Autor Thema: Füllstandsmessung - mal anders !  (Gelesen 1420 mal)

Offline Papa Romeo

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Antw:Füllstandsmessung - mal anders !
« Antwort #15 am: 03 Mai 2019, 11:42:12 »
Luft "löst" sich in Wasser, wenn Druck dazu kommt, erst Recht.

Damit kann es sein, das Deine "Luftsäule" mit der Zeit abnimmt. Deshalb war meine Frage nach der Langzeitstabilität ....

Also da kann ich noch zustimmen, da ich es inzwischen nachgelesen habe, wobei wiederum überall von "wenn Wasser von Luft mit Druck durchströmt wird" geredet wird, könnte aber eventuell etwas dran sein.

Die Luft geht durch das Rohr, durch den Sensor und durch das Wasser.

Ich kenne deinen Sensor nicht, aber das sind dann doch wieder ganz neue Erkenntnisse...
Wenn ich das Wasser nach unter raus blase, würde ich dem Letzteren sogar zustimmen.

Die Säule wird immer kleiner bis das Level der Wasseroberfläche erreicht ist und dann ist Schluss. Für kurzzeitige Messungen ist das vielleicht ok, lange Messungen werden ungenau vor allem wenn zwischendurch nicht immer komplett entlüftet wird.

...und wenn der Level den Wasserspiegel erreicht hat, denke ich ist "die Luft raus" bzw. das Rohr "entlüftet" und ich sollte es dann vielleicht doch eher wieder "belüften".

Der Sinn der Aquarium-Pumpe, erschließt sich mir jetzt bei meinem Aufbau nicht.
...die richtige Lötspitzentemperatur prüft man zwischen Daumen und Zeigefinger...

Offline ext23

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Antw:Füllstandsmessung - mal anders !
« Antwort #16 am: 04 Mai 2019, 17:18:06 »
Du hast gefragt und hier kamen Antworten von Leuten die das sicher schon probiert haben und gemerkt haben wie schnell die Luft da durchdiffundiert. Aber bei dir geht es, ist stabil, liefert saubere Werte egal ob Sonne drauf knallt oder nicht, dann ist doch alles in Ordnung ;-) Der Rest der sich dir nicht erschließt kannste nachlesen, gibt es genug bei Google zu, auch warum man das über Aquariumpumpen macht bzw.  Einperl-Methode.

So mach ich das, läuft ganz gut und man kann auf den mm genau messen und das bleibt stabil über Wochen:
https://forum.fhem.de/index.php/topic,24204.msg315981.html#msg315981

Also Füllstandsmessung mal anders ist es nicht, ist schon ein paar Jahre bekannt ;-)

/Daniel
« Letzte Änderung: 04 Mai 2019, 17:34:30 von ext23 »
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Offline Papa Romeo

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Antw:Füllstandsmessung - mal anders !
« Antwort #17 am: 05 Mai 2019, 00:28:21 »
Hallo Daniel,

Deine Art die Sache anzugehen mag ja auch ganz gut sein, will ich dir auch nicht absprechen und
hätte ich eine Regentonne, die rundum frei zugänglich ist, würde ich mir für die Druckmessung bestimmt nicht ein „Hilfsmedium“  zunutze machen,
aber mein Brunnen ist zur Hälfte im Erdreich und ich werde einen Teufel  tun, anfangen zu Graben und dem Beton-Ring eine, eventuell zusätzliche, Leckstelle zufügen und in Bodennähe des Behälters ein Loch für einen Schlauch setzen. Aber auch dein Prinzip hat Manko´s.
 
-   Der Drucksensor sollte nach Möglichkeit immer in derselben Höhe sein.
-   Die letzten  5 – 10 cm im Fass werden nicht erfasst (ausgehen von Bild in deinem Link)
-   Wenn das Fass leer ist, muss entlüftet werden.

…also 1A.

Auch mein Projekt ist nicht „das Gelbe vom Ei“ und das habe ich auch geschrieben, aber für das was ich es nutzen will ist es völlig ausreichend (siehe Post #1).  Ich könnte es ja auch einfach Machen und Nutzen, würde mir jetzt sogar diesen Kontext ersparen, aber ich denke mir, vielleicht hat ja jemand anderes ein ähnliches Problem und ihm fehlt vielleicht die Lösung.  Also stelle ich das Ganze, wie auch schon meine über dreißig anderen Projekten dem Forum zu Verfügung, damit vielleicht jemand eventuell das  „Fehlende Stück“ beitragen kann und daher finde ich es auch gut und o.k. wenn Kritik oder Vorschläge aus dem Forum kommen…..solange sie „konstruktiv“ sind.

Aber sorry, deinen Antworten deuten darauf hin, dass du den Eröffnungspost bzw. meinen letzten Post nicht richtig gelesen hast. Hättest du das, dann hätte sich Dies…
Der Rest der sich dir nicht erschließt kannste nachlesen, gibt es genug bei Google zu, auch warum man das über Aquariumpumpen macht bzw.  Einperl-Methode.

erübrigt.

… aber andererseits…liest du da wieder Dinge heraus…
Du hast gefragt…
 

… sorry...ich hab nicht gefragt…aber egal…und Antworten von welchen

Leuten die das sicher schon probiert haben und gemerkt haben wie schnell die Luft da durchdiffundiert.
1.    irgendwie finde ich diese Leute nicht…
2.   fährst du ein Auto?  Mit Vollgummireifen oder Kompressor im Dauerbetrieb, bei der Geschwindigkeit wie die Luft bei euch da durchdiffundiert?

...denn wenn ich schon weiß wie schnell ein Vorgang in einer bestimmten Zeit passiert, kann ich gegenwirken. (z.B. Kompressor im Dauerbetrieb)

…und dann pauschal eine Aussage ohne verweisenden Link:
Also Füllstandsmessung mal anders ist es nicht, ist schon ein paar Jahre bekannt ;-)

Ich hab natürlich, bevor ich das Projekt gepostet habe, im Forum recherchiert ob es so ein Projekt schon gibt. Habe aber leider nichts gefunden, außer u.a. die in Post #1 Aufgeführten.

Mir liegt es fern hier eine Art Streit oder unsinnige Diskussion vom Zaun zu brechen…sorry, aber irgendwie scheint es mir,  du hast was gegen dieses Projekt….

Gruß

Papa Romeo
« Letzte Änderung: 05 Mai 2019, 10:03:50 von Papa Romeo »
...die richtige Lötspitzentemperatur prüft man zwischen Daumen und Zeigefinger...
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Offline ext23

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Antw:Füllstandsmessung - mal anders !
« Antwort #18 am: 14 Mai 2019, 17:48:10 »
hätte ich eine Regentonne, die rundum frei zugänglich ist, würde ich mir für die Druckmessung bestimmt nicht ein „Hilfsmedium“  zunutze machen,
aber mein Brunnen ist zur Hälfte im Erdreich und ich werde einen Teufel  tun, anfangen zu Graben und dem Beton-Ring eine, eventuell zusätzliche, Leckstelle zufügen und in Bodennähe des Behälters ein Loch für einen Schlauch setzen. Aber auch dein Prinzip hat Manko´s.
 
-   Der Drucksensor sollte nach Möglichkeit immer in derselben Höhe sein.
-   Die letzten  5 – 10 cm im Fass werden nicht erfasst (ausgehen von Bild in deinem Link)
-   Wenn das Fass leer ist, muss entlüftet werden.

1: Das funktioniert auch in einer Tonne die verbuddelt ist, was ist da das Problem? Du brauchst auch kein Loch bohren. Einfach ein Rohr rein wo der Sensor unten drin ist. Das Rohr bleibt unten natürlich zu und oben offen und in dem Rohr dann das Loch wo der Sensor rein kommt.

2: Ja, habe ich ja geschrieben, ist er ja auch weil er an der Tonne klebt.

3: Blödsinn, das hängt davon ab wo der Sensor ist. Bei mir geht es bis 3 cm und das reicht in meinem Fall weil die Tauchpumpe eh nicht so tief kommt. Machste das ganz unten geht auch 1cm.

4: Häh? Da muss nichts entlüftet werden, wie kommst du denn da drauf?

Der Unterschied zwischen den beiden Verfahren ist doch nur, wo ist der Sensor. Ist er oben wie bei dir, wird es auf Dauer nicht stabil sein weil die Luftsäule logischerweise nachgibt (Gut bei dir nicht, man kann Physik auch überwinden ja)

Gegen das Projekt hat doch keiner was, wie gesagt ist schon ein alter Hut mit dem Drucksensor. Das läuft bei mir schon seit 2015 (sehr gut) wo es auch hier unter dem Link oben von "noname" vorgestellt wurde. Auch in anderen Foren wird darüber berichtet und über die Problematik, ich hatte damals recht viel gelesen zu dem Thema. Es geht eben nur darum zu Berichten, dass es misst ist wenn der Sensor oberhalb der Tonne ist weil die Luft aus dem Rohr langsam entweicht und die Wassersäule nachrutscht bis zu einem Punkt X wo dann der Druck abfällt obwohl die Tonne nicht leerer wird... Die Sensoren haben wie gesagt eine Silikonschicht vorm Sensor. Nicht ohne Grund, es ist also nicht schädlich Wasser bis in den Sensor zu schicken, dafür ist er gebaut.

Wenn der Sensor oben ist, würde ich wie beschrieben entweder vorher die Luft raus blasen, oder aber die Luft einperlen lassen und gleichzeitig den Druck messen, so machen es die etwas besseren "Fertiggeräte".

/Daniel
« Letzte Änderung: 14 Mai 2019, 21:15:45 von ext23 »
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