Autor Thema: Radar basierter WiFi-Niederschlagssensor für Regen, Hagel und Schnee  (Gelesen 92582 mal)

Offline PeMue

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Hallo zusammen,

ich habe bei Pollin ein ESP32 Modul gesehen:
https://www.pollin.de/p/joy-it-esp32-node-mcu-modul-810873 (im Katalog auf S. 12 für 9,85 €, auf S. 85 dann für 9.90 €  :o). Würde das auch für den Regensensor funktionieren? Was meint ihr?

Danke + Gruß

PeMue
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1x RPi BV2LCDCSM 1.63 5.7 2xMAX HKT, 1xMAX RT, V200KW1
1xFB 7490 (113.06.05) 5.7 1xCUL V3 1.63 1xHM-CC-RT-DN 1.4 1xHM-TC-IT-WM 1.1 1xHB-UW-Sen-THPL-O 0.15 1x-I 0.14OTAU 1xRFXtrx 90 1xWT440H 1xCM160 3xTFA30.3150 5xFA21

Offline chunter1

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Hallo zusammen,

ich habe bei Pollin ein ESP32 Modul gesehen:
https://www.pollin.de/p/joy-it-esp32-node-mcu-modul-810873 (im Katalog auf S. 12 für 9,85 €, auf S. 85 dann für 9.90 €  :o). Würde das auch für den Regensensor funktionieren? Was meint ihr?

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PeMue

Ich sehe da kein Problem.

Offline Darkmann

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Kann man jetzt eigentlich eine Empfehlung geben, welches Gehäuse und welcher Aufbau jetzt am besten ist?

Offline chunter1

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Anbei der Aufbau der bei mir ganz gut funktioniert. (hab leider kein besseres Foto bei der Hand)
Wie im Thread einige Seiten zuvor beschrieben, sitzt der Radarsensor (Blickrichtung Boden) mit Preamp in einem kleinen Gehäuse mit Abtropfkante.
Eine 45° gebogene Gewindestange verbindet das Gehäuse mit dem Mast.
Stromversorgung und Ausgangssignal werden über ein geschirmtes CAT6 Kabel zum ESP32 unter dem Dach geführt.

Offline Muellermann

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Ich hoffe du hast den Blitzschutz nicht vergessen ;)

Offline chunter1

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Antw:Radar basierter WiFi-Niederschlagssensor für Regen, Hagel und Schnee
« Antwort #755 am: 07 September 2018, 00:21:37 »
Kann mal bitte wer testen, ob bei nicht erreichbarem Radarsensor (ESP32) euer FHEM server ebenfalls träge wird und im log-file "Perfmon: possible freeze starting at...." Einträge auftauchen.
Wenn ich in FHEM den Radar-Sensor disable, läuft das System wieder normal.


Offline gurkc006

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Hallo zusammen,
ich bin mit großem Interesse auf dieses Projekt hier gestoßen und würde mir so einen Niederschlagssensor auch gerne zusammenbauen. Gibt es da noch irgendwelchen neueren Erkenntnisse? Dann hätte ich noch die Frage/Bitte, ob von der Version 1.1 der Schaltung noch die zugehörigen Board-Daten als PDF veröffentlicht werden? Habe nur die von Version 1.0 gefunden. Würde aber gerne die Version 1.1 aufbauen, könnte die Platine hier bei uns im Haus selber ätzen lassen...
Danke!

Offline chunter1

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Hallo zusammen,
ich bin mit großem Interesse auf dieses Projekt hier gestoßen und würde mir so einen Niederschlagssensor auch gerne zusammenbauen. Gibt es da noch irgendwelchen neueren Erkenntnisse? Dann hätte ich noch die Frage/Bitte, ob von der Version 1.1 der Schaltung noch die zugehörigen Board-Daten als PDF veröffentlicht werden? Habe nur die von Version 1.0 gefunden. Würde aber gerne die Version 1.1 aufbauen, könnte die Platine hier bei uns im Haus selber ätzen lassen...
Danke!

Die Software am Github ist die aktuelle.

Vom Aufbau her hab ich meine Sensoren so gestaltet:

* Sensor mit Preamp in möglichst kompaktes, wasserdichtes Gehäuse
* Abtropfkante und möglichst schmale, schräge und schwingungsarme Halterung nutzen
* Sensor Blickrichtung senkrecht Richtung Boden!
* CAT7 Kabel zum ESP32 (läuft mit 10 m Kabellänge bei mir problemlos - auf möglichst flächige Anbindung der Schirmung achten)
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Offline gurkc006

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Ich muss leider noch mal in die Runde fragen: Welche Software brauche ich konkret, um das alles zum Laufen zu bekommen?

Ich habe im Moment ein ESP32 NodeMCU WROOM32 Dev Board, die Arduino IDE 1.8.9 mit installiertem ESP32 Board, FHEM in der aktuellsten Version auf Raspi. Dazu habe ich eine Platine von PeMue bekommen, die hab ich soweit bestückt, dass ich sie hoffentlich wenn der ESP32 läuft bald testen kann.

Beim Versuch, den Code 'https://github.com/chunter1/precipitationSensorESP32' in der Arduino IDE zu kompilieren, kommt der Fehler ''EFUSE_RD_CHIP_VER_RESERVE_S' was not declared in this scope' in der Datei tools.cpp in der Funktion GetChipRevision. Scheinbar ist die Konstante nirgendwo definiert. Als Target-Board hab ich zuerst 'ESP32 Dev Module' ausgewählt und die Einstellung 'CPU-Frequency' auf 80MHz eingestellt, sonst alles Standard.
Brauch ich für den ESP32 irgendeinen Bootloader? Ich kann den momentan über USB flashen (hab ich mit einem blinky ausprobiert). Aber später wird der ESP32 ja dann scheinbar per WLAN geflasht?! Wie erzeuge ich dann die binaries? Geht das auch mit der Arduino IDE? Oder brauch ich da was ganz anderes?

Im FHEM habe ich ein dummy-Device mit Namen 'PRECIPITATION_SENSOR' angelegt, das stand irgendwo anfangs hier im Thread. Gibt es da mittlerweile ein eigenes FHEM-Modul? Hab da irgendwo was gelesen. Soweit bin ich ja aber noch gar nicht.

Für's WLAN hab ich in der 'GlobalDefines.h' die SSID und das WLAN-Passwort eingetragen. FHEM-Port habe ich dort nicht gefunden, ist wahrscheinlich veraltet, dass man das angeben muss?

Würde mich sehr freuen (auch als Doku für weitere Interessenten), wenn mir jemand etwas helfen könnte, den Code zu kompilieren und auf den ESP zu bringen.
Vielen Dank schon mal!

EDIT: Wenn ich Zeile 16 in tools.cpp änder in 'byte revision = 1; //(REG_READ(EFUSE_BLK0_RDATA3_REG) >> EFUSE_RD_CHIP_VER_RESERVE_S) && EFUSE_RD_CHIP_VER_RESERVE_V;' dann kompilierts...

EDIT2: Habe das jetzt zu Hause im WLAN am laufen. ESP32 meldet sich jedes zweite Mal auch beim WLAN richtig an und ich kann auf die Webseiten des ESP32 und dort z.B. unter setup Sachen einstellen. Ich habe im FHEM ein PrecipitationSensor angeleget und als IP-Adresse die des ESP32 angegeben "192.168.100.130:81". Wenn ich allerdings dann im Log schaue, verbindet er sich ständig und disconnected direkt wieder. Allerdings so ca. alle 30ms:

Zitat
8:35:46.015 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.050 -> Port 81: Client connected
18:35:46.050 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.084 -> Port 81: Client connected
18:35:46.084 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.118 -> Port 81: Client connected
18:35:46.151 -> Port 81: Client connected
18:35:46.151 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.151 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.186 -> Port 81: Client connected
18:35:46.219 -> Port 81: Client connected
18:35:46.219 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.219 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.253 -> Port 81: Client connected
18:35:46.288 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.322 -> Port 81: Client connected
18:35:46.356 -> Port 81: Client disconnected
18:35:46.356 -> Port 81: Client connected
18:35:46.390 -> Port 81: Client connected
18:35:46.390 -> Port 81: Client disconnected

Ich muss dass dann mit disable=1 abstellen. Dann geht aber kein connect. Wenn ich die Adresse 192.168.100.130:81 im Browser aufrufe, sehe ich in der Arduino IDE Terminal, dass er sich zweimal verbindet, einmal sofort wieder disconnected und die zweite Verbindung nach einigen Sekunden (timeout?) wieder disconnected:

Zitat
18:36:02.371 -> Chip ID: 4C22A4AE30
18:36:02.371 -> Chip Revision: 1 (2017.02)
18:36:02.438 -> Ref:
18:36:02.471 -> 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
18:36:02.471 -> Start WIFI_STA
18:36:02.471 -> HostName is: PrecipitationSensor
18:36:02.471 -> Using static IP
18:36:02.471 -> IP: 192.168.100.130
18:36:02.471 -> Mask: 255.255.255.0
18:36:02.471 -> Gateway: 192.168.100.1
18:36:02.672 -> Hostname: PrecipitationSensor
18:36:02.672 -> Connect 15 seconds to an AP (SSID 1)
18:36:03.144 -> ..
18:36:03.645 -> connected :-)
18:36:03.645 -> SSID: TRINET
18:36:03.678 -> IP: 192.168.100.130
18:36:03.678 -> Starting frontend
18:36:03.678 -> Starting OTA
18:36:03.678 -> Starting data port
18:36:13.724 -> Setup done
18:36:24.025 -> Port 81: Client connected
18:36:24.025 -> Port 81: Client connected
18:36:24.025 -> Port 81: Client disconnected
18:36:35.158 -> Port 81: Client disconnected
18:36:41.115 -> Port 81: Client connected
18:36:41.153 -> Port 81: Client connected
18:36:41.153 -> Port 81: Client disconnected
18:36:53.096 -> Port 81: Client disconnected

Hat da irgendwer eine schlaue Idee? lg
« Letzte Änderung: 25 Juni 2019, 18:45:26 von gurkc006 »

Offline iRadar

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Hallo zusammen,

auf der Suche nach einem Regensensor bin ich zwischen überteuerten Simple-Lösungen und unbezahlbaren Profi-Lösungen auf dieses Projekt gestossen.
Nachdem ich mir nun die 51 Seiten hier von A-Z durchgelesen habe (fand das megaspannend) auf diesem Wege meinen tiefsten Respekt vor der grandiosen Leistung der Entwickler in Sachen Signalverarbeitung und Analogtechnik.

Nach ersten Experimenten mit einer Radar-Solar-Leuchte + ESP32 bin ich nun bei dem Weidmann-Modul angekommen. Es klappt alles schon ganz gut, die Ergebnisse sind beeindruckend, können aber noch lange nicht mit denen eurer selbstentwickelten Lösung mithalten.

@PeMue:
Wie kann man hardwaretechnisch einsteigen? Gibt es die Möglichkeit, die Hardware (Platine, Schirmgehäuse, Bauteile, ...) bei Dir zu "bestellen"? Also alles komplett, nur noch Selberlöten?

@chunter1:
Schonmal an Startup/Crowdfunding gedacht? Die Lösung hat doch echt Potential verglichen mit den überteuerten Simple-Lösungen im Heimautomations-Bereich. Und was die Software betrifft: Wäre es möglich, eine "On-Board"-Zustandserkennung zu erzeugen (z.B. Niederschlag/kein Niederschlag, Niesel/Regen/Graupel/Hagel/Schnee) und auf den I/O Ports zu signalisieren? Grund dieser Frage ist der Gedanke, über einen Homematic Funk-Schließkontakt die wichtigsten Zustände (z.B. für den Dachfenster-Alarm...) direkt vom ESP32 per I/O ohne FHEM an die Heimautomation zu übertragen.

Offline chunter1

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@chunter1:
Schonmal an Startup/Crowdfunding gedacht? Die Lösung hat doch echt Potential verglichen mit den überteuerten Simple-Lösungen im Heimautomations-Bereich.
Kommerzielle Lösungen gibts schon und die Patente dazu sicherlich auch :).

Zitat
Und was die Software betrifft: Wäre es möglich, eine "On-Board"-Zustandserkennung zu erzeugen (z.B. Niederschlag/kein Niederschlag, Niesel/Regen/Graupel/Hagel/Schnee) und auf den I/O Ports zu signalisieren? Grund dieser Frage ist der Gedanke, über einen Homematic Funk-Schließkontakt die wichtigsten Zustände (z.B. für den Dachfenster-Alarm...) direkt vom ESP32 per I/O ohne FHEM an die Heimautomation zu übertragen.
Leider ist die Bewertung des Niederschlagtyps nicht immer ganz einfach.
Wenn es z.B. im Winter bei Windstille schneit, kann man dies sofort und korrekt erkennen.
Mit Wind jedoch fliegen die Schneeflocken deutlich schneller und würden als Regen klassifiziert.
Man müsste also die Windgeschwindigkeit als Korrekturfaktor mit einbeziehen und das am besten über eine gewisse Zeit wegen Verwirbelungen etc.
Ich nutze der Einfachheit halber z.B. die Temperatur als Entscheidungshilfe ob es regnet oder schneit - ist allerdings im Grenzfall nicht immer korrekt.

Offline mi.ke

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Ich nutze der Einfachheit halber z.B. die Temperatur als Entscheidungshilfe ob es regnet oder schneit - ist allerdings im Grenzfall nicht immer korrekt.

Könnte man nicht bei Wind zusätzlich zur Temperatur die Schneefallgrenze (300 m unter der Nullgradgrenze) in Abhängigkeit des eigenen Standorts mit einfliesen lassen, um den Agregatszustand des Niederschlags zu bestimmen?
Die Nullgradgrenze wird bei proplanta.de angezeigt.

Ist aber ungetestet, nur als Idee

Cheers
mi.ke
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