Autor Thema: Neuvorstellung  (Gelesen 539 mal)

Offline Alfred0738

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Neuvorstellung
« am: 08 November 2017, 16:35:39 »
Hallo allerseits,

Bevor ich hier die erste Frage stelle wollte ich mich erstmal kurz vorstellen.

Ich bin bereits Ü50 und von Beruf Betriebsschlosser in der KFZ Industrie.

Seit 2 Jahren habe meine Mietwohnung mittels MAX! Modulen ganz gut im Griff.
Vor kurzem habe ich eine neue Therme (Weisshaupt WTC 25) bekommen.

Da meine alte 28 Jahre alte Vaillant  Therme noch ohne Raum/Aussenfühler arbeitete, habe ich natürlich auch beides noch  nicht für die neue Therme vorinstalliert zu Verfügung.

Weil mein Vermieter nicht scharf darauf war für den Aussenfühler ein Loch durch die Wand zu bohren, und ich auch kein Kabel auf den Fliesen der Badezimmer Wand haben wollte, musste eine Funklösung her.

Da nichts fertiges zu finden war, bastelte ich allso  aus einem Raspberry Pi 3, einem RFM69 Funkmodul, einem La Crosse Solar Funksensor von Technoline und einem selbstentworfenen Widerstand Ausgabemodul einen Funk Aussenfühler zusammen.

Nur mit dem Funk Aussenfühler was der Raspi natürlich total unterfordert. Also installierte ich FHEM und realisierte mit dessen Hilfe, das zukünftig meine sonst manuell mittels der Fremd App MAX!-Remote hin und her gewechselten Heizprofile für Spät/Früh/Nachtschicht etc. automatisch eingestellt werden.

Mittels eines potentialfreien Relais, das ich von Anfang an in das Widerstand Ausgabemodul integriert habe und FHEM's Zugriff auf die Valveposition der MAX! Heizkörper Thermostate kann ich nun auch prima der Therme die Heizfreigabe sperren wenn alle Heizkörper Thermostate geschlossen sind, was zur Abschaltung der Umwälzpumpe, sowie der Aufrechterhaltung der Kesseltemperatur führt und somit Energie spart.

Die Aufrechterhaltung der Kesseltemperatur für das Nutzwarmwasser ist davon je nach Warmwasser Programm natürlich ausgenommen.

So, das ist der Ist Stand, und meine Vorstellung ist damit abgeschlossen.

Meine erste Frage in diesem Forum bezüglich möglicher Manipulation der recht neuen Weisshaupt Thermen, z.B. meiner WTC 25 kommt dann in kürze im passenden Bereich, welchen ich ehrlich gesagt noch nicht gefunden habe...


LG, Alfred
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Offline PeMue

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Antw:Neuvorstellung
« Antwort #1 am: 08 November 2017, 20:33:45 »
Willkommen Alfred,

wie wär's mit Heizungssteuerung/Raumklima?

Gruß Peter
1x FB7170 (29.04.88) 5.7 1xCUNO2 1.67 2xEM1000WZ 2xUniroll 1xASH2200 3xHMS100T(F)
1x RPi BV2LCDCSM 1.63 5.7 2xMAX HKT, 1xMAX RT, V200KW1
1xFB 7490 (113.06.05) 5.7 1xCUL V3 1.63 1xHM-CC-RT-DN 1.4 1xHM-TC-IT-WM 1.1 1xHB-UW-Sen-THPL-O 0.15 1x-I 0.14OTAU 1xRFXtrx 90 1xWT440H 1xCM160 3xTFA30.3150 5xFA21

Online Thorsten Pferdekaemper

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Antw:Neuvorstellung
« Antwort #2 am: 08 November 2017, 20:45:09 »
Hi,
was ich nicht so ganz verstehe: Wenn Du doch schon den Widerstand beeinflusst, warum dann nicht gleich über den tatsächlichen Heizbedarf?
Gruß,
   Thorsten
RasPi
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Offline Alfred0738

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Antw:Neuvorstellung
« Antwort #3 am: 09 November 2017, 14:16:23 »
Hi,
was ich nicht so ganz verstehe: Wenn Du doch schon den Widerstand beeinflusst, warum dann nicht gleich über den tatsächlichen Heizbedarf?
Gruß,
   Thorsten

Das verstehe ich nun wiederum nicht.

Ich beeinflusse doch gar keinen Widerstand!

Am Aussenfühler Anschluss der Therme hängt normalerweise ein NTC 2K Widerstand.

Bei mir ist da jetzt das Wiederstandausgabemodul angeschlossen.

Der La Cross Funksensor funkt die Temperatur an den Raspberry.
Der Raspberry stellt dann den zu der Temperatur passenden Wiederstand am Wiederstandausgabemodul ein.

Das war es...

In die Heizungssteuerung/Regelung will ich auch keinesfalls Eingreifen.

Um die Heizfreigabe zu sperren und wieder frei zu geben hat die Therme einen konfigurierbaren Eingang.
Das heißt Durch einfaches schließen dieses Eingangs kann ich die Heizfreigabe sperren, bzw. durch öffnen wieder frei geben. Oder umgekehrt, ist auch konfigurierbar...
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« Antwort #4 am: 09 November 2017, 20:41:13 »
Am Aussenfühler Anschluss der Therme hängt normalerweise ein NTC 2K Widerstand.
Bei mir ist da jetzt das Wiederstandausgabemodul angeschlossen.
Der La Cross Funksensor funkt die Temperatur an den Raspberry.
Der Raspberry stellt dann den zu der Temperatur passenden Wiederstand am Wiederstandausgabemodul ein.
Genau. Im Prinzip ist das bei mir genauso, nur dass ich den Widerstand nicht aus der tatsächlichen Außentemperatur berechne, sondern aus den Ventilstellungen über das PID20-Modul (und noch ein bisschen mehr Berechnung). Das ist meiner Meinung nach nicht wirklich in die Regelung eingegriffen, sondern eher eine Außentemperatur "vorgekaukelt". Ich denke mal, dass da nicht viel passieren kann, so lange man im Temperaturbereich von sagen wir mal -20 bis +25 Grad bleibt.
Gruß,
   Thorsten
 
RasPi
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Offline Alfred0738

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Antw:Neuvorstellung
« Antwort #5 am: 10 November 2017, 12:45:21 »
Genau. Im Prinzip ist das bei mir genauso, nur dass ich den Widerstand nicht aus der tatsächlichen Außentemperatur berechne

Ich berechne keine Widerstände.

Meine Therme zeigt mir auf dem Display je nach Widerstand am Fühler die Aussentemperatur in ° C an.
Mit meinem Widerstandausgabe Modul kann ich jeden Wert von 0 bis 69.000 Ohm einstellen (in 10 Ohm Schritten).
Das ganze mit einer Toleranz von weniger als +- 10 Ohm über den gesamten Bereich.

Ich habe mir dann ein Python Script geschrieben mit dem ich ermittelt habe bei welchem Widerstand die Angezeigte Temperatur der Therme jeweils um 1 Grad ansteigt.
Das Ganze von -45° C bis +45° C.
Anschließend habe ich dan jeweils den Mittelwert zwischen zwei Grad als einzustellenden Widerstand für die entsprechende Temperatur genommen.

Diese Werte habe ich dann in eine Tabelle mit 91 Zeilen (-45 ° C bis +45 ° C)
geschrieben.

Auszug:
59830 Ohm --> -45° C
56510 Ohm --> -44° C
...
06140 Ohm -->  00° C
...
02790 Ohm --> +18° C
...
01020 Ohm --> +44° C
00980 Ohm --> +45° C

Beim Programmstart lese ich die Tabelle dann so ein:
fp=open("Dateiname", "r")
lines=fp.readlines()
fp.close()

Meldet der Sensor dann eine neue Temperatur z.B. 18, 7° C geht das dann so weiter:
Temperatur=int(Temperatur) # Temperatur war zuvor vom Typ float. Jetzt ist es ein Integer Wert
Widerstand=lines[Temperatur+45] # Widerstand enthält jetzt "02790 Ohm --> +18° C" als String
Widerstand=left(Widerstand, 5))  # Widerstand enthält jetzt "02790" als String
Widerstand=int(Widerstand)  # Widerstand enthält jetzt 2790 als Integer

wobei ich obige 4 Schritte in einem Schritt mache...
Widerstand=int(left(lines[int(Temperatur)+45], 5))

Anschließend wird die Funktion SetOhm()  mit diesem Wert aufgerufen, die dann diesen Widerstand in meinem Widerstandausgabemodul einstellt.

SetOhm(Widerstand)

Klingt vieleicht umständlich, ist es aber nicht, ist ja automatisiert....

... und genau!
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« Antwort #6 am: 10 November 2017, 14:17:34 »
Ich berechne keine Widerstände.
[...]
Widerstand=int(left(lines[int(Temperatur)+45], 5))
Also für mich sieht das wie eine Berechnung aus.
Was ich jetzt gemeint hatte ist folgendes: Niemand zwingt Dich, als "Temperatur" die tatsächliche Temperatur zu nehmen. Bei mir läuft das so, dass ich mir aus dem Heizbedarf sozusagen die gewünschte Vorlauftemperatur berechne und dann daraus die theoretische Außentemperatur, bei der diese Vorlauftemperatur erreicht wird. Daraus dann den Widerstand wie bei Dir...
Das bedeutet z.B. dass wenn ich die Heizkörperthermostate runterdrehe, automatisch die "theoretische" Außentemperatur hochgeht, d.h. die Vorlauftemperatur runter.
Gruß,
   Thorsten
RasPi
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Offline Alfred0738

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Antw:Neuvorstellung
« Antwort #7 am: 10 November 2017, 19:51:18 »
Verstehe nicht wozu?

Dafür gibt es doch das Heizdiagramm, sprich die in der Steilheit veränderbare Heizkurve und deren Parallelachsenverschiebung...

Und wozu die Heizkörperthermostate (HKTs) herunter drehen? Wozu habe ich denn extra welche bei denen ich die gewünschte Raumtemperatur einstellen kann?

Und wenn in allen Räumen Solltemperarur erreicht ist und alle HKTs geschlossen sind wird die Heizfreigabe gesperrt, bis wieder mindestens ein HKT auf macht.

Ich werde jetzt am WE auch mal zur Probe die Nachtabsenkung heraus nehmen.

Ich habe die Heizkurve im Moment so eingestellt das die Heizung es gut schafft die Räume aufzuheizen und dann eine Weile die Heizfreigabe gesperrt werden kann.
Nachts stehen Alle WTs  und HKTs auf 17 Grad.
Nachts ist es letztes Jahr selbst im tiefsten Winter kaum einmal vorgekommen das die Temperatur dann auch tatsächlich auf die 17 Grad abgefallen ist.
Also eigentlich perfekte Vorrausetzungen um die Heizfreigabe zu sperren und auf die Nachtabsenkung zu verzichten.

Ich bin in den letzten Wochen ziemlich häufig erst in den frühen Morgenstunden ins Bett gegangen und konnte dabei gut beobachten, das dann im Wohnzimmer die HKTs zu 100% geöffnet waren, die Therme nahezu konstant (natürlich auf Nachabsenkung) lief und es nicht schaffte die eingestellten 22 Grad Raumtemperatur zu erreichen.

Also, wozu eine Nachtabsenkung wenn man doch die Heizfreigabe sperren kann?

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« Antwort #8 am: 10 November 2017, 23:33:20 »
Dafür gibt es doch das Heizdiagramm, sprich die in der Steilheit veränderbare Heizkurve und deren Parallelachsenverschiebung...
Ja, klar. Das gibt es. Meiner Meinung nach war das aber schon immer eine Notlösung, da die Regelung keine echte Verbindung zu den Thermostaten/Heizungsventilen in den zu heizenden Räumen hat.

Zitat
Und wozu die Heizkörperthermostate (HKTs) herunter drehen? Wozu habe ich denn extra welche bei denen ich die gewünschte Raumtemperatur einstellen kann?
Das war ja nur ein Beispiel. Herunter drehen z.B. wenn ich in Urlaub gehe. Mit "herunter drehen" meine ich, die Solltemperatur zu verringern.

Zitat
Und wenn in allen Räumen Solltemperarur erreicht ist und alle HKTs geschlossen sind wird die Heizfreigabe gesperrt, bis wieder mindestens ein HKT auf macht.
Ja, klar. Aber dann heizt der Brenner bis zur Vorlauftemperatur, die durch die Außentemperatur vorgegeben ist. Das ist ganz toll, wenn Du im Urlaub bist und z.B. 15° eingestellt hast und es draußen 14° hat. Dann hast Du eine Vorlauftemperatur, die auf die normalen 22° oder so eingestellt ist.
Ähnlich bei Sonnenschein oder Wolken: Der Außentemperaturfühler ist normalerweise im Schatten. Wenn das Ding 10° anzeigt, aber komplett blauer Himmel ist, dann brauchst Du vielleicht nur minimal zu heizen. Trotzdem geht der Vorlauf hoch.

Zitat
Ich werde jetzt am WE auch mal zur Probe die Nachtabsenkung heraus nehmen.
Nachtabsenkung ist bei normal gedämmten Häusern meiner Meinung nach heutzutage Geldverschwendung.

Zitat
Also, wozu eine Nachtabsenkung wenn man doch die Heizfreigabe sperren kann?
"Heizfreigabe" die ganze Nacht sperren ist meiner Meinung nach genauso Geldverschwendung wie eine Nachtabsenkung. Man muss ja in jedem Fall morgends wieder aufheizen und verbrennt wieder das, was man gespart hat. Geschickter ist da meiner Meinung nach, die Raumtemperatur möglichst konstant zu halten und das mit einer minimalen Vorlauftemperatur.

Gruß,
   Thorsten
RasPi
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Offline Alfred0738

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« Antwort #9 am: 11 November 2017, 12:21:09 »
Zitat
Dafür gibt es doch das Heizdiagramm, sprich die in der Steilheit veränderbare Heizkurve und deren Parallelachsenverschiebung...
Ja, klar. Das gibt es. Meiner Meinung nach war das aber schon immer eine Notlösung, da die Regelung keine echte Verbindung zu den Thermostaten/Heizungsventilen in den zu heizenden Räumen hat.
Was bitte hat die Heizkurve mit den Thermostaten/Heizungsventilen in den zu heizenden Räumen zu tun?
Die Heizkurve ist dazu da, unter Einbezug der Bauart/Isolierung/etc. die nötige Vorlauftemperatur zur Ausentemperatur zu bekommen!

Deshalb ist sie auch nicht linear, sondern eine Kurve!


Zitat
Zitat
Und wenn in allen Räumen Solltemperarur erreicht ist und alle HKTs geschlossen sind wird die Heizfreigabe gesperrt, bis wieder mindestens ein HKT auf macht.
Ja, klar. Aber dann heizt der Brenner bis zur Vorlauftemperatur, die durch die Außentemperatur vorgegeben ist. Das ist ganz toll, wenn Du im Urlaub bist und z.B. 15° eingestellt hast und es draußen 14° hat. Dann hast Du eine Vorlauftemperatur, die auf die normalen en
Nein, genau das macht meine Therme eben nicht!
Wenn ich die Heizfreigabe sperre, ist sie im Sommerbetrieb, also Warmwasser an, Heizung aus!
Der Kessel wird natürlich nach dem Warmwasserprogramm weiter auf Temperatur gehalten...

Zitat
Ähnlich bei Sonnenschein oder Wolken: Der Außentemperaturfühler ist normalerweise im Schatten. Wenn das Ding 10° anzeigt, aber komplett blauer Himmel ist, dann brauchst Du vielleicht nur minimal zu heizen. Trotzdem geht der Vorlauf hoch.

Häh?
Was hat denn nun wieder die Farbe des Himmels mit der benötigten Heizleistung zu tun?  :D
Nee, schon klar,habe schon verstanden das das auf den Sonnenschein bezogen ist.

Aber egal, ob 10 Grad, 5 Grad oder -10 Grad etc., ist doch völlig Latte ob da nun die Sonne scheint oder nicht Temperatur ist Temperatur und dementsprechend kalt ist nunmal das Mauerwerk und selbst wenn, wird es ja auch nur von einer Seite durch die Sonne erwärmt (OK, zum Teil auch auf 2 Seiten gleichzeitig). Und wenn ich nicht die richtige Temperatur, sondern immer die in der Sonne haben wollte, brauchte ich ja wenigstens 3 Sensoren /Osten/Westen/Süden) und müßte mich immer nach dem Sensor mit dem höchsten Wert richten.
Zitat
Zitat
Also, wozu eine Nachtabsenkung wenn man doch die Heizfreigabe sperren kann?
"Heizfreigabe" die ganze Nacht sperren ist meiner Meinung nach genauso Geldverschwendung wie eine Nachtabsenkung. Man muss ja in jedem Fall morgends wieder aufheizen und verbrennt wieder das, was man gespart hat.

Du hast in mindestens einem meiner Beiträge etwas übelesen.
Ich sperre nicht die ganze Nacht die Heizfreigabe, sondern den ganzen Tag (24 Stunden)!

ich gebe sie allerdings wieder frei, sobald sich ein Thermostat auch nur um 1% öffnet.
Sobald dann alle Thermostate wieder komplett geschlossen sind wird die Heizfreigabe wieder gesperrt.

Das spart mir Gaskosten für das auf Standby halten des Kessel, und die Stromkosten für die unnützerweise laufende Umwälzpumpe.
Und natürlich auch die Stromkosten für alles weitere was läuft wenn der Brenner an ist...
Zitat
Geschickter ist da meiner Meinung nach, die Raumtemperatur möglichst konstant zu halten und das mit einer minimalen Vorlauftemperatur.

Also, am Tage wenn ich da bin, habe ich folgende Temperaturen in meinen Räumen:
Wohnzimmer 22 Grad
Schlafzimmer 17 Grad
Küche 19 Grad
Bad 17 Grad
Flur 20 Grad
Büro 20 Grad

Nachts und wenn ich zur Arbeit bin, steht alles auf 17 Grad, und nicht auf aus.
Diese 17 Grad werden aber nur sehr selten erreicht.

Und ich halte mein Wohnzimmer bestimmt nicht Nachts oder wenn ich zur Arbeit bin auf 22 Grad!

Und weil ich die Vorlauftemperatur nicht minimal gewählt habe sind meine Räume auch relativ schnell wieder auf Solltemperatur.
Was ich für die etwas höhere Vorlauftemperatur zum Fenster heraus werfe, hole ich dann in der Zeit wo die Heizfreigabe gesperrt ist locker wieder herein.
« Letzte Änderung: 11 November 2017, 12:24:47 von Alfred0738 »
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