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FB Betty in FHEM einbinden

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Telekatz:
Ja, von den Bettys hab ich auch noch ein paar Kisten voll rumstehen. Die Hardware war ja einigermaßen brauchbar. Nachteilig war nur die geringe Akkulaufzeit. Vergleichbar mit heutigen Smartphones. Nach zwei Tagen leer.

Mit Boop hat culfw@ARM übrigens nichts zu tun. Außer dem Makefile gibts da keine Gemeinsamkeiten.

KölnSolar:
@Telekatz
schön dass Du Dich gemeldet hast. War meine Spekulation denn richtig, dass der User Telekatz im Betty-Forum und Du identisch sind ?
Wenn ja, warst Du ja äußerst aktiv dort und hast sehr fleißig an Boop mitgewirkt. Du wärst dann sicherlich eine riesen Hilfe für die Einbindung an FHEM.

Ich hab mich gestern ein wenig durch das Betty-Forum gewühlt. Mal ein paar (für mich) neue Erkenntnisse:
Hardwarebeschreibung: http://www.hackdaworld.org/cgi-bin/awki.cgi/BettyTV
Der Prozessor ist ein LP2220 von npx(früher Philips). Datenblatt: http://www.nxp.com/documents/data_sheet/LPC2210_2220.pdf
Es scheint 2 verschiedene Hardwareversionen zu geben. Häufig ist die Rede von der deutschen und der swisscom-Version die Rede. Bei Pollin soll es wohl die swisscom-Variante geben. Manchmal auch als Version HW02 bezeichnet.

Zum Flashen benötigt es ein serielles Interface. Hier https://www.mikrocontroller.net/topic/355651 findet sich über die verschiedenen Posts eine Beschreibung, wie auch im Betty-Forum. Leider nirgends der konkrete Schaltplan, der wohl im nicht mehr vorhandenen Wiki steht. Oft ist auch von einem Siemens-Ladekabel die Rede. Müsst ich noch irgendwo haben  :-\

Die nächste Hürde ist wohl eine funktionierende Toolchain hinzubekommen. Auch dazu gibt es diverse Posts, die immer wieder auf Probleme hinweisen. Da die meisten von uns einen RPi besetzen, sollte es vielleicht das Ziel sein, eine funktionsfähige Toolchain hinzubekommen. Wer kennt sich da aus ?

Den Boop-Sourcecode gibt es hier https://sourceforge.net/projects/boopfirmware/. Ich hab mal den Sourcecode quer gelesen. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist es recht simpel Sendecodes für 433MHz einzubinden. Es ist bereits dieser IT-ähnliche Code 0000 00FF FF (0F/F0)und 2 weitere fest verdrahtet. Auch zu FS20 fand ich etwas. Hab ich aber noch weniger verstanden  :-[

Und immer wieder das leidige Thema der Akkus. Aber je nach Einsatzzweck baut man direkt ein Netzteil dran oder nutzt die Ladeschale oder in einem Endstadium widmet man sich den Stromsparmodi....

Bapt. Reverend Magersuppe:

--- Zitat von: Telekatz am 16 März 2017, 22:05:50 ---Ja, von den Bettys hab ich auch noch ein paar Kisten voll rumstehen. Die Hardware war ja einigermaßen brauchbar. Nachteilig war nur die geringe Akkulaufzeit. Vergleichbar mit heutigen Smartphones. Nach zwei Tagen leer.

--- Ende Zitat ---

Deswegen ist ja auch eine Ladestation dabei :-)

Interessant ist der Rückkanal und das Display.

Bapt. Reverend Magersuppe:

--- Zitat von: KölnSolar am 17 März 2017, 08:32:26 ---
Zum Flashen benötigt es ein serielles Interface. Hier https://www.mikrocontroller.net/topic/355651 findet sich über die verschiedenen Posts eine Beschreibung, wie auch im Betty-Forum. Leider nirgends der konkrete Schaltplan, der wohl im nicht mehr vorhandenen Wiki steht. Oft ist auch von einem Siemens-Ladekabel die Rede. Müsst ich noch irgendwo haben  :-\

--- Ende Zitat ---

Dieses Siemens oder auch Nokia-Kabel wurde damals (tm) verwendet als serielle Schnittstelle. Heutzutage macht man das wohl einfach über einen CH340-USB-RX-TX usw.
Wozu war eigentlich der Scart-Connector da? Im Zeitalter von HDMI ist das Ding natürlich etwas aus der Zeit gefallen, aber vielleicht ist interessante Elektronik drin.

mahowi:

--- Zitat von: KölnSolar am 17 März 2017, 08:32:26 ---Zum Flashen benötigt es ein serielles Interface. Hier https://www.mikrocontroller.net/topic/355651 findet sich über die verschiedenen Posts eine Beschreibung, wie auch im Betty-Forum. Leider nirgends der konkrete Schaltplan, der wohl im nicht mehr vorhandenen Wiki steht. Oft ist auch von einem Siemens-Ladekabel die Rede. Müsst ich noch irgendwo haben  :-\

--- Ende Zitat ---
Wie gesagt, das Wiki ist in der WaybackMachine konserviert. Die Anschlußbelegung an der Betty steht hier.


--- Zitat von: Bapt. Reverend Magersuppe am 17 März 2017, 08:55:06 ---Wozu war eigentlich der Scart-Connector da? Im Zeitalter von HDMI ist das Ding natürlich etwas aus der Zeit gefallen, aber vielleicht ist interessante Elektronik drin.

--- Ende Zitat ---

Der Scart Adapter hat aus dem Videosignal den Videotext decodiert und per Funk an Betty gesendet. Und nachts wurden dann mit dem TAE-Adapter Daten mit den Betty-Servern ausgetauscht. Alternativ gab's dazu einen IP-Adapter.

Ich weiß gar nicht, ob ich die Adapter noch habe. Ich hatte meine Betty damals noch ein zeitlang als Universalfernbedienung genutzt und nach dem letzten Umzug ist sie in der Kiste gebieben.

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