Autor Thema: Wie LEDs ansteuern/dimmen Cree LED Hamulight Trafo  (Gelesen 1481 mal)

Offline Michi240281

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Antw:Wie LEDs ansteuern/dimmen Cree LED Hamulight Trafo
« Antwort #30 am: 14 Juli 2018, 12:41:28 »
So, ich habe die Firmware drauf und Zugriff per Browser. WLAN geändert und alles soweit eingestellt!

Ahhhh, da kommt gerade die Post mit dem nRF24! Ok, werde dann gleich mal alles zusammenstecken und schauen was passiert!

UPDATE:

Alles richtig verkabelt (2x geprüft und die Einstellungen für CE und CSN sind auch korrekt), auf "Start Sniffing" gedrückt und Licht geschaltet, aber gesnifft wird nix!!! :(

Und nun?
« Letzte Änderung: 14 Juli 2018, 14:24:20 von Michi240281 »
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Offline Michi240281

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« Antwort #31 am: 14 Juli 2018, 14:48:23 »
So, ich hab den Trafo geöffnet. Anbei die Bilder. Auf dem Funkchip steht was von 433, also wird das 433MHz sein. Wundert mich nicht, das Teil macht sowas von einen billigen Eindruck!

Was sind jetzt meine Optionen? Gibts nen 433MHz Funkchip, den ich statt des nRF24 nehmen kann?
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« Antwort #32 am: 14 Juli 2018, 16:49:06 »
Beta-User erwähnte ja schon richtig den Signalduino, der für 433 zuständig ist. Ob es Dir damit aber gelingt, einen stabil funktionierenden Code aufzunehmen und abzusondern, gleicht einem Glücksspiel, falls der Code nicht bereits bekannt und hinreichend analysiert ist. Mit meiner Leinwand hatte ich da kein Glück - diverse Codes, aber jedesmal was anderes. (Zum Glück hat sie auch Infrarot, und der WLAN-IR-Blaster funzt prima).
So billig sieht das da drin übrigens nicht aus. Ist mehr eine Frage wie es riecht ... (nein, kein Witz!)
Und last but not least hatten wir per PM ja bereits eine Alternative erörtert  ;D
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Offline Michi240281

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« Antwort #33 am: 14 Juli 2018, 21:31:04 »
Also 433MHz ist also schwierig.

Wäre es denkbar, diesen 4-poligen 433MHz Empfänger da gegen einen mit 2,4GHz auszutauschen? Müsste mal wohl die Pinbelegung kennen, richtig?

Nochmal zur Konstantstromquelle: Ich kaufe also eine KSQ mit 700mA maximalen Strom, achte auf die notwendige Leistung (3,6V? x Anzahl der LEDs x 700mA? Oder wie? Und den kann ich dann mit dem HM Dimmer dimmen, das wäre an sich ja cool und einfach. Dann nur die LEDs alle in Reihe, richtig? Was ist mit der Anmerkung von pc1246 bzgl. der Kabellänge?
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« Antwort #34 am: 15 Juli 2018, 14:16:42 »
Also 433MHz ist also schwierig.
Nicht wirklich. Es kann schwierig oder einfach sein. Man weiß es vorher nicht.

Zitat
Wäre es denkbar, diesen 4-poligen 433MHz Empfänger da gegen einen mit 2,4GHz auszutauschen? Müsste mal wohl die Pinbelegung kennen, richtig?
Einmal das, und vor allem ist der nackte Empfänger nur der Transporteur der Bitfolge an einen kleinen Prozessor, der das Datentelegramm auswertet. Selbst wenn Du die Funkfrequenz wechselst, musst Du das Datenprotokoll kennen und nachbilden.
 
Zitat
... KSQ mit 700mA ... notwendige Leistung (3,6V? x Anzahl der LEDs x 700mA? ... mit dem HM Dimmer dimmen ... die LEDs alle in Reihe
Aus meiner bescheidenen Sicht alles richtig wiedergegeben. Voraussetzung ist auch, dass die Typangabe auf den Modulen stimmt und diese wirklich mit 700-mA-Crees bestückt sind. Im letzten Notfall ließe sich der Dimmer auf eine maximale Dimmstufe klemmen um den Maximalstrom zu begrenzen.

edit: Der Bastler würde nun zu seinem Labornetzteil greifen, eine Maximalspannung von 4 Volt und einen Maximalstrom von 700 mA einstellen und ein Modul anschließen. Pegelt sich die Ausgangsspannung dann auf 3,6V ein - bingo. Rechnerisch würde auch ein 12-V-Netzteil und ein 12-Ohm-Widerstand (Achtung: wird sehr schnell sehr heiß, ca. 6 Watt) in Reihe zum Modul den gleichen Effekt bringen. Oder offenes USB-Kabel und 2 Ohm Serienwiderstand am Handynetzteil (700 mA kann jedes). Niemals ohne Widerstand anschließen!

Zitat
Was ist mit der Anmerkung von pc1246 bzgl. der Kabellänge?
Dürfte sich auf die Spannungsproblematik bei Parallelbetrieb beziehen. Stromfluss an langer Leitung erzeugt Spannungsabfall und damit weniger Licht. Das aber gerade wird durch die KSQ "weggeregelt". Induktive Effekte dürften hingegen nur weniger eine Rolle spielen, vor allem wenn die Zuleitungen bleiben und nur in Steckernähe zusammengedröselt werden, dann heben sich die Effekte sogar auf. Zumal zumindest das zitierte OSRAM den primären Phasenwinkel (also was der HM-Dimmer je Halbwelle wegschneidet) quasi intern ermittelt und den Konstantstrom am Ausgang abregelt - es wird also nicht etwa der Ausgangsstrom im gleichen Verhältnis wie die primäre Dimmung geschaltet, wie man das bei billigen Hochvolt-LED erwarten müsste, die dann gedimmt arg flimmern. Weil so auch keine starken periodischen Stromschwankungen entstehen, gibt es induktive Probleme erst gar nicht.
« Letzte Änderung: 15 Juli 2018, 14:24:52 von Pfriemler »
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« Antwort #35 am: 15 Juli 2018, 20:17:29 »
Ne, er meinte ja, dass in den technischen Daten der KSQ (dein Link) drin steht, dass die maximale Leitungslänge zur LED 2m betragen darf und hat was von hell/dunkel geschrieben. Bei ner Reihenschaltung könnte ich mir da vorstellen, dass die letzte LED in der Reihe deutlich dunkler ist als die erste?!?

Nochmal generell zur KSQ: Diese regelt ja nunmal den Strom ein, soweit so gut. Aber wie verhält es sich dann bei der Spannung? Meine LEDs halten ja nunmal nur 3,6V aus und wie stelle ich sicher, dass die LEDs da nicht mehr bekommen? Oder "nehmen" sich die LEDs genau die Spannung, die sie brauchen, weil nach U=R*I der Strom (KSQ) sowie der Widerstand ("interner Wert der LED"?) gegeben sind? Verstehe das noch nicht so ganz!

Ich würde dann beabsichtigen, alle Verkabelungen so zu lassen und nur in dem Verteiler auf Reihenschaltung umzulöten. Dann den HM Dimmer dran und gut is!
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« Antwort #36 am: 15 Juli 2018, 22:35:04 »
Ups ... da stehen tatsächlich 2 Meter. Vermutlich EMV-Vorschriften. Wäre zu klären warum wirklich.
Nein, bei einer Reihenschaltung leuchten alle LED gleich hell  ;)
Eine LED hat eine stark nichtlineare Kennlinie. Bei weißen LED passiert bis 2,8V an Strom recht wenig, danach steigt er immer stärker an. Ohne zusätzliche Begrenzung steigt der Strom dann recht bald über die Belastungsgrenze der LED, bis sie durchbrennt. Die sogenannte U-I-Kennlinie ist in diesem Bereich sozusagen sehr steil.
Ein Vorwiderstand (als einfachste Form einer Stromquelle) begrenzt den Strom durch die LED. An ihr wird eine der Kennlinie entsprechende Spannung zu messen sein - wie bei der Konstantstromquelle. Insofern "nehmen sie sich die Spannung die sie brauchen", ja.
In Deinem Fall wird in den Modulen ebenfalls ein Vorwiderstand eingebaut sein, der aber aus Effizienzgründen sehr klein ist und somit nur eine sehr begrenzt funktionierende Strombegrenzung darstellt - im Grunde soll sie sicherstellen, dass bei der Nennausgangsspannung von 3,6V kein zu hoher Strom ansteht - vielleicht 0,3-0,5V am Widerstand, das übrige an der LED. Bei einer Konstantstromspeisung ist dieser Widerstand gänzlich überflüssig, aber er stört auch nicht wirklich, er erhöht eben nur unwesentlich die Spannung am LED-Modul.
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