur, was sie hören (lesen) wollen. (c) Paulo Coelho
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Offline Hauswart

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #39 am: 01 Februar 2017, 08:58:51 »
Wobei sich hier zB sicher gleich mal ein Link zu commandref/define unterbringen lassen würde :)
Das wäre sicherlich eine gute Idee. Die "Fehlermeldung" etwas zu erweitern:
Zitat
Please define bla first
könnte auch
Zitat
Please define bla first - see commandref: https://fhem.de/commandref_DE.html#define
lauten.
Derzeitiges Setup unter Anderem:
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* nanoCUL868 (SlowRF)
* MySensors
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Offline Benni

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Antw:Richtige und falsche Erwartungen zu FHEM
« Antwort #40 am: 01 Februar 2017, 09:04:41 »
Das wäre sicherlich eine gute Idee. Die "Fehlermeldung" etwas zu erweitern:könnte auchlauten.

Besser wäre hier sicher ein Link auf die lokale Commandref oder auch einfach nur der Hinweis

Zitat
try "help define" for more information

bzw.

Zitat
verwende "help define" für mehr Informationen


PS: Was war nochmal das ursprüngliche Thema ;)
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Offline Morgennebel

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Antw:Einleitung und FHEM als Programmiersprache?
« Antwort #41 am: 01 Februar 2017, 09:43:01 »
Tatsächlich ist das eine "Gefahr". Irgendwann hat die erste Generation vielleicht mal keine Lust mehr. Dann könnte eine große Cummunity von Vorteil sein, und die ergibt sich auch dadurch, dass Einstiegshürden möglichst klein sind.

Genau. Was würde denn passieren, wenn z.B. Rudolph König, Damian (DOIF-Modul), pah (1-Wire) und martinp876 (Homematic) die Lust verlieren oder andere Prioritäten entwickeln (Forschungsprojekt, DFG-Großanlage, Kinder und Familie, Verlust eines Familienmitgliedes, Arbeitslosigkeit, usw.).

An diesen 4 Menschen/Mitgliedern/Programmierern (aber natürlich auch an vielen anderen) hängt ein Großteil der Funktionen von fhem. Ihr Verlust oder ihre Motivation stellt ein Risiko für den Fortbestand des Produktes dar.

Zusätzlich schaut doch mal http://fhem.de/stats/statistics.html an. Unsere Anwenderbasis konzentriert sich auf Deutschland und Österreich, wir haben nur vereinzelt Anwender im nicht-deutschsprachigen Raum.

Ich bin überzeugt, daß eine breite Userbasis Stabilität bringt. Natürlich brauchen wir auch Stabilität in der Verwaltung und in den technischen Abläufen (dafür gibts jetzt den Verein), doch nur zusammen kann das Produkt fhem langfristig überleben.

Ciao, -MN
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« Antwort #42 am: 01 Februar 2017, 09:48:03 »
Genau. Was würde denn passieren, wenn z.B. Rudolph König, Damian (DOIF-Modul), pah (1-Wire) und martinp876 (Homematic) die Lust verlieren oder andere Prioritäten entwickeln (Forschungsprojekt, DFG-Großanlage, Kinder und Familie, Verlust eines Familienmitgliedes, Arbeitslosigkeit, usw.).

An diesen 4 Menschen/Mitgliedern/Programmierern (aber natürlich auch an vielen anderen) hängt ein Großteil der Funktionen von fhem. Ihr Verlust oder ihre Motivation stellt ein Risiko für den Fortbestand des Produktes dar.

Zusätzlich schaut doch mal http://fhem.de/stats/statistics.html an. Unsere Anwenderbasis konzentriert sich auf Deutschland und Österreich, wir haben nur vereinzelt Anwender im nicht-deutschsprachigen Raum.

Ich bin überzeugt, daß eine breite Userbasis Stabilität bringt. Natürlich brauchen wir auch Stabilität in der Verwaltung und in den technischen Abläufen (dafür gibts jetzt den Verein), doch nur zusammen kann das Produkt fhem langfristig überleben.

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Du hast das Prinzip von Open Source null verstanden. Schau Dir andere Projekte in der Geschichte an. Wenn das Projekt interessant genug für User ist wird es auch weiter existieren.
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Offline Morgennebel

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« Antwort #43 am: 01 Februar 2017, 09:59:18 »
Du hast das Prinzip von Open Source null verstanden. Schau Dir andere Projekte in der Geschichte an. Wenn das Projekt interessant genug für User ist wird es auch weiter existieren.

Du hast mein Argument nicht verstanden.

OpenSource ermöglicht es anderen, das Produkt weiterzupflegen, zu übernehmen - korrekt. Nur ist fhem nicht der Linuxkernel mit einer großen Community und breiten Unterstützung und breiten Wissensbasis. fhem ist ein spezialisiertes Framework mit hoher Lernkurve und vielen Details - und hängt in diesen Details von Einzelpersonen ab.

Ja, es kann jemand übernehmen. Wieviele Jahre an Erfahrung, Wissen und Hintergrundverständnis sind denn erforderlich, bis wir dieses Wissen wieder haben? Was passiert in der Zeit mit fhem verglichen mit anderen Lösungen mit einer breiten Community.

Nur weil ein Lösung OpenSource ist, bedeutet dies nicht zwingend, daß es genutzt wird, weiterentwickelt wird, überlebt. OpenSource ist eine notwendige Bedingung, daß andere dies können - aber kein Automatismus und keine Garantie.

Daher nochmals die Betonung, daß wir eine breitere Community schaffen müssen. Wir brauchen mehr Anwender, mehr Anfänger - vielleicht ist einer von diesen der potentielle Nachfolger oder die potentielle Nachfolgerin für einen der derzeitigen Einzelpersonen - oder fügt neue Ideen hinzu, die uns weiterbringen. Dazu müssen wir Anfänger und Neueinsteiger begeistern und ihnen mehr helfen, als wir es bis jetzt tun.

Und genau darauf hat der Threadersteller am Anfang hingewiesen.

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Offline Thorsten Pferdekaemper

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« Antwort #44 am: 01 Februar 2017, 10:38:18 »
Du hast das Prinzip von Open Source null verstanden. Schau Dir andere Projekte in der Geschichte an. Wenn das Projekt interessant genug für User ist wird es auch weiter existieren.
Sagt er nicht im Prinzip genau das? Ok, streng logisch gesehen macht Morgenneben die umgekehrte Aussage "Wenn das Projekt nicht interessant genug ist, dann wird es sterben.", aber meiner Meinung nach seid Ihr fast einer Meinung.
Gruß,
   Thorsten
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