Autor Thema: FB Betty in FHEM einbinden  (Gelesen 1850 mal)

Offline KölnSolar

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FB Betty in FHEM einbinden
« am: 16 März 2017, 09:06:18 »
Ihr Lieben,
durch diesen Post https://forum.fhem.de/index.php/topic,68971.0.html, bin ich auf die Betty aufmerksam geworden.
Leider sind Wiki u. Repository zur Betty scheinbar Tod. Das Forum existiert aber noch und da findet man dann interessante Ansätze, wie man die FB mit seiner schicken Ausstattung(433MHz über CC1100, IR) nutzen könnte. Auch haben wohl einige das Ding in der Schublade und bei Pollin gibt es sie wohl auch noch für 4 EUR.

Im Forum hab ich nur diese Posts gefunden, wo scheinbar Boris Versuche gemacht hatte, aber mangels Interesse von anderen nicht mehr weiterverfolgt hat.
https://forum.fhem.de/index.php/topic,5505.msg20495.html#msg20495
https://forum.fhem.de/index.php/topic,11457.msg70817.html#msg70817

und ich hab, wohl kein Zufall, festgestellt, dass sowohl das Betty-Forum, als auch unseres, einen User Telekatz haben, der bei uns ja die culf@ARM betreut. https://forum.fhem.de/index.php/topic,38404.msg327424.html#msg327424

Von ARM-Entwicklung hab ich null Plan und bin gerade erst in die Atmel/Arduino-Welt eingestiegen.  :'(

Diesen Thread möchte ich daher nutzen, um die Erfahrungen zur Betty und FHEM zu sammeln, mir dann ggfs. Betty's zulegen und in die Entwicklung einsteigen.

Ich könnte mir die Betty als einfachen 433/IR-Hub vorstellen, was vermutlich machbar ist. Vielleicht auch als schicke FB in eine IT-(Derivate)-FB umzuwandeln und das allergrößte wäre es, wenn ich, evtl. durch Harwareumbau(IR-Baustein), einen 433-B&O-Hub hinbekäme, nach dem ich mich schon lange sehne.

Ich freu mich über Eure Beiträge.

Grüße Markus


« Letzte Änderung: 17 März 2017, 10:48:51 von KölnSolar »
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Offline mahowi

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Antw:FB Betty in FHEM einbinden
« Antwort #1 am: 16 März 2017, 09:20:03 »
Das Wiki ist noch über die WaybackMachine abrufbar: Stand 27.12.2012

Interesse hätte ich auf jeden Fall auch an einer Einbindung in FHEM. Ich muß das Teil mal in meinen Kisten suchen.
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Offline Dr. Boris Neubert

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Antw:FB Betty in FHEM einbinden
« Antwort #2 am: 16 März 2017, 18:36:31 »
Hurra, neues Leben in alter Hardware. Ich habe 3 Bettys im Keller liegen. Bei einer hatte ich vor Jahren auch schon die Boop-Firmware draufgebügelt. Die Teile sind echte Klopper. Nicht vom Specs, von den Abmessungen ;-)

Programmieradapter müsste ich auch noch haben.

Ich bin damals an der Lowlevel-Programmierung des CC1101 gescheitert. Meine letzte Idee war - soweit ich mich erinnere - die CUR-Firmware auf Betty zu portieren.

Mein Anwendungsfall: die Klopper liegen im Haus herum und werden zum Schalten benutzt (für FS20 und auch als Fernbedienungen i.V.m. sequence). Haben die nicht 868 MHz?

Viele Grüße
Boris
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Antw:FB Betty in FHEM einbinden
« Antwort #3 am: 16 März 2017, 18:59:51 »
Also, ich habe in meinem Hardware-Fundus auch noch ein paar Bettys in Orginaler Schachtel liegen.

Im Softwarefundus habe ich hier:
  • boop-room.bin
  • McBetty-0.7.tar.bz2
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Offline KölnSolar

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« Antwort #4 am: 16 März 2017, 19:53:22 »
Boris, schön, dass Du Dich gemeldet hast. Auf Dich hatte ich soooo gebaut. Die beiden Threads von damals, die ich gepostet hatte, stammen ja aus Deiner Feder. Aber ist ja schon lange her....

Zitat
Haben die nicht 868 MHz?
Wenn ich es richtig quergelesen hab, habt Ihr damals versucht die 433MHz auf 868 umzustricken, um FS20 bedienen zu können. Sicherlich mit den auch beim CUL bekannten Reichweitennachteilen.....

Wenn Du die Klopper(sind die so groß oder schwer ?) aus dem Keller geholt hast, kommt vielleicht auch die Erinnerung wieder....  ;)

Und wie ich gerade sehe, hat auch noch jemand die damaligen Firmwares. Prima  :)

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Offline Telekatz

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Antw:FB Betty in FHEM einbinden
« Antwort #5 am: 16 März 2017, 22:05:50 »
Ja, von den Bettys hab ich auch noch ein paar Kisten voll rumstehen. Die Hardware war ja einigermaßen brauchbar. Nachteilig war nur die geringe Akkulaufzeit. Vergleichbar mit heutigen Smartphones. Nach zwei Tagen leer.

Mit Boop hat culfw@ARM übrigens nichts zu tun. Außer dem Makefile gibts da keine Gemeinsamkeiten.

Offline KölnSolar

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« Antwort #6 am: 17 März 2017, 08:32:26 »
@Telekatz
schön dass Du Dich gemeldet hast. War meine Spekulation denn richtig, dass der User Telekatz im Betty-Forum und Du identisch sind ?
Wenn ja, warst Du ja äußerst aktiv dort und hast sehr fleißig an Boop mitgewirkt. Du wärst dann sicherlich eine riesen Hilfe für die Einbindung an FHEM.

Ich hab mich gestern ein wenig durch das Betty-Forum gewühlt. Mal ein paar (für mich) neue Erkenntnisse:
Hardwarebeschreibung: http://www.hackdaworld.org/cgi-bin/awki.cgi/BettyTV
Der Prozessor ist ein LP2220 von npx(früher Philips). Datenblatt: http://www.nxp.com/documents/data_sheet/LPC2210_2220.pdf
Es scheint 2 verschiedene Hardwareversionen zu geben. Häufig ist die Rede von der deutschen und der swisscom-Version die Rede. Bei Pollin soll es wohl die swisscom-Variante geben. Manchmal auch als Version HW02 bezeichnet.

Zum Flashen benötigt es ein serielles Interface. Hier https://www.mikrocontroller.net/topic/355651 findet sich über die verschiedenen Posts eine Beschreibung, wie auch im Betty-Forum. Leider nirgends der konkrete Schaltplan, der wohl im nicht mehr vorhandenen Wiki steht. Oft ist auch von einem Siemens-Ladekabel die Rede. Müsst ich noch irgendwo haben  :-\

Die nächste Hürde ist wohl eine funktionierende Toolchain hinzubekommen. Auch dazu gibt es diverse Posts, die immer wieder auf Probleme hinweisen. Da die meisten von uns einen RPi besetzen, sollte es vielleicht das Ziel sein, eine funktionsfähige Toolchain hinzubekommen. Wer kennt sich da aus ?

Den Boop-Sourcecode gibt es hier https://sourceforge.net/projects/boopfirmware/. Ich hab mal den Sourcecode quer gelesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es recht simpel Sendecodes für 433MHz einzubinden. Es ist bereits dieser IT-ähnliche Code 0000 00FF FF (0F/F0)und 2 weitere fest verdrahtet. Auch zu FS20 fand ich etwas. Hab ich aber noch weniger verstanden  :-[

Und immer wieder das leidige Thema der Akkus. Aber je nach Einsatzzweck baut man direkt ein Netzteil dran oder nutzt die Ladeschale oder in einem Endstadium widmet man sich den Stromsparmodi....

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Offline Bapt. Reverend Magersuppe

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Antw:FB Betty in FHEM einbinden
« Antwort #7 am: 17 März 2017, 08:35:36 »
Ja, von den Bettys hab ich auch noch ein paar Kisten voll rumstehen. Die Hardware war ja einigermaßen brauchbar. Nachteilig war nur die geringe Akkulaufzeit. Vergleichbar mit heutigen Smartphones. Nach zwei Tagen leer.

Deswegen ist ja auch eine Ladestation dabei :-)

Interessant ist der Rückkanal und das Display.
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« Antwort #8 am: 17 März 2017, 08:55:06 »

Zum Flashen benötigt es ein serielles Interface. Hier https://www.mikrocontroller.net/topic/355651 findet sich über die verschiedenen Posts eine Beschreibung, wie auch im Betty-Forum. Leider nirgends der konkrete Schaltplan, der wohl im nicht mehr vorhandenen Wiki steht. Oft ist auch von einem Siemens-Ladekabel die Rede. Müsst ich noch irgendwo haben  :-\

Dieses Siemens oder auch Nokia-Kabel wurde damals (tm) verwendet als serielle Schnittstelle. Heutzutage macht man das wohl einfach über einen CH340-USB-RX-TX usw.
Wozu war eigentlich der Scart-Connector da? Im Zeitalter von HDMI ist das Ding natürlich etwas aus der Zeit gefallen, aber vielleicht ist interessante Elektronik drin.
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Offline mahowi

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« Antwort #9 am: 17 März 2017, 09:34:23 »
Zum Flashen benötigt es ein serielles Interface. Hier https://www.mikrocontroller.net/topic/355651 findet sich über die verschiedenen Posts eine Beschreibung, wie auch im Betty-Forum. Leider nirgends der konkrete Schaltplan, der wohl im nicht mehr vorhandenen Wiki steht. Oft ist auch von einem Siemens-Ladekabel die Rede. Müsst ich noch irgendwo haben  :-\
Wie gesagt, das Wiki ist in der WaybackMachine konserviert. Die Anschlußbelegung an der Betty steht hier.

Wozu war eigentlich der Scart-Connector da? Im Zeitalter von HDMI ist das Ding natürlich etwas aus der Zeit gefallen, aber vielleicht ist interessante Elektronik drin.

Der Scart Adapter hat aus dem Videosignal den Videotext decodiert und per Funk an Betty gesendet. Und nachts wurden dann mit dem TAE-Adapter Daten mit den Betty-Servern ausgetauscht. Alternativ gab's dazu einen IP-Adapter.

Ich weiß gar nicht, ob ich die Adapter noch habe. Ich hatte meine Betty damals noch ein zeitlang als Universalfernbedienung genutzt und nach dem letzten Umzug ist sie in der Kiste gebieben.
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« Antwort #10 am: 17 März 2017, 09:45:06 »
Zitat
Wie gesagt
Hatte ich in Deinem ersten Post glatt übersehen  :-[
Zitat
das Wiki ist in der WaybackMachine konserviert.
Das ist ja genial  :-* :-* :-*
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« Antwort #11 am: 17 März 2017, 11:10:30 »
Also mit der Bezugsquelle Pollin war es wohl nix. Aber amazon und eBay. Bevor ich jetzt dort 3-4 Stck. bestelle und der ein oder andere hier aus dem Forum den Keller entrümpeln möchte.....  ;)

Wegen der Toolchain: Was macht da Sinn auf dem Rpi zu installieren:
so wie im Wiki beschrieben: http://web.archive.org/web/20120929025327/http://www.bettyhacks.com/wiki/index.php/Entwicklungsumgebungen#Linux
oder ist das eine alte Version und man nimmt etwas aus dieser Übersicht: http://download.ronetix.info/toolchains/arm/
oder gar was ganz anderes, weil viel moderner(aus unserem culf@arm-Thread): https://launchpad.net/gcc-arm-embedded/5.0/5-2016-q3-update
Hat da jemand der Linux-C-Entwickler einen guten Rat ?


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Offline Telekatz

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« Antwort #12 am: 17 März 2017, 12:04:24 »
@Telekatz
schön dass Du Dich gemeldet hast. War meine Spekulation denn richtig, dass der User Telekatz im Betty-Forum und Du identisch sind ?
Wenn ja, warst Du ja äußerst aktiv dort und hast sehr fleißig an Boop mitgewirkt. Du wärst dann sicherlich eine riesen Hilfe für die Einbindung an FHEM.
Ja, das war ich.

Also mit der Bezugsquelle Pollin war es wohl nix. Aber amazon und eBay. Bevor ich jetzt dort 3-4 Stck. bestelle und der ein oder andere hier aus dem Forum den Keller entrümpeln möchte.....  ;)

Wegen der Toolchain: Was macht da Sinn auf dem Rpi zu installieren:
so wie im Wiki beschrieben: http://web.archive.org/web/20120929025327/http://www.bettyhacks.com/wiki/index.php/Entwicklungsumgebungen#Linux
oder ist das eine alte Version und man nimmt etwas aus dieser Übersicht: http://download.ronetix.info/toolchains/arm/
oder gar was ganz anderes, weil viel moderner(aus unserem culf@arm-Thread): https://launchpad.net/gcc-arm-embedded/5.0/5-2016-q3-update
Hat da jemand der Linux-C-Entwickler einen guten Rat ?



Wieso überhaupt der Versuch, einen Rpi dafür zu nehmen? Aus Gründen der Einfachheit würde ich die selbe Toolchain nehmen wie für culfw@ARM. Muss mal schauen, ob ich Boop damit übersetzt bekomme.

Wozu war eigentlich der Scart-Connector da? Im Zeitalter von HDMI ist das Ding natürlich etwas aus der Zeit gefallen, aber vielleicht ist interessante Elektronik drin.
Für die Decodierung des Videotextes ist ein CPLD enthalten, der µC ist ein relativ kleiner MSC-51 Controller. Für eine Minimalstversion eines CULs mit nur dem RFnative Protokoll zur Kommunikation mit der Betty reicht der Platz vielleicht noch aus.

Offline RaspiLED

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« Antwort #13 am: 17 März 2017, 13:37:30 »
Hi,
Also das hört sich lustig an! Ich will auch mitesten. Hat jemand zwei über? Bitte eine PM an mich ;-)
Gruß Arnd

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Offline KölnSolar

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« Antwort #14 am: 17 März 2017, 13:39:08 »
Zitat
Wieso überhaupt der Versuch, einen Rpi dafür zu nehmen?
Nur weil ich dachte, dass die meisten "Bastler" einen Rpi besitzen, dann also möglichst viele von einer einheitlichen und funktionsfähigen Lösung profitieren würden.
Unter welchem Betriebssystem entwickelst Du ?


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