Autor Thema: [geklärt] Problem beim manuellen Stoppen per Taster eines Rollladenaktor  (Gelesen 2626 mal)

Offline t1me2die

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Antw:Problem beim manuellen Stoppen per Taster eines Rollladenaktor
« Antwort #15 am: 18 Juli 2018, 17:47:31 »
Gerade am 2. Video (7fk2j) kann man m.E. ein Problem erkennen, ca. bei sek. 22: Rollo fährt hoch, wird durch runter-Taste gestoppt und fällt dann kurzzeitig nach unten, bis er wirklich zum stehen kommt...

Korrekt, hier tritt der Effekt auch ganz "kurz" auf.

Ist das bei allen Rolläden dasselbe bzw. ähnlich? Schon immer? Wann hast du umgestellt?
Nein, bei meinen anderen vier Rollos, wo ich überall denselben Aktor einsetze konnte ich so ein "Problem" bisher noch nicht feststellen!
Liegt aber auch daran, dass alle anderen Rollos meistens nur "ganz auf" oder "ganz zu" sind.
Bei einem anderen Rollo hatte ich dieses Problem / Phänomen (wie man es auch nennen mag) letztens, vor ca. einer Woche, das erste Mal.

Die Rollos sind ca. 20-25Jahre alt, vor ca. einem Jahr habe ich von Vestamatic Rolltec Plus (Aufputz Steuerung, auch ca. 20-25 Jahre alt  ;D) auf HomeMatic umgestellt.
Ich muss dazu sagen, dass ich die Rollos mit der Vestamatic Steuerung nahezu nie benutzt habe.
Erst seitdem HomeMatic verbaut ist, legen die Rollos mehr Strecke als so manches Auto's zurück  ;D
Die Regierung ist halt begeistert, weil sie vorher mit Vestamatic auch nicht so recht "umgehen" konnte.
Und wenn die Rollos mal mit Vestamatic mal bewegt wurden, so hatte die Steuerung dort desöfteren mal einen Wackelkontakt.
Daher kann ich leider auch nicht ausschließen, dass dieses Problem / Phänomen schon ggf. länger besteht.

Ich habe jetzt noch paar Video's gedreht, wo ich dieses Problem erneut filmen wollte, jedoch trat dieses Problem nicht noch einmal auf.

Gruß
Mathze

Offline Pfriemler

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Antw:Problem beim manuellen Stoppen per Taster eines Rollladenaktor
« Antwort #16 am: 18 Juli 2018, 22:57:12 »
Ich höre da immer recht deutlich zwei Klicks, kommt das vom Motor? nach dem ersten Klicken fällt der Rolladen unmotorisiert (ist für mich übrigens klar eine Schwerkraftfrage), beim zweiten blockiert er - letzteres fehlt wenn er fast unten gestoppt wird und daher "fällt". Es ist auch klar ein Unterschied, ob der Rolladen von oben oder unten kommt beim Anhalten.
Irgendwas muss den Motor normalerweise bremsen und das tut hier nicht.  Niedervoltmotore mit Gleichstrom und Polwender werden durch Kurzschluss gebremst. Der Homematic Rolladenaktor schaltet nur Phase auf eine der beiden Leitungen, keine Bremsfunktion.
Von daher würde ich ein Problem des Aktors eher ausschließen.
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Offline t1me2die

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Antw:Problem beim manuellen Stoppen per Taster eines Rollladenaktor
« Antwort #17 am: 19 Juli 2018, 10:47:20 »
Ich höre da immer recht deutlich zwei Klicks, kommt das vom Motor? ...

Ich weiß nicht genau, ob wir von denselben "Klicks" reden, wenn ich "OBEN" oder "UNTEN" am Aktor die Taste drücke, klackt das Relais.
Wenn ich die entgegengesetzte Taste betätige, hört man das Relais auch klacken und dann sollte der Motor ja stoppen.
Am Motor / Rollo selbst nehme ich jetzt kein "komisches" Geräusch wahr...

Gruß
Mathze

Offline Pfriemler

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Antw:Problem beim manuellen Stoppen per Taster eines Rollladenaktor
« Antwort #18 am: 19 Juli 2018, 11:32:19 »
Habs auf dem PC mit guten Lautsprechern nochmal angehört: Die Relais des Aktors klicken beide im kurzen Abstand, das zweite Geräusch klingt wie eine einhakende mechanische Bremse am Rolladenmotor.
Und genau das Einrasten kommt im ersten Video erst wenn der Rolladen schon eine Weile "gefallen" ist.
Bleibt für mich ein mechanisches Problem des Rolladenmotors.
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Offline t1me2die

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Antw:Problem beim manuellen Stoppen per Taster eines Rollladenaktor
« Antwort #19 am: 19 Juli 2018, 12:04:28 »
Das stimmt, also liegt die Vermutung nahe, dass der Rollladenmotor mittlerweile in die Jahre gekommen ist und die "Bremse" ein Problem hat.

Danke für deine Mühe  :)

Ich makiere das Problem mal als "gelöst" bzw. "geklärt"  :)

Gruß
Mathze

Offline Pfriemler

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jo, aber noch nicht schließen, denn wir interessieren uns schon für das schlussendliche Ende - oder vielleicht kann noch jemand was beisteuern.
BTW: so wenn nur noch 10-20 cm Restfenster sind, ist der Rolladen am schwersten und die Beschleunigung am größten. Ich glaube, es hat sogar was damit zu tun, von wie weit oben er kommt.
Fahr mal auf und lasse dann über FHEM auf 10% fahren - was sagt die Bremse da?
BTW: Die Prozentangaben sind ja nicht annähernd real, aber das Problem ist sattsam bekannt.
« Letzte Änderung: 19 Juli 2018, 15:25:50 von Pfriemler »
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Für den Fall, dass du zu den Bastlern gehörst ein Zitat aus https://www.wer-weiss-was.de/t/rolladenmotor-bremst-schlecht/6082931:

Zitat
Ich habe noch nie einen Rolladenmotor auseinandergebaut, aber mir fiel auf Anhieb ein Motor mit "Verschiebeanker"ein.

Hinweis für MV:
Bei einem Verschiebeankermotor wird der Anker,da er in geringem Maße seitlich verschiebbar ist, im Ruhezustand durch eine Feder zur Seite gegen einen Bremsbelag gedrückt und so in seiner augenblicklichen Lage festgehalten. Wird die Spannung eingeschaltet, so wird der Anker nicht nur in Drehung versetzt, sondern auch etwas weiter in den Stator hineingezogen und dadurch hört die Bremswirkung auf, bis die Spannung wieder abgeschaltet wird.
Kannst Du was damit anfangen?

Wenn du nicht direkt den Austausch angehst, kannst du ja mal checken, ob es eine Chance gibt, das Teil mit einem Tröpfchen Öl wieder ans Leben zu bringen... Nur bitte keine Kurzsschlüsse produzieren!
Server: HP-T620@Debian 11, aktuelles FHEM@ConfigDB | CUL_HM (VCCU) | MQTT2: MiLight@ESP-GW, BT@OpenMQTTGw | MySensors: seriell, v.a. 2.3.1@RS485 | ZWave | ZigBee@deCONZ | SIGNALduino | MapleCUN | RHASSPY
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