Autor Thema: Migrieren von Raspbian nach Windows  (Gelesen 4218 mal)

Offline Stargazer

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Migrieren von Raspbian nach Windows
« am: 05 April 2017, 07:51:22 »
Hallo zusammen,

ich will mein System gerne von einem Raspberry Pi 3 mit Raspbian auf einen Windows gestütztes System umstellen.
Mir gefällt das mit den SD-Karten nicht, da mir schon 2 mit der Zeit kaputt gegangen sind. Darum will ich komplett umsteigen. Per VM wäre schön.

Wie groß wäre der reine FHEM Aufwand wohl ?
Hat das schon jemand gemacht ?
Kann ich von dem jetzigen FHEM auf Raspbian ein paar Sachen direkt 1:1 "übernehmen" ?

Oder aber, ich bekäme das System, sprich Raspbian unter Windows per virtueller Maschine zum laufen. Das wäre ja noch am genialsten. Aber da hatte ich bis jetzt noch kein Erfolg. Hat das so von euch jemand am laufen ? Das wäre mir persönlich am liebsten.

Viele Grüße

André
« Letzte Änderung: 05 April 2017, 08:18:40 von Stargazer »

Offline betateilchen

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #1 am: 05 April 2017, 12:31:58 »
Raspbian ist ein Derivat von Debian und Debian läuft problemlos als VM in Windows.

Also setze Dir eine VM mit einem frischen Debian auf, installiere dort ein aktuelles FHEM und kopiere danach Deine bestehende Konfiguration in die VM.

Aber ein bisschen gruslig finde ich das Vorhaben trotzdem.
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Offline enrikb

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #2 am: 05 April 2017, 12:34:05 »
Mit qemu in der Linux VM sollte darin dann auch noch Raspbian laufen. Hardwarezugriff wird dann allerdings nichttrivial  :P
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Offline darkness

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #3 am: 05 April 2017, 14:47:22 »
Warum denn ein Virtualisierung in der Virtualisierung? ;)

Offline Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #4 am: 05 April 2017, 16:05:57 »
Hi,
mir kommt das insgesamt etwas seltsam vor: Weil SD-Karten ein Problem sind will man auf Windows gehen? Das ist wirklich gruslig...
Die einfachere (und wahrscheinlich stabilere) Lösung wäre es, einfach eine gescheite (und größere) SD-Karte zuzulegen. Der nächste Schritt wäre dann ein Linux-System, welches ohne SD-Karte läuft. Aber Windows produktiv für FHEM? Brrr...
Gruß,
   Thorsten
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Offline Wuppi68

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #5 am: 05 April 2017, 16:55:30 »
ich würde nen aktuellen RPI voraus gesetzt einfach das System via USB Boot auf SSD umstellen :-)

Klappt wunderbar und die Disk Performance ist für FHEM auch ausreichend
Jetzt auf nem I3 und primär Homematic

kein Support für cfg Editierer

Support heißt nicht wenn die Frau zu Ihrem Mann sagt: Geh mal bitte zum Frauenarzt, ich habe Bauchschmerzen

Online Wernieman

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #6 am: 05 April 2017, 17:10:10 »
Alternativ einen anderen Kleinstrechner dafür nehmen. Gibt von Nuc/Zotac/HP etc. genug davon ...

Und billiger als 24h einen Windows-Server laufen lassen ist es dann mittelfristig auch ... (Geschweige den den Administrationsaufwand)

Edit:
Was Du gar nicht erzählt hast, was für Hardware steuerst Du?
« Letzte Änderung: 05 April 2017, 17:12:29 von Wernieman »
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Offline Stargazer

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #7 am: 05 April 2017, 22:54:22 »
Hallo alle zusammen,

das stimmt. ich habe euch noch weiter nicht viel erzählt. Liegt aber auch daran, dass ich euch von meinem Handy getippt habe. Das mache ich in der Regel nicht so gerne.
Also. Ich habe 2 Raspberry Pi 3 am laufen womit ich zum einen unsere Wohnung teil-automatisiert habe. Das ganze läuft mit HomeMatic Komponenten. Dazu kommen noch diverse Loggings aus Intranetgeräten. Der zweite Pi übernimmt das Energiemanagement in unserem Haus. Dazu zählt ein Energymeter, eine 5kW PV-Anlage sowie eine 10kW Kleinwindanlage.
Da kommen einige Daten zusammen, die geloggt und ausgewertet werden. Da eine Lastzuschaltung zur Eigenverbrauchsoptimierung via Arduino ebenfalls realisiert ist, muss das Ding natürlich richtig knechten.
Ich habe es dann gemerkt, dass, immer wenn die Speicherkarte den Geist aufgab, so kurz davor, es Probleme mit unserem Netzwerk gab. Das ging jetzt sogar soweit, das unsere Davis Wetterstation vom Stromnetz getrennt werden musste, damit sie weider Daten senden konnte. Als die Karte jetzt beim Wohnungsserver abrauchte, war alle kurze Zeit der HomeMatic LAN-Adapter tot. Es gab keine Veränderungen am System und nix im Log zu sehen. Jetzt habe ich das System mit neuer Karte aufgesetzt.
FHEM komplett zurück gespielt und alles läuft Top. Auch keine Netzwerkaussetzer mehr im System.

Von den VM's verspreche ich mir eine einfachere Handhabung. Außerdem möchte ich das jetzt doch erst mit Debian versuchen.
VMWare hatte da noch noch ein paar Stolpersteine in den Weg geräumt, die aber so langsam umschifft werden.

Ich bin gespannt, ob es auf Dauer läuft. Falls ja, käme ein Mini-PC hier hin und dort könnte ich dann mit 4 GB RAM (Stromverbrauch 4 - 10 Watt), die Server laufen lassen. Ich will das mal einfach ausprobieren. FHEM unter Windows zu nutzen schreckt mich doch erst etwas ab...;-).

Viele Grüße

André

Online CoolTux

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #8 am: 05 April 2017, 22:58:38 »
Für VM Minimum 8GB RAM, besser 16GB dann haste noch Luft. 4 ist für 3 Systeme zu wenig. Also 1 Host und 2 Gast.
Du musst nicht wissen wie es geht! Du musst nur wissen wo es steht, wie es geht.
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Offline Stargazer

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #9 am: 06 April 2017, 07:02:10 »
Guten Morgen,

darum wäre mir Debian am liebsten. Das braucht wenig RAM und läuft recht gut. Im Moment hakt es da nur an VMWare. Hatte gestern ein Debian 6 System. Das lief auch soweit. Doch mit den Konsolenbefehle war es nicht so dolle, als ich auf Debian 7 Updaten wollte. Ich habe es mit mit fertigen VMWare Laufwerken sowie auch den ISO-Dateien versucht. Soweit läuft sie nicht. Konnte auch ein Problem beim Hochbooten via Konsole im Recovery-Mode lösen. Doch sie bootet und es arbeitet auch auf der Festplatte. Doch plötzlich kommt die Meldung, dass ein Problem aufgetreten sei. Das Log ist dabei leer. Kennt jemand noch eine Quelle für Debian 8 als Image ?
Ich habe derzeit die normal Linux HP sowie Osboxes.Org verwendet.

VG

André

Online Wernieman

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Antw:Migrieren von Raspbian nach Windows
« Antwort #10 am: 06 April 2017, 07:32:36 »
Bei den Offiziellen Quellen vorbeigeschaut?
https://www.debian.org/distrib/

Der Nachteil eines Mini-PCs ist der Peis. Der Stromvberbrauch im Normalbetrieb liegt deutlich unter 10W. Meiner braucht (gemessen mit Handelsüblichen Normalem Messgerät) incl. 2 USB-Hubs 7W
- ZOTAC CI320 (Nachfolger ist der besserer CI323) hat keinen Lüfter
- 8GByte RAM (Für FHEM überdimensioniert, der macht aber noch anderes)
- 250GByte HDD (Reichen würde 64GByte, aber s.o. die Kiste macht noch anderes)

Zum Thema "Debian braucht wenig", alle Linux-Server-Images brauchen wenig Speicher ... solange Du keine GUI einspielst. Und Server und GUI *schüttel*
Auch würde ich Dir von Debian 6 auf 8 keine Migration, sondern eine Neuinstallation empfehlen. Alternativ Ubuntu 16.04 Server. Speziel bei den Mini-PCs kann es Dir passieren, das Debian zu alte Kernel hat ....

Hatte mal Lust zur Preisanalyse (Aktuell bei Alternate geguckt, auf ganze Euros aufgerundet)
Zotac CI 323: ~160,-
4GByte RAM: ~28,-
SSD 64GByte: ~65,-
Summe: 253,-

Wobei ich persönlich etwas Geld investieren würde und (s.o.) auf 8GByte und 1280 (oder 256) GByte SSD aufrüsten würde. VBorallem bei den SSD ist der GByte-Preis bei den Größeren viel Billiger als b ei den Kleineren.
« Letzte Änderung: 06 April 2017, 07:45:40 von Wernieman »
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« Antwort #11 am: 06 April 2017, 07:41:26 »
Und warum nicht KVM? Empfinde ich für den privaten Bereich viel besser.
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« Antwort #12 am: 06 April 2017, 07:46:08 »
Weil er ein Windows-Wirtsystem hat?
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« Antwort #13 am: 06 April 2017, 07:59:57 »
So 250 Euro wären noch adäquat. Wichtig ist halt, das er nicht zuviel Strom zieht. Danke für den Tipp mit Alternate.
Da werde ich mal vorbei schauen.
Würde denn FHEM auf der Servervariante von Ubuntu ohne Probleme laufen ? Das normale Ubuntu 16.04 läuft in der VM nämlich tadellos. Müsste nur noch die Systemvoraussetzung für "Ubuntu Server" (heißt ja glaube ich Ubuntu LDS, oder so ?) anschauen.

Auch erst einmal vielen Dank für eure Anregungen. Da hat man auch immer andere Blickwinkel, was echt toll ist.

VG

André

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« Antwort #14 am: 06 April 2017, 08:00:12 »
Ach so. Na was ist das denn für ein Unfug (sorry bin Linuxuser). Ich dachte Debian als Wirt.
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