Autor Thema: Solaranlagen fürs Haus  (Gelesen 886 mal)

Offline Habbi

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Solaranlagen fürs Haus
« am: 06 März 2017, 09:45:35 »
Hallo zusammen,

ich möchte gerne die Solaranlage haben. Was soll ich alles beachten? Wie viele Platten brauche ich?

Offline jkriegl

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #1 am: 06 März 2017, 12:56:50 »
probiers mal mit einem Solarsimulator
Rpi 3, Fhem, Cul 868, HM-CC-RT-DN, HM-Sec-Sco, HM-ES-PMSw1-Pl, ebus (Vaillant), ECMD, Telegram

Offline GeZi3560

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #2 am: 06 März 2017, 15:00:18 »
Ich hab mein Solarprojekt aufgegeben, nachdem ich gelernt habe  was da "Steuertechnisch" alles auf mich zukommt.
Solar wird nicht gefördert, sondern eher verhindert.
Mach dich auch mal in die Richtung schlau.
« Letzte Änderung: 06 März 2017, 15:04:33 von GeZi3560 »
2 Raspberry Pi 2,1 Cul V3, 868 , 1 Cul V3, 433, Zwave-USB
5 Max Wandtherm,10 Max Ventile, 2 Max Fensterkontakt
3 HM-LC-Sw1PBU-FM, 1 HM-LC-Sw2-FM, 1 HM-LC-Dim1TPBU-FM
10 Somfy RTS Omximo
7 Fibaro Wallplugs,3 Fibaro Motion Sensors, 2 Fibaro Dimmer

Offline JoWiemann

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #3 am: 06 März 2017, 15:23:40 »
Das Thema Steuern wird oft übertrieben. Mit den Tools von https://www.pv-steuer.com/ und Elster eigentlich kein Problem.


Grüße Jörg

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Jörg Wiemann

Slave: RPi B+ mit 512 MB, COC (868 MHz), CUL V3 (493.92MHz SlowRF); FHEMduino, Aktuelles FHEM

Master: CubieTruck; Debian; Aktuelles FHEM

Offline dl4fb

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #4 am: 06 März 2017, 19:59:25 »
Hatte einen sehr guten Berater. Die Photovoltaik Anlagen sind immer noch rentabel.
Auf was kommt es an?

- Wir brauchen so 3500 kWh pro Jahr.
- Leistung auf dem Dach daher nur 6kW, abgeregelt auf 70%, da Anlage nach 2013 gebaut wurde. Reicht voll aus, größer lohnt sich nicht, da ein hoher Eigenverbrauch bei den neuen Anlagen das Ziel ist, nicht mehr der Stromverkauf.
- Batterien lohnen sich noch immer nicht. Mein Ziel ist der Umbau auf einen Wasserspeicher mit Wärmepumpe, gE koppelt mit der normalen Heizung. Einspeisung überschüssiger Energie vom Dach dann in den Wärmespeicher. Wie ein Tauchsieder. Dann Regelung über FHEM, so dass am Übergabepunkt nicht mehr als 4,2 KW ankommen und damit kann ich die 70% Begrenzung rausnehmen lassen.
- Überwache meinen Wechselrichter mit SolarView, gekoppelt an FHEM.
- Mit dem gesparten Strom und dem Verkauf erziele ich einen Ertrag, so dass die Anlage nach 9 bis 10 Jahren bezahlt ist.

Gruß Helmut

P.S. Steuer ist nicht schwer. Im 1. Jahr etwas umständlich, die Umsatzsteuer monatlich zu entrichten. Ab 2. Jahr nur noch 1 mal pro Jahr.


Offline KölnSolar

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #5 am: 07 März 2017, 10:29:44 »
Hallo Helmut,
das
Zitat
Dann Regelung über FHEM, so dass am Übergabepunkt nicht mehr als 4,2 KW ankommen und damit kann ich die 70% Begrenzung rausnehmen lassen.
ist nicht zulässig  :o Denn Du hast eben keine Garantie, dass nicht doch mehr als 70% am HAK eingespeist werden. Z.B. wenn Dein WW-Speicher schon voll erhitzt ist. Das gilt für Batterien ebenso. Lediglich eine dynamische Leistungsreduzierung ist erlaubt, wenn das mit Deinem Wechselrichter möglich ist.
Zitat
Mein Ziel ist der Umbau auf einen Wasserspeicher mit Wärmepumpe, gE koppelt mit der normalen Heizung. Einspeisung überschüssiger Energie vom Dach dann in den Wärmespeicher. Wie ein Tauchsieder.
Die Idee ist ja vernünftig, aber: Beachte das mit steigender Temp auch mehr Kalk ausfällt. Das kann zu Problemen führen ! Und: Es werden für die Erwärmung von 100l Wasser um 10°C nur 1,16 kWh benötigt(und mit WW-WP hoffentlich noch viel weniger  ;)). Das Speichervermögen von Wasser ist also sehr begrenzt. Und Gas/Öl ist immer noch billiger als Solarstrom. Betrachtet man allerdings Anfahrverluste, Verschleiß etc., wird die WW-Aufbereitung per Strom wirtschaftlich. Kommt immer ein wenig auf den Fall an, welche Kosten die Installation des "Tauchsieders" verursacht.

Aber: die 70% Abregelung wird vielfach überschätzt. Als schlichte Prozentzahl klingt das erst einmal nach 30% Verlust. Nur: 100% erreicht man nie, selten kommt die Anlage über 70%, denn einerseits muss der Sonnenwinkel passen(senkrecht zum Modul) und andererseits verlieren die Module ca. 1% Leistung je °C über 25°. Und bei Sonnenschein werden die Module 50-70° warm.

Ansonsten kann ich Deinen Ausführungen natürlich nur zustimmen  ;)


« Letzte Änderung: 07 März 2017, 10:38:09 von KölnSolar »
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Offline dl4fb

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #6 am: 07 März 2017, 20:05:25 »
Hallo KölnSolar,

ja, da waren meine Aussagen nicht exakt genug.
Ich kann dann über SolarView/FHEM auf die "weiche" Begrenzung im Wechselrichter umschalten. Es gibt "fest", "weich" und "hart", so der Wortlaut unseres lokalen Energieversorgers.
Fest: 70%
Weich: Ohne Begrenzung, aber ich muss den WR ab 70% am Einspeisepunkt runterregeln
Hart: Abschaltung durch Energieunternehmen per Fernschaltung

Das bedeutet, die feste 4,2 kW Grenze wird herausgenommen und wenn ich nicht genügend Leistung abnehme und die 4,2 kW überschreite, muss ich den WR runterregelnn

Meine aktuellen Verluste durch die Begrenzung auf 70% Peak sind gering und nur deswegen lohnt sich weder eine Batterie noch der "Tauchsieder".
Ich muss aber bald einen neuen Speicher kaufen und da überlegen wir halt, einen mit elektrischer Zusatzheizung und Wärmepumpe zu kaufen.
Ob sich dass immer noch für 20 Jahre rechnet, muss man dann mal sehen, wenn ich die Preise/Mehrkosten habe.

Gruß Helmut

Offline KölnSolar

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #7 am: 08 März 2017, 07:38:58 »
Hallo Helmut,
na prima, so passt dann alles  ;)

Und für die Nachwelt ein wenig dictionary:
fest    = statische Wirkleistungsreduzierung auf 70% der Modulnominalleistung durch unveränderbare Einstellung am Wechselrichter(Anlagen <
            10 kWp)
weich = dynamische Wirkleistungsreduzierung auf 70% am Hausanschluss durch Regelung der Wechselrichter(Anlagen < 10 kWp)
hart   = Fernsteuerte Wirkleistungsreduzierung  der Anlage durch den Netzbetreiber bis zur Vollabschaltung. Abgesehen von den ersten beiden 
            Möglichkeiten per Gesetz vorgeschrieben. Kosten variieren stark je Netzbetreiber und liegen zw. 500-1000 EUR. Eine Fernsteuerung
            findet bisher selten und bei kleinen Anlagen gar nicht statt. Manche Netzbetreiber haben noch nicht einmal die Infrastruktur geschaffen,
            aber die Installation für die PV-Anlage muss trotzdem gemacht werden  :'(

Beste Grüße
Markus
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Offline zindagi

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #8 am: 18 Juni 2017, 23:09:00 »
Ich hätte auch gerne eine Solaranlage fürs Haus, weiß aber nicht, wie ich das angehen soll. Hier konnte ich zumindest einmal ein paar Inputs aufschnappen, sehr hilfreich, danke.

Offline Benny33

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Antw:Solaranlagen fürs Haus
« Antwort #9 am: 22 Juni 2017, 10:27:09 »
Moin zusammen,

habe auch eine mit 7,02 kW Peak das sind exakt 27 Module a 260W. Die Module sind je 1mx1,6m breit. Steuertechnisch mit dem zuvor genannten Programm PV-Steuer wirklich Null Probleme. Bisher 2 x meine Steuererklärung auf den Cent genau wiederbekommen.
Habe letztes Jahr 7,24 MW erzeugt wovon ich ca 2MW Eigenverbrauch hatte, 5,24MW wurde pro kW zu 12,4Cent verkauft. Die 12,4 Cent bekommen wir 20 Jahre lang pro kW die wir verkaufen.
Wer im Juli 2017 eine PV Anlage installiert bekommt 12,24Cent pro kW für 20Jahre.
Gesamt benötigte ich 4,5MW, dh das ich 2,5MW von den stadtwerken gekauft habe plus 2MW selbst erzeugt macht die 4,5MW.
Da ich 2,5MW zu 25Cent/kW kaufe und 5,24MW zu je 12,4Cent/kW verkaufe, bedeutet dies das ich für Strom im Prinzip nichts mehr zahle.
Hier könnt ihr euch mal eine Live Demo von mir anschauen. https://www.solarweb.com/Account/GuestLogOn?pvSystemid=6de2af08-360d-46fe-8309-a4cf00cb07eb
Hier die Einspeisevergütung und nen paar Infos http://www.photovoltaiksolarstrom.de/einspeiseverguetung.
Und hier https://www.photovoltaikforum.com/ mal ein Forum rund um Photovoltaik.


Gruß Benny



« Letzte Änderung: 22 Juni 2017, 13:17:33 von Benny33 »
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