Autor Thema: [funktioniert] Wasserzähler mit Batteriebetrieb, ursprüngl. mit Solaranlage  (Gelesen 2949 mal)

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Ich habe einen Wasserzähler, ca 25m vom Haus und damit der Stromleitung entfernt. Ich möchte den Wasserzähler auslesen, aber keine 25m schachten. Da dachte ich mir, ich baue da eine kleine Solaranlage an und die speist das Gerät, das den Zähler liest.

Geht so etwas? Hat da jemand Erfahrung? Was kann man da nehmen?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
« Letzte Änderung: 02 September 2018, 11:04:05 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #1 am: 24 Juli 2018, 04:30:12 »
Mir fällt da zuerst sowas ein. DC-DC- Wandler dahinter und fertig ist das Kraftwerk ...  ;D Panel und Akku gibt es vielleicht auch günstiger als ET ohne die Pumpe.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline FHEM-User22

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 211
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #2 am: 24 Juli 2018, 07:56:50 »
Moin,
ich stehe auch vor demselben Probem. Wenn die Wasseruhr nicht im Haus ist, ist es nicht zu unterschätzendes Risiko. Schnell sind da mal 10.000,00 Euro im Sande versickert. Die Wasserwerke holen sich Ihr Geld.

Ist ein Wemos mit Batteriebetrieb eventuell möglich? Und wie greift Ihr den Wasserzähler ab?

Dankeschön
FHEM auf Raspberry Pi und COC Erweiterung Busware 868MHZ (Funk, Uhr, Onewire) sowie RFXtrx433 USB

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #3 am: 24 Juli 2018, 10:07:07 »
Wemos und Batteriebetrieb sind nicht wirklich gut miteinander zu verheiraten: https://forum.fhem.de/index.php/topic,89279.0.html

Lieber was nehmen, was weniger Strom braucht; einen Arduino mit einem Sendemodul kann man ggf. mit einer Solarzelle und einem Supercap kombinieren. Für MySensors gibt es auch eine LoRa-Variante, da sollten auch 100m oder mehr kein Ding sein...

Mit zwei nRF24 in der PA+LNA-Variante hatte ich auch schon Verbindungen über mehr als 100m (Eine Ziegelwand, diverse luftige Gebäude dazwischen).
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #4 am: 24 Juli 2018, 10:38:39 »
Ich bin ja ein eher fauler Bastler und nehme gern Fertiges, welches ich nur noch wenig anpassen muss:
Der HM- Strom-/ Gaszähler läuft auf Batterie und kann ggf. mit wenig Basteln auf Solar umgebaut werden.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline FHEM-User22

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 211
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #5 am: 24 Juli 2018, 16:54:35 »
Ich bin ja ein eher fauler Bastler und nehme gern Fertiges, welches ich nur noch wenig anpassen muss:

So einer bin ich auch. Und was es kostet, das soll es kosten. Hauptsache fertig.
FHEM auf Raspberry Pi und COC Erweiterung Busware 868MHZ (Funk, Uhr, Onewire) sowie RFXtrx433 USB

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #6 am: 25 Juli 2018, 09:23:07 »
So einer bin ich auch. Und was es kostet, das soll es kosten. Hauptsache fertig.
Ist ein Wemos mit Batteriebetrieb eventuell möglich? Und wie greift Ihr den Wasserzähler ab?
Da mag ja jeder seine eigene Philosophie verfolgen, aber für mich passen diese beiden Aussagen nicht so ganz zusammen ;) .

Wie dem auch sei: @andies scheint Basteleien - jedenfalls nach dem, was bisher zu lesen war - nicht grundsätzlich abgeneigt zu sein, auch wenn sein Schwerpunkt bisher auf ESP8266-Lösungen gelegen zu haben scheint ::) . Und wir spechen nicht über Raketenbau, was den Funk-Teil oder den Code angeht. Aber die grundsätzliche Generierung von Pulsen ist uU. so seine Schwierigkeiten: ein Wasserzähler kann da ganz schön tricky sein... Da hilft dann eine Lösung von der Stange wie der HM-Sensor auch nur bedingt ;) .
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #7 am: 25 Juli 2018, 09:28:12 »
Hmm. Klingt nach Problemen. Wenn 230V im Wasserschacht wären, dann hätte ich keine Probleme. Ich dachte, mit Solar kriege ich dann faktisch genug Saft, um "irgendwas" zu machen.

Was würdest Du denn vorschlagen? Bisher denke ich an Homematic-Türkontakt, weiß aber gar nicht, ob der Sender es bis zu meiner VCCU schaffft (die ist am anderen Ende des Hauses). Wenigstens hätte ich dann einen Batteriebetrieb, das wäre schon mal was.

Blöderweise ist der Zähler vor einer Woche ausgetauscht worden. Da hätte ich doch nach einem mit Impulsgeber fragen können. Verpasst.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #8 am: 25 Juli 2018, 09:51:09 »
Was würdest Du denn vorschlagen?
Richtet sich das an mich?

Den HM-Kontakt würde ich ganz schnell verwerfen, selbst wenn es funktechnisch klappt (z.B. mit einem weiteren IO, das näher am Wasserzähler sitzt). Damit würdest du ja jeden Impuls einzeln versenden, was die Batterielebensdauer deutlich begrenzt.

Also brauchst du was, was jeden Impuls selbstständig erfaßt und dann nur alle paar Minuten sendet, bzw. wenn batteriebetrieben dann auch nur, wenn es überhaupt was zu senden gibt; wenn z.B. mit Solarpanel+Akku oder Supercap betrieben, ist das uU. nicht so wichtig.
Sowas kann man gut mit einem Arduino machen, und den dann mit einem Sendemodul koppeln. Geht entweder als Selbstbau-Homematic (AskSin++, das ich aber nicht näher kenne) oder (unter anderem) eben mit MySensors, wobei du da die Wahl hast, welche Transceiverbausteine du ggf. nimmst (du brauchst dann noch ein Gateway zum Empfang, das ist aber auch nix besonderes). Bei Interesse würde ich den StarterGuide im Wiki mal empfehlen, die MySensors.org-Seite ist auch sehr gut, aber englisch. Der oben bereits verlinkte Wasserzähler-Sketch sendet z.B. alle 5 Minuten, kann aber leicht auf andere Werte eingestellt werden.

An sich sollten gute nRF24-Bausteine reichen (es gibt da welche mit Shield, die als "2300m" beworben werden), die sind an sich einfach zu handhaben. Oder du nimmst gleich die "Superreichweitenlösung" mit RFM95 (oder RFM96)-Transceivern im sog. LoRa-Modus. Damit sollte 25m+1*quer durch's Haus kein Problem sein, das Zeug ist gemacht für Entfernungen im km-Bereich ;) .

Es gibt hier im Forum auch diverse Leute, die fertige Platinen für beide Varianten (AskSin++ und MySensors) anbieten - damit ist die Verkabelung auch einfach ;) .

Ungelöst ist dabei natürlich noch die Frage, wie du überhaupt an Pulse kommst. Aber dazu müsstest du was zu deinem Wasserzähler zeigen/sagen.
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #9 am: 25 Juli 2018, 11:46:42 »
Richtet sich das an mich?
Ja. Hier ein Foto des Gerätes, inklusive Schacht.

« Letzte Änderung: 30 August 2018, 13:59:40 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #10 am: 25 Juli 2018, 12:07:46 »
Sollte gehen wie hier beschrieben: https://forum.fhem.de/index.php/topic,44613.msg364285.html#msg364285

Testweise könntest du es mit einem TCRT5000-Modul versuchen, aber das da nicht verwendet wurde und auch kein einfacher Reedschalter, gehe ich mal davon aus, dass solche hier nicht passen, und du daher tatsächlich die 12V benötigst - dann sollte aber wirklich ein (kleines) Solarmodul dran. Könnte eventuell sowas sein (zum "Ausbeinen": https://forum.mysensors.org/topic/841/solar-powered-mini-weather-station; die Schaltpläne von solchen Teilen sind bekannt)

Ich würde versuchen, nur den eigentlichen Sensor im Schacht zu versenken (und evtl. noch einen Feuchtesensor) und den Arduino samt Funkmodul irgendwo außerhalb anzubringen; das verringert auch das Risiko von eventuellen Funkproblemen.
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #11 am: 25 Juli 2018, 12:17:34 »
Mein Problem ist  die fehlende Spannungsversorgung. Ich muss ja ständig abtasten, um das richtig auszulesen. Bisher hatte ich immer Steckdosen in der Nähe - schaffe ich das mit Solarmodul und arduino sowie "irgendeinem" Sensor (so einen TCRT500 habe ich noch herumliegen).  Dazu steht in den meisten Fällen ja nichts da. Ist das im mysensor-Code "enthalten"? Meine Idee war nämlich Solarmodul plus Akku, aber eben keine Autobatterie...
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #12 am: 25 Juli 2018, 12:19:29 »
Noch eine zweite Frage. Der eigentlich Anlass war der Tausch des Wasserzählers und dabei kommen dann immer diese Handwerkersätze, die ich schon nicht mehr hören kann: "Wenn Sie's machen, machen Sie's richtig und dann haben Sie 40 [auch gern 70] Jahre Ruhe". Also, ich soll meine Wasserleitungen, und wir reden hier von 30m, austauschen, weil die aus den 60ern sind und nur für 30 Jahre konzipiert wurden. Die Horrorgeschichte, die ich dann erzählt bekam: Leck in der Leitung, nicht bemerkt, Zack 35.000€ von den Wasserbetrieben berechnet. Nun bin ich etwas nervös.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Online r00t2

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 190
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #13 am: 25 Juli 2018, 12:39:08 »
Ich klinke mich hier mal mit ein, da das Thema auch für mich interessant ist. Habe zwar einen anderen Anwendungsfall (Briefkastenüberwachung mit Reed-Switches oder Hallsensor, etc.) - das Thema "autarke Energieversorgung" ist aber auch bei mir eine Vorgabe.

...An sich sollten gute nRF24-Bausteine reichen (es gibt da welche mit Shield, die als "2300m" beworben werden), die sind an sich einfach zu handhaben. Oder du nimmst gleich die "Superreichweitenlösung" mit RFM95 (oder RFM96)-Transceivern im sog. LoRa-Modus. Damit sollte 25m+1*quer durch's Haus kein Problem sein, das Zeug ist gemacht für Entfernungen im km-Bereich ;) . ...

An sowas dachte ich auch. Alternativ gibt es doch auch ESP32/8266 Boards mit LiPo Laderegler an Bord. Könnte man die nicht auch mit einer passenden Solareinheit speisen + betreiben?

Alternativ eine separate Ladeeinheit an einem "kleineren" Board (mit separatem oder integriertem RF Chip) für geringeren (Ruhe)Stromverbrauch.
« Letzte Änderung: 25 Juli 2018, 12:43:27 von r00t2 »
FHEM 5.7 (Raspberry Pi 2 B | Raspbian Jessie Lite | UZB Z-WAVE.Me | SIGNALDuino 433 MHz | FritzBox | Kodi | Pioneer AVR | MQTT | Node Red | Diverse Google Dienste)

Offline Wuppi68

  • Developer
  • Hero Member
  • ****
  • Beiträge: 1673
  • Wuppertaler Wimpelbeauftragter
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #14 am: 25 Juli 2018, 12:42:22 »
ganz andere Alternative :-)

Solarpanel an Raspi Zero mit Kamera und dann wird der PI alle 5 Minuten geweckt und schickt ein Foto vom Zähler und legt sich dann wieder schlafen

also ca. folgender Ablauf:

Boot
Wifi Connect
Bild aufnehmen
via FTP/HTTP??? versenden
Shutdown


sollte dann noch sowas http://www.uugear.com/product/wittypi-mini/ ins Spiel zum einschalten kommen ;-)

Achtung: Nur proof of concept
Jetzt auf nem I3 und primär Homematic

kein Support für cfg Editierer

Support heißt nicht wenn die Frau zu Ihrem Mann sagt: Geh mal bitte zum Frauenarzt, ich habe Bauchschmerzen

Online r00t2

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 190
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #15 am: 25 Juli 2018, 12:46:37 »
...Solarpanel an Raspi Zero mit Kamera und dann wird der PI alle 5 Minuten geweckt und schickt ein Foto vom Zähler und legt sich dann wieder schlafen...
Hatte ich auch schon gedacht aber: In der Zeit, in der der RPi gebootet hat, hat eine RF-MCU schon die Messung gemacht, sich wieder schlafen gelegt und ist bereits in die dritte Tiefschlafphase übergegangen :)

Leider kann man die RPi auch nicht wirklich "schlafen" legen, wie eine "echte" MCU und der Leistungshunger im idle des RPi ist jenseits von gut und böse (vergleichen mit einem kleinen Controller).

Grob geschätzt:
RPi: Ein paar Milliwatt Leistungsaufnahme "idle" (vermutlich < 200mW)
MCU: Ein paar Microwatt Leistungsaufnahme im Tiefschlaf (vermutlich < 1mW, je nach Hardware)
« Letzte Änderung: 25 Juli 2018, 12:48:43 von r00t2 »
FHEM 5.7 (Raspberry Pi 2 B | Raspbian Jessie Lite | UZB Z-WAVE.Me | SIGNALDuino 433 MHz | FritzBox | Kodi | Pioneer AVR | MQTT | Node Red | Diverse Google Dienste)

Offline Wuppi68

  • Developer
  • Hero Member
  • ****
  • Beiträge: 1673
  • Wuppertaler Wimpelbeauftragter
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #16 am: 25 Juli 2018, 12:50:28 »
mit verlinktem Modul klappt es auch den Pi neu zu starten ...
Jetzt auf nem I3 und primär Homematic

kein Support für cfg Editierer

Support heißt nicht wenn die Frau zu Ihrem Mann sagt: Geh mal bitte zum Frauenarzt, ich habe Bauchschmerzen
Gefällt mir Gefällt mir x 1 Liste anzeigen

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #17 am: 25 Juli 2018, 12:51:29 »
Wenn du einen TCRT noch rumliegen hast (bzw. ein Modul, das optimalerweise gleich einen vernünftigen Logikpegel @3.3V liefert), würde ich den mal testen, ob der sauber unterscheidet, ob das Metallteil drunter durchläuft oder der Rest des Rades. Wenn das klappt, müßte es eigentlich mit einem Arduino im Solarbetrieb gehen, das Stichwort heißt "Interrupt":
Dabei bekommt der TCRT zwar immer Strom (braucht aber vermutlich nicht viel), und du stellst den Arduino so ein, dass er kurz aufwacht, sobald der Logikpegel von High auf Low geht, den Puls in eine Variable schreibt und wieder schlafen geht.

Des Pudels Kern ist das hier im Code: "attachInterrupt(digitalPinToInterrupt(DIGITAL_INPUT_SENSOR), onPulse, FALLING);"

Damit wird dann die Routine "void onPulse()" bei jedem Ausgehen des Pegels aufgerufen. Der Code ist nur etwas unübersichtlich, weil er zwei Betriebsarten berücksichtigt, nämlich Schlafend (was du brauchst) und Dauer-Wach. Für den FHEM-Betrieb solltest du dann nur nicht mehr ein "sleep(SEND_FREQUENCY);" am Ende verwenden, sondern "smartSleep(SEND_FREQUENCY);", wenn du zukünftig je Daten mit der Node austauschen wolltest (RSSI-Werte und so).

Als weitere Stromsparmaßnahme solltest du den Arduino dann noch "kastrieren" und nur mit 1MHz betreiben.

Was die Furcht angeht: Ich kann nicht beurteilen, ob das begründet ist, aber ich würde auch neben der Abtastung der Wasseruhr noch einen weiteren PIN des Arduino nutzen, um z.B. einen Schwimmer-oder Pegelschalter anzuschließen (oder nur einen simplen Kontakt). Der Schacht scheint ja mit die tiefste Stelle der Installation zu sein - bei Problemen läuft der also ggf. als erstes voll. Noch ein Grund, den Arduino "nach draußen" zu verlagern.

An sowas dachte ich auch. Alternativ gibt es doch auch ESP32 Boards mit LiPo Laderegler an Bord. Könnte man die nicht auch mit einer passenden Solareinheit speisen + betreiben? Alternativ eine separate Ladeeinheit an einem "kleineren" Board (mit separatem oder integriertem RF Chip).
Damit habe ich keine Erfahrung, allerdings ist diese mcu ja noch performanter, was bedeutet, dass man ihr auch erst mal wieder den Stromhunger austreiben müßte...
Manche gehen den anderen Weg und versuchen, noch kleinere mcu's (ATTiny) für MySensors und Co. zu verwenden.

Wer mit sowas keine Erfahrung aht, ist nach meiner persönlichen Meinung besser beraten, er nimmt was Erprobtes, wo nicht mehr allzuviel an Experimenten zu machen ist. Meine ganz persönliche Erfahrung war ein ziemlich frustierender Einstieg in ESP8266 in der vor ESPEasy-Zeit, weil ich der Meinung war, das mir bekannte WLANen wäre einfacher, als Experimente mit irgendwelchen seltsamen Funkmodulen zu machen. Das Gegenteil war richtig: Simple Technik, klarer Einsatzzweck - schnelle verläßliche Ergebnisse...

Und eine mcu hat gg. einem Pi den klaren Vorteil, dass man sich _nie mehr_ um die Software darauf kümmern muß. Paßt die firmware, funktioniert das Ding. Und man hat kein Einfalltor für irgendwelche Eindringlinge ins WLAN.
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Online r00t2

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 190
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #18 am: 25 Juli 2018, 12:57:15 »
mit verlinktem Modul klappt es auch den Pi neu zu starten ...
Stimmt, das hatte ich übersehen - wirklich ein feines Teil!
Leider braucht das immer noch ein Vielfaches mehr (Zeit und Leistung), als eine MCU.

...
Als weitere Stromsparmaßnahme solltest du den Arduino dann noch "kastrieren" und nur mit 1MHz betreiben.
...
Oder gleich nur die MCU nehmen, ohne viel drumherum-Verdrahtung. Flashen kann man manche "nackigen" Chips auch mit einem ausgewachsenen Arduino-Board. Hinterher braucht man den ganzen Kram, der Strom frisst (USB, LED, etc.), ja meistens nicht mehr.

...weil ich der Meinung war, das mir bekannte WLANen wäre einfacher, als Experimente mit irgendwelchen seltsamen Funkmodulen zu machen. Das Gegenteil war richtig: Simple Technik, klarer Einsatzzweck - schnelle verläßliche Ergebnisse...
So sieht es aus :)
WLAN hat seine Einsatzgebiete, ohne Frage. Aber Schnell, performant und stromsparend geht mit RF Funkmodulen um einiges besser.
« Letzte Änderung: 25 Juli 2018, 12:58:54 von r00t2 »
FHEM 5.7 (Raspberry Pi 2 B | Raspbian Jessie Lite | UZB Z-WAVE.Me | SIGNALDuino 433 MHz | FritzBox | Kodi | Pioneer AVR | MQTT | Node Red | Diverse Google Dienste)

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #19 am: 25 Juli 2018, 13:07:52 »
Oder gleich nur die MCU nehmen, ohne viel drumherum-Verdrahtung. Flashen kann man manche "nackigen" Chips auch mit einem ausgewachsenen Arduino-Board. Hinterher braucht man den ganzen Kram, der Strom frisst (USB, LED, etc.), ja meistens nicht mehr.
Na ja, für eine "nackige" MCU benötigst du dann doch wieder irgend ein Board, und die Löterei ist nicht unbedingt was für Einsteiger.
Kompromiss wäre ein Arduino Pro Mini (kein USB), da einen anderen Bootloader (1MHz) drauf und dann an Bauteilen entfernt, was nicht benötigt wird: https://www.mysensors.org/build/battery.

Man braucht dann halt einen USB-Seriell-Wandler und "was", um den BL zu flashen - kostet jeweils keine 2 Euro beim freundlichen Chinesen, aber die Sachen braucht man auch für viele Projekte insgesamt nur 1 Mal ;) .
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN
Gefällt mir Gefällt mir x 1 Liste anzeigen

Online r00t2

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 190
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #20 am: 25 Juli 2018, 13:16:28 »
Die optimierte Arduino Pro Mini Variante mit Batterieüberwachung klingt absolut vernünftig und bietet auch noch genug IOs für diverse Sensoren zum Messen und für RF.

Bliebe noch die Frage nach einer passenden Solarbeschaltung/Laderegelung oder ob man eben alle paar Monate mal die Batterien tauschen geht.

Edit: Habe gerade auf Sparkfun gelesen, dass der Pro Mini den Spannungsregler umgeht, wenn man ihn direkt mit stabilen 3V3 in Vcc betreibt - dann müsste man "nur" die Power-LED unterbrechen, um sparsamer zu werden (und hätte zukünftig immer noch die Chance den RAW Eingang für Spannungen > 3V3 zu verwenden). Klingt gut.
« Letzte Änderung: 25 Juli 2018, 13:23:38 von r00t2 »
FHEM 5.7 (Raspberry Pi 2 B | Raspbian Jessie Lite | UZB Z-WAVE.Me | SIGNALDuino 433 MHz | FritzBox | Kodi | Pioneer AVR | MQTT | Node Red | Diverse Google Dienste)

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #21 am: 25 Juli 2018, 13:23:14 »
Wenn es mit dem TCRT klappt, würde ich erst mal sehen wollen, wie lange z.B. zwei Baby-Zellen halten (das sollte eigentlich für den Pro Mini und das Funkmodul reichen); die Batterie-Spannung kann man ja mit der Node gleich mit erfassen.

Ist das unbefriedigend: Zwischenzeitlich so eine Solar-Lampe organisieren (<10 Euro) und den Schaltplan ansehen, da ist das notwendige drauf und man hat gleich ein für außen passendes Gehäuse ;) . Ggf. dann statt des Akkus einen Supercap dran - fertig sollte die Laube sein...
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #22 am: 25 Juli 2018, 13:34:26 »
Ich klinke mich hier mal mit ein, da das Thema auch für mich interessant ist. Habe zwar einen anderen Anwendungsfall (Briefkastenüberwachung mit Reed-Switches oder Hallsensor, etc.) - das Thema "autarke Energieversorgung" ist aber auch bei mir eine Vorgabe.
Das hatte ich bisher irgendwie überlesen, sorry.

Da würde ich ggf. mal die "universelle HM-Platine" ins Spiel bringen (wenn du HM schon im Einsatz hast). Da das Teil ja nur jeden Tag einige wenige Messungen/Sendungen machen muß, sollte da eine Batterie auch "ewig" halten. Und soweit ich mich entsinne kann man die Platine auch mit nRF-Stamps betreiben, wenn es doch MySensors sein soll.

Bitte dazu aber ggf. einen separaten Thread aufmachen, gerne im MySensors-Bereich. Dieser Thread hier gehört andies ;) .
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN
Gefällt mir Gefällt mir x 1 Liste anzeigen

Offline FHEM-User22

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 211
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #23 am: 25 Juli 2018, 16:18:11 »
Die Horrorgeschichte, die ich dann erzählt bekam: Leck in der Leitung, nicht bemerkt, Zack 35.000€ von den Wasserbetrieben berechnet. Nun bin ich etwas nervös.
Sowas ist keine Horrorgeschichte. Habe ich live erlebt. Ich konnte froh sein, das die Versorger wenigstens auf die Abwasserkosten verzichtet haben. Das machte aus 20.000,00 Euro dann "nur" noch ca. 10.000,00 Euro.

Mit denen ist nicht zu spaßen. Wenn ich die Möglichkeit hätte, würde ich das Wasserrohr in ein anderes, größeres Rohr einziehen, so das bei einem Leck mein Keller unter Wasser stehen würde. Dies ist definitiv der kleinere Schaden.

Grüße

FHEM auf Raspberry Pi und COC Erweiterung Busware 868MHZ (Funk, Uhr, Onewire) sowie RFXtrx433 USB

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #24 am: 25 Juli 2018, 22:03:09 »
OK, danke für die vielen Tipps. Dann werde ich mich mal in deepsleep einlesen, das sollte irgendwie gehen. Damit ist klar, dass ich mit einem arduino oder einem Attiny und dem TRCT versuche das Signal auszulesen. Aber wie kommuniziert der arduino jetzt mit FHEM? WLAN scheidet aus. Ich habe derzeit Bluetooth und SIGNALduino (433 MHz) an meinem FHEM-Server. Wenn ich MySensors nachlesen, dann heißt das doch, dass ich ein weiteres Gateway brauche.

Lohnt sich das? Ich muss ja dann einen dritten (mit WLAN eigentlich vierten und weil Homematic auch im LAN eigentlich fünften) Empfänger an meinen FHEM-Server (ist übrigens ein RPi 3) anschließen. Wäre nicht ein Umweg über 433 MHz besser?
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #25 am: 26 Juli 2018, 04:37:54 »
Die Horrorgeschichte, die ich dann erzählt bekam: Leck in der Leitung, nicht bemerkt, Zack 35.000€ von den Wasserbetrieben berechnet. Nun bin ich etwas nervös.
Dafür gibt es doch aber Leckageschutzgeräte.
... naja - Strom bräuchten die dann schon. :-[
« Letzte Änderung: 26 Juli 2018, 04:41:56 von fiedel »
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline FHEM-User22

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 211
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #26 am: 26 Juli 2018, 07:04:31 »
Moin,
Dafür gibt es doch aber Leckageschutzgeräte.
... naja - Strom bräuchten die dann schon. :-[
nein, sowas ist nicht verwendbar. Man kann garantiert im Übergabeschacht keine zusätzlichen Zähleinrichtungen ins Rohr einschleifen, ausserdem sind das neue Fehlerquellen. Es geht auch nicht um das Wasser, was im Haus Schaden anrichtet, sondern um das, was zwischen Zählerschacht und Haus (bei mir z.B. 80 Meter) bei einem Leck unbemerkt im Boden versickert.  Und das können unbemerkt zwischen den Jahresabrechnungen schon mal einige 100 -1000 m³ sein. Daher wäre eine Zählerfernablesung schon sehr prima. Am besten wäre es, eine Differenz zu bilden aus dem Zähler im Schacht und einem im Haus.
Aber das Problem "Fernablesen" 80 Meter vorm Haus bleibt.

Grüße FHEM-User22
FHEM auf Raspberry Pi und COC Erweiterung Busware 868MHZ (Funk, Uhr, Onewire) sowie RFXtrx433 USB

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #27 am: 26 Juli 2018, 08:46:56 »
bei mir z.B. 80 Meter
Wie hast du denn das gelöst?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline FHEM-User22

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 211
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #28 am: 26 Juli 2018, 08:54:17 »
Wie hast du denn das gelöst?


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro

Leider noch nicht. Ich nehme mir vor mindestens jede Woche einmal zum Schacht zu laufen und Wasserzähler ablesen. ....
FHEM auf Raspberry Pi und COC Erweiterung Busware 868MHZ (Funk, Uhr, Onewire) sowie RFXtrx433 USB

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #29 am: 26 Juli 2018, 09:07:50 »
Na dann überlegen wir beide mal laut weiter. Ich habe inzwischen genug gelesen, dass ich das vermutlich mit einem attiny85 machen kann, der scheint den geringsten Stromverbrauch zu haben. Die ableseeinheit sollte dann der tcrt werden, wobei mir nicht klar ist, wie viel dauerstrom so ein Ding verbraucht. Und dann fehlt noch die Übertragung zu FHEM, da habe ich einen signalduino, dem ich gern ein bereits existierendes Protokoll vorgaukeln würde. Da frage ich gleich mal nach.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #30 am: 26 Juli 2018, 10:10:41 »
Wenn ich MySensors nachlesen, dann heißt das doch, dass ich ein weiteres Gateway brauche.

Lohnt sich das? Ich muss ja dann einen dritten (mit WLAN eigentlich vierten und weil Homematic auch im LAN eigentlich fünften) Empfänger an meinen FHEM-Server (ist übrigens ein RPi 3) anschließen. Wäre nicht ein Umweg über 433 MHz besser?
Korrekt: man braucht für jede Transceivertechnik ein eigenes GW. Ob das für dich "lohnt", mußt du letztendlich selber entscheiden. Für FHEM an sich ist das kein großes Ding: Bei mir sind derzeit 7 USB-Interfaces belegt, dazu kommt noch der MapleCUN (4 Funk-Schnittstellen, + 2 Optionen für serielle Interfaces via Netz). Dazu dann noch ein sidoh-GW für MiLight... Von den 7@USB sind 4 MySensors-GW's (nRF24, RS485, RFM69 und RFM95 (LoRa)), wobei die RFM's derzeit vorrangig zu Testzwecken dienen.
Kann halt sein, dass du für den PI einen aktiven Hub brauchst.

Aber wenn du das Prinzip mal verstanden hast, kannst du mit MySensors praktisch beliebigen Arduino-Code verwenden und Daten mit FHEM austauschen. Ist zwar etwas mehr Aufwand als z.B. ESPEasy (in dem, wie ich das verstanden habe bereits viele Standard-Sensor-libs drin sind, die man dann nur aktivieren muß), aber man kann sich da auch als interessierter Laie einarbeiten (ist mir jedenfalls halbwegs gelungen). Der Vorteil von USB-GW's ist halt, dass die Daten ohne Umweg in FHEM landen (und auch wieder rausgehen); WLAN ist z.B. was, was ich vermeide, wo es geht.
Na dann überlegen wir beide mal laut weiter. Ich habe inzwischen genug gelesen, dass ich das vermutlich mit einem attiny85 machen kann, der scheint den geringsten Stromverbrauch zu haben. Die ableseeinheit sollte dann der tcrt werden, wobei mir nicht klar ist, wie viel dauerstrom so ein Ding verbraucht. Und dann fehlt noch die Übertragung zu FHEM, da habe ich einen signalduino, dem ich gern ein bereits existierendes Protokoll vorgaukeln würde. Da frage ich gleich mal nach.
OK, das Prinzip ist dir ja jetzt klar. Ich würde aber auch für den Software-Teil nochmal das wiederholen, was ich schon zur Frage der Auswahl des Microcontrollers gesagt habe: Es ist für Einsteiger einfacher, sich (erst mal) aus einem bestehenden Baukasten zu bedienen, als alles mögliche selber machen zu wollen. Und die Optimierung von Code für einen ATTiny dürfte auch so eine Sache sein, die etwas Übung erfordert.

Von daher wäre m.E. nur noch der Weg über AskSin++ (Eigenbau-HM-BidCoS) tendenziell noch einsteigerfreundlich (da kenne ich mich aber nicht aus, gehe aber davon aus, dass sich da die lib auch z.B. darum kümmert, dass der Tranceiver ausgeschaltet wird, wenn er nicht gebraucht wird usw.). Kann aber sein, dass es auch Lösungen für den Signalduino gibt (für Jeelink gibt es einige keyValueProtocol-Lösungen).

Du darfst auch als Arbeitshypothese erst mal davon ausgehen, dass ein für den Batteriebetrieb optimierter Pro Mini mit einem TCRT5000 eine halbwegs vernünftige Batterielaufzeit ermöglicht, von daher: warum nicht einfach mal testen? Optimieren (oder mit Solarstrom versorgen) kann man immer noch, als Anregung: https://forum.mysensors.org/topic/4820/water-meter-pulse-sensor/13. Vom Verbrauch her wäre m.E. allerdings ein "nackiger" Reed am besten, aber es ist eben immer ein Kompromiss...

Und nochmal: 80m sind keine Entfernung, über die man sich zu große Gedanken machen sollte. Das ist - neben der Wahl des Senders/Transceivers - eher eine Frage der Antenne. Bei youtube gibt es z.B. ein Video, da hat jemand mit nRF-Bausteinen eine Verbindung über 13km (oder so) hinbekommen, ich habe einen kürzeren Test gemacht, da waren es ohne Optimierung mit pa+lna-Modellen ca. 100m (kein Freifeld!) mit MySensors als Datenprotokoll... 25m sollten auch für einen CC1101 (AskSin++/HM) zu schaffen sein, die Dinger sind im Freifeld für 100m spezifiziert. Mit MySensors kann man auch einen/mehrere Repeater dazwischenschalten, um so eine größere Abdeckung zu bekommen.

Für Fortgeschrittene, die auch eine Zeitkomponente realisiert haben wollen: Was ggf. auch geht, wäre einen Uhrenbaustein mit Zähleroption zu verwenden, z.B. https://www.nxp.com/docs/en/data-sheet/PCF8583.pdf. Das ermöglicht z.B. auch sofortige Alarmierungsmodi, wenn bestimmte Zählerwerte innerhalb eines Zeitraums überschritten werden (der Baustein kann das bei geringem Stromverbrauch überwachen und dann ggf. einen Interrupt auslösen). Ich habe z.B. vor, so einen für einen MySensors-Windmesser zu verwenden (ihr ahnt es: Solarbetrieben mit einem Supercap...). Das muß aber erst mal noch warten, wenn's fertig ist, bekommt ihr Bescheid ;) .
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #31 am: 26 Juli 2018, 21:20:32 »
Ich habe mal bei voll aufgedrehtem Gartenschlauch den Zähler gefilmt um zu sehen, wie lange eigentlich die IR-Diode an sein muss, damit sie das sich drehende Metallteil entdeckt (wenn ich das richtig sehe, zieht die Diode wohl locker 500mA und kann also nicht durchgehend eingeschaltet sein, ohne die Batterie leerzusaugen). Film hängt an.

Daraus entnehme ich, dass die Metallscheibe bei voller Last (bei mir) in etwa 4,5 Sekunden benötigt, um eine volle Umdrehung vorzunehmen. Langsamer geht immer, schneller wohl eher nicht. Wenn ich also alle 3-4 Sekunden für 0,5s anschalte, könnte das ausreichen.

Was deep sleep angeht, ist dieses Video hier sehr gut: https://www.youtube.com/watch?v=urLSDi7SD8M. Langsam entsteht ein Plan.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #32 am: 26 Juli 2018, 22:27:34 »
 ??? Das ist nicht so toll, dass das TCRT-Modul soviel Strom zieht - Pulsen ist daher wohl schon sinnvoll (wenn andere Optionen nicht gehen - ein Test mit einem Reed wäre m.E. noch sinnvoll).

Allerdings weiß ich nicht so recht, ob der voll aufgedrehte Gartenschlauch das Maß der Dinge ist: Wenn du einen massiven Wasserschaden hast, kann da auch deutlich mehr durchgehen, oder?

Was vielleicht auch eine Option wäre: Eine kleinere mcu zum Pulsen und ggf. messen (z.B. 1/Sec) mit einem nackten TCRT oä, +analoges Messen), die dann bei einer Drehung den interrupt an der Haupt-mcu triggert. Aber keine Idee, ob das den Strombedarf soweit senkt, dass das passt.

Oder den TCRT nackt betreiben und ggf. auf die konktete Anwendung hin angepaßtem Design drumrum (Vorwiderstand und Verstärkerschaltung?). Aber da gibt es sicher Experten, die wissen, wie das geht.
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #33 am: 28 Juli 2018, 12:01:59 »
Ich habe mal nachgemessen (Lenin sagte schon, wenn der das wirklich war, "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser"): Also mein TCRT5000 zieht 33mA Strom bzw, wenn er nichts vor sich hat, 29mA. Die eine Diode, die Spannung anzeigt, kann man sicher auch auslöten und so weiter senken.

Wenn ich "normale" Batterien nehme, haben die ca 2000 mAh (wobei das mW schon hoch ist, da muss man etwas mehr Geld ausgeben). Wenn die sechs Monate halten sollen, darf pro Tag nicht mehr als 11,1 mAh oder ein durchschnittlicher Dauerstrom von höchstens 0,463 mA (aus 11,11/24) über den ganzen Tag gemittelt verbraucht werden. Damit kann ich jetzt ausrechnen, wie lange und wie oft der Sensor an sein soll.

Ich gehe aus von einer Messung alle drei Sekunden. D.h. drei Sekunden ist der Sensor aus (halt: Wie kann ich denn die Stromversorgung beim Sensor unterbrechen? Ich habe ja nur einen arduino da unten? Die Pinouts liefern nur 3,3V und ein Relais habe ich nicht, das wäre auch zu viel Strom. Eventuell einen Transistor dazwischenschalten? Ist mir momentan nicht klar.), dazu kommt x ms Messzeit. Das ergibt einen durchschnittlichen Stromverbrauch von

(3000ms*0 + x ms*33mA) / (3000 ms + x ms) = 0,4636 mA.

Das ergibt ein x von 42,75 Millisekunden. (Bei einer Ablesefrequenz alle 4 Sekunden kommt da 57 ms heraus. Wenn ich jede Sekunde ablese, ergeben sich 14ms).

Also bleiben zwei Fragen.
  • Wie kann ich den Sensor komplett vom Strom nehmen?
  • Reichen 42ms oder im Idealfall sogar nur 14ms aus, um den Wasserzähler korrekt auszulesen?
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #34 am: 28 Juli 2018, 19:15:02 »
Allerdings weiß ich nicht so recht, ob der voll aufgedrehte Gartenschlauch das Maß der Dinge ist: Wenn du einen massiven Wasserschaden hast, kann da auch deutlich mehr durchgehen, oder?
Das kriegt man vermutlich mit einer Mustererkennung hin. Denn bei einem Wasserrohrbruch dürfte nachts der Verbrauch genau so hoch sein wie tagsüber, ohne Rohrbruch wird das wesentlich niedriger sein. Bzw es gibt nachts lange Strecken ohne Verbrauch (keine Toilette, kein Bad, keine Entkalkungsregeneration), es sei denn, es ist etwas faul.

Aber dennoch werde ich im dritten Schritt versuchen, eine Solaranlage zu installieren und permanent zu lesen. Ist einfach sicherer und gemessen an den Kosten, die hier genannt wurden, peanuts.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #35 am: 28 Juli 2018, 22:19:03 »
Ich überlege immer noch, habe aber (bis auf zwei Bohrlöcher in der Schachtabdeckung für das Gehäuse) noch nichts umgesetzt.

Ich glaube Deep-sleep geht nicht. Das würde ja voraussetzen, dass der Interrupt jederzeit ausgelöst werden könnte. Das wiederum hieße, dass der TCRT5000 oder ein vergleichbares Gerät ständig an ist - da ist aber der Verbrauch zu hoch.

Also bleibt wohl erstmal nur: ein attiny oder was auch immer, der in einem bestimmten Takt pulst, die LED einschaltet, misst, auswertet und sich wieder schlafen legt. Bei jeder fallenden Flanke (zB) wird ein 433-Signal (oder was auch immer) abgesetzt.

Das probiere ich mal. Insbesondere ist völlig offen, wie akkurat diese Methode ist. Ich könnte parallel mal nach Sonnenkollektoren suchen, damit die Taktrate so hoch wie möglich wird.


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #36 am: 29 Juli 2018, 09:57:36 »
Ehrlich gesagt wäre mir das alles viel zu viel Aufwand und Unwägbarkeit, selbst als Elektroniker. Was sprach noch mal genau gegen das HM- Energiezählermodul? HM hast du doch.? Ob   die Reichweite passt, kannst du ggf. mit was Vorhandenem testen.
Das mit dem Pulsen und LED abschalten könntest du bei diversen HM- Bausätzen, bzw. deren Schaltplänen abgucken. Die machen ja viel mit Atmels und da siehst du auch gleich die richtigen Bauelementebezeichnungen und Werte.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #37 am: 29 Juli 2018, 12:02:48 »
Auf die Art kommt es mir auch sehr frickelig vor, den Test mit der HM-Hardware ist vermutlich eine gute Idee.

Was Selbermachen angeht, sind da m.E. auch einige Annahmen drin, die nicht passen: Zum einen dürfte der TCRT auch mit weniger als 5V laufen (ggf. mit einem anderen Vorwiderstand), zum anderen wäre interessant, auf wessen Konto da wieviel Strom geht (eher die Leuchtdiode oder der Comparator?). Wenn möglich sollte man das Teil ohne letzeren zu betreiben, kommt halt drauf an, welchen Pegel die Photodiode liefert/liefern kann.

Jeden Puls zu versenden ist vermutlich auch keine gute Idee, da ist davon auszugehen, dass das zu viel Strom braucht. Am einfachsten wäre es immer noch, den TCRT direkt am Pro Mini zu betreiben und den Interrupt zu nutzen. Dann aber ohne pulsende Abfrage.
Wenn pulsen: Warum nicht den Teil auf einen ATTiny auslagern und das Ergebnissignal auf den Interrupt-Eingang der Haupt-MCU geben? Das düfte nicht viel Leistung kosten.
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #38 am: 29 Juli 2018, 12:39:11 »
Ich war bei HM unsicher, ob die Fensterkontaktbatterie die 10.000 Öffnungen (Genauigkeit scheint beim Zähler 0,1l zu sein) über ein halbes Jahr durchhält. Und der Spieltrieb sprach dagegen, es macht einfach Spaß zu frickeln.

Aber Ihr habt Recht, das könnte unverhältnismäßig riskant sein. Den evtl höheren Verbrauch bei HM kann ich mit 4 AAs und einem step-down in den Griff kriegen. Also werde ich das mal probieren. Kann man die LEDs bei dem Homematic-Teil auslöten?


Gesendet von iPad mit Tapatalk Pro
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #39 am: 29 Juli 2018, 13:17:32 »
Wie kommst du wieder auf den Fensterkontakt?

Was sprach noch mal genau gegen das HM- Energiezählermodul? HM hast du doch.? Ob   die Reichweite passt, kannst du ggf. mit was Vorhandenem testen.

Ein FK ist m.E. ungeeignet, weil jeder Impuls versendet wird... Genau das macht das Energiezählerteil nicht, es zählt und sendet ggf. alle paar Minuten. Alleine die Reichweite ist die Frage bzw., ob man das Anschlußkabel für den Impulsabnehmer verlängern muß.

Wenn du weiter frickeln willst, schick' mir eine PM mit deiner Adresse, dann kann ich dir ein, zwei nackige TCRT5000 (ohne den Schnickschnack drumrum) zusenden und auch einen puren Reed (kost' nix).
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #40 am: 29 Juli 2018, 14:55:27 »
Wie kommst du wieder auf den Fensterkontakt?
Sorry, ich kenne mich mit den HM-Teilen nicht so gut aus. Ihr meint den "ELV Homematic Komplettbausatz Zählersensor-Sendeeinheit Strom/Gas inkl. Zusammenbau" mit "Zählerkonstante und Abtastempfindlichkeit"? (Wusste gar nicht, dass es so etwas gibt.)

Danke für das Angebot mit den TCRT, ich habe hier auch noch CNY72 von Vishay herumliegen, das sind nackte LED plus Diode. Also da kann ich auch spielen, aber HM wäre schon schneller und einfacher. Zumal es für das Antennenproblem auch Lösungen zu geben scheint: http://www.techwriter.de/beispiel/funkeige.htm
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #41 am: 29 Juli 2018, 16:02:03 »
Ja, sowas gibt es; allerdings war der Preis, den eQ-3 dafür aufruft einer der Gründe, warum HM bei mir nur noch bedingt auf der Empfehlungsliste steht: Das waren damals 75 Euro, wenn ich mich recht erinnere (eine Basis + ein Zählerkopf)...

Das hat mich zu MySensors getrieben ;) .
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #42 am: 29 Juli 2018, 22:52:11 »
Also ich kaufe jetzt auf Euren Rat hin HM, um dann zu mysensors zu wechseln


Gesendet von iPhone mit Tapatalk Pro
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline FHEM-User22

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 211
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #43 am: 30 Juli 2018, 07:43:18 »
Moin an alle,
Das kriegt man vermutlich mit einer Mustererkennung hin. Denn bei einem Wasserrohrbruch dürfte nachts der Verbrauch genau so hoch sein wie tagsüber, ohne Rohrbruch wird das wesentlich niedriger sein. Bzw es gibt nachts lange Strecken ohne Verbrauch (keine Toilette, kein Bad, keine Entkalkungsregeneration), es sei denn, es ist etwas faul.
Eigentlich reicht es, wenn der Wasserzähler länger als eine gewisse Zeit (z.B. 1 Stunde) nicht "anhält" und dann Alarm gibt. Diese Idee kam mir beim lesen von Andies Nachricht.

Grüße
 
FHEM auf Raspberry Pi und COC Erweiterung Busware 868MHZ (Funk, Uhr, Onewire) sowie RFXtrx433 USB

Offline Beta-User

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 4001
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #44 am: 30 Juli 2018, 09:32:38 »
Also ich kaufe jetzt auf Euren Rat hin HM, um dann zu mysensors zu wechseln (https://emoji.tapatalk-cdn.com/emoji41.png)
Das mit der Reichweite hast du wie empfohlen getestet, oder? (Es reicht ein Fensterkontakt oä.) Sonst brauchst du ggf. ein IO an einer weiteren Stelle usw.. einmal quer durch's Haus kann grenzwertig sein, v.a., wenn es schräg durch einen Fußboden geht oder sonst viel Metall verbaut ist.
Server: HP-T5740 mit Debian stretch (i386) + aktuellem FHEM | ConfigDB | VCCU mit einiger HM-Hardware | MySensors seriell (2.3.1-beta@RS485, div. konkrete Hardware, u.a. einige DS18B20) | Milight@ESP-GW@MQTT2 | zigbee2mqtt@MQTT2 | SIGNALduino | MapleCUN

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #45 am: 30 Juli 2018, 10:46:01 »
Nein, weil ich im Zweifel diese Antenne hier https://www.stall.biz/project/externe-flachantenne-fuer-die-homematic-und-vergleich-mit-anderen-loesungen (ganz unten, Zwei Antennen für schwierige Bedingungen) bauen werde - die eine Hauswand hat Sichtkontakt zum Schacht.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann
Informativ Informativ x 1 Liste anzeigen

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #46 am: 04 August 2018, 15:53:49 »
So, die Radialantennen habe ich schon mal. Die erste sieht ziemlich Mist aus, von der zweiten habe ich hier ein Foto. Beide sollen dann erstmal an die CCU, d.h. ich muss dort die ursprüngliche Antenne ablöten, einen Stecker anbringen und mit beiden verbinden. Dazu muss man wohl noch einen "Transformator" dazwischenschalten, siehe die oben genannte Seite (https://www.stall.biz/project/externe-flachantenne-fuer-die-homematic-und-vergleich-mit-anderen-loesungen). Ich habe die Antennen einfach auf ein Holzbrett eingeklebt (Holzkleber) und zwei kleine Stifte daneben gesetzt, falls man da anstößt oder was auch immer. Die Sache ist ja etwas filigran.

Die Antenne ist einfach auf eine sma-Buchse aufgebracht; dazu habe ich 2mm Messingstäbe aus dem Baumarkt zurecht geschnitten und an die Buche angelötet. Radials 72mm lang, Vertikalstrahler insgesamt 81mm (man muss den Stift herausrechnen). Der Vertikalstrahler ist auf den Stift aufgelötet, da habe ich dann zur Sicherheit noch Schrumpfschlauch dazu gesetzt, deshalb ist das so dunkel. Jetzt benötige ich noch Kabel und entsprechende sma-Stecker, das wird dauern. Übrigens sind die Stecker und Buchsen auch kein Schnäppchen, eventuell war es ein Fehler, dass vergoldet zu kaufen. Ich wollte nur endlich mal beginnen.
« Letzte Änderung: 04 August 2018, 15:55:25 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #47 am: 13 August 2018, 10:30:13 »
Ich verlinke hier noch dieses Thema, weil selbst bei Verwendung des fertigen HM- Zählers einer der verfügbaren Leseköpfe modifiziert oder etwas selbst gebaut werden muss.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #48 am: 14 August 2018, 20:48:35 »
Kurzer Zwischenstand. Ich habe beim Homematic-Sender jetzt eine Antennenbuchse eingebaut (RG316 Kabel, 50 Ohm), um eine Außenantenne anzuschließen. Nach all dem, was ich bisher gelesen habe, soll das eine Menge bringen. Allerdings fasse ich das Ding immer noch  mit zwei spitzen Fingern an - ich habe keine Ahnung von HF und weiß nur, dass man da alles mögliche schirmen und so wenig wie möglich stecken soll. Hoffentlich wird das am Ende. Wir werden sehen.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #49 am: 14 August 2018, 22:03:07 »
Antenne hat sich schon mal gelohnt. Der Thermostat ist unmittelbar neben der VCCU (ohne eigene Antenne) und hat dort RSSI-Werte von
min:-50 max:-34 avg:-38.51Der Thermostat im Badezimmer, zwei dünne Wände dazwischen, hat schon
min:-69 max:-50 avg:-55.97
und noch schlechter sind die Fensterkontakte. Ich bastle hier eine Etage tiefer mit einer ordentlich dicken Zwischendecke und habe
min:-51 max:-45 avg:-48 

Jetzt steht mir bevor, dass Ding im Schacht zu versenken und erneut zu messen. Dann werde ich also bei der VCCU ebenfalls eine bzw. sogar zwei externe Antennen anbringen müssen.

(Kabel im Wasserzählergehäuse ist sehr dünn, RG 316 habe ich da genommen. Das Kabel zu externen Antenne ist einfaches RG 58. Das Kabel zu den beiden Antennen der VCCU wird dagegen hochwertiges RG 213 sein, da ich da wahrscheinlich 15m verlegen muss.) 
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #50 am: 15 August 2018, 16:10:29 »
Geht ja gut vorwärts. Das mit der SMA- Buchse habe ich beim HM-USB-CFG- Stick auch so gemacht und geht gut. Groundplane habe ich nicht selbst gebaut, sondern die fertige von Conrad.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #51 am: 23 August 2018, 16:36:02 »
So, nächster Schritt. Ich wollte, so wie in der Zeichnung unten beschrieben, eine Weiche für die beiden Antennen basteln. Zuerst habe ich das versucht zu löten und das war eine Katastrophe. Da die Kabel unterschiedlich dick sind (einmal 2,5m und einmal über 10mm) ging das gar nicht bzw ich habe es nicht hinbekommen. Ich  habe dann nach zwei Stunden beschlossen, das mit Steckern und Buchsen zu machen.

Das war der nächste Fehler - da ich mit SMA die Antennen gebaut habe, habe ich überall SMA genommen. Das ist sehr fummelig und zudem teuer. Also wer das nachbaut: Vorsicht, besser dickere Stecker nehmen. Zudem hatte ich mehrfach Durchgang in den Kabeln, vermutlich, weil ich kein passendes Crimpwerkzeug habe und dann der Innenleiter sich irgendwie den Weg zum Schirm bahnt. Jetzt geht es, aber es war eine ziemliche Aktion.

Die beiden Antennen müssen nun noch unten an den T-Stecker. Ich muss allerdings zwei SMA-Stecker nachkaufen.
« Letzte Änderung: 23 August 2018, 16:38:13 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #52 am: 28 August 2018, 19:06:49 »
Antennen im Dach sind fast fertig (ich muss die zweite noch anschließen, das schaffe ich aber heute nicht mehr). Ich habe beim Homematic-Empfänger die "Antenne" entfernt und dort eine richtige angebracht, die oben beschriebene Weiche fertig und die erste Antenne, die die vorhandenen HM-Geräte (meist Fenstersensoren) erkennen soll, angeschlossen. Ich musste dabei die Kontakte mehrfach öffnen, weil ich fast immer Kurzschlüsse hatte, also SMA ist wirklich eine Qual, wenn man nicht exakt das richtige Kabel und eine ruhige Hand hat.

Nun muss ich noch an den 10m Antennenkabel die zweite Antenne anbringen und dann geht es um die Frage, ob diese zweite Antenne Kontakt zum HM-Gerät im Schacht hat. Zwischen Sender und Empfänger ist eine Schicht Dachziegel, Dachdämmung, viel Luft, ein Baum und, das ist eventuell das Problem, eine 2mm Dicke Stahlplatte, die den Wasserschacht abdeckt. Entweder kann ich daran vorbeisenden oder eine groundplane, die man auf die Platte schraubt, kommt da drauf. Letztere habe ich billig auf ebay geschossen, aber die ist erst in einem Monat hier.   
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #53 am: 29 August 2018, 09:33:28 »
Sieht ganz schön kompliziert aus. Bin mal gespannt, was später die RSSI- Werte sagen.
Hier ist übrigens jemand dabei eine gute Idee zum Abgreifen des Metallplättchens für den HM- Zähler umzusetzen.
Ich hatte schon überlegt, wie das am Besten optisch geht (im Notfall wieder per Keyence- Sensor), aber du hast ja auch das Plättchen.
So wird das wesentlich unkomplizierter und billiger...

Edit: ... ach neee! Du hattest ja dort keinen Strom. Naja, das wird doch noch knifflig...  ;)
« Letzte Änderung: 29 August 2018, 09:37:30 von fiedel »
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #54 am: 29 August 2018, 09:37:37 »
Ja, war sehr kompliziert und ehrlich gesagt nicht zur Nachahmung zu empfehlen. Ich habe sicherlich insgesamt zehn Stunden damit zugebracht: Falsche Sachen gekauft, falsche Wege ausprobiert usw. Den anderen Thread kannte ich - mein Problem war ja, dass ich das unbedingt batteriebetrieben haben muss. Ich habe keinen Strom in der Nähe und das mit den Sonnen-Kollektoren habe ich verwerfen, nachdem ich ein Video "of the guy with the swiss accent" gesehen habe. Da hätte ich noch mal so viel Zeit investiert...
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #55 am: 29 August 2018, 10:01:23 »
Das kenne ich zu gut. Es gibt leider trotz Marktwirtschaft und Crowdfunding immer genau das Produkt nicht, bzw. nicht genau so, wie man es gerade gebrauchen könnte. Habe auch schon viele Stunden in solche Projekte gesteckt - bin aber davon auch nicht dümmer geworden.
Höchstens machmal fast verrückt...  ;D

Zum Ablesen würde ich dann ggf. damit experimentieren auch wenn im ELV- Forum steht, dass der nicht für Wasserzähler geeignet ist. Das ist der passende Kopf zum HM- Zähler und die Enpfindlichkeit ist am Zähler einstellbar. Strom für den Lesekoppler kommt vom Zähler. Gute Voraussetzungen also.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Online r00t2

  • Full Member
  • ***
  • Beiträge: 190
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #56 am: 29 August 2018, 10:11:05 »
...Ich habe keinen Strom in der Nähe und das mit den Sonnen-Kollektoren habe ich verwerfen, nachdem ich ein Video "of the guy with the swiss accent" gesehen habe. Da hätte ich noch mal so viel Zeit investiert...
Mist, dabei hätte ich jetzt tatsächlich gerne gewusst, mit welcher Akku- und Solartechnik Du das Ganze betreiben möchtest :)
FHEM 5.7 (Raspberry Pi 2 B | Raspbian Jessie Lite | UZB Z-WAVE.Me | SIGNALDuino 433 MHz | FritzBox | Kodi | Pioneer AVR | MQTT | Node Red | Diverse Google Dienste)

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #57 am: 29 August 2018, 13:26:49 »
Mist, dabei hätte ich jetzt tatsächlich gerne gewusst, mit welcher Akku- und Solartechnik Du das Ganze betreiben möchtest :)
Schau Dir mal dieses Video an
https://www.youtube.com/watch?v=WdP4nVQX-j0&t=3s
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Wasserzähler mit Batteriebetrieb und Solaranlage
« Antwort #58 am: 30 August 2018, 09:08:36 »
Kurzer Nachtrag: Ich hatte leider versäumt, meine RSSI-Werte vor dem Umbau der Antenne zu messen und finde auch nichts mehr dazu. Ich habe momentan zwei Fenstersensoren und zwei Thermostate (zwei "Paare"). Ein Paar ist vom Empfänger durch eine Zwischendecke getrennt, beim anderen Paar sind es die Zwischendecke plus ein oder zwei Seitenwände, ich kann den Winkel nicht ganz genau abschätzen. Das sind die derzeitigen RSSI-Werte und die finde ich, wenn ich mir die Sendeantennen anschaue (simpler Draht) sehr gut:
Bad     Fenster -51
Bad     Thermo  -47
Schlafz Fenster -76
Schlafz Thermo  -62
Vielleicht schaffe ich es heute, die zweite Antenne anzubauen.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Deshalb habe ich irgendwann mal begonnen die RSSI- Werte der kritischsten HM- Komponenten und einiger weit entfernter Sensoren aufzuzeichnen. Damit die entspr. Aktoren Werte liefern, sende ich per at regelmäßig ein "get config". Das geht so leider nur mit "Nicht- Batterie- Geräten". Dann sieht man bei Optimierungsarbeiten auch gut, ob es nur eine "Fake- Vebesserung" gab z.B. durch HF- Reflektionen weil man eine Weile neben der Antenne gestanden hat, oder ob sich nachhaltig etwas verbessert hat.
Die beiden untersten Linien (grün/pink) sind HM- Aktoren weit hinten in einer Stahlbetongarage mit Blechtor. Dafür hatte ich auch die Groundplane angeschafft. Eine zusätzliche Verbesserung hatte noch mal gebracht, die kleinen Drahtantennen abstrahlgünstig hinzubiegen.
Ansonsten sehen deine Werte bisher sehr gut aus.

« Letzte Änderung: 30 August 2018, 09:55:38 von fiedel »
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
OK, ich konnte alles zusammenbauen, aber ich schaffe das testen nicht mehr. Die Antenne habe ich im Schacht so positioniert, dass sie nicht unterhalb des Stahlbleches liegt, sondern (so weit wie möglich) daneben. Der Schacht ist etwa doppelt so breit wie die Abdeckung aus Stahlblech.

Ein Problem war noch das Anbringen des Zählers. Auf der Wasseruhr finden sich zwei Knöpfe, die herausragen. Hatte ich übersehen. Damit soll man den "eigentlichen" Sensus-Zähler anbringen können. Blöderweise blockiert das aber den Zähler von Homematic. Ich habe das jetzt irgendwie hinbekommen, mit diesem Doppelklebeband, aber die Wasserwerke werden sicher meckern (die sind hier nicht so angetan vom Selber-in-die-Hand-nehmen). Am besten wäre natürlich ein 3D-gedruckter Deckel, wozu ich aber präzise Informationen über die Abstände brauche. Ich habe das ausgemessen, mal sehen, ob ich das auch hinbekomme (ich habe noch nie 3D Druck gemacht).
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Deshalb habe ich irgendwann mal begonnen die RSSI- Werte der kritischsten HM- Komponenten und einiger weit entfernter Sensoren aufzuzeichnen.
Wie liest Du die denn aus? Ich habe die rssi aus den Internals, werden die denn aktualisiert? (Ich hätte sie dann auch als readings erwartet.)

rssilog macht das. Allerdings steht im Wiki, dies werde aus Performancegründen nicht empfohlen?!
« Letzte Änderung: 30 August 2018, 20:37:26 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Bin wieder vor Ort und was soll ich sagen:
cnt:56 min:-83 max:-74 avg:-77.87 lst:-77
Der ganze Aufwand hat sich gelohnt!! Jetzt muss nur noch das HM-Teil wirklich lange durchhalten, nicht das ich alle zwei Wochen die Batterien wechseln muss. Ich habe übrigens nicht mal den Sensor kalibriert, der lief einfach so los.

Ich habe da zwei channels, was ich noch nicht ganz verstehe (ist ja nur ein Sensor dran). Jedenfalls bin ich für heute happy.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Na sieht doch gut aus!  :)

Mein RSSI- Log ist übrigens noch verbesserungswürdig.
Aber hier gerne ein mal Alles zum nachbauen.
 
Geloggt wird erst mal alles was RSSI heißt (das könnte man noch einschränken):
defmod RSSILOG FileLog /opt/fhem/log/RSSI-%Y.log .*:RSSI.*
Das GPLOT- File:
# Created by FHEM/98_SVG.pm, 2017-05-31 06:04:01
set terminal png transparent size <SIZE> crop
set output '<OUT>.png'
set xdata time
set timefmt "%Y-%m-%d_%H:%M:%S"
set xlabel " "
set title '<TL>'
set ytics
set y2tics
set grid y2tics
set ylabel "RSSI"
set y2label "RSSI"

#RSSILOG 4:Sens_TF_Dachboden.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:Beleuchtung_Gar.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:FB_HM_1.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:Beregnung.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:Sens_L_Zisterne.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:Sens_TF_Studio_OG.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:Sens_TF_Aussen.RSSI\x3a::
#RSSILOG 4:Sens_TF_Wohnz_UG.RSSI\x3a::

plot "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'TF Dachb.' ls l0 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'HM G.Licht' ls l1 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'HM FB' ls l2 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'HM Bew.' ls l3 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'Zist.' ls l4 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'TF Stu.' ls l5 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'TF Aussen' ls l6 lw 1 with lines,\
     "<IN>" using 1:2 axes x1y2 title 'TF Wohnz.' ls l8 lw 1 with lines

Die SVG Def.:
defmod SVG_RSSILOG_1 SVG RSSILOG:SVG_RSSILOG_1:CURRENT
Das at zum anfragen der Aktoren:
defmod Func_HM_RSSI_A at +*01:00 set Beleuchtung_Gar getConfig ;; sleep 10 ;; set Beregnung getConfig
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Antw:Kleine Solaranlage für Batteriebetrieb
« Antwort #64 am: 31 August 2018, 05:57:53 »
Ich nehme mir vor mindestens jede Woche einmal zum Schacht zu laufen und Wasserzähler ablesen. ....
Ich habe jetzt einen watchdog (hoffe mal, das ist richtig programmiert läuft, getestet mit 5 Minuten als Auslöser):
defmod WasserAlarm watchdog Wasserzaehler_IEC_02:Verbrauch:.* 01:00:00 Wasserzaehler_IEC_02:Verbrauch:.0 set TelegramBot _msg "Wasser läuft seit einer Stunde!";;trigger WasserAlarm
« Letzte Änderung: 31 August 2018, 06:01:34 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
Also ich habe was komisches bemerkt. Am Zähler zeigt die rote LED exakt an, wenn Kontakt ist. Ich habe dennoch die Empfindlichkeit genauer eingestellt, wäre aber vermutlich nicht notwendig gewesen. Es ist nur sonderbar, was HM sendet!

Zuerst: Das Gerät sieht so aus
Internals:
   DEF        4D0FD601
   NAME       Wasserzaehler_IEC_01
   NOTIFYDEV  global
   NR         189
   NTFY_ORDER 50-Wasserzaehler_IEC_01
   STATE      0
   TYPE       CUL_HM
   chanNo     01
   device     Wasserzaehler
   Helper:
     DBLOG:
       boot:
         DbLog:
           TIME       1535719527.45165
           VALUE      off
       eState:
         DbLog:
           TIME       1535719527.45165
           VALUE      E: 376 P: 117
       energy:
         DbLog:
           TIME       1535719527.45165
           VALUE      376
       energyCalc:
         DbLog:
           TIME       1535719527.45165
           VALUE      376
       power:
         DbLog:
           TIME       1535719527.45165
           VALUE      117
   READINGS:
     2018-08-31 14:45:27   boot            off
     2018-08-31 14:45:27   eState          E: 376 P: 117
     2018-08-31 14:45:27   energy          376
     2018-08-31 14:45:27   energyCalc      376
     2018-08-14 21:47:26   energyOffset    0
     2018-08-31 14:45:27   power           117
     2018-08-30 15:12:14   recentStateType info
     2018-08-30 15:12:14   state           0
und nach dem, was ich gelesen habe, ist "energy" die entscheidende Größe. Es ist mir nicht gelungen, den derzeitige Wasserzählerstand einzugeben, aber was soll's - man kann ja umrechnen.

Nun kommt es. Der Sensus-Zählerstand wächst nicht genau so schnell wie das Reading energy?! Die Zahlen stimmen nicht. Glücklicherweise ist das Verhältnis linear (siehe Screenshot - unten Angabe HM-Wasserzaehler.energy, links Sensus-Zählerstand), aber dennoch kapiere ich es nicht:
  • Am Sensus Zähler wird das kleine Rad mit einem Metallblech gemessen. Das dreht sich einmal pro 0,1 Liter.
  • Am Sensus Zähler werden ganze Liter angezeigt.
  • Homematic zeigt mir aber pro (etwa) Einheit angeblich verbrauchte 4 bis 4,1 statt in Wirklichkeit 1 verbrauchten Liter an. Homematic zeigt also nicht den Verbrauch, sondern etwa Verbrauch*4.
Weiß jemand, was da lost ist?
« Letzte Änderung: 31 August 2018, 14:54:23 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
PS So sieht das Rädchen aus.

PPS Ich habe nochmal nachgemessen. Wenn man 1 l Wasser zieht, leuchtet die LED exakt einmal auf und geht dann wieder aus. Also misst der Sensor richtig. Liegt es vielleicht an dem unit 0.1? Entfernt, keine Änderung.

Internals:
   DEF        4D0FD6
   IODev      WLAN_HmUART
   LASTInputDev WLAN_HmUART
   MSGCNT     638
   NAME       Wasserzaehler
   NOTIFYDEV  global
   NR         188
   NTFY_ORDER 50-Wasserzaehler
   STATE      Nack
   TYPE       CUL_HM
   WLAN_HmUART_MSGCNT 638
   WLAN_HmUART_RAWMSG 0500005069865E4D0FD60000000018880368A8
   WLAN_HmUART_RSSI -80
   WLAN_HmUART_TIME 2018-08-31 16:42:41
   channel_01 Wasserzaehler_IEC_01
   channel_02 Wasserzaehler_IEC_02
   lastMsg    No:69 - t:5E s:4D0FD6 d:000000 0018880368A8
   protCmdDel 10
   protLastRcv 2018-08-31 16:42:41
   protNack   3 last_at:2018-08-31 13:42:22
   protRcv    638 last_at:2018-08-31 16:42:41
   protResnd  1 last_at:2018-08-30 15:15:14
   protSnd    21 last_at:2018-08-31 13:42:22
   protState  CMDs_done_Errors:1
   rssi_at_WLAN_HmUART cnt:266 min:-83 max:-73 avg:-77.92 lst:-80
   Helper:

Attributes:
   IODev      WLAN_HmUART
   IOgrp      VCCU:WLAN_HmUART
   actCycle   000:10
   actStatus  alive
   autoReadReg 4_reqStatus
   expert     2_raw
   firmware   1.0
   group      Messwerte
   model      HM-ES-TX-WM
   rssiLog    1
   serialNr   NEQ0861910
   subType    powerSensor
   unit       0.1
   webCmd     getConfig:clear msgEvents

<EDIT> Problem gelöst: https://forum.fhem.de/index.php?topic=90731.msg832084#msg832084. Läuft alles.
« Letzte Änderung: 02 September 2018, 11:03:15 von andies »
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
[funktioniert] Wasserzähler mit Batteriebetrieb, ursprüngl. mit Solaranlage
« Antwort #67 am: 30 September 2018, 21:08:12 »
Nun gib es wieder mal ein Problem. Mir ist aufgefallen, dass der Metalldeckel über dem Schacht unten sehr feucht ist und unsinnigerweise auch die Sendeeinheit (die ca 40cm unterhalb des Deckels hängt) auch klatschnass wird. Vermutlich ist die Abdeckung zu kalt, so dass das Wasser da kondensiert. Hat so was jemand auch beobachtet? Ich würde jetzt die Sendeeinheit einen Meter tiefer hängen und hoffen, dass das Problem dann gelöst ist.


Gesendet von iPad mit Tapatalk Pro
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline fiedel

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1683
Vermutlich ist die Abdeckung zu kalt, so dass das Wasser da kondensiert. Hat so was jemand auch beobachtet? Ich würde jetzt die Sendeeinheit einen Meter tiefer hängen und hoffen, dass das Problem dann gelöst ist.

Das ist in einer Zisterne mit Eisen/Beton- Deckel auch so. Das Kondenswasser tropft dann kontinuierlich vom Deckel herunter.
Das Beste wäre, die Zählerbox oberhalb des Deckels zu haben. Geht das nicht, würde ich wenigstens ein "Überdach" anbringen,
welches die Box vor Tropfwasser schützt. Die Erfahrung mit den HM- Zisternensensoren sagt, dass die Gehäuse in einem nassen
Milieu nach einiger Zeit undicht werden. Helfen soll z.B. Klebeband um die Deckelfuge herumkleben. Aber gutes flexibles Dichtband,
nicht das normale Paketklebeband.
FHEM 5.7 FeatureLevel: 5.7 auf Dreamplug/Deb. 7; Perl: v5.14.2
HM: HM-CFG-USB-2 + hmland | SlowRF: CUNO V2.1/CULFW V 1.43 868
OWServer:LinkUSBi | OWDevice:DS18S20|DS2401|DS2406|DS2423

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
würde ich wenigstens ein "Überdach" anbringen
Das hat etwas gebracht, aber am Ende war das Ding immer noch feucht genug. Ich habe es jetzt (dank externer Antenne) in etwa 1,3m Tiefe angebracht. Ich hoffe mal, dass die Temperatur dort konstanter ist als direkt unter dem Deckel.

Ich habe übrigens auch beobachtet, dass ein offener Deckel wesentlich mehr an Funkleistung erbringt (ca 10 dB!) als verschiedene Positionierungen der Antenne unter der Erde (neben dem Metalldeckel, darunter etc.).
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann

Offline andies

  • Hero Member
  • *****
  • Beiträge: 1468
So, nachdem sich der eine oder andere über die Plastiktüte lustig gemacht hat, habe ich einen Freund mit 3D-Drucker angebettelt und mich zum ersten Mal ausgetobt, musste aber alles selber machen - mit entsprechend vielen Fehlern: viel zu dickes Dach usw.
FHEM 5.8 auf RaspPi3 (Raspbian:  4.14.34-v7+ ); Perl: v5.20.2
SIGNALduino (433 MHz) und HM-UART (868 MHz)
wenige Brennenstuhl-IT, Sonoff, Blitzwolf, Somfy RTS, CAME-Gartentor, Volkszähler, Keyence-Sensor, Homematic-Sensoren und -thermostat, Ferraris-Zähler für Wasseruhr, Openlink-Nachbau Viessmann
Gefällt mir Gefällt mir x 1 Liste anzeigen

 

decade-submarginal