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Gehäuse für den Technikraum / Erfahrungen mit Hutschienengehäusen ?

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Olly:

--- Zitat von: Tedious am 15 Februar 2018, 11:14:42 ---Nur mal in den Raum geworfen... alle meine Arduino und ESP-Basteleien im Keller sind in IP65 Aufputzdosen verbaut. Das schaut sauber aus und für das kleine Geld das die Dinger kosten drucke ich keine Gehäuse. Wenn die Schaltung fertig ist fixiere ich die mit Heißkleber in der Dose und bohr die an die Wand.

--- Ende Zitat ---
Hallo,

an so etwas habe ich auch schon gedacht.
Sind das diese "gummiartigen" sehr flexiblen Dosen, oder welche aus hartem Plastik?
Die Gummi-Teile finde ich nicht so schön, wenn man da RJ45 o. ä. nach außen haben möchte. Da stören mich diese runden Prägungen für die Kabel...

Gruß

   Olly

Tedious:
Unterschiedlich, je nach Anwendung. Meistens aber die "weichen" - man kann die Kabelführung passgenau schneiden und sieht nichts mehr wenn man "innen" ansecket - denn kommen an den Durchführungen nur die Kabel raus, je nach Ort kann man die auch ncoh mit Silikon abdichten. Die "starren" Kunststoffboxen zum zuschrauben nutze ich eher selten - man muss mit dem Dremel scheiden/fräsen, das wird nicht immer sauber.

Manchmal kombiniere ich das auch ;) im Bild unten beispielsweise oben in der IP Dose der Busverteiler, unten ein Selbstdruck mit dem ESP und der 1wire Bridge. Warum das getrennt ist? Vorher ging aus dem Verteiler ein Kabel raus aus dem Heizraum in den Flur, dort hing ein Raspberry per fhem2fhem zur Datenübertragung. Den hab ich irgendwann abgebaut und auf ESP umgebaut - und da ich die komplette Verteilung nicht neu machen wollte wohnt der nun in einem eigenen Gehäuse ;)

Ranseyer:
Sicher ist die AP Dosen machen wenig Aufwand. Als Threadersteller ging es mir mehr um die Frage wer versucht das (m.E. etwas professionieller ) auf der Hutschiene.

Da gibt es dann ja min. zwei Ansätze:
-Eine Flache Platine in einen schmalen Gehäuse (1-2Teiler)
-Oder ein Stapel an Platinen übereinander: Kann Vorteile bieten weil evtl modularer, aber ganz sicher ein Haufen Aufwand...

Mich hätte halt interessiert wer Hutschienengehäuse nutzt und nach Möglichkeit hätte ich auch mal gerne ein paar Musterplatinen dazu gesehen, um besser abzuschätzen "wie schlimm" das wird...

Grüße

Tedious:
Nuja, die Lösung hast Du ja im Prinzip schon selbst gegeben. *Wenn* ich persönlich was in eine Hutschiene bauen wollte würde ich die Teile wohl selbst drucken. Bei Thingiverse gibt es je unzählige fertige Lösungen, und wenn das nicht passt lässt sich das fix per Tinkercad anpassen, das ist ja recht unproblematisch.

Würde wohl PETG verwenden, da die Wärmeentwicklung mitunter je nach Menge der unterzubringenden Elemente bei PLA problematisch werden könnte. ABS braucht es IMHO nicht zwingend (sträube mich immer ein bisschen gegen den Stinkerdruck ;) ).

Ranseyer:
Hier mal ein nettes System welche auch bei Reichelt zu kaufen ist: http://camdenboss.com/interface-modules/mini-series-72mm-empty-modular-interface-supports


Oder: http://camdenboss.com/enclosures/din-rail-enclosures/vertical-din-rail-boxes Sowas ist Platzsparender, und wenn mal davon ausgeht, daß es keinen Bedarf gibt Abdeckungen wie im Sicherungskosten zu verwenden recht effektiv... (ca. Platz für 84*86,5mm )


Das WAGO System finde ich genial. Aber es sieht so aus als ob der Vetrieb das aus weiß :-(( https://www.reichelt.de/Hutschienengehaeuse/WAGO-2857-121/3/index.html?ACTION=3&LA=446&ARTICLE=163266  (Viel zu teuer privat)


Hier mal ein System eher klassischer Art, aber sehr schicke Angaben zu Platinengrößen:
http://cdn-reichelt.de/documents/datenblatt/C700/DS_CNMB.pdf (A bis E)

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