Autor Thema: [erledigt] linux plattengröße und oracle vm - kann nichts mehr speichern  (Gelesen 1780 mal)

Online the ratman

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hiho und hilfe!

ich hab seit heute nachmittag ein problem:
es begann damit, dass fhem nichts mehr schreiben konnteDBD::mysql::st execute failed: Error writing file '/tmp/MYlj7NmS' (Errcode: 28 "No space left on device") at ./FHEM/93_DbLog.pm line 4203.soweit so gut, gibt ja genug hilfen im inet, wie man ein virtuelles laufwerk aufpumpt.

o) virtuelles Laufwerk aublasen - passt
o) ein neues vm linux mit gpartet anlegen und das fhem-laufwerk dort mit einbinden - den neuen space zuweisen - passt
die neue plattengröße wird angezeigt - sowohl in meinem gpartet-live-linux, als auch in meinem vm linux für fhem.

starte ich nun mein virtuelles fhem an, ist aber alles beim alten - kein neuer space. fhem kann nix speichern und das auf der linux vm (zusätzlich) installierte gpartet zeigt ebenfalls nur die alten 8gb an.

wo könnte da generell der fehler liegen? mir fehlt da vollständig der ansatz.
kann mir geholfen werden? welche infos genau würden gebraucht?

aja - ich bin grad auf urlaub - sprich: meine möglichkeiten sind eingeschränkt (vor allem langsam). derzeit komm ich per rdp auf linux und win und hab auch ne console zum virtuellen fhem zur verfügung (so gott handy-provider will).
« Letzte Änderung: 18 Juni 2018, 17:13:36 von the ratman »
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Offline Wernieman

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Was für eine Virtuallisierungs-Software hast Du am laufen?
Bist Du DIr sicher, das ALLE gemounteten Laufwerke genug Platz haben?

Gib uns eventuell einfach mal den Output von:
df -h
- Bitte um Input für Output
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- Wann war Dein letztes Backup?

Wie man Fragen stellt: https://tty1.net/smart-questions_de.html

Offline Morgennebel

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o) virtuelles Laufwerk aublasen - passt
o) ein neues vm linux mit gpartet anlegen und das fhem-laufwerk dort mit einbinden - den neuen space zuweisen - passt

Passt nicht.

Nachdem die Festplatte vergrößert wurde, sollte das Dateisystem darauf angepasst werden, siehe: https://access.redhat.com/articles/1196353

Nur welche Deiner Partitionen ist denn übergelaufen...?

Ciao, -MN
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Online the ratman

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thx für die antworten

es sind 2 partitionen - die eine sdh1 für alle daten und system und nur eine weitere, kleine für swap. alles automatisch von der vm gebaut damals.
da ich anfangs nicht wusste, welchen platz ich für welche sache auf der nas benötigt wird, war ich mit 8 gb gesamt ein bissi geizig scheinbar *g*, obwohl ausser fhem, mysql  (derzeit grad mal ca. 500 mb an daten) und der grafischen oberfläche eig. nix auf dem virtuelle Linux rennt.

ich werd, sobald ich wieder zuhause bin, sowieso ein neues virtuelles vm aufsetzen, diesmal mit mysql auf der win-oberfläche. dabei werd ich gleich gemachte fehler nicht mehr machen, wie z.b. ein virtuelles Laufwerk mit dynamischer größenanpassung. lieber gleich ne feste größe, oder hast du da bessere Ideen?
ausserdem möchte ich unbedingt rauskriegen, was mein derzeitiges problem is. ich mach ungern den selben fehler 2 mal ...

eventuell noch zu erwähnen:
die vm-einstellungen erledig ich auf der normalen oracle oberfläche. anschließend starte ich aber mein virtuelles fhem headless per win-dienst.

verwendet wird eine aktuelle oracle vm mit einem aktuellen debian + grafischer oberfläche für fhem (bitte nicht unken, ich tu mir halt grafisch leichter).
eingehängt ist eben nur die eine, oben schon erwähnte platte mit dynamischer größenanpassung. vormals 8gb, jetzt sollte sie eben 32gb haben, was sie lt. oracle vm und rettungs-cd gpartet auch hat.

df-h gibt:root@fhemVM:~# df -h
Dateisystem    Größe Benutzt Verf. Verw% Eingehängt auf
udev            992M       0  992M    0% /dev
tmpfs           201M    3,2M  198M    2% /run
/dev/sda1       6,9G    6,4G   76M   99% /
tmpfs          1003M       0 1003M    0% /dev/shm
tmpfs           5,0M    4,0K  5,0M    1% /run/lock
tmpfs          1003M       0 1003M    0% /sys/fs/cgroup
tmpfs           201M    4,0K  201M    1% /run/user/110
tmpfs           201M       0  201M    0% /run/user/0
lt. live-system hat sies eben nicht, wie man sieht ...


@morgennebel
ich dachte eigentlich, dass ich mit der live-cd mit gpartet die anpassung des dateisystems vorgenonmmen hätte. ich hab dort den neuen, ungenutzten platz sdh1 zugeteilt, was er mir zumindest auch so anzeigt. ich musste dabei nur meine swap killen und danach wieder neu anlegen, weil gpartet scheints zu blöd is, die partitionen selber zu schieben (stand aber auch so in der gefunden hilfe).
lieg ich da falsch?
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Offline Morgennebel

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Versuch zunächst mal:

apt-get autoremove
Das löscht nicht mehr benötigte Pakete und Updates.

Dann poste doch mal ein

fdisk -l /dev/sda
Dann sehen wir die Aufteilung Deiner Platte.

In jedem Fall ist die /-Partition voll und hat nur noch 76MByte frei. Das ist wenig.

Ciao, -MN
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autoremove hats nicht wirklich gebracht - 6 packetchen gelöscht. immer noch/dev/sda1       6,9G    6,4G   79M   99% /
root@fhemVM:~# fdisk -l /dev/sda
Disk /dev/sda: 8 GiB, 8589934592 bytes, 16777216 sectors
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disklabel type: dos
Disk identifier: 0x68695295

Device     Boot    Start      End  Sectors  Size Id Type
/dev/sda1  *        2048 14680063 14678016    7G 83 Linux
/dev/sda2       14682110 16775167  2093058 1022M  5 Extended
/dev/sda5       14682112 16775167  2093056 1022M 82 Linux swap / Solaris

was mich irre macht is, dass gpartet (die rettungs-cd-version) ganz was anderes sagt - der ist der meinung, dass eben sda1 um die 30 gb hat.
ich frag mich langsam, ob die oracle vm irgendwelche backups wo rumliegen hat, von denen ich nix weiß. kann aber auch ned wirklich sein, weil auch die vm meint, die platte hat 32 gb.
« Letzte Änderung: 13 Juni 2018, 12:39:17 von the ratman »
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Offline Wernieman

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Deshalb auch die /tmp-Probleme

Oracle, also VirtualBox als VM-System.

Nach einem "apt-get autoremove" bitte auch ein "apt-get autoclean".

Für ein Grafisches-System ist 7G heute zu wenig. Du wirst bestimmt auch ein Default mit den diversen (für Dich unnötigen) Programmen installiert haben. Also .. aufräumen! (oder gleich die Grafik entsorgen. Wozu brauchst Du diese denn?)

Was für ein Dateisystem hast Du drauf?

Edit:
Was DU installiert hast siehst Du mit:
dpkg -l
Edit2:
Was für Swap-Bereiche hast DU denn?
swapon -s
« Letzte Änderung: 13 Juni 2018, 12:40:06 von Wernieman »
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autoclean bringt n bissi was/dev/sda1       6,9G    6,1G  466M   93% /das reicht schon mal scheinbar um wieder statistiken zu schreiben *bg*. zumindest, bis ich wieder zuhase bin.
und 8 gb sind zu wenig. ich weiß. dachte da nur, dass es ja angeblich kein Problem ist, die platte aufzublasen, wenn ich mal weiß, was wie und wo am besten auf dem Server rennt. jojo, da war ich wieder blauäugig ...

wie gsagt: ich bin der bilderbuch linux-noob. wenn du mir mein grafisches system weg nimmst, geht mal gar nix mehr. ich mach updates z.b. mit synaptic, regel meine mysql-db mit emma - und und und. wenn du mir die tools nimmst, muß ich mir nen Linux-pro auf den rücken kleben, sonst geht da gar nix mehr.

root@fhemVM:~# swapon -s
Filename                                Type            Size    Used    Priority
/dev/sda5                               partition       1046524 0       -1
die wäre aber eig. auch größer nach gpartet.


irgendwie glaub ich auch ned, dass das wirklich ein linux-problem is. das schaut wirklich aus, als ob ich 2 verschiedene platten hätte. die originale und jende, die gpartet zu fressen kriegt. wo sich die 2. aber verstecken sollte, is mir ein rätsel.
« Letzte Änderung: 13 Juni 2018, 12:52:17 von the ratman »
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Offline Morgennebel

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was mich irre macht is, dass gpartet (die rettungs-cd-version) ganz was anderes sagt - der ist der meinung, dass eben sda1 um die 30 gb hat.

Das Linux sieht aber offenbar nur eine 8 GB Partition.

Einfachste Lösung: neue Platte mit 48 GB anlegen, partitionieren (mein Vorschlag, YMMV: /boot mit 512MB, / mit 32GB, /home mit 8 GB, 4 GB swap, Rest frei - 4 Partitionen /dev/sda1 bis /dev/sda4). Diese einhängen, vorhandene Daten rüberkopieren (http://www.tech-recipes.com/rx/115/copy-files-and-directories-recursively-with-tar/), alte Platte abmelden, VM neu starten...

Wenn das nicht geht, würde ich die Wahl Deiner Virtualisierungslösung überdenken. VMWare ESXi ist kostenlos und abgesehen von der USB-Implementierung saugut...

Ciao, -MN
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.... Updates macht man am besten auf der Console (Ernsthaft).  Je weniger Programme dabei mitmischen, um so besser
.... und Emma kenne ich nicht. Aber nach der Kurzbeschreibung muß es doch nicht auf dem gleichen System laufen ...

Ich verstehe die Grundsätzliche Problematik. Aber ein Server sollte am besten "einfach" sein.

Wie ist das Ergebnis der Suche nach "überflüssigen Programmen"?
Sonst kannst Du das System wirklich nicht mehr retten

@Morgennebel:
Es liegt nicht an der Virtuallisierung. Die kann das (habe es schon gemacht). Die Fragte ist: die sda von der rettungs-cd-version , ist das die sda von der VM?
« Letzte Änderung: 13 Juni 2018, 12:53:53 von Wernieman »
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@wernimann
ich bin halt mal klicki-bunti. nimms mir weg und ich nerv dich mit Problemen 3 mal am tag.
überflüssiges gibts nimma wirklich.
tatsache is aber, dass das bereinigen (hoffentlich) bis am montag reicht. dann kann ich mich mit neuem spielen.
Zitat
Die Fragte ist: die sda von der rettungs-cd-version , ist das die sda von der VM?
jo, genau! ich hab mich aber durchgewühlt schon. hab dann die ganze gpartet vm gekilled zur sicherheit, weil 1 file (nur n paar kb) werden bei der gpartet vm für die fhem vm hdd auch angelegt. aber das hats auch ned gebracht. wenn also oracle nicht noch ne dritte stelle hat (und die files total komisch nennt), dann müsste ich alles gefunden haben. ich hab sogar die reg durchsucht und (igitt) sogar den ccleaner alles unnötige killen lassen, falls ich was übersehen hätte.

wenn du von mir möglichst wenig hier lesen willst (was ich verstehen würde *g*), dann müsste endlich mal perl64 unter windoof mit allen modulen die jetzt nicht gehen (serial, …)  out-of-the-box rennen oder idealer weise fhem kein perl sein. java mit java-script gemischt wäre genial *g*. oder noch besser c++ - kompiliert für die veschiedenen systeme (wenn ich mal träumen dürfte).


@morgennebel
die idee mit der neuen hdd is geil. muß ich probieren nächste woche. hoffe nur, mein gehirnschmalz reicht fürs kopieren *g*. wobei mich irgendwie ne ganz neue Debian auch reizen würde. würde div. altlasten enfernen durch div. spielereien.

aja - wusste gar ned, dass es vmware auch in kostenlos gibt. dachte immer, da gibts nur demos und bezahl-zeugs. gute alternative.
usb is auch egal. das geht unter oracle auch nur jedes 2. mal. drum hat der onkel jetzt auch keinen hm usb stick mehr …
da frag ich mich nur grade: was ist wirlich besser? oracle oder vmware? hast du das schon ausprobiert?
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Offline Wernieman

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Die Fragte ist: die sda von der rettungs-cd-version , ist das die sda von der VM?

Ja, das ist eine ziemlich gute Frage. Vielleicht kann der OP mal ein fdisk -l posten, wenn die Rettungs-CD aktiv ist (das andere haben wir ja schon)?

Ciao, -MN
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Offline Morgennebel

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VMWARE  ESXi-Server ist aber ein Angepasstest Linux ... ;o)

Es funktioniert. Ich hatte den ESXi auf einem Mac Mini laufen mit 16 VMs. Lief super.

Bis ich auf die Idee kam, zwei USB3.0 SSDs an den USB3-Ports als RAID1 zu benutzen.... 2.5MByte/sec Spitze. Ganz toll.

Abgesehen davon, supersolide Sache.

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Kauderwelsch und krude Ideen...

Nimm es mir nicht böse, aber sauberer Satzbau und klare Informationen helfen bei der Fehlersuche ungemein.
Und Du willst nicht wirklich Perl unter Windows für FHEM nutzen, nein, willst Du nicht...

Ciao, -MN
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